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√ľber Katzen


Katzen stellen eine Bereicherung des Lebens f√ľr denjenigen dar, der sich f√ľr die Katzenhaltung entscheidet. Sie bleiben aber immer Individualisten, dar√ľber muss man sich klar sein und damit das Leben mit einer oder mehreren Katzen f√ľr alle Beteiligten angenehm ist, gibt es einiges, das Sie wissen und gut √ľberlegen sollten.


Grundsätzliche Überlegungen V O R der Anschaffung einer Samtpfote:
Eine Katze muss es sein ...... aber sind Sie sich da auch wirklich ganz sicher? So anschmiegsam und zutraulich eine Katze sein kann - vorausgesetzt es ist ihr gerade danach - so eigenwillig zeigt sie sich andererseits. Eine Katze kann man nicht - wie etwa einen Hund - erziehen, sie wird sich ihrem Menschen niemals gänzlich unterordnen.
Katzen sind Individualisten; Sie sollten ihre Eigenarten kennen, achten und schätzen!

Und schliesslich...
Jedem Halter ist seine Katze vertraut. Er kennt ihre Eigenarten, ihre W√ľnsche und kann sich auf ihre Stimmungen einstellen. Und doch bleibt ein Teil von ihr immer unbegreiflich, verborgen und urspr√ľnglich. Dieses mystische, raubtierhafte, unnahbare in ihrem Wesen macht die Katze zu einem der faszinierendsten Tiere der Welt. Und wenn wir das n√§chste mal unserer Katze tief in die Augen blicken und sie uns freundlich zublinzelt, entdecken wir vielleicht so etwas wie ein L√§cheln.


Ein ganzes Katzenleben lang .....
Katzen werden bei guter Pflege 15-20 Jahre alt. Wer sich f√ľr eine Katze entscheidet, sollte sein Gewissen pr√ľfen, ob er sich f√ľr so eine lange Zeit an ein Tier binden will. Katzen sind zwar Individualisten, das bedeutet aber nicht, dass sie keinen Bezug zu Menschen aufbauen ‚Äď im Gegenteil! Sie h√§ngen sehr an ihren vertrauten Personen und leiden enorm, wenn sie wieder verstossen werden. Pr√ľfen Sie also gut, ob Ihre Lebensplanung (berufliche Karriere, Umzug, Kinderwunsch, etc.) mit dem Wunsch nach einer Katze in Einklang steht. Bedenken Sie auch: speziell Tierheim-Katzen haben bereits eine Trennung hinter sich ‚Äď das sollte ihnen nicht noch einmal passieren.
Wichtig ist auch die √úberlegung, ob Ihr Tagesablauf gen√ľgend Zeit und Regelm√§√üigkeit f√ľr einen tierischen Lebenspartner er√ľbrigt. Eine Katze muss regelm√§√üig gef√ľttert werden. Die Toilette muss t√§glich - manchmal auch mehrmals - von Ausscheidungen ges√§ubert werden. Ihre Katze braucht Pflege, und jeden Tag auch etwas Zeit f√ľr intensives Spiel und Streicheleinheiten. Das geht nicht so nebenbei.

Raumbedarf zum Wohlf√ľhlen ...
Die Katze braucht genug Raum, um sich auch einmal austoben zu k√∂nnen. Wenn sie in einer Ein-Zimmer-Wohnung leben soll, dann ist ausreichender Raum wahrscheinlich nicht gegeben. Sie sollten dann besser auf eine Katze verzichten. Auch in gr√∂√üeren Wohnungen sollte die Katze m√∂glichst zu allen R√§umen Zugang erhalten. Geschlossene T√ľren mag sie nicht.

Mit welchen Kosten m√ľssen Sie rechnen ...
Was sch√§tzen Sie, kostet der Unterhalt einer Katze w√§hrend ihres ganzen Katzenlebens? Nach aktuellen Berechnungen kommt man auf ca. 8.000 Euro. Dabei wurde von einer durchschnittlich 15 j√§hrigen Lebensdauer ausgegangen und schwere Erkrankungen und Operationen konnten dabei nicht ber√ľcksichtigt werden.

Das kommt in etwa auf Sie kostenmäßig zu:
Erstausstattung (N√§pfe, Toilette, Kratzbaum, Transportbox, Spielzeug) ca.150‚Äď250 Euro
Kastration ca. 100 ‚Äď 150 Euro
Futter (je nach Sorte) ca. 1 ‚Äď 2 Euro pro Tag
Katzenstreu ca. 10 Euro pro Monat
Check beim Tierarzt mit Impfung und Entwurmung: ca. 50‚Äď75 Euro pro Jahr
Sonstiges (Leckerchen, neues Spielzeug, Flohschutzmittel, etc.)ab ca. 5 Euro pro Monat
Tipp: Legen Sie Ihrer Katze ein Sparbuch an, auf das Sie regelm√§√üig einen kleinen Betrag √ľberweisen. So haben Sie nach einiger Zeit ein kleines finanzielles Polster, das z.B. im Falle einer pl√∂tzlich notwendigen Operation Ihres Tieres zur Verf√ľgung steht.

Wird Ihre Samtpfote eine Wohnungskatze oder Freigänger ?
Bei der Katzenhaltung haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten:
Katzen k√∂nnen ganz im Haus leben, sie k√∂nnen kontrollierten "Freigang" erhalten oder - mit Hilfe eines Katzent√ľrchens - selbst entscheiden, ob sie im Haus oder drau√üen sein wollen.

Beide M√∂glichkeiten der Katzenhaltung haben Vor- und Nachteile. Einerseits sind reine Wohnungskatzen weniger Gefahren ausgesetzt als Freilaufkatzen, andererseits erleben Wohnungskatzen einfach weniger als Freilaufkatzen, so dass Sie als Besitzer auf jeden Fall f√ľr ausreichende Besch√§ftigung und f√ľr eine katzengerechte Wohnungsgestaltung mit vielen Spiel- und Kletterm√∂glichkeiten sorgen m√ľssen. Eine Wohnungskatze wird die gesamte Wohnung intensiv beanspruchen.

Wenn Sie auf dem Land leben oder am ruhigen Stadtrand, ist es vielleicht m√∂glich, Ihrer Katze auch Auslauf im Freien zu gew√§hren. Die Vor- und Nachteile m√ľssen Sie selbst gegeneinander abw√§gen.
Einige Vorteile der Auslaufhaltung:
- Die Katze kann, ihrem nat√ľrlichen Verhalten gem√§√ü, durch ein gr√∂√üeres Revier streunen.
- Sie kann M√§use fangen, was ebenfalls ihrem nat√ľrliches Verhalten entspricht.
- Sie ist wesentlich ausgelasteter, weil der Auslauf ihr viel körperliche und auch geistige Anregung bietet.
Bedenken Sie aber bitte: wenn Sie Ihrer Katze einmal Freilauf gegeben haben, lässt sie sich später nicht mehr als reine Wohnungskatze halten!

... und das sind die Nachteile einer Auslaufhaltung:
- Selbst an einer mäßig befahrenen Straße ist die Unfallgefahr groß.
- Ist ein Wald und/oder Feld in der Nähe, könnte die Katze von einem Jäger erschossen werden.
- Revierkämpfe unter Katzen sind nicht selten, häufig gibt es dabei Blessuren, speziell bei Katern.
- Die Katze kann von jemand Fremdem mitgenommen werden, es gibt auch Tierfänger !
- Die Katze kann Gift fressen.

Eine oder vielleicht gleich zwei Katzen ?
Wenn Sie Ihre Katze in der Wohnung halten wollen und außer Haus berufstätig sind, dann ist die Anschaffung von mindestens zwei Katzen mehr als empfehlenswert.
Katzen lieben n√§mlich normalerweise den Kontakt zu "ihren" Menschen und brauchen diesen auch, sie verk√ľmmern sonst, wenn sie den ganzen Tag allein in der Wohnung sind. Die Anschaffung zweier Katzen sorgt daf√ľr, dass die Katze niemals allein ist. Es spielt sich wundervoll zu zweit, und auch die gegenseitige Fellpflege funktioniert sehr gut. Und Sie selbst haben noch mehr Spa√ü, wenn Sie ihren beiden K√§tzchen zuschauen k√∂nnen.
Und Hand aufs Herz: zwei Katzen machen wirklich kaum mehr Arbeit als eine und die Lebensqualität der Tiere verbessert sich um ein Vielfaches.

Wenn es zwei Katzen sein sollen, nehmen Sie am besten Katzen von denen bekannt ist, dass sie sich vertragen, z.B. K√§tzchen aus dem gleichen Wurf oder ein P√§rchen aus dem Tierheim, dass bisher schon zusammen gelebt hat. Wenn Sie schon eine Katze zuhause haben und f√ľr diese einen Kameraden suchen, m√ľssen Sie darauf achten, dass der Altersunterschied nicht zu gro√ü ist und sich die Katzen charakterlich √§hnlich sind. So stehen die Chancen besser, dass sich die beiden miteinander vertragen. Bei kastrierten Katzen spielt das Geschlecht in Sachen Vertr√§glichkeit in den meisten F√§llen absolut keine Rolle.


Ein junges oder ein älteres Katzentier ?
Gerade wenn Sie sich f√ľr eine junge Katze interessieren, seien Sie sich bewusst, dass fortan in Ihrer Wohnung nichts mehr vor dem Entdeckerdrang Ihres Stubentigers sicher sein wird. Eine junge Katze oder gar ein Katzenwelpe sind nat√ľrlich verspielter, lebhafter und ungest√ľmer als ein erwachsenes Tier. Da wird dann schon √∂fter mal eine Gardine erklommen oder √§hnliche Abenteuer im Haus gemeistert. Angefangen von K√∂rben mit frisch gewaschener W√§sche, Kleiderschr√§nken, Schubladen und Betten √ľber dekorative Kleinigkeiten wie Blumenvasen, Kerzenst√§ndern usw. bis hin zu Sofas und Teppichen ist nichts mehr vor Ihrem Stubentiger sicher. Alles was sich bewegt, kullert oder rollt, wird ihr willkommenes "Forschungsobjekt" sein. Sie sollten es mit Gleichmut ertragen k√∂nnen, wenn Ihr neuer Hausgenosse testet, ob sich nicht auch Tapeten und Sofas zum Krallensch√§rfen eignen. Denken Sie nicht, ein junges Tier k√∂nnten Sie vielleicht noch erziehen. Erziehen wie einen Hund k√∂nnen Sie eine Katze nicht! Ein wenig "Benimm Dich" kann nat√ľrlich auch eine Katze lernen, aber stellen Sie nicht zu hohe Erwartungen. Von Anfang an sollten Sie Ihrer Katze aber einen Namen geben und sie so oft wie m√∂glich mit diesem rufen. Sie wird lernen, darauf zu reagieren, kommen wird sie daraufhin allerdings nur, wenn ihr gerade danach ist.
Bei einem älteren Tier bekommen Sie schon einen fertigen Charakter. Durch Angaben der Vorbesitzer und die Beobachtungen der Betreuungspersonen (etwa in Tierheimen), können bei einem erwachsenen Tier meist genaue Angaben zu seinem Charakter gemacht werden. Das Alter ist ohnehin bei Katzen eher relativ zu sehen. Bei einer Lebenserwartung von 15 - 20 Jahren ist eine Katze ab 6 Jahren aufwärts noch lange kein Senior! Bedenken Sie dies bitte und fragen Sie bei einem Besuch im Tierheim oder anderen Tierschutzgruppen vielleicht gezielt nach einem älteren Tier, da diese in der Regel sowieso schlechtere Vermittlungschancen haben.

Und hier noch ein paar wichtige Denkanstöße ...
-- Falls Sie zur Miete wohnen, sollten Sie vor der Anschaffung einer Katze in Ihrem Mietvertrag pr√ľfen, ob es Klauseln √ľber Tierhaltung gibt. Holen sie sich ggf. die schriftliche Einwilligung des Vermieters ein.
-- Ein h√§ufiger Grund f√ľr die Abgabe von Tieren ins Tierheim sind Allergieprobleme. √úberlegen Sie sich vor der Anschaffung, ob Sie oder ein Familienmitglied an Allergien leidet und testen Sie ggf. vorher ob eine Empfindlichkeit gegen Tiere besteht.
-- Urlaub ist die sch√∂nste Zeit. Haben Sie schon √ľberlegt, was mit Ihrer Katze werden soll, wenn Sie verreisen (oder aus einem anderen Grund z.B. Krankenhausaufenthalt Ihr Tier nicht versorgen k√∂nnen)? Am liebsten bleibt die Katze in ihrer gewohnten Umgebung. Dann muss sie von einer, ihr nicht unbekannten Person, betreut und versorgt werden. Ist das nicht m√∂glich, gibt es auch noch Pflegepl√§tze im Tierheim oder in Tierpensionen. Diese kosten aber Geld und sind w√§hrend der Haupturlaubszeit schnell ausgebucht. Was ist, wenn Sie in Urlaub fahren wollen und Ihre Katze wird pl√∂tzlich krank ‚Äď K√∂nnen Sie auch einmal aus Liebe zu Ihrer Katze auf eine Reise verzichten?


Sie haben sich also entschieden ...und bevor die Katze ins Haus kommt ...
sollte sämtliches erforderliche Zubehör bereits im Hause sein, ebenso wie ein ausreichender Futter- und Streuvorrat. Auch wichtige Sicherheitsvorkehrungen wie Katzengitter oder Balkonsicherungen, wenn erforderlich, sollten bereits getroffen sein.
Notwendiges Katzenzubehör:
Katzentoilette, Streu, Futtern√§pfe, Futter, ein Schlafk√∂rbchen oder eine Schlafh√∂hle, ein Kratz- und Kletterbaum, ein Transportbeh√§lter und ein bisschen Spielzeug. Auch ein Katzent√ľrchen/eine Katzenklappe kann sinnvoll sein, wenn Ihre Katze Freigang bekommen soll.Bieten Sie vor allem Ihrer Wohnungskatze Katzengras an.

Katzentoilette:
Pro Katze sollte mindestens eine Toilette vorhanden sein. Als Platz eignet sich das Bad oder ein anderer ruhiger Platz. Die Toilette sollte nicht in unmittelbarer Nähe des Futterplatzes stehen.
Die Toilette sollte nicht zu klein sein. Es gibt Modelle mit und ohne Dach. √úberdachte Toiletten haben den Vorteil, dass die Katze beim Zuscharren des Urins oder Kots keine Streu √ľber den Rand schleudert. Allerdings gibt es Katzen, die sich weigern eine √ľberdachte Toilette zu betreten.
Gef√ľllt wird eine Katzentoilette mit handels√ľblicher Katzenstreu. Es gibt die verschiedensten Sorten, mit grober oder feiner K√∂rnung, Ton- oder Holzstreu, klumpenbildend oder nicht klumpend. Achten Sie immer auf ausreichend hohe Bef√ľllung der Toilette. Verschmutzte Streu sollte t√§glich entfernt werden.

Futterplatz:
Katzen sind ordnungsliebend und wollen ungestört fressen können. Das Futter sollte also immer an derselben Stelle stehen, ebenso wie das Wasser. Am besten stellen Sie das Wasser örtlich vom Futter getrennt auf. Jede Katze sollte eigene Freß- und Trinknäpfe haben. Achten Sie beim Kauf der Futtergefäße darauf, dass sie gut und hygienisch zu reinigen sind. Da beim Fressen auch einmal etwas daneben gehen kann, ist evtl. eine Unterlage sinnvoll.

Schlaf- und Ruheplatz:
Als Schlafplatz ist ein K√∂rbchen oder eine Kuschelh√∂hle geeignet, aber auch eine gepolsterte Kiste tut ihren Dienst. Wichtig ist, dass sich die Katze an einen ruhigen Ort zur√ľckziehen kann. Es kann allerdings gut sein, dass Ihre Katze sich einen ganz eigenen Schlafplatz sucht. Bevorzugt sind dabei erh√∂hte Stellen, oder auch Verstecke. Abgesehen vom Schlafplatz haben Katzen gerne mehrere Ruhepl√§tze innerhalb ihres Heims. Das kann auf dem Schrank sein, in Regalen oder hinter dem Sofa. Achten Sie darauf, dass Ihre Katze sich keinen Platz aussucht, der f√ľr sie gef√§hrlich werden k√∂nnte ( z.B. verschlie√übarer Schrank, Waschmaschine oder Trockner). Und schlie√ülich lieben Katzen Aussichtspl√§tze an Fenstern. Sie beobachten ausgiebig, was drau√üen vor sich geht. Bieten Sie ihr eine solche, gegen Abst√ľrze gesicherte, M√∂glichkeit.

Kratz- und Kletterbaum:
Katzen haben das nat√ľrliche Bed√ľrfnis ihre Krallen zu wetzen. Dieses Verhalten hat unterschiedliche Funktionen, u.a. dient es der Krallenpflege. Steht der Katze keine eigene Kratzm√∂glichkeit zur Verf√ľgung, benutzt sie dazu zwangsl√§ufig M√∂bel, den Teppich oder die Tapeten. Neben den kleineren Kratzb√§umen bieten die hohen Kletterb√§ume den Vorteil, dass die Katze daran auch ihrem ausgepr√§gten Kletterbed√ľrfnis nachkommen kann und sie bieten au√üerdem erh√∂hte Sitzpl√§tze ‚Äď was Katzen lieben. Achten Sie auf jeden Fall auf eine stabile Konstruktion, die nicht wackelt und nicht umst√ľrzen kann.
Eine simple und preiswerte Alternative f√ľr die Krallenpflege bieten mit Teppich bespannte Bretter, die aber nat√ľrlich bei weitem nicht den "Unterhaltungswert" von Kletterb√§umen haben.

Das richtige Spielzeug:
Spielzeug ist besonders wichtig f√ľr Katzen, ganz gleich, ob sie nur im Haus oder auch drau√üen leben. Bis ins hohe Alter haben sie einen ausgepr√§gten Spieltrieb, und wenn sie nicht drau√üen wirklich auf M√§usejagd gehen k√∂nnen, dann ersetzt das Spielzeug auch die "echte" Jagd.
Im Handel wird ein großes Sortiment von Spielzeugen angeboten. Sie können auch einiges selbst basteln oder einfach Gegenstände aus dem Haushalt verwenden. So sind z.B. durch die Wohnung geworfene Papierknäuel oder ein an einer Schnur aufgehängter Korken sehr unterhaltsam. Geeignet sind auch dicke Gummiringe und Bällchen aller Art. In Kartons verstecken sich Katzen gern und hangeln von innen nach Gegenständen, die außen liegen (Bällchen, Papierknäuel).
Achten Sie unbedingt darauf, dass die Spielsachen nicht so klein sind, dass die Katze sie verschlucken k√∂nnte. Auch sollten Katzen mit Schn√ľren und B√§ndchen nie unbeaufsichtigt gelassen werden. In beiden F√§llen besteht Lebensgefahr.

Transportbehälter:
Ein Transportbeh√§lter aus Plastik oder ein verschlie√übares K√∂rbchen ist f√ľr den Transport (z.B. zum Tierarzt) unabdingbar. Transportbeh√§lter und ‚Äďk√∂rbe gibt es in verschiedenen Ausf√ľhrungen. Achten Sie auf gen√ľgend Luftzufuhr und darauf, dass die Katze bequem darin liegen kann.

Katzengras
Gras ist wichtig f√ľr die Katze, um die bei der Fellpflege aufgenommen Haare wieder aus dem Magen- und Darmsystem zu bekommen. Das Gras verkn√§uelt sich im Magen mit den Haaren und wird von der Katze dann als Gras-Haar-W√ľrstchen erbrochen. Das ist nicht immer angenehm f√ľr den Katzenhalter, geh√∂rt jedoch zum normalen Verhalten der Katze und muss Sie nicht beunruhigen.
Katzen mit Auslauf suchen sich das passende Gras selbst. Reine Wohnungskatzen sollten Gras angeboten bekommen. Das kann normales Gras sein (irgendwo abstechen und in eine Schale pflanzen) oder spezielles Katzengras aus dem Tierfachgeschäft. Alternativ können Sie auch Hafer, Gerste oder Weizen in einem flachen Schälchen zum Keimen und Wachsen bringen.
Wenn Ihre Katze nur in der Wohnung lebt und kein Gras zur Verf√ľgung hat, k√∂nnte es passieren, dass sie an giftige Pflanzen geht - das sollten Sie verhindern.


Die Ankunft im neuen Zuhause und die ersten Tage ...

-- Nehmen Sie sich gen√ľgend Zeit, evtl. ein paar Tage Urlaub, damit Ihr neuer Mitbewohner in Ihrem Beisein das neue Zuhause erkunden und sich eingew√∂hnen kann.

-- Holen Sie die Katze am besten mit dem Auto ab, und nehmen Sie eine Begleitperson sowie einen stabilen Transportbeh√§lter mit. Zuhause angekommen, √∂ffnen Sie den Transportkorb in einem ruhigen Raum, und lassen das Tier selbst entscheiden, wann es aussteigen und einen ersten Erkundungsgang unternehmen will. Seien Sie geduldig und zur√ľckhaltend, √ľberst√ľrzen Sie nichts. Sorgen Sie daf√ľr, dass die Katze in den ersten Stunden im neuen Heim weder von den begeisterten Kindern noch von neugierigen anderen Haustieren best√ľrmt wird. Lassen Sie das Tier aber auch nicht allein.

-- In den ersten Tagen hat die Katze genug damit zu tun, sich an ihre neue Umgebung und ihre neue Familie zu gew√∂hnen. Lassen Sie ihr dabei Zeit und Ruhe. Besuche von Freunden oder Verwandten sollten erst einmal zur√ľckstehen, auch wenn alle ganz neugierig auf Ihr neues Familienmitglied sind.

-- F√ľttern Sie zun√§chst weiter das gewohnte Futter. Futterwechsel kann zu Verdauungsproblemen (Durchfall) f√ľhren und Ihre Katze hat in der ersten Zeit schon genug anderen Stress.

-- Wenn Sie eine Auslaufhaltung f√ľr Ihre Katze vorgesehen haben, warten Sie mit dem ersten Auslauf bis die Katze ihr neues Heim akzeptiert hat ‚Äď also mindestens 3-4 Wochen. Am besten sind Sie bei den ersten Ausg√§ngen dabei. √Ėffnen Sie die T√ľr, aber √ľberlassen Sie ihrer Katze die Entscheidung, wann Sie hinaus will und sorgen Sie daf√ľr, dass sie jederzeit wieder ins Haus kann. Am Anfang ist es n√§mlich m√∂glich, dass die vielen neuen Eindr√ľcke sie erschrecken und sie schnell wieder an einen sicheren, ihr vertrauten Ort will. Wenn dieser dann versperrt ist, kann ein junges oder auch √§lteres K√§tzchen leicht verschwinden.


Einiges Wissenwerte √ľber die Ern√§hrung Ihrer Katze:
Eine gute, ausreichende und ausgewogene Ern√§hrung mit Katzenfutter ist wichtig, um der Katze alle notwendigen N√§hrstoffe zu geben und sie bis ins hohe Alter fit zu halten. Als Raubtier w√ľrde die Katze, wenn sie sich nur durch die Jagd ern√§hren m√ľsste, haupts√§chlich kleine S√§ugetiere (vor allem M√§use), aber auch Insekten fressen.
Mit den M√§usen nimmt die Katze nicht nur Muskelfleisch, sondern auch - mit deren Darminhalt - pflanzliche Stoffe sowie unverdauliche Stoffe in Form von Knochen oder Fell zu sich. Grunds√§tzlich aber ist sie ein Fleischfresser, eine rein vegetarische Ern√§hrung w√ľrde unweigerlich zu Mangelerscheinungen und letztlich zu Krankheiten f√ľhren.

Die richtige Zusammensetzung von Katzenfutter:
Als reiner Fleischfresser ist die Katze beim Katzenfutter auf eine richtige und gute Zusammensetzung angewiesen.
Ein Viertel der festen Nahrung einer Katze sollte aus hochwertigem Eiwei√ü tierischer Herkunft bestehen. Eiwei√ü ist unerl√§sslich f√ľr den Gewebeaufbau. Eiwei√ülieferanten sind Fleisch, Innereien, Fisch, Eier, K√§se und Milchprodukte.
Dazu kommen Fette, aus denen die Katze den Hauptteil ihrer Energiemenge zieht. Gute Fettlieferanten sind tierische oder pflanzliche √Ėle, Fleisch, Milch, Eier, K√§se.
Kohlehydrate liefern im Katzenfutter ebenfalls Energie. Sie sind f√ľr einen Fleischfresser zwar nicht unbedingt notwendig, tragen aber durch die in ihnen enthaltenen unverdaulichen Ballaststoffe (Rohfaseranteil), zu einer guten Darmfunktion bei. Kohlehydrate sind vor allem enthalten in Getreideprodukten.
Zu den f√ľr Katzen bedeutenden Mineralstoffen geh√∂ren vor allem Kalzium und Phosphor, die f√ľr den Knochenaufbau wichtig sind. Daneben brauchen Katzen ausreichende Menge an Natrium, Kalium und Magnesium.

WIEVIEL und WANN soll gef√ľttert werden ?
Junge K√§tzchen k√∂nnen Sie durchaus 3-4 mal t√§glich f√ľttern, denn Katzen fressen nicht gern gro√üe Mengen auf einmal, sondern sind echte Genie√üer. Bei erwachsenen Katzen gen√ľgen 2 F√ľtterungen t√§glich.
Zusätzlich zum Dosenfutter, können Sie immer ein Schälchen Trockenfutter anbieten - vorausgesetzt, Ihre Katze hat keine Gewichtsprobleme.
Ein Sch√§lchen mit frischem Wasser sollte immer zur Verf√ľgung stehen.

Fertigfutter oder selbst Gekochtes?
Mit qualitativ gutem Fertigfutter geben Sie Ihrer Katze alles, was sie braucht. Es gibt spezielles Fertigfutter f√ľr Katzenwelpen, j√ľngere und √§ltere Katzen, das auf die unterschiedlichen Bed√ľrfnisse abgestimmt ist. Fertigfutter ist als Dosenfutter oder Trockenfutter erh√§ltlich.
Hinsichtlich der Mengen können Sie sich nach den Angaben der Futtermittelhersteller richten, aber Sie werden auch merken, dass Ihre Katze Ihnen schnell klar macht, wie viel und welches Fertigfutter sie mag.
Sie k√∂nnen Futter auch selbst zubereiten, sollten sich aber dar√ľber klar sein, dass die richtige Zusammensetzung f√ľr Laien viel schwerer zu erreichen ist. Hierf√ľr sollten Sie sich √ľber spezielle Fachliteratur informieren.

Wenn Sie Ihrer Katze nur gelegentlich etwas selbst kochen wollen, hier ein paar Tipps:
Fleisch oder Fisch, ged√ľnstet oder in wenig Fett gebraten, sollten den Hauptteil der gesamten selbst zubereiteten Mahlzeit ausmachen. Dazu kommen dann gekochte Getreide- oder Gem√ľseprodukte, z.B. Reis, Kartoffeln oder Nudeln.
Ebenfalls geeignet als Anreicherung f√ľr das selbst zubereitete Katzenfutter sind Milchprodukte wie Quark oder Joghurt, auch ungesalzener Frischk√§se wird gern genommen.
Eier sollten nicht roh gef√ľttert werden, weil das Eiwei√ü unvertr√§glich ist. Auch besteht Salmonellengefahr.

Absolut ungeeignet als Futter f√ľr Ihre Katze sind :
¬∑ rohes Fleisch (Schweinefleisch kann die t√∂dliche Aujeszkysche Krankheit hervorrufen, bei Gefl√ľgel besteht Salmonellengefahr)
· roher Fisch
· stark gesalzenes Fleisch wie Schinken, Salami oder Speck
· Hartkäse
¬∑ H√ľlsenfr√ľchte
· zuckerhaltige Nahrungsmittel
¬∑ Gefl√ľgelknochen
· rohes Eiweiß
¬∑ Schokolade (Kakao enth√§lt f√ľr Katzen nicht abbaubares Theobromin)

Viele Katzen bekommen von Kuhmilch Durchfall. Das liegt an dem darin enthaltenen Milchzucker (Laktose). Bei Sauermilchprodukten √ľbrigens ist die Laktose abgebaut, die Katzen vertragen sie ohne Durchfall.
Ganz wichtig: Katzen sind keine M√ľllschlucker ‚Äď von verdorbenen Lebensmitteln werden sie krank !

Die Fellpflege
Die Fellpflege ist bei kurzhaarigen Katzen kein Problem, denn die erledigt sie selbst.
Die Katze leckt sich den ganzen K√∂rper mit ihrer sehr rauen Zunge (Raspelzunge) ab, entfernt dabei loses Haar und massiert gleichzeitig die Haut. Kleinere Verschmutzungen werden abgeknabbert, und die Stellen, z.B. am Kopf, die sie mit der Zunge nicht erreichen kann, werden mit den nassen Pfoten abgewischt. Das bei der Pflege aufgenommene Haar wird h√§ufig nach dem Fressen von Gras zusammen mit diesem wieder ausgew√ľrgt..

Kurzhaarige Katzen finden es h√§ufig sehr angenehm, wenn sie trotz eigener guter Pflege hin und wieder sanft, aber bestimmt abgeb√ľrstet werden. Daf√ľr eignet sich am besten eine mittelfeste B√ľrste mit Borsten oder auch ein Gummistriegel. Probieren Sie aus, was Ihre Katze eher mag.

Langhaarige Katzen kommen mit der Katzenw√§sche nicht aus. Sie brauchen unbedingt die regelm√§√üige Pflege durch den Menschen. Um ihr Fell in Ordnung zu halten, wird es zuerst mit einem grobzinkigen Kamm bis auf den Haaransatz durchgek√§mmt, um m√∂gliche Verfilzungen und Verklettungen zu finden und dann vorsichtig, ggf. auch mit der Hand oder einer kleinen, stumpfen Schere, zu entfernen. Dann wird mit der B√ľrste oder einem Striegel nachgearbeitet, um loses Haar zu entfernen. Damit das Fell Glanz bekommt, kann noch mit einem feuchten Fensterleder nachgewischt werden.
Langhaarkatzen lieben diese Prozedur selten. Um so wichtiger ist es, sie von klein an daran zu gewöhnen.

Beschäftigung mit der Katze:
Wohnungskatzen sind kaum ausgelastet und brauchen entsprechend viel Beschäftigung. Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Katze fordern können, und zwar sowohl körperlich als auch geistig.
Bei allen Spielen und √úbungen ist es wichtig, dass Sie die Katze nicht damit √ľberfallen, wenn sie gerade mit etwas anderem besch√§ftigt ist, z.B. mit Schlafen, Fressen, Aus-dem-Fenster-Schauen. Andererseits ist Regelm√§√üigkeit von gro√üer Bedeutung, denn zum Einen lieben Katzen Regelm√§√üigkeit, zum Anderen stellt sich dann auch der Lerneffekt besser ein.
Nat√ľrlich ist aber auch das t√§gliche "Schmusest√ľndchen" f√ľr Ihre Katze sehr wichtig. Und beim Lesen oder Fernsehen eine wohlig schnurrende Katze auf dem Scho√ü zu haben, kann einem so manchen tr√ľben Herbst- oder Winterabend vers√ľ√üen.

Spielen Katzen gerne ?
Der ausgeprägte Hang zum Spielen zeichnet eigentlich alle Katzen aus. Er bleibt den meisten bis ins hohe Alter erhalten.
Kleinen K√§tzchen beim Spielen zuzuschauen ist ein ganz besonderes Vergn√ľgen. Dabei kann man auch gut erkennen, worin der Sinn des Spielens liegt: Es wird n√§mlich im Spiel das Sozial- und Kampfverhalten, aber auch das Jagdverhalten ge√ľbt.
Spielen ist gerade f√ľr Wohnungskatzen ein wichtiger Ausgleich f√ľr ihr ansonsten doch recht ereignisarmes Leben. Deshalb sollte ihr Mensch sich Gedanken zur Auswahl des Spielzeugs machen und auch √∂fter mal etwas Neues bereithalten und etwas Altes eine Zeitlang aus dem Verkehr ziehen.
Als Spielpartner f√ľr Wohnungskatzen eignen sich neben den Katzenkollegen nat√ľrlich auch die Menschen, die hin und wieder auch heftige Kratzer davontragen. Aber das nimmt ein Katzenfreund sicherlich gern in Kauf.
So schleicht man sich an, springt auf den "Feind", bei√üt ihn mehr oder weniger kr√§ftig, fl√ľchtet schnell in ein kleines Versteck, um im n√§chsten Moment mit frischen Kr√§ften einen neuen Angriff zu starten. Unbewegliches Warten wird ge√ľbt, bis der richtige Moment f√ľr den Angriffssprung gekommen ist; schnelle Reaktionen beim Spiel mit flinken B√§llen oder unberechenbaren Korken. Backpfeifen werden mit den Vorderpfoten verteilt, und selbst auf dem R√ľcken liegend, k√∂nnen die krallenbewehrten Hinterpfoten noch kr√§ftige Tritte und Kratzer austeilen.

Spielen mit versteckter Beute
Katzen finden es ungeheuer spannend, nach einem versteckten Beutetier zu suchen oder zu hangeln. Gleiten Sie z.B. mit Ihrer Hand, in der Sie ein Spielzeug halten, unter eine Decke und bewegen Sie sie dort. Schnell wird die Katze begreifen, was da geschieht. Sie wird sich ducken, anschleichen und nach einiger Zeit mit einem großen Sprung die Beute zu packen versuchen. Auch wird die Katze wohl versuchen, unter die Decke zu kommen, weil sie merkt, dass die Beute von außen nicht zu erreichen ist. Achten Sie bei diesem Spiel auf Ihre Finger und Zehen - gespielt wird hier wahrscheinlich mit ausgefahrenen Krallen.

Geeignete Ballspiele
Ballspiele mit schnell oder auch langsam vor der Katze hergerollten B√§llchen regen immer wieder zu Fang- oder Verfolgungsspielen an. Sie k√∂nnen die B√§lle f√ľr Ihre Katze rollen, aber auch in die Luft werfen - ganz spannend sind B√§lle, die mehrmals aufprallen, bevor sie dann in eine Richtung rollen.
Eine weitere Möglichkeit ist es, einen an einer Schnur befestigten Ball vor der Katze herzuziehen oder vor ihr baumeln zu lassen. Wieder ergibt sich eine wilde Verfolgungsjagd, mit Anschleichen und Beutesprung, oder die Katze angelt begeistert nach dem aufgehängten Ball.

Kann ich meine Katze erziehen ?
Mit der Erziehung ist es bei Katzen so eine Sache. Zwar ist die Erziehung der Katze in einem gewissen Rahmen möglich, doch kaum wird man eine Katze so erziehen können wie z.B. einen Hund.
Dennoch gibt es bestimmte Tipps und Regeln. Wichtige Schlagworte zu diesem Thema sind
· Geduld
· Konsequenz
· Gleichmäßigkeit
· Belohnungen
· Sanktionen

Konsequenz ist bei der Katzenerziehung immer ein ganz wichtiger Faktor.
Wenn Sie einmal beschlossen haben, dass Ihre Katze etwas bestimmtes nicht tun soll, dann bleiben Sie dabei. Setzen Sie sich immer wieder durch, auch wenn das manchmal l√§stig ist. Und verhindern Sie, dass die Katze in Ihrer Abwesenheit die unerw√ľnschten Verhaltensweisen ungeahndet pflegen kann - sie wird das sonst immer wieder tun. Konsequentes Verhalten macht es einem Tier leichter, Sie zu verstehen, Sie werden berechenbar und damit f√ľr das Tier angenehm.

Belohnungen können aus Leckerchen bestehen, aus Streicheln oder Kraulen - auch lobende Worte werden von einer Katze durchaus richtig interpretiert.
Sie hat etwas richtig gemacht, und die Folgen sind nur angenehm. Dies ist sozusagen die Umkehrseite der Sanktionen: Machen Sie Ihrer Katze bei der Katzenerziehung erw√ľnschtes Verhalten angenehm.
Ganz besonders wichtig sind Belohnungen dann, wenn die Katze etwas richtig macht, was ihr gelegentlich auch einmal daneben geht. Fördern Sie in so einem Fall immer ihr korrektes Verhalten.

Sanktionen in der Katzenerziehung folgen relativ einfachen Prinzipien, sie sind sozusagen die andere Seite der Belohnung.
Wenn die Katze etwas Unerw√ľnschtes tut, dann sollte sofort und unmittelbar eine Sanktion folgen, das hei√üt, eine f√ľr die Katze unangenehme und erkennbare Ma√ünahme. Wichtig ist, dass der Zusammenhang zwischen unerw√ľnschtem Verhalten und unangenehmen Folgen f√ľr die Katze klar ersichtlich sein muss. Wenn Sie also nach Hause kommen und Ihre Katze hat einen Sessel zerkratzt, dann helfen keinerlei Sanktionen mehr - die Katze wird den Zusammenhang nicht begreifen und verst√∂rt reagieren.
F√ľgen Sie ihr keine Schmerzen zu, aber lassen Sie sie merken, dass auf ihre Handlung etwas f√ľr sie recht Unangenehmes folgt. Wenn Sie konsequent und geduldig sind, werden Ihre Erziehungsma√ünahmen Erfolg haben.

Unter Gleichm√§√üigkeit ist das f√ľr die Katze klare, weil immer gleiche Zeichen, zu verstehen. Wenn Ihre Katze etwas Bestimmtes tut, was sie nicht soll, dann sagen Sie bei jedem Versuch energisch "Nein". Sagen Sie nicht einmal "Nein" und beim n√§chsten Mal etwas wie "Wie oft habe Dir schon gesagt, Du sollst nicht ..." .
F√ľr die Katze w√§re ein derartiges Verhalten v√∂llig irref√ľhrend, w√§hrend sie den klaren und immer gleichen Laut schnell mit der richtigen Bedeutung verkn√ľpft.
Hierhin geh√∂rt √ľbrigens auch die Gew√∂hnung der Katze an ihren Namen. Benutzen Sie immer den gleichen Namen, von Anfang an und nur in angenehmen Zusammenh√§ngen, niemals wenn Sie die Katze strafen oder mit ihr schimpfen ‚Äď und schnell wird sie begreifen, dass sie gemeint ist, wenn Sie ihren Namen rufen.

Das Zeitgef√ľhl der Katze
Katzen verf√ľgen √ľber ein erstaunliches Zeitgef√ľhl. Viele Katzenbesitzer kennen das aus eigener Erfahrung: Sie kommen von der Arbeit nach Hause, fahren gerade mit ihrem Auto vor und genau in diesem Moment springt die Katze auf das Fenstersims oder taucht unerwartet aus einem Busch auf. Auch gibt es viele Katzen, die jeden Morgen ihre Besitzer p√ľnktlich bevor der Wecker klingelt wecken.
Praktisch! Allerdings behalten sie diesen Weckdienst manchmal auch am Wochenende bei. Dieses genaue Zeitgef√ľhl ist f√ľr eine Katze in freier Natur von grosser Bedeutung. Sie weiss genau, wann die beste Zeit zum Jagen ist und wann sich ein Rivale im Revier aufh√§lt, dem man besser nicht begegnet. So passt eine Wildkatze ihre t√§glichen Gewohnheiten den Tieren ihrer Umgebung an und eine Hauskatze dem Rhythmus ihres Haushaltes.

Geschlechtsreife / Kastration
Zwar sind kleine K√§tzchen einfach unwiderstehlich, und Katzen sind wunderbare M√ľtter - es macht viel Freude, sie zu beobachten. Andererseits gibt es aber so viele unerw√ľnschte und ungeplante Katzenbabies und soviel Katzenelend, dass der verantwortungsvolle Katzenbesitzer sich unbedingt zur Kastration (nicht zu verwechseln mit der Sterilisation) entschlie√üen sollte.

Kastration des Katers
Bei der Kastration des Katers werden nur die Hoden entfernt. Dies geschieht unter Vollnarkose und wird von den Tieren im Allgemeinen gut vertragen. Nach dem Aufwachen sind sie noch eine Zeitlang taumelig und verwirrt, aber dann ist der Eingriff schnell vergessen.
Grunds√§tzlich ist eine Kastration zu jeder Zeit im Leben eines Katers m√∂glich. Manche Tier√§rzte empfehlen eine Kastration erst mit ca. 1 Jahr, also nach Eintritt der Geschlechtsreife. Andere argumentieren, dass eine fr√ľhere Kastration, also mit etwa 6 - 7 Monaten und damit vor der Geschlechtsreife, das unangenehme Markieren bzw. Spritzen sicher verhindert. Am besten besprechen Sie dies mit Ihrem Tierarzt. Kastrierte Kater sind wesentlich anschmiegsamer und menschenbezogener als unkastrierte. Das l√§stige und auch gef√§hrliche n√§chtliche Herumstreunen h√∂rt auf.

Kastration der Katze
Die Kastration der Katze wird immer noch h√§ufig als Sterilisation bezeichnet. Dies ist insofern falsch, als auch bei der Kastration auch bei der Katze die Keimdr√ľsen, also die Eierst√∂cke entfernt werden. H√§ufig wird auch ein Teil der Geb√§rmutter mit entfernt. Die Operation findet unter Vollnarkose statt.
Die Katze produziert nun keine Geschlechtshormone mehr, so dass die Rolligkeit mitsamt ihren typischen Verhaltensweisen nicht mehr eintritt.
Die Kastration der Katze ist prinzipiell jederzeit m√∂glich. √úblich und g√ľnstig sind folgende Zeiten:
· bei einer jungen Katze mit Beginn der Geschlechtsreife, also im Alter von 6-7 Monaten
· bei einer Katze, die gerade Junge hat, etwa 1 Woche nach dem Absetzen der Jungen.


Rolligkeit
Als Rolligkeit bezeichnet man die paarungsbereiten Tage der weiblichen Katze.
Während der Rolligkeit zeigt die Katze ein typisches Verhalten. Sie ist verstärkt anschmiegsam, streicht jedem um die Beine, miaut mit einem ganz besonderen Ton, um einen Kater zu rufen. Z.B. beim Streicheln reckt sie ihr Hinterteil in die Höhe, dreht den Schwanz in einem Bogen zur Seite um die Geschlechtsregion freizulegen und tritt mit den Hinterbeinen auf der Stelle.
Etwa ab dem 6. bis 7. Lebensmonat ist ein weibliches Kätzchen geschlechtsreif und fortpflanzungsfähig. Die Rolligkeit tritt dann in etwa 14 tägigen Abständen auf, solange die Katze nicht gedeckt ist. Sie dauert meist drei bis 5 Tage.

Bei nicht erfolgter Paarung kann dieses Verhalten geradezu l√§stig werden, und zwar f√ľr die Katze, die ihren nat√ľrlichen Sexualtrieb nicht befriedigen kann, ebenso wie f√ľr den Besitzer, der durch das st√§ndige Miauen sehr bel√§stigt werden kann. Schon allein deswegen sollte der Katzenhalter seine Katze kastrieren lassen.

Gefahren in Haus und Garten und beim Transport ...
Katzen sind ungeheuer neugierig, daher sollten Sie Ihre Wohnung auf Katzensicherheit √ľberpr√ľfen.
¬∑ Katzen verstecken sich gern an den unm√∂glichsten Pl√§tzen, u.a. in der Waschmaschine oder im Trockner. Die T√ľren solcher Ger√§te sollten also immer geschlossen sein. Auch im aufheizenden Backofen haben sich Katzen schon schwere Verbrennungen zugezogen.
· Giftige Pflanzen sollten Sie entfernen, damit die Katze sich nicht auf der Suche nach Gras daran vergreift.
¬∑ Auch andere giftige Substanzen, wie z.B. Wasch- und Putzmittel, Chemikalien, Zigaretten etc. sollten f√ľr die Katze unerreichbar sein.
¬∑ Gekippte Fenster stellen eine gro√üe Gefahr f√ľr Katzen dar. Schwere Verletzungen oder gar der Tod k√∂nnen die Folge sein, wenn sie beim Versuch, durch ein gekipptes Fenster herauszuspringen, abrutscht und eingeklemmt wird. Der Fachhandel h√§lt spezielle Schutzgitter f√ľr Kippfenster bereit.
¬∑ Auch f√ľr ge√∂ffnete Fenster gibt es Fensternetze, und mit ein wenig handwerklichem Geschick k√∂nnen Sie auch aus einem Holzrahmen, Draht und Riegeln selbst eine stabile Sicherung bauen.
¬∑ Balkongel√§nder verf√ľhren Katzen zu waghalsigen Balanceakten. H√∂hergelegene Balkone sollten auf jeden Fall mit speziellen, im Fachhandel erh√§ltlichen Netzen gesichert werden.
· Es sollten keine Gegenstände herumliegen, die die Katze verschlucken oder an denen sie sich beim Spielen verletzten könnte. Dazu gehören Nadeln, Glasscherben, aber auch Radiergummis etc..
¬∑ Hei√üe Herdplatten k√∂nnen ebenso gef√§hrlich werden wie B√ľgeleisen oder brennende Kerzen. Lassen Sie niemals eine Katze mit einer brennenden Kerze unbeaufsichtigt - die Schwanzspitze kann sehr leicht Feuer fangen !


F√ľr Katzen sehr giftige Pflanzen:
Es gibt eine ganze Reihe von giftigen Pflanzen sowohl im Haus als auch im Freiland, an denen sich eine Katze einmal knabbernd vergreifen k√∂nnte. Sollte Ihre Katze Vergiftungserscheinungen zeigen, bringen Sie sie unverz√ľglich zum Tierarzt. Versuchen Sie herauszufinden, was sie gefressen haben k√∂nnte.

Einige Beispiele von unverträglichen Pflanzen:
· Adlerfarn, Adonisröschen, Akelei, Alokasie, Alpenrose, Azalee
· Becherprimel, Blutblume, Browallie, Brunfelsie, Buchsbaum, Buschwindröschen
· Christrose, Christusdorn
· Dieffenbachie, Dipladenie
· Efeu, Einblatt, Eisenhut, Engelstrompete
· Feuerbohne, Fichte, Fingerhut, Flamingoblume
· Gartenwolfsmilch, Ginster, Glyzine, Goldregen, Goldtrompete
· Heliotrop, Herbstzeitlose, Hortensie, Hundspetersilie, Hyazinthe
· Iris
· Kalla, Kartoffelkraut, Klematis, Klivie, Kolbenfaden, Korallenbäumchen, Korallenstrauch
¬∑ Leberbl√ľmchen, Lilie, Lupine
· Maiglöckchen, Mistel, Monstera
· Narzissen
· Oleander, Osterluzei
¬∑ Palmfarn, Pfaffenh√ľtchen, Philodendron, Prunkwinde
· Rittersporn, Ritterstern, Rizinus, Robinie, Ruhmeskrone
· Schachtelhalm, Schierling (gefleckter), Schleierkraut, Schneeglöckchen, Schöllkraut, Schwarzer Nachtschatten, Seidelbast, Silberblatt, Skabiosen, Sonnenwendwolfsmilch (Extrem giftig), Stechapfel, Stechpalme, Sternjasmin
· Tabak, Tanne, Tollkirsche, Tomate, Trollblume (Trollius), Tulpen
¬∑ Weihnachtsstern, Wei√üer Germer, Wiesenk√ľchenschelle, Wunderstrauch, Wurmfarn, W√ľstenrose
· Zierpfeffer, Zierspargel, Zwergholunder, Zypressenwolfsmilch (extrem giftig)

Achten Sie auch darauf, dass Ihre Katze niemals das mit D√ľnger versetzte Gie√ü- oder Blumenwasser trinkt.

Vergiftungen
Obwohl Katzen sehr genau pr√ľfen, was sie fressen, kommt es doch immer wieder zu Vergiftungen durch unterschiedlichste Substanzen, darunter Rattengift, Insektenvernichtungsmittel, Frostschutzmittel, Mineral√∂le.
In vielen Gärten liegt leider Nagergift so aus, dass Katzen und andere Tiere damit in Kontakt kommen können. Insektenvernichtungsmittel oder Pflanzenschutzmittel können beim Durchstreifen von Feldern und Wiesen am Fell haften bleiben und wird dann von der Katze beim Putzen aufgenommen.
Frostschutzmittel, Mineral√∂l und andere giftige Fl√ľssigkeiten k√∂nnen Katzen auch im Haus entdecken, darum ist es sehr wichtig, diese immer unter Verschluss zu halten und haustiersicher aufzubewahren. Versch√ľttete Substanzen m√ľssen unverz√ľglich entfernt werden.

Wenn die Katze etwas Giftiges zu sich genommen hat, fahren Sie sofort mit ihr zum Tierarzt, nehmen Sie alles an Informationen mit, was Sie √ľber die giftige Substanz finden k√∂nnen, notieren Sie, wann und eventuell wie viel die Katze zu sich genommen hat.
Es gibt keine typischen Vergiftungssymptome, aber Anzeichen können sein:
· heftiges Erbrechen · Speicheln
· starker Durchfall · Zittern
· Lähmungen · Teilnahmslosigkeit
· Fieber · Atembeschwerden bis hin zur Atemlähmung
· Krämpfe · Nervosität
Wenn eines oder mehrere dieser Anzeichen auftreten, sollten Sie Ihre Katze zum Tierarzt bringen.

VORSICHT bei Gebrauch von Medikamenten !
Verschlie√üen Sie Medikamente katzensicher und lassen Sie keine herumliegen. Behandeln Sie Ihre Katze auch nie mit Medikamenten, die f√ľr den menschlichen Gebrauch gedacht sind, ohne dass Ihr Tierarzt damit einverstanden ist. Zum Einen ben√∂tigen Tiere ganz andere Dosierungen als Menschen, zum Anderen sind manche Arzneistoffe f√ľr Katzen schlichtweg giftig. So wirkt z.B. Acetylsalicyls√§ure (Aspirin) bei Katzen t√∂dlich. Vorsicht auch bei Teebaum√∂l. Es sind schon einige Katzen nach Behandlung mit Teebaum√∂l gestorben. Trotzdem sind im freien Handel z.B. Ungeziefermittel zum Auftragen ins Fell erh√§ltlich, die Teebaum√∂l enthalten.

Der richtige Transport der Katze ...
Eine Katze frei im Auto zu transportieren ist √§u√üerst riskant. Es besteht f√ľr die Katze und die anderen Fahrzeuginsassen erhebliche Verletzungsgefahr, wenn sie z.B. bei einer Notbremsung durch das Wageninnere geschleudert wird und in Panik ger√§t. Nicht auszudenken, was passieren kann, wenn sich die Katze in den Fu√üraum des Fahrers begibt ... Aber auch wenn beim Fahren alles gut geht: es sind schon viele Katzen beim Aussteigen vom Arm gesprungen und in der fremden Umgebung auf Nimmerwiedersehen verschwunden.

Krankheiten: lesen Sie dazu ausf√ľhrlicher unter: Krankheiten der Katze ..
Infektionskrankheiten bei Katzen
Unter Infektionskrankheiten versteht man Viruserkrankungen, sowie bakterielle und Pilzerkrankungen.
Gegen viele Infektionskrankheiten der Katzen kann vorbeugend geimpft werden, z.B. Tollwut, Katzenseuche, Katzenschnupfen, Leukose, Feline Infektiöse Peritonitis (eingeschränkt wirksam).
Gegen andere dagegen, wie die Ausjeszkysche Krankheit, die Mikrosporie, Katzen-Aids, Katzenpocken und Tuberkulose gibt es leider derzeit keine Impfmöglichkeit.


Parasiten bei Katzen
Endoparasiten: Im Inneren des K√∂rpers lebende Schmarotzer ‚Äď hierzu geh√∂ren Einzeller sowie Spulw√ľrmer und Bandw√ľrmer.
Bei Katzen mit Auslauf kann immer wieder ein Wurmbefall auftreten, weil die Tiere drau√üen sowohl mit infiziertem Katzenkot in Ber√ľhrung kommen k√∂nnen als auch √ľber die erbeuteten M√§use oder Flohbefall sich mit Bandwurmeiern infizieren k√∂nnen. Daher sind speziell bei Katzen, die nicht ausschlie√ülich im Haus gehalten werden, regelm√§√üige Wurmkuren angebracht, zumal manche Wurmarten auch auf Menschen √ľbertragen werden k√∂nnen.

Die Fellpflege ist eine gute Gelegenheit, sich die Haut der Katze anzuschauen. Sie können dabei feststellen, ob etwa eine Hautveränderung (Pilzerkrankung!) vorliegt oder vielleicht ungebetene Parasiten sich auf ihrer Katze breit gemacht haben. Auch stumpfes Fell kann auf einen Mangel hindeuten.

Die speziell f√ľr Schwangere gef√ľrchtete Toxoplasmose wird durch einzellige Schmarotzer, die sogenannten Toxoplasmen, √ľbertragen. Die ohnehin sehr geringe Gefahr der Toxoplasmoseinfektion durch eine Katze bei einer Schwangerschaft ist jedoch kein Grund sich von seinem Tier zu trennen. Informieren Sie sich rechtzeitig √ľber das Thema. Bei Beachtung einiger weniger Verhaltensregeln w√§hrend einer Schwangerschaft, sind keine Probleme zu bef√ľrchten.




Der Wunschzettel einer Wohnungskatze an ihren "Dosenöffner":
- Ein abwechslungsreich gestaltetes Zuhause mit vielfältigen Möglichkeiten zum Kratzen, Spielen und Klettern
- Gen√ľgend Ruhepl√§tze (h√∂hlenartige sind optimal) um sich zur√ľckzuziehen und ungest√∂rt auszuruhen
- Einen ausgeglichenen Menschen, ohne Hektik, Aggressionen und Geschrei
- Toleranz und Verst√§ndnis f√ľr das nat√ľrliche Verhalten einer Katze
- Sicherheit durch Routinen und gleichbleibende Tagesabläufe
- Viel Beschäftigung mit abwechslungsreichem und artgerechtem Spielzeug
- Gesellschaft in Gestalt einer gleichgesinnten Mieze
- Jede Menge Streicheleinheiten und gen√ľgend Fellpflege
- Saubere Katzentoilette, täglich frisches Wasser und gereinigte Futternäpfe
- Jährlicher Tierarztbesuch zum Durchchecken und Auffrischen der nötigen Impfungen.




Die zehn Bitten einer Katze an den Menschen

1. Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von dir wird f√ľr mich Leiden bedeuten.
Bedenke es, ehe du mich anschaffst!
2. Gib mir Zeit, mich bei dir einzuleben und zu verstehen, was du von mir verlangst!
3. Pflanze Vertrauen in mich! Ich lebe davon.
4. Z√ľrne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein! Du hast Deine Arbeit, Dein Vergn√ľgen und Deine Freunde. Ich habe nur dich!
5. Sprich mit mir! Wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.
6. Wisse, wie immer du an mir handelst. Ich vergesse es nie.
7. Bedenke, ehe du mich schlägst, dass ich mich wehren und dich mit Leichtigkeit kratzen und beißen könnte, dass ich aber keinen Gebrauch davon mache.
8. Ehe du mich "unwillig" oder "bockig" schimpfst, bedenke ich bin ein eigenwilliges Wesen, das sich dir nie ganz unterordnen kann.
9. K√ľmmere dich um mich, wenn ich alt werde.
10.Geh' jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: "Ich kann so etwas nicht sehen" oder "Es soll in meiner Abwesenheit geschehen". Es ist alles leichter f√ľr mich, mit dir. Danke !
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Sich f√ľr eine Katze als Haustier zu entscheiden ist nat√ľrlich, neben all¬ī den wichtigen und sehr ernst zu nehmenden Vorab√ľberlegungen, eine sehr tolle Sache und bedeutet neben Verantwortung und Obsorge f√ľr das Tier auch sehr viele beruhigende, sch√∂ne und mitunter auch etwas wildere Momente erleben zu d√ľrfen...

....und auch die folgenden Situationen muß ein Katzenliebhaber mit Bravour meistern und gelassen hinnehmen können:

Einige gute Vorsätze eines Stubentigers
Ich will nie wieder im Bett meiner Menschen "Herde donnernder, wildgewordener Bestien, die durch die Serengeti jagen" spielen, wenn sie versuchen zu schlafen.

Ich will nie wieder das Fischfutter von der Oberfl√§che des Aquariums schl√ľrfen.

Ich will nie wieder haufenweise gro√üe K√§fer fressen, nach Hause kommen und sie erbrechen, um meinem Menschen zu zeigen, dass ich gen√ľgend Ballaststoffe bekomme.

Ich will mich nie wieder zu weit vorlehnen, um aus der Badewanne zu trinken, hineinfallen, und dann direkt in die Kiste mit dem Klumpstreu st√ľrmen. (Es hat EWIG gedauert das Zeug aus meinem Fell zu kriegen !)

Ich will mich nie wieder mitten in der Nacht auf die Brust meines Menschen setzen und ihm in die Augen starren, bis er aufwacht.

Durch das Anschreien einer Dose Katzenfutter wird sie sich nicht selbst öffnen!

Ich kann nicht durch geschlossene Fenster springen, um draußen Vögel zu fangen! Wenn ich das vergesse und bei dem Versuch mit meinem Kopf gegen die Scheibe knalle und hinter das Sofa falle, werde ich nicht aufstehen und das ganze noch einmal zu versuchen.

Ich kann nicht voraussetzen, dass die Terrassent√ľr offen ist, wenn ich nach drau√üen rennen will, um Bl√§tter zu jagen !

Ich will mich nie wieder von der Terrasse zur√ľckziehen und dabei r√ľcklings in die B√ľsche fallen, gerade wenn m e i n Mensch seiner Freundin erz√§hlt wie grazi√∂s ich bin.

Ich will nie wieder meine Pfote in irgendeinen Behälter stecken um zu sehen,ob etwas darin ist. Und wenn ich es doch mache, werde ich nicht fauchen und kratzen, wenn mein Mensch mich rasieren muss, um den Holzleim aus meinem Fell zu bekommen.

Wenn es regnet, regnet es an allen Seiten des Hauses. Es ist nicht n√∂tig, jede T√ľr zu √ľberpr√ľfen.

Vögel kommen nicht vom Vogelhaus. Ich werde es nicht herunterreißen und versuchen es zu öffnen, um die Vögel heraus zu bekommen.

Ich will nie wieder "tote Katze auf der Treppe" spielen, wenn Leute versuchen, Einkäufe oder Wäsche hoch zu bringen. Sonst wird es eines Tages wahr werden!

Wenn Menschen Darts spielen, werde ich nicht in die Luft springen und versuchen, die Pfeile zu fangen.

Wenn mein Mensch am Computer schreibt, sind seine Unterarme keine Hängematte

Ich will nie wieder auf der Tastatur herumlaufen, wenn mein Mensch wichtige emiognaioerp ga3gi4 taija3tg aa35.

Ich will nie wieder die Kurzwahltasten mit den Auslandsvorwahlen dr√ľcken.

Alle Kreaturen, die im Haus leben (Hamster), bleiben im Haus und alle wilden Kreaturen (Fr√∂sche und Regenw√ľrmer) bleiben drau√üen. Ich darf keine Hamster befreien und daf√ľr Fr√∂sche ins Aquarium umsiedeln.

Ich will nie wieder den ganzen Tag stinkig gegen√ľber meinem Menschen sein und um 02:00 morgens seine Nase k√ľssen, um ihm zu sagen, dass ich ihm vergeben habe und er mich jetzt streicheln kann.

Wenn ich dem Übernachtungsbesuch meines Menschen ein Geschenk machen muss, ist meine Spielzeugmaus ein wesentlich mehr sozial verträgliches, als eine große lebende Kakerlake, auch wenn sie nicht so lecker ist.

Und zu guter Letzt:
Eine warme Salami-Pizza ist kein guter Platz f√ľr ein Mittagsschl√§fchen!
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