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M├Ąrz 2007


Lesen Sie bitte weiter unter Tagebuch April 2007
Viel Vergn├╝gen und Danke !



Samstag, 31.3.2007
In der heutigen Tierecke der Kronenzeitung war Traudes Sch├╝tzling FIPSI mit Foto eingestellt aber leider nur ganz wenige Interessenten haben sich gemeldet und davon ├╝berhaupt nur eine Familie, in die FIPSI gut passen k├Ânnte. Hier wurde f├╝r kommende Woche ein Besuchstermin ins Auge gefasst. Die Osterferien d├╝rften sich da schon auswirken, denn nur f├╝nf Anrufe sind extrem wenig und eher ungew├Âhnlich. Wahrscheinlich sind viele Tierfreunde im Urlaub ....
Gestern ist das liebe Hasenm├Ądchen LUNA zu meiner Freundin Susanne nach Hochstrass ├╝bersiedelt und heute bereits gab es die erl├Âsende Nachricht, dass der k├╝rzlich kastrierte Hasenmann MORITZ sein neues "Frauchen" liebevollst aufgenommen hat. Einem wunderbaren und artgerechten Hasenleben zu Zweit, mit Freilauf und Aussengehege, der herzigen und zutraulichen Luna steht nun nichts mehr im Wege !
An dieser Stelle eine gro├če Bitte: Schenken Sie bitte keine echten Hasen zu Ostern !
Kaninchen k├Ânnen zwar wunderbare Gef├Ąhrten sein, aber es m├╝ssen einige wichtige Dinge vor der Anschaffung beachtet werden, um den Tieren ein angenehmens und auch artgerechtes Leben zu erm├Âglichen. Hasen graben f├╝r ihr Leben gerne und brauchen einige Quadratmeter Naturboden, auf dem sie dieses sehr wichtige Grundbed├╝rfnis ausleben k├Ânnen. Ein weiteres Argument gegen den Kauf eines lebenden Ostergeschenkes ist noch nicht sehr bekannt: Laut Bundestierschutzgesetz ist die Einzelhaltung von Kaninchen verboten ! Auch ein Meerschweinchen kann und darf diesen Artgenossen nicht ersetzen. Lesen Sie auch auf unserer Seite ALLES ├ťBER ZWERGHASEN nach !
In einer Wohnung werden Kaninchen sehr selten gl├╝cklich und ausschliessliche K├Ąfighaltung ist die reinste Tierqu├Ąlerei ! Bitte bedenken Sie all┬┤ diese Punkte und schenken Sie gegebenfalls lieber einen Schokohasen ! Vielen herzlichen Dank und frohe Ostern !


Freitag, 30.3.2007
Die bekannten Probleme rund um das Wiener Tierschutzhaus schlagen unglaublich hohe Wellen. Es vergeht kein Tag an dem nicht mindestens f├╝nf Anfragen der verschiedensten Priotit├Ątsstufen bei uns eingehen. Die Leute wollen oder m├╝ssen sich ihrer Tiere entledigen, Tierheime haben wegen ├ťberf├╝llung Aufnahmesperre und einer der letzten Auswege scheint dann Anbinden zu sein. Oftmals geben ja Tierbesitzer leider auch vor, ihr eigenes Tier sei ein soeben gefundenes - ├╝berhaupt die unfairste und mieseste Vorgangsweise ├╝berhaupt seinem treuen Gef├Ąhrten gegen├╝ber! Auch heute kamen wieder etliche solcher fragw├╝rdigen "Notf├Ąlle".
Eine Staffih├╝ndin 8 Monate - angeblich gerettet und kann jetzt nicht mehr behalten werden. Da sie leider angeblich mit Katzen nicht zusammenleben kann, mu├čte ich diese Anfrage gleich ablehnen.
Dann gleich zwei f├╝nfj├Ąhrige Fellnasen, die SOFORT wegen bereits erfolgter Delogierung weg m├╝ssen. Der Besitzer sitzt ab sofort auf der Strasse, kann zwar bei einem Freund unterkommen aber nur ohne Hunde. Nach etlichen Telefonaten war dann klar, dass die f├╝nfj├Ąhrige Goldih├╝ndin KIRA bei Pflegefamilie Claudia und Manfred eingestellt werden kann, den f├╝nfj├Ąhrigen Sch├Ąferr├╝den wird der Besitzer jetzt doch behalten (mit einem Hund geht es f├╝r ihn doch leichter). So ist also KIRA am Parkplatz an Claudia ausgeh├Ąndigt worden. Die ganze ├ťbergabe dauerte keine 10 Minuten und KIRA drehte sich nicht einmal nach den Leuten um. Sie ist eine ruhige, gelassene und sehr ├╝bergewichtige Hundedame, vertr├Ągt sich mit den anderen Hunden bei Claudia und Manfred sehr gut und geht rassespezifisch sehr gerne ins Wasser. Viel Bewegung d├╝rfte die liebe H├╝ndin bisher nicht genossen haben.
Dann sollte noch eine einj├Ąhrige Labradorh├╝ndin ├╝bernommen werden. Die Besitzerin hat ein kleines Kind und geht n├Ąchste Woche wieder arbeiten. Die Mutter der Besitzerin telefoniert jetzt alle M├Âglichkeiten durch und wird sich gegebenenfalls wieder melden. Angeblich ist der Junghund nicht vertr├Ąglich, mu├č nur an der Leine gehen und wird dementsprechend nicht ausgelastet sein. Habe ihr einen gemeinsamen Spaziergang angeboten um das Verhalten des R├╝den besser beurteilen zu k├Ânnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein einj├Ąhriger Hund ohne Leine nicht mit anderen auskommt oder spielen will.
Und last not least war da noch ein Hilferuf aus Horn/N├ľ wegen zwei Shi-Tsu Senioren 12 und 11 Jahre alt, die dringend wegen Allergie des Sohnes abgegeben werden m├╝ssen. Obwohl die beiden Hunde momentan isoliert im Keller leben m├╝ssen, wollte die Besitzerin einer sofortigen ├ťbernahme (noch) nicht zustimmen, denn sie m├Âchte die beiden Hunde in der N├Ąhe von Horn wissen, um sie auch sp├Ąter noch besuchen zu k├Ânnen. Auch diese Dame wird sich nochmals melden, wenn es keine andere L├Âsung f├╝r die zwei Kleinhunde in der N├Ąhe gibt - und damit mu├č gerechnet werden.

Donnerstag, 29.3.2007
Unser Katzensch├╝tzling LARA (schwarz/wei├č, 8 Jahre) aus Gro├čenzersdorf wurde heute von Familie G. aus Wien adoptiert. Diese tier- und speziell katzenliebende Familie hat mit LARA bereits die dritte Samtpfote von uns ├╝bernommen. CHICCO und NANU sind bereits in hohem Alter ├╝ber die Regenbogenbr├╝cke gegangen und JOEY bekommt mit LARA nun wieder eine Gef├Ąhrtin. Wir freuen uns sehr f├╝r die liebe Seniorin, die sich bei uns denkbar unwohl f├╝hlte und erst nach langer Eingew├Âhnung etwas Zutrauen zu unseren Hunden fassen konnte. Jetzt allerdings ist der Stress vor├╝ber und LARA wird bestimmt ein streichelweiches, angenehmes und beh├╝tetes Leben f├╝hren. Danke, liebe Dosen├Âffner !
Familie Melbinger ist schwer begeistert von PEGGY ! Sie tobt den ganzen Tag am Anwesen herum, fordert in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden den Hausherrn zum Spielen auf und hechtete bereits in den kleinen Teich am Anwesen (Peggy ist extrem wassernarrisch). Mit den Pferden w├╝rde sie halt gar so gerne spielen und ganz stolz berichtete mir Peggy┬┤s Herrchen auch, dass sie bereits brav meldet, wenn Einsteller oder sonstige "Fremde" das Anwesen betreten. Man ist schwer begeistert, denn die H├╝ndin passt wie ein Mosaiksteinchen in die Familienverh├Ąltnisse, sie ist sehr freundlich aber wachsam, verspielt aber doch sehr folgsam und einfach ein liebes Familienmitglied, wie man es sich w├╝nscht. Sch├Ân, so etwas zu h├Âren !

Mittwoch, 28.3.2007
Wie geplant, fuhren Daniela, Claudia mit ihrer Pflegeh├╝ndin PEGGY und ich heute am sp├Ąten Nachmittag nach V├Âllerndorf bei St. P├Âlten um PEGGY vorzustellen. Wir fanden einen vorbildlich gef├╝hrten Reitstall "Birkenhof" auf einer wunderbaren Anh├Âhe vor und Peggy forderte schon nach kurzer Schn├╝ffelphase die Pferde auf der Au├čenkoppel erfolreich zum Spielen auf. Wir waren echt beeindruckt, denn bei Familie Melbinger finden auch alte, geschundene, kranke und abgeschobene, also "ausrangierte" Pferde ein wunderbares Zuhause und wir konnten ├╝ber jeden einzelnen der Huftiere Interessantes, leider aber auch oft sehr Trauriges, ├╝ber deren Vorleben erfahren. Bei der Haltung von Pferden spielen sich ebenso schlimme Dinge wie bei unseren Haustieren ab und viele Menschen wissen vielleicht nicht, dass Pferde oft noch engere Bindungen zu "ihren" Menschen aufbauen als Hunde und Katzen. Aber nur sehr wenige haben das Gl├╝ck ein Leben lang im gleichen Stall - und in einem guten Stall - stehen zu d├╝rfen. Bei all der Freude f├╝r den tollen und liebevollen Platz f├╝r Labradormixh├╝ndin Peggy machte uns diese Erkenntnis (die ja nicht wirklich etwas Neues f├╝r uns ist, aber halt sehr gerne verdr├Ąngt wird) sehr, sehr traurig.
PEGGY jedenfalls wird hier ein wunderbares Zuhause haben, ├╝berall im Haus waren bereits weiche Pl├Ątzchen vorbereitet und nach etwa zwei Stunden haben wir drei, ohne Peggy aber mit einem ├Ąu├čerst positiven Gef├╝hl etwas sehr Gutes f├╝r die liebe H├╝ndin getan zu haben, wieder die Heimreise angetreten. Ein riesengro├čes Dankesch├Ân geb├╝hrt auch Sabine vom TSV Klosterneuburg, der wir den Kontakt zu Familie Melbinger zu verdanken haben !
Endlich konnte ich unseren Jahresbericht 2006 fertig stellen. Die interessantesten Eckdaten habe ich zusammengefasst, um einen kleinen aber detaillierten ├ťberblick ├╝ber unsere Tierschutzaktivit├Ąten geben zu k├Ânnen.
An dieser Stelle m├Âchte ich mich nochmals ganz herzlich bei unseren Freunden Traude, Sabine, Daniela, Claudia&Manfred und Jo bedanken, ohne deren unerm├╝dliche Mithilfe nicht ein Bruchteil dessen geschafft h├Ątte werden k├Ânnen. Die Steigerung von 2005 zu 2006 zeigt auch, wieviel Unterst├╝tzung und Hilfe zum Wohle armer Tiere, hinzugekommen ist. F├╝r einige wenige Monate im Vorjahr war unsere private Tierschutzgruppe noch um vier Pflegestellen gr├Â├čer und wir danken auch diesen Familien sehr herzlich, die leider aus den unterschiedlichsten Gr├╝nden momentan nicht mehr aktiv an der Pflegefront mithelfen k├Ânnen. Die Hoffnung stirbt zuletzt und vielleicht darf ja heuer wieder der eine oder andere Pflegling bei einem von Euch vor├╝bergehend einziehen. Ihr wisst ja, wo wir zu finden sind *ggg*.

Dienstag, 27.3.2007
Ich wurde heute auf eine neue und bestimmt gute Seite im Internet aufmerksam gemacht, die ich sehr gerne auch auf unserer Seite sofort verlinkt habe. Es handelt sich um eine Plattform f├╝r ├Ąltere und alte Hunde, die sehrwohl eine Chance auf ein liebevolles Platzerl f├╝r ihren Lebensabend verdienen.
"hallo du ! Du suchst doch einen Freund? das trifft sich gut! Ich auch!
Ich habe niemanden mehr und niemand will mich haben, weil ich nicht "jung genug" bin ..."

Die Seite GRAUE SCHNAUZEN.AT wird von Euren inseraten leben - bitte nehmt euch kurz Zeit und verfasst ein paar Zeilen f├╝r "Eure Senioren"! Danke sch├Ân!
Der kleinen Staffimixh├╝ndin GIPSY - sie hei├čt jetzt MISSY - geht es ausgezeichnet und in dem kleinen Mops hat sie nicht nur einen Spielgef├Ąhrten, sondern auch einen hervorragenden kleinen Besch├╝tzer. Sobald sich ein anderer Vierbeiner MISSY n├Ąhert, stellt sich klein Mops mit L├Âwenherz dazwischen und verteidigt seine neue Gef├Ąhrtin. Missi┬┤s neue Zweibeiner sind ebenso entz├╝ckt von MISSI und die ersten Familienbesuche verliefen harmonisch und angenehm. Einen besseren Platz h├Ątten wir absolut nicht f├╝r diese liebe H├╝ndin finden k├Ânnen.
Die Familie aus Graz, die eigentlich heute LUCKY kennenlernen wollten, mu├čten leider absagen, da der kleine Sohnemann an Angina erkrankt ist. Wir w├╝nschen dem kleinen Mann alles Gute und rasche Genesung, denn die gesamte Familie freut sich schon sehr auf LUCKY und wird den Besuch nachholen, sobald alle gesund sind.

Montag, 26.3.2007
F├╝r alle Freunde, die f├╝r Janeira die Daumen gehalten und mitgelitten haben: heute erreichte mich folgende e-mail:
Dringend wird ein verantwortungsbewusstes, herzliches Familienplatzerl f├╝r die s├╝├če Sch├Ąfermischlings-Maus Janeira gesucht, wo sie die paar J├Ąhrchen die Sie noch hat, genie├čen kann und man Sie beh├╝tet und sich um Sie sorgt!!!!
Janeira wird ca. auf 6 Jahre gesch├Ątzt. Sie ist sehr ├Ąngstlich, aber dennoch, eine tapfere Lebensk├╝nstlerin.
Zum Gl├╝ck konnten Tierfreunde ausfindig machen wo sich Janeira jetzt schon t├Ąglich sehen l├Ąsst und auch Futter und ein Schlafplatzerl im Stroh ausgesucht hat, also wir wissen wo Sie ist und warten auf die g├╝nstige Gelegenheit um Janeira einzufangen, wobei es sich nur mehr um einige Tage der Geduld handeln wird, deshalb auch der neuerliche Hilferuf um ein wirklich verantwortungsbewusstes und herzliches Platzerl f├╝r die Maus zu finden.
Janeira braucht ein wirklich aufmerksames Zuhause mit Garten, da die H├╝ndin einige Jahre als Streunerin unterwegs war, ebenfalls sollte dieser Garten mit hohem Zaun umgeben sein.
Janeiras Herz ist zu gro├č gewachsen und deshalb ben├Âtigt die Maus t├Ąglich Medikamente welche sie sich ohne Probleme geben l├Ąsst.
Die Maus ist sehr sehr sch├╝chtern und ├Ąngstlich...und es wird einiges an Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit und viel viel Liebe ben├Âtigen, um Vertrauen aufzubauen, aber die Maus ist trotzdem zutraulich und friedlich nur eben sehr ├Ąngstlich dabei( pers├Ânlich kennengelernt).
Ihre Lebensgeschichte ist einfach nur schrecklich. Im Tierheim/Spanien kam sie mit einer Vielzahl ihrer Welpen an, die Sie gerade erst geboren haben mu├čte. Sie hatte Panik, aber Sie wollte sich nicht von Ihren Welpen trennen, weshalb Sie sich auch zusammen mit Ihnen einfangen lie├č. All ihre Welpen sind mittlerweile vermittelt, nur Janeira ...!!!
Janeira hat die Tr├Ąchtigkeit und die Geburt Ihrer Welpen mit einem Herzfehler ├╝berlebt. Aber das Problem ist, dass man Janeira nicht operieren und heilen kann. Sie w├╝rde die Operation nicht ├╝berleben. Ausserdem hat sie missgebildete H├╝ften, sie bekam Medikamente, damit die Schmerzen f├╝r Sie ertr├Ąglich sind, (zur Zeit ist das jedoch nicht der Fall, da Janeira ja selbst├Ąndig unterwegs ist, aber es geht Ihr dennoch den Umst├Ąnden entsprechend gut)
Janeira ist sehr sehr sch├╝chtern, sie ist eine traurige H├╝ndin und es sollte wirklich ein Platzerl mit Herz sein...
Wir suchen "Jemanden" der sich zutraut, mit einer sehr ├Ąngstlichen, herzkranken H├╝ndin, aber durchaus auch lebenswillig und sehr selbst├Ąndige Streunerin, zurecht zukommen und sich bem├╝ht, auch die Geduld und Aufmerksamkeit hat, mit Janeira die letzten Tage, Monate, Jahr(e) eine sch├Âne gemeinsame Zeit zu verbringen!!!!!!! Nat├╝rlich helfen wir mit, bei allem was anf├Ąllt, um Janeira einen sch├Ânen Lebensabend zu erm├Âglichen.
Bitte, wenn Sie meinen diese Herausforderung sei f├╝r die n├Ąchste Zeit eine sch├Âne Aufgabe f├╝r Sie, dann melden Sie sich bitte bei mir unter 0664/ 4000 677 und wir besprechen alles weitere...Danke, G. Jell

Ich hoffe sehr, es finden sich bald liebevolle Leute mit passenden Voraussetzungen, damit die Odyssee Janeira┬┤s bald ein gl├╝ckliches Ende hat.
Seit fast drei Monaten betreuten wir GIPSY, eine dunkel gestromte Staffordshireterrierh├╝ndin. Heute abend hat sie, nur einen Steinwurf von unserer Wohnung, einen absoluten Traumplatz bezogen. Sie wird ab sofort bei guten Bekannten von uns, gemeinsam mit ihrem Freund einem herzigen und galanten Mops-R├╝den, zusammenleben. Ihr neues Frauchen Susanne hat bereits Erfahrung mit dieser wunderbaren Rasse und Mops ist sehr angetan von seiner neuen Gef├Ąhrtin und hat sie ├╝berschwenglich willkommen geheissen. Die beiden kennen sich ja bereits seit einiger Zeit von unseren Spazierg├Ąngen und konnten sich auf Anhieb "riechen". Das Warten auf DEN Platz f├╝r GIPSY hat sich mehr als gelohnt und wir sind gl├╝cklich, diesen Schatz auf vier Pfoten in so guten und liebevollen H├Ąnden zu wissen. Susi und J├╝rgen, wir danken Euch und w├╝nschen viel Spa├č und Freude mit Euren beiden Fellnasen!
Heute hat sich noch ein weiteres sch├Ânes Platzangebot f├╝r die Labradorh├╝ndin PEGGY ergeben. Wieder einmal vermittelte uns Sabine von TSV Klosterneuburg einen Interessenten f├╝r Claudia┬┤s Pflegeh├╝ndin und wir werden am Mittwoch nachmittags einen gemeinsamen "Ausflug" nach St.P├Âlten machen um zu sehen, wie Peggy mit den Pferden auf dem Anwesen zurechtkommt. Wir kennen ja unsere Sch├╝tzlinge sehr gut, aber Vertr├Ąglichkeit mit Pferden k├Ânnen wir leider (noch) nicht zusagen. Wenn es da keine Probleme mit den Huftieren gibt, steht einer wunderbaren Zukunft Peggy┬┤s auf einem Bauernhof (mit Familienanschlu├č selbstverst├Ąndlich), nichts mehr im Wege. Daumen halten bitte !
Morgen nachmittag erwarten wir Besuch aus Graz f├╝r einen weiteren unserer Dauerg├Ąste: dem h├╝bschen, fast zweij├Ąhrigen, mittelgro├čen Mixr├╝den LUCKY. Dieser putzige Hund lebt bereits seit vergangenen September ! bei Pflegemama Sabine in Wien und die wenigen Interessenten f├╝r ihn waren alle entweder ungeeignet oder hatten an dem h├╝bschen und problemlosen Hund etwas auszusetzen !?! Wir hoffen daher sehr, dass es morgen klappt und LUCKY endlich auch zu seiner ganz eigenen Familie ├╝bersiedeln darf.

Sonntag, 25.3.2007
1. Tag der Sommerzeit und wir sind alle etwas durcheinander. Sehr oft will ich noch nach MIA sehen, ihr Platzerl habe ich gestern nachts noch ges├Ąubert und unsere KLARA (die langj├Ąhrige beste Freundin von MIA) geht auch ganz verwirrt durch die Gegend, immer wieder auf den Stammplatz von MIA und es scheint, sie sucht sie unentwegt. Sehr r├╝hrend war heute, dass unser Handicapkater LUCKY, der ja anfangs von Artgenossen ├╝berhaupt nichts etwas wissen wollte, sich mit einer Spielaufforderung (zwar sehr plump und aufdringlich) unserer alten KLARA n├Ąherte. Sie balgten sogar einige Minuten herum und es sieht fast so aus, als w├╝rden die beiden Freundschaft schliessen. Irgendwie habe ich die letzten Wochen immer ├Âfter daran gedacht, den liebenswerten LUCKY f├╝r immer bei uns zu belassen und wenn er jetzt vielleicht KLARA etwas ablenken w├╝rde und sich zwischen den beiden so etwas wie Katzenliebe entwickelt, w├╝rde das meine Entscheidung bestimmt massiv beeinflussen. Werden sehen, was die Zeit bringt. Momentan ist der Schmerz ├╝ber MIA noch heftig und ich bin froh, nicht allzuviel nachdenken zu m├╝ssen.

Samstag, 24.3.2007
Der ganze Tag war ├╝berschattet von dem nahen Abschied unserer MIA. Wie zu erwarten war, hat sich ihr Zustand eher verschlechtert und abends um 21.55 Uhr mu├čten wir sie gehen lassen. Leider war Renate nicht vorher verf├╝gbar - die Hinfahrt lag MIA neben mir ganz ruhig in ihrem Polster, es sch├╝ttete wie in Str├Âmen und unsere Stimmung war erdr├╝ckend traurig. MIA hat viele Jahre bei uns gelebt und ihr Sterben war so wie ihr ganzes Leben - ruhig und geduldig hat sie bis zum Schluss gek├Ąmpft und ist im Alter von 8 Jahren viel zu fr├╝h sehr krank geworden. Obwohl MIA alles andere als eine Schmusekatze war, haben wir sie sehr lieb gehabt und sie wird sie uns sehr fehlen.
Den Besuch von Yvonne und der neuen Familie f├╝r den schwarz-wei├čen Katerbuben BRAD habe ich ziemlich automatisch absolviert, da wir anschliessend den Tierarzttermin mit MIA hatten. BRAD bezog heute sein neues Zuhause bei einem gleichaltigen Katzenm├Ądchen und wird bestimmt sehr verw├Âhnt und geliebt werden.

Freitag, 23.3.2007
Ein tr├╝ber, kalter Tag mit Dauerregen und genauso traurig auch durchwegs die erhaltenen Nachrichten. Viele Mitarbeiter niederr├Âstereichischer Tierheime waren im Einsatz um die Vielzahl an verwahrlosten Hunden und Katzen in Pernitz - Bezirk Wr. Neustadt (der ORF berichtete dar├╝ber) zu ├╝bernehmen.
Artikel in N├ľ Heute: Auf Grund mangelnder Hygiene sind 48 Hunde sowie mehrere Katzen von einem Anwesen bei Pernitz (Bezirk Wiener Neustadt) weggeschafft worden. Die Mieter wollten laut Zeitungsbericht aus dem f├╝nfst├Âckigen Geb├Ąude ein Trainings- und Seminarzentrum f├╝r Tiere und ihre Besitzer machen. Die Verantwortlichen wurden angezeigt. So sollen die Hunde in kleinen R├Ąumen gelebt und teilweise ├╝ber kein Wasser verf├╝gt haben, ein unhygienisches Bild bot laut "Kurier" auch ein Stall. Dort sind zehn Pferde untergebracht. "Laut unserem derzeitigen Wissensstand stammen die Tiere aus Ober├Âsterreich", wurde der Bezirkshauptmann von Wiener Neustadt, Philipp Enzinger, zitiert.
Unter den Hilfskr├Ąften auch Sabine und Mitarbeiter vom TSV Klosterneuburg und eine zeitlang sah es so aus, als ob wir eine wei├če H├╝ndin mit ihrem Gef├Ąhrten, einem blinden roten Kater in unsere Obhut ├╝bernehmen sollten. Doch f├╝r diese beiden Tiere konnte noch am Nachmittag ein gemeinsames Zuhause gefunden werden - also Entwarnung gegen 15.00 Uhr. Nachdem sich die Situation etwas besser ├╝berblicken l├Ą├čt, werden wir nat├╝rlich sehr gerne mit Pflegepl├Ątzen f├╝r den einen oder anderen Sch├╝tzling einspringen. Stehen sozusagen in den Startl├Âchern, um helfen zu k├Ânnen, wenn wir gerufen werden.
Unserer MIA geht es sehr schlecht und ich f├╝rchte, wir werden am Wochenende den schweren letzten Gang mit ihr gehen. Sie hat sich seit gestern nicht mehr von ihrem Polster erhoben und das wenige Essen,dass sie zu sich nimmt, wird sofort erbrochen. Ausserdem hat sie bereits eine ├╝belriechende Ausd├╝nstung, die auf ein massives Nierenproblem schliessen l├Ą├čt. Sie ist sehr schwach, schl├Ąft nur noch und zeigt keinerlei Lebensfreude mehr. Wir werden morgen nach abwarten und dann in ihrem Sinne entscheiden.
Gro├če Hektik, viel Abendverkehr aber dennoch haben wir es nach ziemlich rasanter Fahrt geschafft, noch p├╝nktlich beim Benefizabend im Bockkeller einzutreffen. Unsere Familie und Freunde waren schon da und auch Jo und seine H├╝ndin Love waren gekommen. Es war ein wunderbarer Abend zum Wohle der armen Tiere in Paks und die Darbietungen von Andreas Sauerzapf und Martin Gesselbauer einfach professionell und gro├čartig und der Abend war hervorragend von ACA organisiert. Das ganze Team von ACA war unerm├╝dlich im Einsatz um es den Besuchern an Nichts fehlen zu lassen und es war wirklich ein sehr sch├Âner Abend mit und unter Gleichgesinnten und wir hoffen, dass ganz viel an Spenden f├╝r die dringenden Projekte von ACA in Paks und Bratislava eingegangen sind. N├Ąheres zu diesem gelungenen Event auf der Seite von Animal-Care-Austria.

Donnerstag, 22.3.2007
Gestern erreichte mich ein Anruf der Tierheimleitung in Krems, dass in P├Âggstall im tiefsten Waldviertel, nach dem Ableben der Besitzerin, vier Seniorenhunde dringend abgeholt und versorgt werden m├╝ssen. Das Tierheim Krems ist leider komplett ausgelastet und ├╝berf├╝llt und ich versprach, mich um die Tiere dringend zu k├╝mmern. F├╝r mindestens zwei der Senioren h├Ątten wir bei uns Pflegepl├Ątze bereit. Leider erreichte ich die Verwandte der Verstorbenen erst heute fr├╝h und konnte mich kundig machen. Es handelt sich um drei Weibchen und einen R├╝den (alle im Alter zwischen 10 und 12 Jahren) und Dank der prompten Hilfe und guten Zusammenarbeit mit Sabine Drechsler vom TSV Klosterneuburg waren die vier am fr├╝hen Nachmittag bereits abgeholt und auf dem Weg von P├Âggstall nach Horn auf den Bauernhof von Sabine. Eine ├ťbersiedlung der Hunde von stark l├Ąndlichem Gebiet in die Stadt w├Ąre unm├Âglich gewesen, die Tiere sind offensichtlich nicht viel mehr als ihr Anwesen und ihr Haus gew├Âhnt und dem ersten Eindruck zufolge, sollten sie zumindest paarweise abgegeben werden. In K├╝rze sind bereits Fotos der lieben, problemlosen klein- bis mittelgro├čen Hunde auf der Seite vom TSV KLOSTERNEUBURG online.
Vielen Dank liebe Sabine, f├╝r deine prompte Unterst├╝tzung - hoffe, ich kann mich bald wieder revanchieren und dich etwas entlasten!
Dies ist ein weiteres Beispiel daf├╝r, dass effiziente Hilfe f├╝r in Bedr├Ąngnis geratene Tiere, aufgrund guter Kontakte zwischen den einzelnen Tierheimen und Tierschutzorganisationen rasch geholfen werden konnte. Zusammenarbeit zum Wohle der Tiere ist ein ganz wichtiger Bestandteil erfolgreicher Hilfestellung, denn wir helfen nicht uns selbst, sondern den Tieren, die sich nicht selbst helfen k├Ânnen !

Mittwoch, 21.3.2007
Es gab wieder einige interessante Bewerbungen f├╝r unsere Katzensch├╝tzlinge und am Wochenende werden vielleicht wieder einige Samtpfoten versorgt werden k├Ânnen.
--> Mutterh├╝ndin JOSY und ihren Welpen geht es pr├Ąchtig, die Kleinen haben schon die Augen offen. Tierarzt Mag. Alibegovic stattete der kleinen Hundefamilie bei Pflegemama Daniela einen Hausbesuch ab, denn JOSY l├Ą├čt die Kleinen noch keine Sekunde aus den Augen. Seine Diagnose war ├Ąu├čerst zufriedenstellend, alle rund und gesund und wohlauf. Was gibt es Sch├Âneres ?
--> Huskymix ARIS, der jetzt schon zwei Wochen in Eichgraben lebt, spricht hervorragend auf die verabreichten Medikamente an und seine Beschwerden beim Liegen und Aufstehen sind wesenlich weniger geworden. Seine neue Familie ist in Kontakt mit ARIS┬┤ behandeldem TA Alibegovic und auch er freut sich ├╝ber die Fortschritte sehr. ARIS lebt ja jetzt mit einer 2-j├Ąhrigen kastrierten Labradorh├╝ndin KYRA zusammen und die beiden sind bereits dicke Freunde.
--> Ich kann nat├╝rlich nicht jeden Tag jeden unserer Ex-Sch├╝tzlinge anrufen, aber durchschnittlich 3 bis 4x t├Ąglich schaffe ich es doch, um mich zu informieren und oftmals, so wie auch heute gleich zweimal, werde ich auch von Frauchen/Herrchen selbst kontaktiert um die aktuellsten Lausbubenstreiche zu erfahren. ├ťber diese Anrufe freue ich mich selbstverst├Ąndlich immer sehr - zum Einen f├╝r "unsere" gl├╝cklichen Tiere und zum Anderen nat├╝rlich f├╝r die zufriedenen Tierhalter. Gibt unglaublich viel Kraft zum Weitermachen und motiviert ungemein.

Dienstag, 20.3.2007
Ein Wintereinbruch vom Feinsten und das einen Tag vor meterologischem Fr├╝hlingsbeginn !? Bei K├Ąlte, Schneeregen und starkem Wind waren sogar unsere Wauzis beim Morgenspaziergang nur ziemlich schwer zu motivieren. Ich hatte jede Menge M├╝he wenigstens eine halbe Stunde meine Bande bei Laune zu halten. Morgen soll es ja wieder besser werden - hoffentlich stimmt die Wettervorhersage auch.
W├Ąhrend der gesamten Autofahrt ins B├╝ro hatte ich ein sehr nettes Telefonat mit Fidi┬┤s neuem Frauchen. Ich bekam nur Erfreuliches von unserem Ex-Sch├╝tzling zu h├Âren aber die sch├Ânste Nachricht lautete: FIDI beisst nicht mehr und ist ein ganz wunderbarer, anh├Ąnglicher und putziger kleiner Kerl. Er wird sehr geliebt und macht seiner Familie gro├če Freude. Erst jetzt traue ich mich, Fidi┬┤s Geschichte und Fotos von ihm auf unsere Seite HAPPY END zu setzen. Das Telefonat hat meine Laune m├Ąchtig gehoben.
Ziemlich positiv verlief dann auch der restliche Tag. Wir haben einen tollen Platz f├╝r unser Hasenm├Ądchen LUNA in Aussicht und ebenfalls f├╝r die liebe Staffimixh├╝ndin GIPSY, die ja bereits seit mehreren Monaten bei uns lebt. H├Ąsin LUNA wird zu meiner Freundin Susanne www.schutzengerl.at ├╝bersiedeln. Jedoch erst in einiger Zeit, denn bei Susanne lebt der unkastrierte Hasenmann MORITZ, der jetzt raschest unter┬┤s Messer kommt, damit Luna einziehen kann.
Und GIPSY wird in Gro├čenzersdorf bleiben. Die Familie hat bereits einen kastrierten Mopsr├╝den und die beiden kennen sich bereits von unseren Spazierg├Ąngen. Gipsy wird Anfang n├Ąchster Woche einige H├Ąuse weiter ├╝bersiedeln.

Montag, 19.3.2007
Der Abend war ausgef├╝llt mit meinem Besuch bei Daniela und Claudia. Hundemama JOSY ist schon weit zug├Ąnglicher als noch am Freitag, bewacht ihre vier Kleinen aber noch sehr und ist Fremden gegen├╝ber sehr misstrauisch. Ihre vier Welpen sind drei M├Ądchen und ein R├╝de, alle wohlgen├Ąhrt und pummelig und JOSY wird von Pflegemama Daniela mit den feinsten Zusatzleckerlis verw├Âhnt, damit es ihr ja an nichts fehlt. Fotos der kleinen Hundefamilie werden in K├╝rze in unserer FOTOGALERIE zu sehen sein, sobald ich die Aufnahmen fertig bearbeitet habe.
Anschliessend besuchte ich Claudia & Manfred und wurde von der ganzen Menagerie wie gewohnt, freundlichst begr├╝├čt. Die liebe Labradormixh├╝ndin PEGGY sah ich heute zum ersten Mal und war schlichtweg begeistert. Claudia berichtet nur Gutes ├╝ber die h├╝bsche, intelligente, stattliche und vertr├Ągliche H├╝ndin ├╝ber deren Vorleben wir leider so gut wie gar nichts wissen - nur soviel scheint klar zu sein: Mit M├Ąnnern verbindet PEGGY nicht wirklich etwas Positives. Manfred gegen├╝ber, speziell wenn er etas l├Ąnger weg war, ist sie die ersten Minuten sehr reserviert. Erkennt sie ihn aber, ist die Freude riesengro├č. PEGGY ist eine wirklich gute und problemlose H├╝ndin, f├╝r die wir uns eine liebevolle, sportliche und unternehmungslustige Familie/Tierfreund w├╝nschen, der die enormen Vorz├╝ge dieser super H├╝ndin zu sch├Ątzen weiss und wo sie ihre Vorz├╝ge und F├Ąhigkeiten voll ausleben kann.
Ich erw├Ąhne nat├╝rlich sehr oft unsere Pfleglinge, ├╝ber unsere eigenen vierbeinigen Familienmitglieder - diese wahren Goldsch├Ątze - schreibe ich viel zu selten. Das wurde mir heute irgendwie so richtig bewu├čt, denn der heutige Tag begann mit einem schrecklichen Erlebnis f├╝r unseren BERTI. Durch meinen Fehler, liefen die Hunde beim Morgenspaziergang im str├Âmenden Regen ├╝ber die Fahrbahn zum Feld und unser Berti, der sonst immer auf mein Kommande h├Ârt und bei der Stra├če aufpasst, lief in ein vorbeifahrendes Auto. Ein kurzer Aufschrei, er schlitterte ├╝ber die Fahrbahn und nach einigen Sekunden stand er waschelnass, dreckig aber anscheinend wohlauf vor mir. Ich dachte, mir bleibt das Herz stehen und habe mir geschworen, dass wir jetzt bereits im Stiegenhaus anleinen. 1000mal ist es gutgegangen und heute pl├Âtzlich dieser Horror, der mich den ganzen Tag verfolgte. Nicht auszudenken, wenn Berti mehr passiert w├Ąre ! Abends, also etwa 12 Stunden nach dem Vorfall, fiel uns auf, dass Berti etwas h├Âlzern daherkommt, also hat er mit Sicherheit blaue Flecken und leichte Prellungen - sonst ist er gottlob der Alte. Sollte es morgen nicht besser sein, werden wir Renate aufsuchen. Ich k├Ânnte mich ohrfeigen ob meiner Nachl├Ąssigkeit, aber es war mir eine Lehre und ich bin dankbar, dass es so glimpflich ausgegangen ist.
Bei Claudia und Manfred lebt seit vielen Jahren u.a. der liebe und gutm├╝tige und absolut tolle GRISU. GRISU ist mittlerweile in die Jahre gekommen (er wird im Sommer stolze 10 Jahre alt) und leidet, abgesehen von den altersbedingten Wehwehchen, unter einer Art Muskelschwundkrankheit. Es ist r├╝hrend, wenn Claudia und Manfred ├╝ber seinen Tagesablauf sprechen, denn GRISU erh├Ąlt nat├╝rlich spezielle, auf sein Befinden, abgestimmte Betreuung. Ich kenne GRISU seit Jahren und habe den liebenswerten R├╝den sehr ins Herz geschlossen. Es ist sehr sch├Ân mit Tieren alt zu werden aber schlimm zu sehen und irgendwie schwer zu akzeptieren, wie das Alter unseren Lieblingen zusetzt.
Auch unserer Katzendame MIA geht es nicht gut. Heute morgen befanden sich viele Blutspritzer auf ihrem Kissen und ich dachte schon an das Schlimmste. Anscheinend ist der Tumor wieder einmal aufgegangen und hat die Blutungen verursacht. Zum Fr├╝hst├╝ck war MIA aber wohlauf - sie bekommt ja seit geraumer Zeit spezielle Verw├Âhnerlis wie einen Teel├Âffel Schlagobers oder Leberpastete und dergleichen. Sie geniesst diese Leckereien sehr und ich habe ein bisserl das Gef├╝hl, ihr das Leben noch etwas zu versch├Ânern.
Vielleicht dr├╝ckt auch das regnerische, k├╝hle, unfreundliche und tr├╝be Wetter ein bisserl aufs Gem├╝t - jedenfalls habe ich mir fest vorgenommen, mich noch mehr als sonst auch um unsere eigenen Wuffis und Katzen zu k├╝mmern. Traurig, dass es immer schlimme Vorf├Ąlle sind, die solche Vors├Ątze ausl├Âsen.

Sonntag, 18.3.2007
In einer namhaften gro├čen ├Âsterreichischen Zeitung fand ich heute in der Jeanee-Kolumne folgenden Artikel zum heiss umstrittenen Thema "Wider den Hundekot", der leider in der praktizierten Form die Fronten zwischen den Hundefreunden und Hundehassern in Wien enorm verh├Ąrtet hat und sehr viele von uns Hundehaltern, werden nun offensiver und unversch├Ąmter als bisher diesbez├╝glich attackiert. Mir selbst schon passiert: noch bevor mein Wuffi mit seinem Gesch├Ąft fertig war und ich das Sackerl noch in Verwendung haben konnte. Mir spricht dieser Artikel aus dem Herzen und m├Âchte ihn daher auch nicht vorenthalten:
"Liebe Anti-Gackerl-Frau Petra Jens,
die folgenden Zeilen an Sie, die Wiener Initiatorin der aggressiven Hundekampagne "Wider den Hundekot" hab ich mir von meinem Shar-pei Pocho diktieren lassen (mir w├Ąre n├Ąmlich unweigerlich die Feder aus dem Ruder gelaufen), der als Hund eine rechte Kr├Ątzn, als Mensch aber unersetzbar ist. Also diktierte mir Pocho:
Wahrscheinlich bis du kein Frauerl, Petra, und daher bez├╝glich der jahrtausendealten Beziehung Homo sapiens/Caninae (Familie der Hunde) v├Âllig unbeleckt. Sonst h├Ąttest Du Deine - an sich nicht ganz unbegr├╝ndete - Aktion gegen unseren Stoffwechsel sensibler und humorvoller gestaltet. Denn das liebenswert-charmante PR-Bonmot "Nimm ein Sackerl f├╝r mein Gackerl" stammt nachweislich nicht von Dir, sondern von unseren Amigos im Wiener Rathaus. Und hat schon, wie ich h├Âre, vorzeigbare Resultate gezeitigt.
Was ich Dir vorwerfe ist dies: Du hast mit Deinem verbissenen Fanatismus die Hundehasser auf den Plan gerufen und das Klima in meinem Wauwau-Wien vergiftet. In meinem Wauwau-Wien, das neben M├╝nchen und Buenos Aires zu den hundefreundlichsten Metropolen der Hundewelt geh├Ârt. Petra, niemand verlangt von Dir, esmit Arthur Schopenhauer zu halten, der einmal gesagt hat: "Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Hunde!" Oder Friedrich Hebbel zu begreifen, der formulierte: "Der Hund ist der sechste Sinn des Menschen." Aber mit unserer h├╝ndischen Verdauung ein wenig entspannter umzugehen ist doch nicht zu viel verlangt, oder ?!
So weit Pocho, Frau Jens. Mit besten Sackerl-Gr├╝├čen !

Wie immer im Leben, ist es eine Frage des "Wie-gehe-ich-an-ein-Problemthema-heran" und genauso wie ich gibt es bestimmt unz├Ąhlige verantwortungsvolle Hundehalter, die Verschmutzungen in der Stadt (von Kinderspielpl├Ątzen und Gehsteigen gar nicht zu reden!) abscheulich finden und entsprechend verhindern, aber unsere Hunde sind daf├╝r sicher niemals verantwortlich zu machen, und genau die werden aber durch solche Kampagnen dann verteufelt und angefeindet. Absolut unfair, ungerecht und l├Ą├čt mich zum Sch├Ąumen bringen vor Wut !
Von Janeira gibt es leider seit drei Tagen keine Spur mehr und wir machen uns wirklich alle sehr gro├če Sorgen. Die Bauern in der Umgebung haben die Maulwurfh├╝gel in den Wiesen geebnet und somit wird es immer schwerer eine Futterstra├če zu legen. Zus├Ątzlich werden f├╝r die n├Ąchsten Tage winterliche Wetterverh├Ąltnisse vorausgesagt, was in diesen H├Âhen mit Sicherheit Schneefall K├Ąlte bedeutet. Es ist zum Auswachsen und wir hoffen sehr, dass Janeira vielleicht schon eine andere Futterstelle gefunden hat und bald wieder ein erl├Âsender Anruf eines Beobachters erfolgt - Suchzettel h├Ąngen ja ├╝berall aus. Die Anfeindungen und Beleidigungen gegen Vera und auch gegen mich, als Vermittler von Janeira, werden leider t├Ąglich massiver. Einige extreme Tiersch├╝tzer sind oft vorort, fotografieren am Anwesen von Vera !?! klopfen an und beleidigen. Anstatt zusammenzuhelfen und an einem Strang zu ziehen, werden uns Verantwortungslosigkeit, Unf├Ąhigkeit, Hartherzigkeit und vieles mehr vorgeworfen - es ist wie im Kindergarten ! Selbstredend, dass ein solcher Vorfall schlimm ist und die Emotionen hochgehen l├Ą├čt, aber mit den gemachten Vorw├╝rfen hat das alles bestimmt nichts zu tun. Die handvoll Aktivistinnen sind im Tal und in der Umgebung schon ortsbekannt (Zitat: "... die narrischen Weiber") und mit ihrer unversch├Ąmten und unh├Âflichen Art tun sie dem Tierschutz ansich leider keinen guten Dienst und die ansich gutgemeinten organisierten Suchtrupps ver├Ąngstigen die sehr scheue H├╝ndin vielleicht nur noch mehr. Im normalen Leben schweissen negative Stresssituationen Freunde und Gleichgesinnte nur noch mehr zusammen - bei manchen Tierschutzaktivistin d├╝rften die Uhren diesbez├╝glich etwas anders gehen. Schade, sehr schade und leider am wenigsten hilfreich f├╝r Janeira und noch viele andere Sch├╝tzlinge, denen man durch positive Zusammenarbeit noch h├Ątte gemeinsam helfen k├Ânnen!

Samstag, 17.3.2007
Fast zu sch├Ân, um wahr zu sein und dennoch ....
Gestern war der kleine Winzling FLUMMY noch ein hungernder, verwahrloster Strassenhund und heute abend wird er bereits in seiner ganz eigenen Familie in Orth/Donau beh├╝tet, verh├Ątschelt und vorallem: geliebt ! Und so kam┬┤s: Als Adi gestern nachts (abends w├Ąre untertrieben) in der Ordination bei Renate den Zwerg vorf├╝hrte, wurde Renate von einem fr├╝heren sehr gutem Bekannten ganz ├╝berraschend nach 6 Jahren besucht, einfach nur weil dieser in der N├Ąhe war und kurz Hallo sagen wollte. Bei dieser Kurzvisite sah Kurt unseren kleinen Flummy im Wartezimmer und sprach Adi sofort an, weil er den Kleinen so niedlich fand. Bereits heute nachmittag stand die ganze tierliebende Familie auf der Matte und allesamt waren sie begeistert von dem kleinen, struppigen aber aberwitzigem Etwas von H├╝ndchen. Flummy (er wird jetzt treffender SIR heissen ..) wurde heute von mir gebadet und mit dermatologischer L├Âsung behandelt, etwas frisiert und f├╝hlte sich heute schon bedeutend wohler als gestern (speziell der Juckreiz war verflogen). Es war also eine absolute Schicksalsbegegnung f├╝r den kleinen SIR und wir freuen uns heute schon auf den Grillabend, zu dem wir von Sir┬┤s neuer Familie heute freundlichst eingeladen wurden. Wir werden uns dort bestimmt wie zuhause f├╝hlen, denn in Familie H. leben bereits einige Hunde, Katzen und Kleintiere (Zitat: ...wir haben das Haus f├╝r unsere Tiere gebaut ...") und unsere Hunde sind nat├╝rlich auch herzlich willkommen und eingeladen. Wir w├╝nschen Euch mit Eurem Sir alles Gute und viel Spa├č mit dem kleinen Zwerg mit dem L├Âwenherz ...
F├╝r den lieben Schmusekater ZEUS war der heutige Tag auch ein sehr guter. Seine Leutchen holten ihn ├╝berp├╝nktlich ab und jetzt liegt es nur noch an der Akzeptanz des ans├Ąssigen 6-monatigem und sehr herrschs├╝chtigem Katermann, dessen Gunst der liebe und z├Ąrtliche Zeus sich noch erobern mu├č. Das ist leider immer ein gewisser Risikofaktor, wenn eine Samtpfote sp├Ąter in die Familie aufgenommen wird aber gl├╝cklicherweise klappt es doch nur ganz selten nicht (und dann liegt es meist auch nur daran, dass die Zweibeiner zu nerv├Âs und ungeduldig sind und den Dingen nicht ihren nat├╝rlichen Lauf des Kennenlernens geben - leider!)
Hundemama JOSY und ihren vier Welpen geht es gut bei Daniela und bis auf die vorl├Ąufig noch extrem ausgepr├Ągte Wachsamkeit von JOSY herrscht Harmonie im Hunderudel. Erfahrungsgem├Ą├č legt sich die Nervosit├Ąt der Mutterh├╝ndin innerhalb weniger Tage, sie wird Vertrauen in ihre vertr├Ąglichen Artgenossen aufbauen und bestimmt auch bald den Welpenstall verlassen. F├╝r Daniela ist es eine v├Âllig neue und noch etwas aufregende Erfahrung, aber Dani mit ihrer ruhigen und geduldigen Art wird das Kind (oder besser: die Kinder) schon schaukeln.

Freitag, 16.3.2007
Bez├╝glich JANEIRA leider alles unver├Ąndert. Sie wurde wieder auf der Wiese gesehen und gef├╝ttert. Vera versucht eine Futterspur zu legen um sie jeden Tag etwas mehr anzulocken. An dieser Stelle m├Âchten wir allen Tierfreunden, die am Schicksal der armen H├╝ndin teilnehmen und uns immer wieder durch Telefonate und e-mails ermutigen, ganz herzlich danken. Allen Freunden und Bekannten m├Âchte ich hier versichern, dass wir alles versuchen, um Janeira bald in Sicherheit zu haben.
Nachmittag erreichte uns ein Notruf des Tierheims in Breclaw, da auch dort heillose ├ťberf├╝llung herrscht. Die schwarze, mittelgro├če H├╝ndin JOSY, die vor 10 Tagen vier Welpen warf, mu├č wegen Platzmangel momentan in einer Hundeh├╝tte leben. Abends war JOSY und ihre Kleinen schon in unserer Obhut und wird von Pflegemama Daniela betreut werden. Die Welpen haben noch die Augen geschlossen und sind ebenfalls schwarz und schwarz-wei├č gef├Ąrbt.
Zusammen mit JOSY und den Welpen haben wir auch den kleinw├╝chsigen, 2,30 kg-R├╝den FLUMMY (Taufe erfolgte bei uns). Flummy sieht aus wie ein struppiger Zwergpinscher auf langen d├╝rren Beinchen mit etwa 3 cm langen Krallen, kahlen Hautstellen und massivem Juckreiz. Wegen der hochgradigen Ansteckungsgefahr war ein sofortiger Check bei Renate angesagt. Wie vermutet leided Flummy an Pilz- und Milbenbefall, Krallen wurden gek├╝rzt (der Zwerg mu├č sehr lange Zeit eingesperrt bzw. ohne Auslauf gelebt haben bei der Krallenl├Ąnge!) Der Zahnstatus l├Ąsst darauf schliessen, dass FLUMMY (der Name fiel mir spontan ein, weil er h├╝pft wie ein kleiner Federball)kein J├╝ngling mehr ist, gesch├Ątztes Alter zwischen 6 und 10 Jahren. Er ist ein sehr niedlicher, bestimmt anh├Ąnglicher und sehr dankbarer kleiner Kerl, dem noch nicht viel F├╝rsorge zuteil wurde, so schrecklich verwahrlost und abgemagert wie der Kleine ist. Auch klein-Goldie bekam heute ihre zweite Impfung und auch sie wurde abgewogen: die kleine Dackelmixh├╝ndin wiegt 6,40 kg und f├╝r sie hat Renate vielleicht einen sch├Ânen Fixplatz in Aussicht. Genaueres wird sie uns am Montag mitteilen.
Nach l├Ąngerer Zeit besuchte uns auch Trixi und Saskia wieder einmal und wie immer, mit voll beladenem Kombi. Jede Menge Futter, superweiche und nagelneue Decken, K├Ârbe, Katzenkratzbaum und Katzentoiletten und vieles mehr f├╝r den Spendenkeller. Vielen Dank f├╝r all die tollen Sachen auch an Marlies Danke f├╝r den sch├Ânen Kratzbaum!
Die Interessenten f├╝r unser Katzenp├Ąrchen VIKKY und BURLI haben sich leider nicht mehr gemeldet, daf├╝r wurde aber der Schmusekater ZEUS abends noch von einer sehr netten Familie besucht. Es war Liebe auf den ersten Blick und morgen mittags wird Zeus ├╝bersiedeln, nachdem die Herrschaften noch alles Notwendige besorgt haben.

Donnerstag, 15.3.2007
Pflegefamilie Claudia & Manfred hat seit heute wieder Zuwachs: eine etwa einj├Ąhrige, schwarze, stattliche Labradorh├╝ndin wurde von einer Tier├Ąrztin aus Ungarn in unsere Obhut abgegeben. Nach kurzfristiger anf├Ąnglicher Scheu hat dann Haushund Bruno das Eis wieder schmelzen lassen und nach kurzer Zeit war die Angst bei MEGGY verflogen. Morgen werde ich Fotos machen und in K├╝rze online stellen.
F├╝r morgen w├Ąre die Kastration unseres Langzeitsch├╝tzlings FIPSI bei Pflegemama Traude vereinbart gewesen und prompt ist FIPSI seit heute l├Ąufig. Um jedes Risiko zu vermeiden, wurde die OP auf "nachher" verschoben. Traude verr├Ąumt schon vorsichtshalber alle Puppis und Ballis - die letzte Hitze von FIPSI verlief ja sehr ger├Ąuschvoll und es bleibt zu hoffen, dass es diesmal problemloser abgeht.
Endlich gab es wieder einige sehr nette Anfragen wegen unserer Samtpfoten. Das kommende Wochenende wird hoffentlich wieder einigen der lieben Miezen ein sch├Ânes, neues Zuhause bescheren.
F├╝r unser herziges und sehr zutrauliches Hasenm├Ądchen LUNA gibt es leider keine Anfragen. LUNA ist ein ganz aussergew├Âhnlich liebes Haserl, sie geniesst es auf dem Scho├č zu sitzen und gibt ganz vorsichtig "K├╝sschen" wenn man sie streichelt. Dann wird sie zweimal so lang, relaxt total und gibt Laute von sich. Ich bin zwar nicht "DER" Hasenspezialist, aber f├╝hle ganz deutlich, dass ihr die Streicheleinheiten gefallen und seeeehr gut tun.
Abends hatten wir wieder Besuch von Andreas Sauerzapf, der uns 45 Minuten sp├Ąter mit seinem randvoll beladenem Van wieder verlie├č. Decken, Handt├╝cher, Katzentransporter, Hundek├Ârbe, Medikamente, einiges Futter und unz├Ąhlige Leinen und Halsb├Ąndern, uvm., welche wir von privaten Spendern zusammengetragen haben (VIELEN DANK DAF├ťR !!) sind in den n├Ąchsten Tagen unterwegs nach Bratislava oder nach Paks. Je nach dem, wo die Dinge dringender ben├Âtigt werden.

Mittwoch, 14.3.2007
Leider nichts Neues von Janeira, sie wird nach wie vor im Tal und im Umkreis gesehen aber es wird nichts anderes ├╝brig bleiben als die sehr riskante Bet├Ąubungsmethode. Wir haben einige Tier├Ąrzte befragt, Gisela hat das EKG von Janeira mit ihrem TA besprochen und aufgrund der Herzschw├Ąche der H├╝ndin mu├č unbedingt in Erw├Ągung gezogen werden, dass die Chancen 50:50 stehen. Abgesehen davon, mu├č der Schuss mit einem Bet├Ąubungsgewehr von einem absoluten Profi durchgef├╝hrt werden, um keine Verletzungen zu verursachen. Eine schwierige Entscheidung, die aber trotzdem in den n├Ąchsten Tagen gef├Ąllt werden mu├č, bevor Janeira noch schw├Ącher wird. Leider habe ich pers├Ânlich im Moment absolut keine M├Âglichkeit Urlaub zu nehmen, daher m├╝ssen wir bis zum Wochenende warten um wieder effizient bei unserer Suche zu werden.
Unserer Katzendame MIA geht es wieder schlechter und die Gesichtsschwellung wurde in den letzten Tagen wieder um einiges schlimmer. Sie hat aber Appetit und putzt sich noch emsig, obwohl mir die Tr├Ąnen in die Augen schiessen, wenn ich sie so sehe. Ich bef├╝cherte, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis wir mit MIA den letzten Weg antreten m├╝ssen.
MOPSI geht es sehr gut in seiner neuen Familie in Pfaffst├Ątten. Bei allem Trennungsschmerz ist es doch eine gro├če Freude, das zu h├Âren, denn MOPSI wird seinen Einzelplatz bestimmt sehr geniessen.

Dienstag, 13.3.2007
Es ist zum Verzweifeln ! Janeira wird t├Ąglich mehrmals gesehen und sofort ist auch Vera zur Stelle, immer in der Hoffnung, dass sich die scheue H├╝ndin doch einfangen l├Ąsst. Gestern konnten ihr sogar einige Trockenfutterst├╝cke "zugeworfen" werden, ohne dass sie sofort davonlief, aber an sich herankommen l├Ą├čt Janeira (noch) niemanden. Zum Gl├╝ck ist das Wetter angenehm mild und nachts wird Janeira sich bestimmt ein gesch├╝tztes Platzerl suchen. Mittlerweile sind wir auch mit zwei ans├Ąssigen Tier├Ąrzten bez├╝glich einer Narkosem├Âglichkeit im Gespr├Ąch. Dies ist aber leider eine riskante Sache, da Janeira angeblich herzkrank ist. Die Bem├╝hungen laufen in alle Richtungen und wirklich jeder ist bem├╝ht seinen Teil zum Aufgreifen der H├╝ndin beizutragen.

Montag, 12.3.2007
Seit gestern ist unsere Menagerie um Zwerghasenm├Ądchen LUNA reicher. LUNA war ja bisher in ihrer Pflegestelle bei Inge aber wegen Urlaub mu├čte auch LUNA jetzt wieder zur├╝ck zu mir. Wir suchen f├╝r dieses entz├╝ckende braune Hasenm├Ądchen einen artgerechten Platz, denn die H├Ąsin ist sehr sozial, zug├Ąnglich und intensive Betreuung gewohnt. Inge wollte sie urspr├╝nglich zu ihren drei eingeb├╝rgten Hasen in deren wunderbarem Freigehege zusammenleben lassen, jedoch wurde LUNA sofort von einem der ans├Ąssigen Hoppelm├Ąnner massiv attackiert - und aus war der Traum vom Zusammenleben. Luna selbst kann ohne weiteres zu einem Artgenossen genommen werden, sie ist wie gesagt, sehr vertr├Ąglich. Wir hoffen, dass wir sie bald gut und vorallem artgerecht unterbringen, denn bei uns mu├č sie sehr viel im K├Ąfig leben und das zu sehen, tut nicht nur mir in der Seele leid.
Es ist ein echtes Vergn├╝gen, unseren Handicapkater LUCKY bei seinen wiederholten aber immer noch sehr plumpen Ann├Ąherungsversuchen zu beobachten. Er w├╝rde zwischenzeitlich schon sehr gerne mit den anderen Samtpfoten spielen, traut sich aber noch nicht wirklich und wird dann im Stress so grob, dass er es sich mit den anderen immer sehr rasch verdirbt - sie treten den R├╝ckzug an und LUCKY dreht wieder alleine seine Runden unter dem Esstisch. Greife ich dann helfend ein und m├Âchte den Gegenspieler ├╝bernehmen, habe ich nicht erst einen Kratzer abbekommen. LUCKY ist unheimlich herzig tollpatschig und leicht gestresst. Die Hunde h├Ąlte er sich durch gef├Ąhrliches Pfauchen und Bukeln vom Leibe - sonderlich beliebt d├╝rfte er allerdings dadurch bei unseren restlichen Vierbeinern nicht sein *ggg*.
MOPSI, MISCHKA und Sorgenking ARIS geht es bestens. Die neue Familie von ARIS hat mit dem behandelndem Arzt Mag. Alibegovic am kommenden Freitag einen Termin um sich die R├Ântgenbilder aush├Ąndigen zu lassen und nochmals pers├Ânlich mit ihm ├╝ber die Krankengeschichte von ARIS zu sprechen. Bestimmt kein Misstrauen gegen├╝ber uns, aber auch wir haben es begr├╝├čt, wenn diese dringenden und heiklen Fragen ohne Zwischenstation nochmals mit dem Endbesitzer besprochen werden und sind froh, dass die Leute so engagiert sind und den langen Anfahrtsweg nach Alt-Erlaa nicht zu scheuen, um ├╝ber ihren Liebling alles ganz genauestens zu erfahren.
Nach B├╝roschlu├č durfte ich in der Tierklinik Aspern meinen ganzen Kombi mit diversen Katzentransportboxen, Liegek├Ârben und Trockenfutter, sowie ganz drignend gebrauchten Floh- und Wurmmedikamenten voll beladen. Und weitere Sachspenden wurden uns versprochen. Wir danken dem TK Aspern Team ganz, ganz herzlich f├╝r die sch├Ânen und sehr notwendigen Dinge und ich freue mich auf Ihren n├Ąchsten Anruf *gg*. Danke unseren Sachspendern Herzlichen Dank!
Unser G├Ąstebuch, dass in den letzen Wochen zeitweise ├╝ber Seiten mit Spam-mails ├╝berh├Ąuft war, wurde am vergangenen Wochenende durch einen Sicherheitscode gegen diese l├Ąstigen Eindringlinge gesichert. F├╝r neue G├Ąstebucheintr├Ąge mu├č jetzt lediglich der unten links angegebene Sicherheitscode eingegeben werden (dieser ├Ąndert sich bei jedem Eintrag), sonst bleibt alles unver├Ąndert.

Sonntag, 11.3.2007
Fr├╝hmorgens gleich ein Anruf von Vera. Janeira wurde bei einer Wildschweinf├╝tterung vom Nachbarbauern gesehen. Auch dieser versuchte aber leider vergeblich Janeira anzulocken, legte aber Futter f├╝r sie bereit. Das Problem mit dem ausgelegtem Futter ist nur das, wenn Janeira dieses nicht gleich oder bald nimmt, gibt es jede Menge anderer Wildtiere, die es wegfressen. Es macht also nicht wirklich Sinn, wahllos Futter auszulegen. Wir versuchen jetzt, durch eine gezielte Futterspur die H├╝ndin in ein Areal zu locken, wo verschlossen werden und sie nicht mehr davonlaufen kann. Jeder, der die herrliche
Natur-und Waldlandschaft rund um Alland, Hochstrass und Klausen-Leopoldsdorf kennt, wird zustimmen, dass die Chancen einen Hund einzufangen, der sich nicht einfangen lassen will, gleich Null sind.
MOPSI geht es den Umst├Ąnden entsprechend sehr gut. Er hat gefressen, war lange spazieren und hat auch mit dem Ball gespielt. Er ist noch sehr ruhig und wir w├╝nschen ihm, dass er sich in seiner neuen Familie bald zuhause f├╝hlt. Er fehlt uns sehr !
Auch f├╝r den letzten der Welpen bei Pflegemama Claudia war heute der Tag des Abschied-nehmens. DOLLY wird bei Familie K. in N├ľ auch bestimmt ein liebevolles und beh├╝tetes Leben f├╝hren und auch die beiden gr├Â├čeren Kinder der Familie, die noch zuhause leben, haben sich riesig ├╝ber den kleinen Familienzuwachs gefreut. Alle Gute Euch allen mit Eurer Dolly !

Samstag, 10.3.2007
Der heutige Tag zeigt wieder ganz deutlich, wie nahe Freude und Leid, speziell bei Tierschutzarbeit, nebeneinander liegen.
Durch den Kontakt von Tiersch├╝tzerin und Freundin Sabine wurde Familie Sch. aus Pfaffst├Ątten auf unseren Langzeit-Sch├╝tzling MOPSI aufmerksam. Obwohl ich doch ganz insgeheim w├╝nschte, die Herrschaften w├╝rden vielleicht doch mehr Gefallen an der kleinen niedlichen GOLDIE finden (was nach so langer gemeinsamer Zeit mit "unserem" MOPSI verst├Ąndlich und hoffentlich verzeihbar ist ...) war es doch der aussergew├Âhnlich liebe und anh├Ąngliche MOPSI, der ihnen sofort auffiel. MOPSI dr├Ąngte sich auch wirklich f├Ârmlich auf und, wie wir es von ihm gewohnt sind, sobald sich die Leute b├╝ckten, war er auch schon da um einen Streichler zu erhaschen. Das ist ja auch der Grund, warum wir doch niemals mit der Suche nach einem liebevollen Einzelplatz f├╝r MOPSI aufgeh├Ârt haben zu suchen, denn immer wieder zeigte sich, dass er f├╝r die Massenhaltung in einem Rudel zu besitzergreifend und entsprechend eifers├╝chtig und grantig reagierte. War MOPSI in der N├Ąhe (und das war selten nicht der Fall) hatte kein anderer als Berti die Chance auf Streichler. MOPSI wird in Pfaffst├Ątten bei Familie mit Haus und Garten leben, gr├Â├čeren Kindern und er wird zusammen mit Frau Sch. auch einige Tage in der Woche in einem Pensionistenheim mit dabei sein. Dort wird er bestimmt einiges an liebevoller Sonderbehandlung abbekommen. Wir wissen, dass dies der optimale Platz f├╝r unseren kleinen "Riesenhamster" ist und w├╝nschen ihm und seiner Familie von Herzen alles Gute. Nat├╝rlich liessen wir unseren Kleinen mit einem lachenden und aber auch einem weinenden Auge gehen, aber das ist eben der Sinn unserer Arbeit mit und f├╝r die Tiere - nicht zu "horten", damit es uns gut geht, sondern passende Lebenspl├Ątze zu finden, auch wenn das in selten F├Ąllen auch monatelang dauern kann. Alles Gute und viel Freude kleiner MOPSI, wir werden dich bestimmt einmal besuchen.
Nach der Trennung von MOPSI war Ablenkung dringend notwendig und die war mit unserer vereinbarten Fahrt nach Eichgraben auch teilweise vorhanden. Nachdem ich Daniela, Claudia und ihren Sch├╝tzling ARIS abholte, trafen wir gegen 16.00 Uhr bei Familie P. in Eichgraben ein. Dort traf ARIS auf die Labradormixh├╝ndin KYRA und es war, als ob die beiden aufeinander gewartet h├Ątten. Die beiden verstanden sich auf Anhieb sehr gut und diesmal war es Daniela, die Freudentr├Ąnen ├╝ber diesen neuen Platz f├╝r ihren ARIS vergiessen mu├čte. Es spielten sich sehr r├╝hrende Szenen ab und wir sind Familie P. sehr dankbar, dass sie ARIS trotz der medizinischen Vorgeschichte ohne Z├Âgern bei sich aufgenommen haben. Die vorangegangenen tier├Ąrztlichen Untersuchungen haben ja massive Wirbels├Ąulensch├Ąden bei ARIS gezeigt, die jetzt mit entsprechender Medikation gelindert werden m├╝ssen. Erst nachdem ARIS v├Âllig ausgewachsen ist, wird sich zeigen, ob eine OP oder Physiotherapie notwendig ist. Vielleicht regenerieren sich aber die Nerven wieder, dass alles ist derzeit noch offen und werden die n├Ąchsten Monate zeigen. Wie auch immer, ARIS ist in Eichgraben in den besten H├Ąnden und wie Frau P. sagte: "... was immer notwendig sein sollte, wird gemacht !" Wir bleiben selbstverst├Ąndlich in Kontakt, werden da sein, wenn man uns braucht und danken nochmals der ganzen Familie f├╝r diese gro├čherzige Einstellung. Viel Spa├č unserem ARIS und seiner neuen Freundin KYRA und seiner eigenen Familie !
Nach etwa 2 Stunden verliessen wir Eichgraben in Richtung Klausen-Leopoldsdorf, um Vera einen Besuch abzustatten und uns pers├Ânlich ├╝ber die Gegebenheiten zu informieren. Erwartungsgem├Ą├č wurden wir alle, die an der Rettung der H├╝ndin aus Spanien beteiligt waren, sehr durch den Kakao gezogen, in e-mails beschimpft und als unf├Ąhig abgestempelt, weil die spanische H├╝ndin JANEIRA bei Vera entlaufen ist, allerdings m├╝ssen wir objektiv sagen, dass dieses Missgeschick vielen von uns passiert w├Ąre, denn die angeblich bewegungsunf├Ąhige und sehr ruhige Janeira ├╝bersprang einen 130 cm hohen Zaun ohne Probleme und verschwand panisch im Wald nachdem sie leichtf├╝ssig ├╝ber eine hektargro├če Wiese lief. Wir alle bedauern diesen Vorfall selbstverst├Ąndlich sehr, doch wie gesagt, nach der Beschreibung des Tieres h├Ątte der eingez├Ąunte Garten reichen m├╝ssen, um jedwede Sicherheit f├╝r Janeira zu gew├Ąhrleisten und somit h├Ątte es alle von treffen k├Ânnen. Vera selbst ist unsagbar traurig, geht permanent jedem noch so kleinem Hinweis der eintrifft nach, sieht Janeira auch regelm├Ą├čig, nur die H├╝ndin l├Ą├čt leider keinen Menschen n├Ąher als 30m an sich heran. Wir hoffen und suchen weiter !

Freitag, 9.3.2007
Leider wurde JANEIRA immer noch nicht aufgegriffen !!!!
(Foto von Janeira unter AKTUELLES )
Wer w├╝rde diesen Samstag, 10.03.2007 um 14:30 Uhr bitte mithelfen um Janeira zu suchen?
Unsere BITTE an alle Tierfreunde in Wien und Wien Umgebung: BITTE helft mit am Samstag den 10.03.2007 Treffpunkt Allander Hauptplatz um 14:30, erstens Futter in diesem riesigen Gebiet auszulegen und zweitens Janeira einzufangen.
Janeira tr├Ągt ein hellblaues Brustgeschirr und Halsband, ist sehr, sehr schreckhaft und leider sehr schwer einzufangen, Janeira ist herzkrank und auf Medikamente eingestellt und wie uns erz├Ąhlt wurde, von Leuten die ie schon gesehen haben, schon etwas schwach.
BITTE HELFT MIT Janeira ist schon seit 4. M├Ąrz unterwegs....
bitte unter 0664 4000 677 oder 0699 1 4000 677 anrufen! Frau Gisela Jell
Finderlohn: 350 Euro
VIELEN DANK !

Wir alle hoffen inst├Ąndig, dass die Suche nach Janeira endlich erfolgreich sein wird und werden uns morgen, nach unserem Besuch mit ARIS in Eichgraben, nat├╝rlich auch an der Suche beteiligen.

Daniela┬┤s Pflegling "MISCHKA" wurde heute von Ihrer Familie freudigst ├╝bernommen. Mischka┬┤s drei Welpen sind ja bereits seit drei Wochen bestens versorgt und wir freuen uns sehr f├╝r diese liebe und extrem freundliche H├╝ndin, dass auch sie jetzt endlich ihre eigene liebevolle Familie hat. Sie wird im 10. Bezirk in Wien mit viel Auslaufm├Âglichkeit leben, Herrchen ist bereits in Pension und das neue Frauchen auch nur stundenweise ausser Haus. Also Rund-um-Betreuung ist gew├Ąhrleistet und genug Spielen, Tollen und Streicheleinheiten sowieso.
Auch f├╝r den zweiten Welpen, der ehemals drei "Sorgenkinder" bei Pflegemama Claudia, war heute der Tag des Neubeginns. TOMMI wird bei einer jungen aber bestimmt sehr verantwortungsvollen Familie in Wien leben und die ganze Familie war nicht nur bei der Adoption dabei, sondern wird auch jederzeit f├╝r den Kleinen Hundebub zur Verf├╝gung stehen. Wir alle w├╝nschen den neuen Familien und ihrem vierbeinigem Familienzuwachs alles Gute und viel Spa├č !
Nach meinem Besuch bei Dani und Claudia wurde ich zuhause bereits wieder von Yvonne und Russisch Blue Kater "PRINZ" erwartet. Bald darauf traf auch die neue Familie f├╝r Prinz ein und nach anf├Ąnglichen unwesentlichen aber doch vorhandenen kommunikativen Schwierigkeiten (Prinz neue Familie stammt aus Spanien und die diversen gef├╝hrten Telefonate gestalteten sich eher m├╝hsam, denn meine Spanischkenntnisse lassen zu w├╝nschen ├╝brig ....) konnte doch alles besprochen werden und Prinz ├╝bernachtet heute schon das erste Mal in seinem neuen Zuhause im 19. Bezirk. Er wird mit einem 6-j├Ąhrigen Russisch Blue Kater zusammenleben und hoffentlich noch sehr viele sch├Âne und gesunde Jahre verleben. Viel Gl├╝ck, kleiner Katermann, und DANKE an Alfredo und Gattin.
Ein Sch├╝tzling geht und der N├Ąchste f├╝llt den Platz sofort wieder auf. Heute ├╝bernahmen wir den 1 1/5 j├Ąhrigen braunen Tigerkater ZEUS aus Marchegg. Zeus verlor sein Zuhause, weil er mit den ans├Ąssigen Katzen nicht zurechtkam - oder sie mit ihm, so genau ist das nicht zu sagen. Momentan ist von Zeus ja noch nicht viel zu sehen oder zu h├Âren und wie immer hoffen wir, dass er die Umgew├Âhnung raschest m├Âglich und gut ├╝bersteht.

Donnerstag, 8.3.2007
Spanierin JANEIRA sa├č heute fr├╝h vor dem Haus von Vera und bellte. Allerdings lief sie wieder panisch davon, als Vera ihr die Futterschale hinstellte. Aber wenigstens wissen wir, dass Janeira offensichtlich wei├č, wo es Futter gibt und somit immer wieder kommen wird. Wir m├╝ssen jetzt genau ├╝berlegen, mit welcher Strategie dieses verst├Ârte Tier eingefangen werden kann, um sie nicht wieder zu verjagen.
Um 19.15 hatte das Bangen bez├╝glich ARIS ein Ende ! Die R├Ântgenbilder haben die erste Diagnose "Cauda Equina" zwar nicht best├Ątigt, allerdings steht fest, dass eine Nervensch├Ądigung im Wirbels├Ąulenbereich vorhanden ist. Man sieht auch ganz deutlich auf den R├Ântgenbildern, dass die Abst├Ąnde zwischen drei Wirbeln etwas breiter sind, als das normal w├Ąre. Woher diese Deformation kommt, dar├╝ber kann wie immer nur spektuliert werden. Da jedoch der Exbesitzer leise die Brutalit├Ąt der Frau gegen├╝ber Aris anklingen liess, k├Ânnte das die Antwort sein. Eine weitere M├Âglichkeit einer solchen Verletzung k├Ânnte sein, wenn ein Welpe oder auch Junghund zu ruckartig oder grob an der Rute "gezogen" wird. Wie auch immer, sch├Âne Erfahrungen hat ARIS mit Sicherheit nicht gemacht und er bekommt jetzt Medikamente (wobei noch abzuwarten ist, welche Medikation am besten anspricht). Von der verordneten Schonung h├Ąlt der aufgeweckte Lausbub ├╝berhaupt nichts und springt und l├Ąuft auf der Hundewiese wie ein "spanisches Pferd", mehr im Galopp und mehr fliegend als laufend. Die Bewegungsprobleme zeigt er fast nur in der Wohnung, bei langsamen Bewegungen und fr├╝hmorgens nach dem Aufstehen. Im Freien ist er in seinem Element und alle Schmerzen sind vergessen.
Nachdem jetzt die medizinische Abkl├Ąrung vorliegt, k├Ânnen wir auch gezielt auf Platzsuche f├╝r diesen freundlichen und ansich problemlosen Hundemann gehen. Und es gibt auch bereits einen Lichtblick: und zwar bei Familie P. in Eichgraben, wo die beiden Berner Sennenhunde vor├╝bergehend, bis zum Zwischenfall mit Balu, untergebracht waren. Wir werden am Samstag, zusammen mit Pflegemama Daniela und ARIS erwartet.

Mittwoch, 7.3.2007
Wir sind alle sehr traurig und beunruhigt, denn die spanische Mixh├╝ndin JANEIRA ist aus ihrem neuen Zuhause ausgerissen. Leider war aufgrund der angegebenen Vorgeschichte der H├╝ndin nicht damit zu rechnen, dass sie einen 110cm hohen Weidezaun problemlos ├╝berspringt und damit in der freien Umgebung herumirren kann. Wir haben mit einem alten, kranken Hund mit H├╝ftproblemen gerechnet, dem selbst die niedrigsten Stufen Probleme bereiten - wieder ein fataler Fehler der Vermittlungspersonen, denn jetzt ist die H├╝ndin im Raum Klausenleopoldsdorf unterwegs, sehr verschreckt und n├Ąhert sich keinem Menschen auf mehr als 10 Meter. Vera und einige andere Tierfreunde sind buchst├Ąblich Tag und Nacht auf der Suche oder in Bereitschaft und mit Geduld und Ruhe sollte es gelingen, diese arme H├╝ndin doch wieder in ihr sicheres Zuhause zu bekommen.
Lesen Sie bitte weiter unter Tagebuch April 2007
Viel Vergn├╝gen und Danke !