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Kohlengrube NITRA


Als wir am 5.Januar 2003 das erste Mal in Nitra waren, um eine Kombi-Ladung Futter, Decken und sonst noch einiges Notwendige zu bringen, trauten wir unseren Augen nicht !
Hunde, wahllos zusammengewürfelt, waren in Gitterkäfigen untergebracht, nur überdeckt mit losen Plastikplanen (bis zu 10 Hunde in einem Käfig) und die Käfige waren teilweise aufeinander gestapelt. Es war ein Bild des Jammers und Grauens. Seither waren aber in Nitra viele Tierfreunde und Tierschutzorganisationen tätig und es wurde in den letzten Jahren verhältnismässig viel erreicht. Trotzdem zu wenig !


Die Zustände vorort sind alles andere als rosig und es fehlt nach wie vor an Vielem:
Meist sind 160 bis 200 Hunde in Nitra und es gab bis vor kurzem noch keine Hütten. Die Hunde waren in Baustahlgitter-Käfigen untergebracht, jedes Jahr bei Wintereinbruch erfroren mindestens 30 Hunde. Der letzte Winter erleichterte einigen Hunden das Leben durch Hundehäuser (3 x 3 m) die man in Österreich durch einen Pensionisten fertigen ließen und eine Spedition den Gratis-Transport von 10 Häusern in die Slovakei durchführte.



Leider ist das alles zu wenig und viele Hunde mußten auch den vergangenen Winter im Freien, ohne Bewegungsmöglichkeit verbringen. Dazu kommt der ständige Hunger, kein Wasser vor Ort. Eine Professorin brachte per Moped mit Kanistern das Wasser zu den Hunden. Die medizinsiche Versorgung bei schwerstverletzten Tieren ist nicht gegeben. Auch im Sommer ist die Situation für die Hunde sehr schwierig, da es in den Hütten sehr heiß ist und keine Ausläufe vorhanden sind - so dünsten sie bis auf die kurze Zeit, wo sie heraus dürfen.
80 Katzen mit teilweise schwersten Augeninfektionen sind vor Ort und viele werden erblinden, da es an rechtzeitiger tierärztlicher Behandlung scheitert - auch an guten natürlich teuren Medikamenten.
Dringend würde man in Nitra Flohmittel, Entwurmungstabletten, große Futtermengen (auch abgelaufenes) sowie Spenden für Hütten, Ausläufe und tierärztliche Versorgung benötigen.

Wer eine Möglichkeit sieht in Nitra zu helfen, damit vor dem Winter neue Hütten gebaut werden können etc. wird aus ganzem Herzen gebeten zu helfen.

Es werden auch dringend Pflegestellen gesucht, die fallweise Tiere aus Nitra vorübergehend aufnehmen können.
FĂĽr weitere AuskĂĽnfte stehen wir Ihnen natĂĽrlich gerne jederzeit zur VerfĂĽgung !
Ich freue mich auf Ihren Anruf,Ihre
Brigitte Höss-Filipp
mobil: 0664 503 00 13