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Januar 2007


Lesen Sie bitte weiter unter Tagebuch Februar 2007
Viel Vergn├╝gen und Danke !



Mittwoch, 31.1.2007
Die heutige Einschaltung der beiden Berner Sennenhunde BALU und JOY in der Tierecke der Kronenzeitung gibt m├Ąchtig Anla├č zur Hoffnung. Drei von etwa 30 Interessenten k├Ąmen super in Frage, sehr viele Herrschaften hofften, dass wir die beiden auch einzeln vergeben w├╝rden. In den kommenden Tagen werden wir zusammen mit dem Noch-Besitzer die Einzelheiten besprechen und Balu und Joy vorstellen.
Abends ist unser Sch├╝tzling GIPSY, die 4Monate junge Staffimixh├╝ndin, zu Pflegefamilie Claudia & Manfred ├╝bersiedelt, da es in der jetzigen Pflegestelle massive Probleme, verursacht durch den ans├Ąssigen pubertierenden Staffir├╝den, gab. GIPSY wurde sehr gut betreut, ist schon gewachsen und wir danken Alexandra nochmals ganz herzlich f├╝r ihre M├╝he und Geduld. Leider ist es f├╝r Hunde dieser Rassen enorm schwierig den richtigen Platz zu finden - GIPSY ist eine sooooo liebe und brave H├╝ndin, aber eben .....
Eine Tiersch├╝tzerin aus der Slowakei hat uns drei sehr kleinw├╝chsige, niedliche Welpen anvertraut, die man ihr in einem Karton vor die Haust├╝re gesetzt hatte. 5 weitere Geschwister warten noch bei ihr auf unser gr├╝nes Licht, da wir momentan alle mehr als voll sind. Wir hoffen aber, dass wir die restlichen Geschwister schon in den n├Ąchsten Tagen ├╝bernehmen k├Ânnen, damit sie es endlich warm haben. Die drei Kleinen werden jetzt ebenfalls von Pflegefamilie Claudia und Manfred betreut.
Unser kleinster Sch├╝tzling, die zuckers├╝├če und extrem liebe und brave Havaneserh├╝ndin NIKKI macht ganz langsam Fortschritte: lag sie gestern, heute nacht und bis heute nachmittag noch am liebsten ganz alleine im Vorzimmer !?! konnte ich sie heute mit Geduld und ihrem Lieblingspl├Ątzchen schon zu uns ins Wohnzimmer locken. Es ist unglaublich, aber anscheinend durfte sich der kleine Zwerg bisher niemals am Sofa oder auch nur im Wohnraum aufhalten ! Sie wird auch ziemlich unruhig, wenn man sie hochhebt und in den Arm nehmen will. Unglaublich, aber demnach, was uns NIKKI so zeigt, anscheinend wahr.

Dienstag, 30.1.2007
Heute hat es endlich geklappt mit unserem Schmuseb├Ąrchen MIGUEL ! Sehr viele Leute haben sich f├╝r ihn gemeldet, aber wir suchten einen speziell liebevollen Platz f├╝r diesen extrem zug├Ąnglichen und liebesbed├╝rftigen Katerbuben. Er wird in Klosterneuburg bei einem 9-monatigen Katerchen bestimmt ein aufregendes und beh├╝tetes Katzenleben f├╝hren. Er wird uns fehlen, der liebe "Schal" (am liebsten lag er um den Hals !).
Miguel verliess uns und NIKKI kam. NIKKI ist eine dreij├Ąhrige, hellbeige Havaneserh├╝ndin (3,5 kg leicht). Sie ist ein Scheidungswaise und h├Ątte heute ins Wr. Tierschutzhaus gebracht werden sollen. Unsere "Jungs" haben eigentlich nur einige Minuten einen Feitztanz aufgef├╝hrt und sich dann wirklich wie Gentlemen benommen - Hut ab ! Bisher traut sich die s├╝sse Kleine noch nicht ins Wohnzimmer, jedesmal wenn ich sie auf die Bank oder in den Korb setze, zieht sie sich sofort ins Vorzimmer zur├╝ck !?! D├╝rfte es bisher nicht gewohnt gewesen sein, beim "Rudel" sich aufhalten zu d├╝rfen !
Apropos Tierschutzhaus: Tierfreundin Isabella hat es sich zur Aufgabe gemacht, verschiedene Patenhunde im Wr. Tierschutzhaus in V├Âsendorf zu betreuen. Im Zuge dieser Betreuung sieht und h├Ârt sie selbstverst├Ąndlich sehr viele sehr arme Seelen und wir m├Âchten gerne helfen so gut es geht und ver├Âffentlichen sehr gerne Fotos und Beschreibungen dieser armen WIENER TIERSCHUTZHAUSHUNDE unter Die Vergessenenen-NOTF├äLLE und bitten Sie, liebe Tierfreunde, auch diese sehr lieben und unendlich armen und verlassenen Tiere, bei Ihrer eventueller Tiersuche, ins Auge zu fassen. Es gibt nichts Dankbareres als solche Tiere, die bereits die H├Âlle hinter sich haben ! Vielen herzlichen Dank !!

Montag, 29.1.2007
Nachdem ZOE und LEON seit gestern bestens versorgt sind, konnte ich heute wieder zwei Samtpfoten, die wegen famili├Ąrer Probleme nicht l├Ąnger bleiben konnten, aufnehmen. Ich holte die beiden 5-j├Ąhrigen Kater ODI und GARFIELD abends pers├Ânlich aus der Rennbahnsiedlung in Wien ab und zur Stunde haben sie die ge├Âffneten K├Ârbe noch nicht verlassen. Wird aber bestimmt nicht lange dauern, aber die Umstellung ist naturgem├Ą├č nicht einfach.
Heute durfte ich den Inhalt unserer 1. Spendenbox zur Bank tragen. Stolz bin ich auf unsere Spender ! Vielen Dank ! Tolle 147,44 Euro (alles in kleineren M├╝nzen) sind jetzt auf unserem Spendenkonto mehr. Und eine weitere Spendenbox oder besser gesagt, ein s├╝├čes Spendenglas (von Saskia und Trixi entworfen und gebastelt) d├╝rfen wir im Heimtierbedarfsgesch├Ąft "Peter┬┤s Futterh├╝tte" in Gro├čenzersdorf aufstellen. Danke vielmals auch daf├╝r !

Sonntag, 28.1.2007
Unserem kleinen Sch├╝tzling LITTLE geht es wieder besser, das Antibiotikum hat sehr gut angeschlagen. Auch bei unserem Berti und bei Jessy hat sich das Bauchweh gelegt, nur MOPSI, der ja ohnehin immer herumlaboriert, leidet noch etwas unter Durchfall. Die verordnete Di├Ąt nimmt er nur widerwillig, aber doch - zum Gl├╝ck hat er ja einige Reserven, um die n├Ąchsten beiden Tage mit Di├Ątfutter gut zu ├╝berstehen *gggg*.
Seit Anfang September des Vorjahres betreuen wir die beiden Hauskatzen ZOE und LEON (Geschwister, die wegen Trennung der Besitzer im hohen Alter von fast 10 Jahren heimatlos wurden). Heute, fast 5 Monate in unserer Obhut, wurden die beiden von einer sehr lieben Katzenfreundin aus Wien sehr gerne aufgenommen. Frau Dr. G. suchte nach dem Tod ihrer geliebten Katze vor zwei Monaten wieder bewu├čt nach etwas ├Ąlteren Stubentigern und ich bin sehr gl├╝cklich, dass die liebe ZOE und der selbstbewusste Schmuser LEON jetzt endlich einen best├Ąndigen Lebensplatz gefunden haben. Wir hatten selbst bereits ├╝berlegt, die beiden nicht f├╝r immer zu adoptieren, jedoch ist ein Pl├Ątzchen ohne Hunde speziell f├╝r ZOE bestimmt angenehmer und stressloser. Der Abschied fiel nicht wirklich leicht, die beiden fehlen mir jetzt bereits, aber es ist dennoch ein sehr gutes Gef├╝hl, die beiden Samtpfoten in so guten H├Ąnden zu wissen! Danke daf├╝r!

Samstag, 27.1.2007
Leider sind die Durchfallattacken bei MOPSI und JESSY unvermindert stark. Laut Tierarzt kursieren momentan Darminfekte sehr stark und auch der kleine Dackelwelpe LITTLE bei Pflegemama Daniela mu├čte heute wegen Durchfall und Fieber zum Tierarzt. Als ich Daniela abends besuchte, war Little aber auch lautstark bei der Begr├╝├čungshorde mit dabei und es ging ihm bereis wieder besser. Wir alle hoffen, dass es weiterhin aufw├Ąrts geht, morgen bekommt der kleine Racker noch eine Injektion.
Da mir vom Arzt Schonung verordnet wurde, waren wir heute sehr privat unterwegs und morgen sollte es ebenso ruhig zugehen. Ausserdem ist noch einiges an B├╝rokratie zu erledigen (morgen abend sollte unser Jahresbericht online sein) und nach dem heutigen Wintereinbruch und sehr unfreundlichem Wetter, planen wir f├╝r morgen einen gem├╝tlichen Ruhetag in der warmen Stube zu verbringen. Mal sehen, ob┬┤s klappt !

Freitag, 26.1.2007
Nach einigen Tagen Pause bei den Nachfragen nach unseren Katzensch├╝tzlingen hatte heute Columbus, der rot-wei├če 4-j├Ąhrige Schmusekater, seinen Umzug nach Karnabrunn in N├ľ. Fam. K. hatte bereits seit vielen Jahren einen Kater von uns ├╝bernommen, leider ist Joschi an Rippenfellentz├╝ndung verstorben. Jetzt hat Columbus in dieser Familie einen sehr liebevollen und sch├Ânen Platz gefunden.
Leider bin ich gesundheitlich nicht ganz auf der H├Âhe, bei den st├Ąndigen Temperaturschwankungen aber auch kein Wunder. Leider haben auch unser MOPIS, BERTI und sogar JESSY starken Durchfall, sonst aber keinerlei Beschwerden. Da die drei aber mit gro├čer Vorliebe sich am Katzenfutter zu schaffen machen, k├Ânnte das auch daher kommen. Werden morgen weitersehen.

Donnerstag, 25.1.2007
Die Transportvorbereitungen f├╝r JANEIRA laufen auf Hochtouren und wenn alles glatt geht, k├Ânnte Sie 2. oder 3. M├Ąrz in ├ľsterreich eintreffen. Wir alle freuen uns unsagbar und warten schon sehns├╝chtig auf die arme H├╝ndin.
├ťberp├╝nktlich war heute abend wieder Yvonne mit den beiden jungen H├╝ndinnen SUNNY und TEDINA auf der Matte. Und fast zeitgleich auch die beiden Familien, die bereits tagelang auf die beiden S├╝ssen gewartet haben.
SUNNY wird im Raum Tulln in einer liebevollen Familie in Haus mit Garten leben und ihr Fell war von den Freudentr├Ąnen der neuen Hundemama na├č! So sehns├╝chtig wurde die kleine Maus bereits erwartet. Sch├Ân, so etwas miterleben zu d├╝rfen - entsch├Ądigt f├╝r sehr viele Negativerlebnisse.
TEDINA (sieht aus wie eine Mini-Retriever-H├╝ndin), die ruhigere und gelassenere der beiden zuckers├╝├čen Hundem├Ądchen, wird in einer ebenso lieben Familie mit drei Schulkindern in Strasshof, ein bestimmt sehr abwechslungsreiches und beh├╝tetes Hundeleben f├╝hren. Diesen guten Platz f├╝r TEDINA haben wir unserer Tier├Ąrztin Renate zu verdanken, die TEDINA auch weiterhin tier├Ąrztlich betreuen wird.

Mittwoch, 24.1.2007
Pflegemama Daniela┬┤s neue Sch├╝tzlinge TIMON und BABUK sind noch etwas unruhig und die erste Nacht war wieder einmal sehr anstrengend. Aber sch├Ân langsam haben die beiden Kleinen die Umstellung "verdaut" und werden gelassener. F├╝r Daniela wird es dann auch jeden Tag leichter !
Ein wundersch├Ânes Zuhause konnte heute unser Sch├╝tzling SCOOPY, der rotbraune Dackelmixr├╝de, beziehen. Nach einem eher kurzen aber dennoch sehr aufschlussreichem Telefonat trafen die Herrschaften wie verabredet gleich abends aus Ernstbrunn im Weinviertel bei uns ein und der sonst Fremden gegen├╝ber eher zur├╝ckhaltende Scoopy "schmiss" sich ziemlich rasch ran an die Leutchen. Nach einem Spaziergang stand dann der Entschluss fest und Scoopy wird ein Weinviertler ! Er wird in einem 2-Generationen-Haushalt leben und wir freuen uns wirklich sehr, dass es f├╝r den herzigen und leider bisher unverstandenen kleinen Racker ziemlich rasch mit einem neuen und hoffentlich best├Ąndigem Zuhause, geklappt hat.
Telefonisch erhielt ich heute Kenntnis von einem sehr lieben aber massiv unterbesch├Ąftigtem Husky-Sch├Ąfermixr├╝den namens BLACKY, f├╝r den wir dringend einen neuen und passenden Lebensplatz finden m├╝ssen. Die Fotos von BLACKY sind bereits online und wir werden uns sehr bem├╝hen, ganz rasch ein liebevolles Zuhause f├╝r den lieben R├╝den zu finden.
F├╝r eine sehr geschundene und kranke Sch├Ąfermixh├╝ndin JANEIRA, die momentan noch im Tierheim in Spanien lebt, ist uns das, Dank der spontanen Hilfszusage von Frau Vera, heute gelungen ! Die Vergessenen-Notf├Ąlle Eine gro├če Tierfreundin, Frau Vera St., die bereits unserem Sch├╝tzling ELLI (eine 9j├Ąhrige Dackelmixh├╝ndin) im vergangenem Jahr ein liebevolles Zuhause gab, wird JANEIRA in ihre Obhut aufnehmen. Die Kosten f├╝r Futter- und Tierarzt, solange JANEIRA leben wird, werden selbstverst├Ąndlich von uns ├╝bernommen. Eigentlich war der Transport von Spanien nach Wien oder M├╝nchen per Flugzeug geplant, allerdings erscheint den momentanen Betreuern von JANEIRA die Reise im Frachtraum eines Flugzeuges f├╝r die herzkranke H├╝ndin zu beschwerlich und so wird JANEIRA erst Anfang M├Ąrz auf dem Landweg nach Vorarlberg transportiert und dort dann von uns (vielen herzlichen Dank an dieser Stelle auch an Sandra und Gisela) weiter nach Klausenleopoldsdorf zu Frau Vera. Wir w├╝nschten uns alle, dass wir diese sch├Ânen Neuigkeiten auch schon JANEIRA vermitteln k├Ânnten, die so unsagbar traurig und verlassen im Tierheim sitzt. Sie hat ja noch einige beschwerliche Umstellungen und nicht zuletzt den, wenn auch sehr gut betreuten, dann doch sehr langen Transport in einen liebevollen und gl├╝cklichen Lebensabend vor sich. Ein ganz gro├čes Dankesch├Ân an alle, die an der Betreuung und Vermittlung von JANEIRA beteiligt sind und unendlichen Dank an Sie, liebe Vera !

Dienstag, 23.1.2007
Nach Feierabend wie geplant die Abholung von den zwei Pudelmixr├╝den, 5 Monate jung, aus Tierschutzh├Ąnden. Die zwei s├╝├čen und sehr freundlichen Junghunde wurden gleich von Pflegemama Daniela ├╝bernommen, die zusammen mit Claudia abends noch, zwecks ├ťbernahme der Kleinen, zu uns kam. Es gab nat├╝rlich wieder allerhand zu besprechen und es wurde erwartungsgem├Ą├č sehr sp├Ąt, bis sich die beiden Damen mit TIMON und BABUK auf den Weg machten. Danke, liebe Freunde, f├╝r die prompte und gro├čartige Hilfe !

Montag, 22.1.2007
Wieder jede Menge sch├Âne und notwendige Sachspenden von Frau Peichl ├╝bernehmen d├╝rfen. Vielen herzlichen Dank daf├╝r !
F├╝r morgen abends ist die Abholung von zwei Junghunden aus einem Tierheim geplant und ebenso am Donnerstag sollten wir einen bis drei Welpen ├╝bernehmen. ├ťberhaupt ist die Nachfrage nach Welpenpl├Ątzen enorm gro├č und wir werden uns morgen mit Claudia und Daniela zusammensetzen, um ├╝ber eine optimale Aufteilung der dringendsten bzw. bed├╝rftigsten Tiere zu sprechen.
Unserer KLARA geht es wieder etwas besser, allerdings ist die Geschwulst etwas aufgegangen. Da ich sie an dieser Stelle mehrmals beim Kratzen beobachtet habe, nehmen wir an, dass es Erleichterung f├╝r sie bedeutet. Renate m├Âchte sie in den n├Ąchsten Tagen sehen, aber da KLARA frisst, sich putzt und auch sonst wieder Interesse an ihrer Umgebung zeigt, w├Ąre es nicht soooo dringend, wie es noch vor einigen Tagen ausgesehen hat.

Sonntag, 21.1.2007
Dem niedlichen SCOOPY geht es blendend und er f├╝hlt sich schon sichtlich wohl. Ziehvater FIDI bewacht in liebevoll auf Schritt und Tritt und hat sogar seinen Hundesofaplatz gegen das Pl├Ątzchen VOR Scoopy┬┤s Nestchen eingetauscht. Jung und Alt - ein sehr beruhigender und lieber Anblick !
Das Telefon stand den ganzen Tag keine 10 Minuten still und f├╝r n├Ąchste Woche sind wieder einige sehr erfreuliche Bekanntschaften vereinbart. Auch ├╝ber unser Seniorenkastzenp├Ąrchen LEON und ZOE hat sich eine Tierfreundin erkundigt und wird sie hoffentlich ebenfalls n├Ąchste Woche besuchen. Etliche Futter- und Sachspenden wurden heute ├╝bernommen und f├╝r die n├Ąchsten Tage angek├╝ndigt.
Bei extrem st├╝rmischem Wetter fand das Treffen mit dem kleinw├╝chsigen HEKTOR samt Frauchen statt. Da sein Frauchen in K├╝rze ├╝bersiedelt und Hektor nicht mitnehmen kann, mu├č f├╝r den lieben vierj├Ąhrigen Sch├Ąfermischling in den n├Ąchsten Wochen ein neues Zuhause gefunden werden. Die Fotos werden in den n├Ąchsten Tagen online sein.


Samstag, 20.1.2007
Um SCOOPY mehr Sicherheit zu geben, habe ich heute im Wohnzimmer gen├Ąchtigt und mu├čte tats├Ąchlich zweimal unseren FIDI massiv zurechtweisen. FIDI hat den kleinen buchst├Ąblich adoptiert und l├Ą├čt ihn keine Sekunde aus den Augen (obwohl ihm diese zeitweise schon zufallen). SCOOPY w├Ąre in totaler "Sicherheit", w├╝rde er auf dem Korbsessel sitzen bleiben, aber er ist noch so aufgeregt, dass er es keine 10 Minuten an einem Platz aush├Ąlt. Rauf-runter-rauf-runter, und jedesmal von FIDI belauert ! Gute Nacht ! Erst heute nachmittag hat sich die Lage etwas entspannt und Scoopy lief bereits leinenlos mit den anderen Vieren dem Ball nach. Bin sicher, dass diese Nacht auch f├╝r mich schon wieder etwas ruhiger verlaufen wird.
Nachmittags hatte Pflegefamilie Claudia eine sehr r├╝stiges und sportliches Pensionistenehepaar zu Besuch und nun hat auch unsere PAULA (Dackel-Beaglemixm├Ądchen) ihre ganz eigene Familie ! Unverst├Ąndlicherweise wiedereinmal, ist PAULA seit mehr als vier Wochen in unserer Obhut und der wichtige Funke sprang erst heute ├╝ber ! Alles Gute w├╝nschen wir den lieben Tierfreunden mit "unserer" Paula !

Freitag, 19.1.2007
Nicht ganz unerwartet f├╝r mich, aber dennoch sehr, sehr erfreulich f├╝r unseren Sch├╝tzling BRUNO aus Oberweiden: er wird nicht mehr weitergegeben und bei Pflegefamilie Claudia und Manfred als neues Familienmitglied bleiben. F├╝r BRUNO gab es in den letzten beiden Monaten eine ganze Reihe von Anfragen, aber absolut keinen passenden Platz.
Zuletzt war eine Familie aus Wien zu Besuch, die diesen absolut tollen, problemlosen und einfach nur lieben R├╝den ausschliesslich wegen seiner gestromten Fellf├Ąrbung ablehnte, denn Zitat: "das ist sicher ein Kampfhund". Einfach zum Lachen, wenn es nicht so traurig w├Ąre, denn selbst wenn dem so w├Ąre (BRUNO┬┤s Elterntiere kennen wir alle und es sind absolut keinerlei Ahnen dieser Rasse involviert): es gibt selten bessere Familienhunde als die von ahnungslosen Menschen f├Ąlschlicherweise als "Kampfhunde" bezeichnete. Wir haben in unserer Organisation bereits einige Staffordshire oder Pitbull-Fellnasen vergeben, einer unserer Sch├╝tzlinge lebt seit Jahren bestens und liebevollst mit einem behinderten Kind zusammen. Einfach schlimm, was diese verbale Hetzjagd dieser guten Rasse "antut", umso sch├Âner f├╝r BRUNO, dass er diesbez├╝glich sicherlich niemals Probleme sp├╝ren wird. Herzlich Willkommen lieber Bruno Fak !
Vormittags, ganz p├╝nktlich wie vereinbart, wurden die beiden Terriermixe HERA und ZEUS von ihren Familien aus Perchtoldsdorf abgeholt. Die beiden werden sich sehr oft sehen und gewissermassen in einer Familie mit zwei Wohnsitzen leben. Wir w├╝nschen der ganzen Familie und den den Fellnasen alles erdenklich Gute und ein sch├Ânes, gemeinsames Leben.
Gleich nach B├╝roschlu├č war ich dann wieder bei Daniela eingeladen, denn auch das letzte der neun Terriermixwelpen fand heute einen sehr guten Lebensplatz in Ma. Gugging bei Wien. Der Herr des Hauses ist seit Kurzem in Pension und es gibt sicher Liebe und Zeit und Spazierg├Ąnge im ├ťberflu├č !
Abends war wieder Samtpfoten-Zeit! Yvonne brachte die Fr├╝hjahrsk├Ątzchen BLONDIE und LOTTA und Familie R. aus Wien freuten sich bereits auf die beiden lieben Katzendamen.
--> Auch f├╝r die liebe schwarz CHICKA war heute der gro├če Tag. Sie wird in Wien 22; bei einer zweiten Katzendame leben und die beiden werden bestimmt viel Spa├č zusammen haben.
Aber heute konnte Yvonne nicht nur Katzen-Pfleglinge unterbringen, sondern auch den putzigen Langhaarmixwelpen URS in eine sch├Âne Zukunft entlassen. Die Herrschaften aus Wien 10; haben ihn schon sehns├╝chig erwartet und es gab kein langes ├ťberlegen mehr, als der kleinw├╝chsige, stemmige Urs seine neue Familie kennenlernte. Freuen uns sehr, denn wieder ist ein lieblos ausgesetztes Tier durch das Eingreifen von Tierfreunden in einer liebevollen Familie untergebracht.
V├Âllig unerwartet bekamen wir wieder einen neuen Sch├╝tzling, der eigentlich im Tierheim Krems abgegeben werden sollte, jedoch wegen Aufnahmesperre dann bei uns Obhut fand. SCOOPY ist ein 7-monatiger Langhaardackelmixr├╝de, der wieder einmal mit dem erst dreij├Ąhrigen Kleinkind nicht harmonierte. Der kleine R├╝de ist nat├╝rlich noch etwas durch den Wind, speziell da unsere Senioren MOPSI und FIDI gleich die Hausherren heraush├Ąngen liessen, aber morgen wird er sich bestimmt schon wohler f├╝hlen. Er leidet, wie alle seine Leidensgenossen, die von ihren gewohnten und geliebten Familien abgegeben werden, anfangs sehr und braucht einige Zeit um mit der neuen Situation fertig zu werden.

Donnerstag, 18.1.2007
Ein riesengro├čes DANKESCH├ľN, dass ich an dieser Stelle all den privaten Spendern sehr gerne weitergeben m├Âchte, erreichte mich heute von Carol Byers von Animal Care Austria Animal Care Austria. Die Futter- und Sachspenden f├╝r das Tierheim in Paks sind am 13. Januar 2007 gut angekommen und freudigst entgegengenommen worden. Fotos unter Hier konnte geholfen werden.
Den Hauptteil des Feierabends verbrachte ich heute bei Pflegemama Claudia bzw. Daniela, denn es haben sich zwei sehr gute Pl├Ątze f├╝r unsere Terriermixwelpen ergeben. H├╝ndin HERA und Br├╝derchen werden in Perchtoldsdorf bei Wien in einer gro├čen und sehr tierlieben Familie mit Haus mit Garten und vor allem unter Miteinbeziehung der gesamten Familie. Sehr verantwortungsvolle Tierfreunde, die die beiden Fellnasen morgen vormittag (bei Tageslicht ist eine ├ťbersiedlung immer besser f├╝r die Tiere als bei Dunkelheit) und nach Besorgung des notwendigen Zubeh├Ârs, in aller Ruhe ├╝bernehmen werden.
Ein ganz herzliches Dankesch├Ân an Fabian Fak !! Der junge Mann l├Ą├čt nicht locker und offeriert unsere Lesezeichen wo und wann immer sich Gelegenheit daf├╝r bietet. Es wurden mir heute stolze 59,- Euro Erl├Âs aus diesem Lesezeichenverkauf f├╝r das Spendenkonto ├╝bergeben. Bin stolz auf Fabian, denn viele andere Jungs in seinem Alter h├Ątten mit so etwas nichts oder sehr viel weniger am Hut ! Danke, danke, danke !


Mittwoch, 17.1.2007
Katerbub BERTIK traf p├╝nktlich um 19.30 mit Pflegemama Yvonne bei uns ein und wurde bereits sehns├╝chtig von seiner neuen Familie erwartet. Die Freude war riesengro├č und "Mutters├Âhnchen" Bertik wird zu einer ganz lieben und sanftm├╝tigen einj├Ąhrigen Katzendame ziehen, die genauso schmusebed├╝rftig wie Bertik ist. Wir w├╝nschen den beiden Samtpfoten und ihrer Familie alles Gute und viel Spa├č !
Katzenm├Ądchen CHICKA und der s├╝├če, unerschrockene kleine Tigerkater MIGUEL sind ebenfalls heute von Yvonne zu uns ├╝bersiedelt. Die zwei Herbstk├Ątzchen mischen unsere ├Ąlteren ganz sch├Ân auf und es ist wieder Leben in der Bude *gggg*.
Frau Gallei hat heute die beiden letzten Terriermixwelpen (es waren ja im Ganzen 9 Welpen zu versorgen) zu Pflegemama Daniela gebracht und wir hoffen inst├Ąndig, dass die Mutterh├╝ndin, wie versprochen, bereits kastriert wurde. Es ist so unvorstellbar schwierig gute, passende und vor allem verantwortungsvolle Pl├Ątze f├╝r Welpen zu finden und jeden Tag erfahre ich von verschiedenen Leuten, dass diese ihre Sch├╝tzlinge unter einigen Stunden !!!! vergeben haben.
Eine 4-monate junge Staffordshireh├╝ndin, die eigentlich zu uns als Sch├╝tzling kommen sollte, ist trotz ihres jungen Alters schon durch einige H├Ąnde gewandert. Kurz vor dem ├ťbergabetermin erfuhr ich, dass diese H├╝ndin auch schon einen Platz h├Ątte. Ich w├╝nschte ich h├Ątte Unrecht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass innerhalb dieser kurzen Zeit von 24 Stunden der Platz f├╝r so einen doch schwierig zu vermittelnden Hund, wirklich best├Ąndig sein kann. Sehr, sehr schade - es werden sehr viele Tiere viel zu schnell und leichtfertig weitergegeben. Falls dem in diesem Fall auch so w├Ąre, w├╝rde es mir aufrichtig leid tun f├╝r das bereits verst├Ârte Hundekind.

Dienstag, 16.1.2007
Heute habe ich wieder einmal unsere Ex-Sch├╝tzlinge der letzten Woche angerufen und von den jetzigen Menschen, die bei Ihnen wohnen d├╝rfen, nur das Allerbeste geh├Ârt. (....Sie wissen schon - ich spreche von Samtpfoten *gggg*). Alle sind wohlauf, sind begeisterte Katzenklosettben├╝tzer und machen ihren Dosen├Âffnern jede Menge Freude ! Auch der lieben Labimixdame CONNY geht es ausgezeichnet und sie hat die ├ťbersiedlung sehr gut im Griff. Sie wird aber auch bestm├Âglich abgelenkt und mit jeder Menge Streicheleinheiten l├Ą├čt sich┬┤s nun einmal gut leben !
Leider hat sich der Gesichtstumor bei unserer Hauskatze KLARA in den letzten Tagen massiv vergr├Â├čert und auch ihr Gesamtzustand scheint schlechter geworden zu sein. Obwohl KLARA morgens doch noch fr├╝hst├╝ckt, wirkt sie sehr m├╝de und ich bef├╝rchte, wir werden noch diese Woche den schweren Gang zu Renate antreten m├╝ssen.

Montag, 15.1.2007
Klein LISA, die s├╝├če halbj├Ąhrige Dackel/Beaglemixh├╝ndin wurde heute von einer sehr lieben Familie aus Hollabrunn von Herzen gerne aufgenommen. LISA folgt einem liebevollst gehaltenem Dackelmix, der im hohen Alter von 17 Jahren gestorben ist und wird mit ihrem anh├Ąnglichen und sanftm├╝tigen Wesen bestimmt bald die Herzen der ganzen Familie im Sturm erobert haben. LISA┬┤s Schwester PAULA hatte ja bisher noch keinen richtigen Fan, wird aber bestimmt auch bald Gl├╝ck haben - wir sorgen daf├╝r !
LISA ist ausgezogen und der stramme 4j├Ąhrige Kater COLUMBUS, ein rot getigerter Sch├Ânling, ist bei mir eingezogen. ├ťberhaupt ist ein sehr reger Zufluss von Haustieren aller Art zu verzeichnen. Die Lage spitzt sich bestimmt noch mehr zu, da ja das Wiener Tierschutzhaus im Moment bis auf Weiters keine Tiere von Privatpersonen mehr aufnimmt.
Nach einer sehr unruhigen Nacht und der heutigen Familienkonferenz steht jetzt doch fest, dass das Anwesen in Pframa zwar f├╝r uns Zweibeiner eine wunderbare Oase w├Ąre, jedoch f├╝r unsere Tiere weniger, da die r├Ąumliche Trennung von unseren Sch├╝tzlingen notwendig w├Ąre. Das kommt f├╝r uns absolut nicht in Frage, also mu├č weiter gesucht werden. Sehr schade, aber schliesslich mu├č ein derartig einschneidender Entschlu├č f├╝r alle eine Verbesserung bringen, sonst h├Ątten wir keine Freude damit.


Sonntag, 14.1.2007
Sehr ereignisreich, der heutige Sonntag. Aber sch├Ân der Reihe nach:
Heute hat das Treffen bei Pflegemama Daniela mit einer sehr lieben und verst├Ąndnisvollen Familie aus Stockerau mit unserer lieben Pflegeh├╝ndin CONNY stattgefunden. Mit gro├čem Erfolg ! CONNY hat sich dem jungen Mann sofort angeschlossen und auch die Trennung von Daniela verlief viel weniger problematisch, als wir alle eigentlich bef├╝rchtet hatten. CONNY war doch seit 17. Oktober in der liebevollen Obhut von Daniela und wir hoffen, dass sie sich in ihrer neuen und endg├╝ltigen Familie auch bald eingew├Âhnt haben wird.
N├Ąchster Gl├╝cksfall geschah f├╝r die liebe Dackeldame TINA aus der Steiermark. TINA wurde von Frau St. aus Wien herzlichst aufgenommen, nachdem RIWA im hohen Alter ├╝ber die Regenbogenbr├╝cke gegangen ist. Ich kenne Frau St. seit mehr als 10 Jahren, als ich ihr damals RIWA brachte und die s├╝├če Dackeldame hatte ein wunderbares Leben bei Frau St. - genauso wird es jetzt TINA erleben d├╝rfen. Die beiden s├╝├čen Welpen von TINA sind ja noch bei Pflegemama Daniela und hoffentlich ergibt sich auch f├╝r diese Wonneproppen bald ein eigenes Zuhause.
Mittags fand dann die Fotosession mit den beiden Berner Sennenhunden JOY und BALU statt und ich bin sehr zuversichtlich, dass die beiden bald einen sch├Ânen, neuen Platz finden, denn es sind wirklich ganz ausgesprochen freundliche, verspielte und gut erzogene Fellriesen.
Unsere Hausbesichtigung am Freitag in Pframa verlief absolut positiv und heute abend ging es mit einem versierten Finanzberater ans Eingemachte. Da wir nicht nur f├╝r uns, sondern auch f├╝r unsere Vierbeiner, die optimale Zukunftsl├Âsung finden m├Âchten, ist die Entscheidung wei├č Gott nicht einfach. Dieses Anwesen w├Ąre zwar f├╝r uns und die Familie ein Traum, aber aufgrund der r├Ąumlichen Aufteilung w├Ąre es angebracht und fast notwendig, die Tiere von unseren R├Ąumen zu trennen und das kommt f├╝r uns absolut nicht in Frage. Ein besonders positiver Aspekt unserer Tierschutzarbeit ist und wird auch immer der enge Kontakt zu unseren Sch├╝tzlingen bleiben und wir k├Ânnen uns absolut nicht vorstellen, dass unsere Hunde und Katzen in separierten Zimmern untergebracht werden sollen. Besonders sch├Ân, dass auch mein Mann Adi und Tochter Yvonne das so sehen. Die Liegenschaft besteht zwar aus sch├Ânem Garten und gutem und ansprechenden Wohnhaus mit fast 300 m2 Wohnfl├Ąche !! allerdings sind diese in 4 Wohneinheiten aufgeteilt. Meinen dringend notwendigen B├╝roraum h├Ątte ich dann aber sonst .....? Eine weitere wichtige ├ťberlegunge zugunsten der Tiere mu├č sein, ob der Mehraufwand, bedingt durch ein Eigenheim mit Garten und soviel Nutzfl├Ąche, von mir/uns zeitlich bew├Ąltigt werden kann, ohne dass die Tierbetreuung leidet. Mein Tag ist momentan bereits mit mindestens 16-18 Stunden t├Ąglich mehr als ausgef├╝llt - werde ich diese Umstellung schaffen ??? Wie gesagt, eine sehr schwierige Entscheidung und Fragen ├╝ber Fragen - morgen wird ein Familienrat einberufen, dann sehen wir weiter.

Samstag, 13.1.2007
Heute war ein richtiger fr├╝hlingshafter, trockener Bummeltag. Adi war den ganzen Tag beruflich unterwegs und ich mit unseren Hunden ebenfalls sehr viel draussen. Es ist mit 16 Grad unnat├╝rlich warm und das verkehrte Wetter macht nicht nur uns sondern auch den Tieren etwas zu schaffen. Von zwei Bekannten h├Ârte ich, dass die Pflegeigel aus dem Winterschlaf erwachen, was f├╝r die Tiere, die dann in eine Art D├Ąmmerschlaf fallen, sehr gef├Ąhrlich werden kann - speziell in freier Natur. Auch manche Str├Ąuche treiben bereits wieder aus und wenn jetzt doch noch der Winter kommt, was stark anzunehmen ist, werden viele der Triebe absterben. So angenehm das Wetter zu sein mag, so viel kann es auch in der Natur an Sch├Ąden anrichten und das finde ich sehr, sehr schade.

Freitag, 12.1.2007
Ein Jubel-Tag f├╝r sechs unserer Samtpfoten !
--> Die beiden Katerbuben POLO und ALFONS werden in Steyr in O├ľ weiterschnurren.
--> Zwei Katzenm├Ądchen CLARA und BARBIE sind jetzt in Korneuburg zuhause und
--> ALICE und MARCO, zwei Herbstk├Ątzchen sind jetzt in Wien 21; zuhause.
Eine kleine traurige Anmerkung am Rande, die wieder zeigt, wie wichtig unser aller Engagement doch ist: Pflegemama Yvonne hat sich ├╝ber die Fixpl├Ątze f├╝r die K├Ątzchen so gefreut, dass sie dies auch den Leuten mitteilte, von wo die Katzenm├╝tter mit ihren Jungen stammen. Die sehr ern├╝chternde Antwort der Leute war allerdings folgende: "Aha, das interessiert uns eigentlich nicht, denn die Katzen, die nicht von selbst verendet w├Ąren, h├Ątten wir ohnehin erschossen .....".
Danke vielmals noch an die drei sehr netten Katzenfamilien, dass sie diesen bed├╝rftigen und zuckers├╝├čen Katzentieren ein liebevolles und hoffentlich best├Ąndiges Zuhause gegeben haben !

Donnerstag, 11.1.2007
Ein Tag voller Auf┬┤s und Ab┬┤s und wieder sehr viele Hunde in der Warteschlange, die in K├╝rze ihr Zuhause verlieren. Am dringendsten scheinen mir zwei reinrassige Berner-Sennenhunde, 6 + 7 Jahre jung, H├╝ndin kastriert und R├╝de, die durch Scheidung verwaist sind. Momentan leben die beiden noch bei den betagten Verwandten, aber m├╝ssen raschest m├Âglich GEMEINSAM (und da liegt die Schwierigkeit) in ein neues Zuhause ├╝bersiedeln. Am kommenden Sonntag wird mich der Noch-Besitzer mit den beiden JOY und BALU besuchen, um Fotos zu machen. Ab dann werden sie auch bei uns unter NOTF├äLLE online sein.
P├╝nktlich um 20.00 trafen Carol Byers und Anita von ACA bei uns ein und nat├╝rlich wurde uns die Zeit zum Plaudern wieder viel zu kurz. Viel zu viel g├Ąbe es zu besprechen, Erfahrungen auszutauschen und ├╝ber zuk├╝nftige Projekte in Paks mit vereinten Kr├Ąften zu diskutieren. Sie verliessen uns gegen 22.00 Uhr mit einem vollst beladenen Van - haupts├Ąchlich Futterspenden f├╝r Paks aber auch Decken und Futter f├╝r Bratislava. Jezt werden auch hoffentlich unsere Hausbewohner wieder etwas besser schlafen k├Ânnen, wo doch der Aufenthaltsraum bis auf einige Decken ausger├Ąumt wurde. F├╝r den bereits avisierten blinden Pekinesen aus Paks hat sich zwischenzeitlich ein sehr liebevoller und engagierter Fixplatz in Franken/Deutschland ergeben und wir m├╝ssen daher nur noch ein vor├╝bergehendes Pl├Ątzchen f├╝r den armen Zwerghund bereitstellen, bis eben die Herrschaften aus Franken eintreffen.
Morgen nachmittag besichtigen wir wieder einmal eine Liegenschaft und sind schon sehr gespannt auf das komplett neu renovierte Bauernhaus in Pframa. Die Fotos im Internet sind sehr ansprechend, werden sehen, ob die Realit├Ąt h├Ąlt was die Bilder versprechen.

Mittwoch, 10.1.2007
Bis heute konnten wieder drei Familien notiert werden, die am kommenden Freitag K├Ątzchen in Ihre Obhut ├╝bernehmen werden. Yvonne wird wieder gegen 19.00 mit ihren Sch├╝tzlingen bei uns eintreffen und anschliessend kann nur gehofft werden, dass wieder die Funken spr├╝hen ...
Besonders erfreulich, dass wir heute Besuch von Alexandra W. aus Wien 22; (also ganz in der N├Ąhe) mit T├Âchterchen Lea hatten. Alexandra verfolgt seit geraumer Zeit unsere HP und wie sich herausstellte, haben wir einige gemeinsame Bekannte. Sie m├Âchte gerne helfen und hat auch gleich GIPSY, die kleine Pitbullh├╝ndin, als Pflegling in ihre Familie aufgenommen. Alexandra selbst hat einen 8monatigen Pitbull r├╝den und die beiden Fellnasen werden sicher viel Spa├č miteinander haben. Auf jeden Fall ist es sehr hilfreich, wieder eine verl├Ąssliche Pflegestelle mehr zu haben. Vielen Dank f├╝r die Hilfe und bitte DURCHHALTEN !
Diese Hilfestellung kommt wie gerufen, denn am Samstag wird Carol Byers von ACA eine fast blinde kleine Pekinesenh├╝ndin aus Paks mitbringen und uns zur Betreuung ├╝berantworten.

Dienstag, 9.1.2007
Jubeltag gleich f├╝r zwei unserer kleinen G├Ąste aus Ungarn:
R├╝de LEELAND wurde von einem lieben Tierfreund und dessen Partnerin aus Laxenburg sofort ins Herz geschlossen. Er darf tags├╝ber mit in ein wundersch├Ânes B├╝ro mit viel Aufmerksamkeit und gro├čem Garten vor dem Haus und wird die Belegschaft mit Sicherheit ebenso sofort um den Finger wickeln, wie sein neues Herrchen.
Auch seine Schwester FOXI von Pflegemama Claudia hat heute ihren Lebensplatz gefunden. Bei einer sehr liebevollen Familie in Gaaden im S├╝den Wien┬┤s wird sie mit Sicherheit der Mittelpunkt der Familie sein und den beiden S├╝├čen wird es bestimmt an Nichts fehlen.
Die Vergabe von s├╝├čen Hundewelpen ist immer eine sehr verantwortungsvolle und eher langwierige Sache, denn hier mu├č 3x anstatt 1x gepr├╝ft und sondiert werden, ob der Platz auch wirklich verantwortungsvoll und best├Ąndig genug ist. Interessenten g├Ąbe es f├╝r unsere Kleinen ja wahrlich mehr als genug, nur leider nicht sehr viele wirklich passende Pl├Ątze. Betrachte ich unsere interne Statistik, so betreuuen wir Welpen durchschnittlich am l├Ąngsten von unseren Sch├╝tzlingen. Jedoch nur bei extrem sorgf├Ąltiger Selektion kann f├╝r die niedlichen Hunde und Katzen auch ein passendes und best├Ąndiges Zuhause ausgew├Ąhlt werden.
Unserem kleinen Pitbullm├Ądchen GIPSY geht es allerbestens und sie geniesst die Rund-um-Betreuung ungemein. Im Freien tollt sie mit unseren Senioren wie eine Wilde und wird auch schon von den Grantlern akzeptiert. Morgen werden schon Fotos online sein und in den n├Ąchsten Tagen kommt sie auch um den ├╝blichen Tierarzt-Check und die ungem├╝tliche Impfung nicht herum.
Kommenden Donnerstag werden wieder einige Hunderte Kilogramm Futterspenden an Carol Byers von Animal Care Austria zum Weitertransport nach Paks in Ungarn ├╝bergeben. Carol wird am Freitag nach Paks fahren und etwa 700 kg Futter zu den armen Tieren dort zu bringen. In K├╝rze ist ein Treffen mit Mitarbeitern von ACA (Animal Care Austria) geplant, um unsere weitere Zusammenarbeit zu besprechen. Abgesehen von verschiedenen baulichen Vorhaben, werden wir uns auch finanziell an dem geplanten Kastrationsprojekt in Paks beteiligen, da es absolut vorrangig ist, die Hunde- und Katzenpopulation vorort in den Griff zu bekommen. F├╝r 2007 hat ACA geplant, den Gro├čteil der 500 in Paks lebenden Hunde zu kastrieren. Um dieses Projekt unterst├╝tzen zu k├Ânnen werden Spendengelder aus unserer Weihnachtsaktion verwendet und ich m├Âchte mich an dieser Stelle bereits vorab bei allen Spendern und F├Ârderern unserer Tierschutzarbeit GANZ HERZLICH BEDANKEN !! Ohne Ihre freundliche Unterst├╝tzung k├Ânnten wir nicht helfen ! ├ťber alle unsere Projekte werden wir auf dieser Seite unter "Hier konnte geholfen werden" ausf├╝hrlich und detailliert berichten.

Montag, 8.1.2007
Heute meldete sich jene Dame telefonisch wieder, die bereits am 2. Januar mir ihr Leid klagte, da die Tochter absolut un├╝berlegt ein Pitbullweibchen mit 8 Wochen in die Familie brachte, ohne zu ├╝berlegen, wer das Tier den ganzen Tag ├╝ber betreuen sollte. Fazit: der Welpe wurde im Keller untergebracht und das f├╝r mind. 10 Stunden pro Tag. Da ich zwischenzeitlich nichts mehr geh├Ârt habe, dachte ich, dass die Familie eine andere L├Âsung gefunden h├Ątte. Dem war nicht so und seit heute abends lebt GIPSY (so haben wir sie genannt) in unserer Familie. Unverst├Ąndlicherweise wurde GIPSY aber nicht von ihrer Familie sondern von Arbeitskollegen gebracht - nicht einmal das war man anscheinend bereit f├╝r das Hundekind zu machen ! Wider erwarten verstehen sich unsere beiden Grantler FIDI und MOPSI sehr gut mit der aufgeweckten kleinen H├╝ndin und mir und Adi weicht sie nicht von der Ferse. Nach der ├╝blichen Entwurmungsprozedur und einer ausgiebigen Mahlzeit und einem tollen Gassi, schl├Ąft GIPSY jetzt neben mir auf dem Sofa und scheint rundum happy zu sein.
Und ich bin es auch, denn seit dem Telefonat am 2.1. mu├čte ich sehr viel an diese H├╝ndin denken, konnte mich aber nicht erkundigen, weil keine Nummernkennung mitgesandt war.

Sonntag, 7.1.2007
Der gestrige Abend will verdaut sein und so habe ich heute eigentlich nur viel B├╝rokratisches erledigt und waren gro├čteils privat unterwegs. Hat gut getan!

Samstag, 6.1.2007
Gleich angenehm wie gestern, gings es heute f├╝r unsere Katzensch├╝tzlinge TIMOTEI, RUDI und endlich auch f├╝r PAULINCHEN & BELAMI weiter.
--> TIMOTEI (ca. 2-3 Jahre) ein extrem lieber, ruhiger und h├╝bscher Kater, wird in Langenzersdorf bestimmt ein beh├╝tetes und liebevolles Katzenleben f├╝hren.
--> RUDI, unser Sch├╝tzling aus dem Kellerabteil eines Gemeindehauses in Wien, wurde heute eher zuf├Ąllig (da er noch gar nicht inseriert war) von der Mutter der neuen Dosen├Âffner f├╝r Paulinchen & Belami adoptiert. Die Dame war zwar ohnehin auf der Suche nach einem Zweitkatzerl (nach dem k├╝rzlichen Ableben ihres Katers) aber noch nicht konkret - bis sie unseren RUDI sah !!! Als RUDI sich dann sofort auf den R├╝cken drehte und wie ein Traktor schnurrte, war es um die katzenfreundliche Dame geschehen. Freue mich sehr f├╝r den verstossenen und sooooo lieben und dankbaren Katermann !
--> Und last noch least dann eben noch der liebe Platz f├╝r Paulinchen & Belami, die weiterhin in R├╝ckersdorf zusammen weitertoben d├╝rfen. Alles ausgesprochen liebe und verantwortungsvolle Tierfreunde, die uns dieses gute Gef├╝hl vermitteln, dass unsere Sch├╝tzlinge dort echte Lebenspl├Ątze gefunden haben ! Tolle Sache !
Weniger toll verlief aber leider unsere Abend. Da der eigene Dackelmixr├╝de Madox von unserer Pflegemama Daniela starke Schmerzen zu haben schien und ihn teilweise die Beinchen im Stich liessen, war ein Abendbesuch bei Tierarzt Renate unumg├Ąnglich. Wir trafen, wie bestellt, um 19.00 ein und waren an diesem Feiertag absolut nicht die Ersten. Aber das muss man halt bei einer spitzenm├Ą├čigen Tier├Ąrztin in Kauf nehmen ! Dann endlich gegen 21.00 nach entsprechender Blutuntersuchung die niederschmetternde Diagnose: Borreleose positiv ! Diese schmerzhafte, durch Zecken ├╝bertragene Erkrankung zeigt im Erscheinungsbild neben Fieber auch schmerzhafte Gelenksentz├╝ndungen und greift auch das Gehirn an (daher die zeitweisen Ausf├Ąlle). Madox wird nat├╝rlich entsprechend behandelt und die Chancen auf Heilung stehen sehr gut ! Wieder ein trauriger Anlass um alle Tierfreunde auf die Gef├Ąhrlichkeit dieser Zeckeninfektion hinzuweisen, denn zu Beginn der warmen Jahreszeit ist die Gefahr von Zeckenbissen wieder enorm hoch ! N├Ąheres zu diesem Thema kann man auf unserer Seite ZECKENBEFALL nachlesen. Ich hoffe, dass dadurch dem einen oder anderen Tier und deren Besitzer, ein solches Schicksal erspart bleibt. ├ťbrigens: bitte auch bei den Tier├Ąrzten auf eine solche Blutuntersuchung bei entsprechenden Krankheitsbildern hinweisen - Madox wurde bei einem anderen Tierarzt (nach R├Ântgen ohne Befund noch dazu - woher auch !?) das Bein eingeschient und auf Sehnenzerrung oder Verstauchung behandelt !! Sagt alles !
Gegen 23.00 waren wir wieder zuhause und Madox war durch den verabreichten Medikamentencocktail schon viel besser beisammen als noch vor einigen Stunden. Wir hoffen sehr, dass der einj├Ąhrige, aufgeweckte liebe R├╝de bald wieder gesund sein wird.
W├Ąhrend wir auf die Behandlung von Madox warteten, erreichte mich ein Hilferuf unserer Freunde, da deren zweij├Ąhriger Kater Willi apathisch und speichelnd heimkam, schwer atmet und todm├╝de wirkt. Auch sie kamen dann sofort zu Renate und auch hier war der Schock f├╝r uns alle sehr gro├č. Willi war zum Sterben ! Die Lunge voller Wasser, sodass kein Herzger├Ąusch mehr h├Ârbar war und alles deutet daher auf eine massive Herzsuffizienz hin. Eine schleichende Erkrankung des Herzens (in Willi┬┤s Fall aufgrund des jungen Alters wahrscheinlich angeboren) die von vielen Katzenbesitzern nat├╝rlich nicht zeitgerecht erkannt werden kann. Da speziell Katzen Meister im Kompensieren von Krankheiten dieser Form sind, wird das ganze Ausmass leider erst in krassen F├Ąllen sichtbar. Renate sage auch, dass die meisten herzkranken Katzenpatienten zu sp├Ąt kommen, da die Anzeichen = M├╝digkeit, weniger Lebhaftigkeit, weniger Appetit, auch gerne anderen Ursachen zugeschrieben werden. Den typischen Herzhusten, wie bei Hunden, zeigen Katzen nur ganz selten bis nie. Wenn dann, wie bei Willi, das Herz akut belastet ist und auch die restlichen Organe stark in Mitleidenschaft gezogen sind, ist es oftmals auch schon zu sp├Ąt. Willi mu├č die Nacht ├╝ber in der Ordination bleiben, die Chancen stehen 50:50 und wir sind untr├Âstlich und senden alle positiven Gedanken und halten ganz fest die Daumen !
Auch dies ist wieder ein Fall von sehr oft unerkannten Krankheiten, denn eigentlich sollte Willi bei seinen j├Ąhrlichen Impfungen und noch mehr, anl├Ą├člich seiner Kastration, entsprechend abgeh├Ârt worden sein. Warum ein derartig starkes Herzproblem nicht erkannt wurde, ist uns allen r├Ątselhaft.
Diese traurigen Erfahrungen haben mich veranlasst, endlich eine eigene Seite ├╝ber meine diesbez├╝glichen Erfahrungen zu verfassen. Ich bin nat├╝rlich kein Tierarzt und m├Âchte mir auch in keiner Weise anmassen ├╝ber solche Vorf├Ąlle in medizinischer Hinsicht zu urteilen,aber was uns in den letzten Jahren an solchen F├Ąllen bekannt wurde, ist einfach haarstr├Ąubend. Diese Seite wird von mir als Laie, mit ziemlich gro├čer Erfahrung an vorderster Front, sprich durch die Behandlungen unserer Sch├╝tzlinge in verschiedenen Tierarztpraxen, verfasst werden, in welcher meine/unsere Einblicke in die oft v├Âllig falsche Diagnosestellung f├╝r unsere Heimtiere als Tierbesitzer geschildert wird. Diese Seite soll helfen, als Tierhalter vielleicht selbst auch Anregungen beim Tierarzt zu geben, damit z.B kein Bein mehr eingegipst wird, wenn es sich um eine Zeckeninfektion handelt und damit man auch z.B. acht gibt, ob der Tierarzt seinem Tier auch die Herzt├Âne abh├Ârt. Kleinigkeiten wie es scheint, aber in vielen F├Ąllen lebensrettend f├╝r unsere Lieblinge! Diese Seite ist zu finden unter: TIPPS F├ťR NOTF├äLLE - Eigeninitiative beim Tierarzt und wird in den n├Ąchsten leider sehr traurigen Erfahrungen von uns - zur Warnung f├╝r andere Tierhalter - beinhalten.


Freitag, 5.1.2007
Ein echter Jubeltag f├╝r uns und sicher auch f├╝r alle Katzenfreunde !
Fast schon obligatorisch, stand schlag 19.00 Yvonne mit drei ihrer Katzensch├╝tzlinge auf der Matte um die drei Fellnasen mit ihren neuen Mitbewohnern bekannt zu machen.
Alles klappte absolut reibungslos und die liebe Fr├╝hjahrskatze SILVI wird weiterhin in Wien 12; mit einem 1,5 j├Ąhrigen Kater zusammen leben.
Ganz speziell freut uns alle, dass auch die sch├Âne aber schwierig zu vermittelnde Thai (oder Birmamix ?) Katzendame RENI endlich das passende Zuhause gefunden hat. RENI hatte ja, nachdem man sie vor Monaten brutal verstossen und dann noch ihre Welpen vor ihren Augen tot getrampelt hatte, absolut kein Vertrauen mehr zu den Menschen und war v├Âllig verst├Ârt, ├╝ber├Ąngstlich und wahrlich lebensm├╝de. Sie war jetzt erst, durch die liebevolle und monatelange geduldige Betreuung durch Yvonne endlich soweit, in ebenso liebevolle und geduldige fixe H├Ąnde zu ├╝bersiedeln. Es hatten sich f├╝r diese Sch├Ânheit mit massiven seelischen Wunden im Laufe der letzten Monate nat├╝rlich sehr viele Interessenten gemeldet, aber leider nicht die Passenden. Aber dieser Traumplatz hat sich nun endlich auch f├╝r die liebe RENI ergeben und sie hat auf Frau Alexandra H. hat auf Reni ebenso gewartet, wie Reni auf sie. Wir sind sicher, dass dies eine lebenslange, von gro├čer Dankbarkeit gekennzeichnete Katzenzuneigung wird. Sobald es Fotos von Reni im neuen Zuhause gibt, werden wir diese in HAPPY END ver├Âffentlichen.
TIMOTEI, der ebenfalls heute zu uns kam, wird morgen ├╝bersiedeln.

Donnerstag, 4.1.2007
Sehr viel zu tun im B├╝ro, diverse Abschl├╝sse und Buchf├╝hrung f├╝r unsere Tierschutzgruppe und jede Menge Telefonate. Mein Tag ist momentan ├╝bervoll und f├╝r das kommende Wochenende werden wieder einige Katzerl versorgt werden. Morgen abend kommt Yvonne mit der armen RENI und mit TIMOTEI und beide werden hoffentlich das Herz ihrer zuk├╝nftigen Dosen├Âffner im Sturm erobern. Daumen halten bis zum Blauwerden ist angesagt bitte !
Eigentlich dachte ich, dass ich nach fast 20 Jahren in unserem Wohnhaus gegen die verschiedensten Anfeindungen der Mitbewohner immun bin. Schliesslich haben wir uns immer sehr bem├╝ht und verbogen, um so wenig wie m├Âglich die anderen Bewohner durch unsere Tierschutzarbeit zu bel├Ąstigen und ich denke doch, dass es unangenehmere Hausbewohner als unsere Familie gibt. Aber weit gefehlt: in diesem "ehrenwerten Haus" wird man nicht m├╝de, jede Kleinigkeit sofort mit Anzeigen und anonymen Zettelchen an den Kellert├╝ren zu einer mittelschweren Katastrophe hochzustilisieren. Konkret bringt mich folgendes auf die Palme: Es gibt einen sogenannten Aufenthaltsraum in unserem Keller, in dem sich seit Monaten, wenn nicht seit Jahren, diverses alte Ger├╝mpel wie Campingsessel, Holzleisten, altes Mobiliar, uvm. befindet. Wir nutzen diesen Raum um die diversen Futter- und Sachspenden f├╝r einige Tage oder Wochen, bis eben eine Transportm├Âglichkeit besteht, zwischen zu lagern. Heute sprang mich ein Zettel mit folgendem Wortlaut, festgemacht an der Kellert├╝re an (nat├╝rlich anonym): "S.g. Frau H├Âss-Filipp! Dies ist ein Aufenthaltsraum und wir sollen unser privates Futterlager gef├Ąlligst bis sp├Ątestens 15. J├Ąnner r├Ąumen, ansonsten Anzeige und blablabla ......"
Ich habe eine m├Ąchtige Wut im Bauch ├╝ber diese Wichtigtuereien und ewigen Anfeindungen, noch dazu ohne Namen, damit man sich ja nicht pers├Ânlich aussprechen kann. Umso mehr, als ich die Urheber dieser Missstimmungen ja nur zu genau kenne - schliesslich entgehen mir ja die Fenstergucker hinter den wehenden Vorh├Ąngen nicht, also die Leute sind allesamt nur allzu genau im Bilde ├╝ber unsere wohlt├Ątige Arbeit und trotzdem gemein, hinterlistig und nur auf der Suche nach Gr├╝nden uns das Leben noch zus├Ątzlich zu erschweren. Ich habe die netten Leutchen nat├╝rlich ebenfalls in schriftlicher Form (allerdings mit Unterschrift) dar├╝ber informiert, wof├╝r diese Sach- und Futterspenden bestimmt sind und dass wir uns selbstverst├Ąndlich bem├╝hen, den Raum so rasch als m├Âglich frei zu machen. Bin gespannt, ob dann der andere Sperrm├╝ll auch verschwindet ! Auf jeden Fall best├Ąrkt uns dieser Vorfall wieder mehr, endlich diese scheinheilige Umgebung gegen ein geeignetes Anwesen zu tauschen.

Mittwoch, 3.1.2007
Wie versprochen, wurden heute wieder drei der herrenlosen Terriermischlinge aus Ungarn ├╝bernommen. R├╝de LEELAND wurde von Pflegemama Daniela und seine beiden Schwestern bei Claudia & Manfred aufgenommen. Der Zustand der Welpen l├Ą├čt auf absolut unzureichende Hygiene schliessen, ein sofortiges Welpenbad war unerl├Ą├člich. Danach gab┬┤s genug Fresschen und als ich am sp├Ąten Nachmittag einen Besuch machte, ging es den anfangs sehr verschreckten drei Kleinen schon sehr viel besser. Kein Wunder bei der liebevollen und sorgf├Ąltigen Betreuung der Pflegeeltern !
Zwei Welpen aus diesem Wurf warten in Ungarn noch immer auf die bevorstehende Ausreise in ein besseres Leben und sobald wir wieder Luft haben, werden die beiden sofort geholt. Lieber heute als morgen !
Einer der Br├╝der dieses Wurfs, der s├╝├če dreif├Ąrbige BRAINE hat heute seine neue Familie aus Mannsw├Ârth in N├ľ bezirzst und nach kurzer Familienkonferenz stand dann die Entscheidung endg├╝ltig fest und BRAINE wurde abends in die Arme geschlossen.
So sehr wir uns f├╝r die s├╝├če Fellnase und seine Familie freuen, der ├╝bliche Schnitt bleibt unver├Ąndert: ein Tier ist versorgt und mindestens drei arme r├╝cken nach!

Dienstag, 2.1.2007
Das neue Jahr beginnt schwindelerregend und sehr negativ f├╝r viele Tiere. Die Mehrzahl der Anrufe betrifft Hunde und Katzen die mehr oder weniger schnell ihr Zuhause verlieren. Der erste Anruf heute fr├╝h kam von einer verzweifelten Frau aus Wien, deren 18j├Ąhrige Tochter ein Pitbullm├Ądchen (Alter soll 8-12 Wochen sein) aus dem Internet gekauft hat, ohne zu beachten, dass 9-10 Stunden tags├╝ber niemand f├╝r das Tier zur Verf├╝gung steht. Fazit: der Welpe fristet sein Dasein in einem Keller, die Mutter ist verzweifelt (nicht deshalb weil es dem Hund schlecht geht, sondern wegen den Verschmutzungen !!!) und sucht dringend eine neue Bleibe f├╝r das arme Hundekind. Wie gesagt, das war nur der erste Anruf, weitere solche unbegreiflichen Tatsachen wurden mir den ganzen Tag ├╝ber telefonisch oder per e-mail ├╝bermittelt. Wir alle sind absolut ├╝bervoll und obwohl wir wirklich sehr gerne jedem Tier helfen m├Âchten - irgendwann ist der Plafond erreicht. Noch gibt es immer wieder M├Âglichkeiten aber ich m├Âchte nicht an den Ansturm der vielen armen Seelen denken, die vor wenigen Tagen noch unter dem Christbaum lagen und in K├╝rze - wie jedes Jahr - unerw├╝nscht entsorgt werden. Echt zum Kotzen, dass die Leute nicht endlich aufwachen und gescheiter werden !

Neujahr, 1.1.2007
Ein PROSIT NEUJAHR UND ALLES GUTE allen unseren Freunden und Bekannten, die uns kennen, und unsere Arbeit zum Wohle der Tiere unterst├╝tzen und hoffentlich auch in diesem Jahr nicht auf uns und die Tiere vergessen !
In den n├Ąchsten Tagen werde ich sehr viel Zeit f├╝r diverse Statistiken und Abschl├╝sse aufbringen m├╝ssen und ich hoffe, bereits gegen Ende der Woche mit einigen Eckdaten aufwarten zu k├Ânnen. Nichts als Zahlen und auch keineswegs Fakten, die uns gl├╝cklich machen, sondern lediglich aufzeigen, wie wichtig Tierschutzarbeit ist und wieviel mit ein bisschen pers├Ânlichem Einsatz bewegt werden kann.
Den gestrigen Silvester haben wir halbwegs gut ├╝berstanden und dennoch m├╝ssen wir noch etwas auf der Hut sein, denn ab und an knallt es noch unverhofft und unsere Tiere erschrecken.
Noch um 2.00 nachts erreichte mich eine sehr nette und beruhigende e-mail von Silvia aus Moosbrunn, dass es Skippy gut geht, er bereits gefressen hat und auch schon mit Lucy spielt. Haben uns sehr ├╝ber diese beruhigende Nachricht gefreut und der Start ins Neue Jahr geht gleich noch ein bisserl besser !
Beim Nachmittagsspaziergang trafen wir auch die beiden Dackelmixdamen LUCY und ULLA, die am 30.Dezember ganz in unserer N├Ąhe ein neues Zuhause fanden. Herr G. war gem├╝tlich mit dem Rad und die beiden Hundedamen flink danebenher unterwegs. Die beiden haben sich bestens eingelebt und es tut ihnen sichtlich gut, dass sie gemeinsam bleiben d├╝rfen. Geteiltes Leid ist halbes Leid - so sieht es jedenfalls aus.

Lesen Sie bitte weiter unter Tagebuch Februar 2007
Viel Vergn├╝gen und Danke !