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Februar 2007


Lesen Sie bitte weiter unter Tagebuch M├Ąrz 2007
Viel Vergn├╝gen und Danke !



Mittwoch, 28.2.2007
Es ist kaum zu glauben, aber gottlob wahr ! Um diesen positiven und v├Âllig unerwarteten Gef├╝hlsausbruch verst├Ąndlich zu machen, mu├č ich etwas ausholen:
Bereits vergangenen Samstag rief mich ein netter Pfarrer aus Schwarzau im Gebirge an und erkundigte sich nach BALU und JOY, deren Bild er in der Kronenzeitung sah. Da wir zu diesem Zeitpunkt bereits unterwegs nach Eichgraben waren, notierte ich keine n├Ąheren Details, bat allerdings, mich am Nachmittag nochmals anzurufen. Das geschah allerdings nicht. Gl├╝cklicherweise konnte ich gestern noch die Telefonnummer herausfinden und Hochw├╝rden Sigmund erkl├Ąrte sich sofort bereit, die beiden bei sich im Pfarrhaus aufzunehmen. Da Familie P. heute immer noch auf die Abholung bestand (bis zuletzt hoffte ich auf eine andere Antwort!), blieb uns nichts anderes ├╝brig als den sehr schweren Weg nach Eichgraben anzutreten. Ich kann mit Worten kaum beschreiben, wie sehr mir die beiden Hunde leid taten, als Adi und ich sie am sp├Ąten Nachmittag abholten und nach einer mehr als freundlichen Begr├╝├čung wieder ins Auto verladen mu├čten um sie auch aus diesem Zuhause wieder herauszureissen. Die Kehle schn├╝rte es uns zu, denn zu diesem Zeitpunkt wu├čten wir ja noch nicht, was uns in Schwarzau erwarten w├╝rde. Was werden soll, wenn die Chemie zwischen Kirche und Hunden nicht stimmt, diese Gedanken versuchte ich so gut es ging wegzuschieben. 70 km und 90 Minuten sp├Ąter trafen wir endlich im Pfarrhaus in Schwarzau im Gebirge ein und lernten Pfarrer Sigmund und seinen Pastoralhelfer Andreas kennen. BALU war, wie gewohnt, sehr freundlich und zug├Ąnglich, JOY sowieso. Die beiden wurden sofort verpflegt und erkundeten anschliessend den riesengro├čen Pfarrgarten, w├Ąhrend wir ein ausf├╝hrliches und offenes Gespr├Ąch mit Pfarrer Sigmund und Andreas f├╝hrten. Da die beiden Herren mit eher hoher Stimme sprechen, sehr ruhig und sanftm├╝tig auftreten und ├╝berhaupt das ganze Umfeld sehr ruhig und ohne jede Hektik wirkt, hoffen wir wieder einmal, dass dies jetzt endlich die ersehnte Endstation f├╝r BALU und JOY sein k├Ânnte. F├╝r genug Auslauf ist in dem beschaulichen 1000-Seelen-├ľrtchen gesorgt (gleich neben dem Pfarrhaus befindet sich eine un├╝berschaubar gro├če Wiese), Zuwendung und Streicheleinheiten eigentlich rund-um-die-Uhr und der Schlafplatz neben dem Bett von Pfarrer Sigmund war auch schon vorbereitet ! Wir lernten zwei weltoffene, sehr tierliebende und warmherzige Menschen kennen und w├Ąhrend der kurzen Abendmesse haben wir versucht, ein bisschen unsere Gedanken zu ordnen, denn eigentlich konnte ich dieses unverhoffte Gl├╝ck f├╝r Balu und Joy gar nicht richtig glauben. Die Anspannung w├Ąhrend der letzten Tage war extrem gro├č, wie gro├č, das merkte ich erst, als ich da in der kleinen Kirche sa├č und inbr├╝nstig darum bat, dass die Odyssee von diesen beiden sehr lieben Tieren nun endlich ein Ende haben mu├č. Obwohl die beiden Hunde mit Adi und mit mir eigentlich nur Trennung und Ver├Ąnderung (also wahrlich nichts wirklich Gutes) verbinden m├╝├čten, begr├╝├čten sie uns nach dem kurzen Abstecher in die Kirche ganz ├╝berschwenglich und sahen uns sehns├╝chtig nach, als wir die Heimreise ohne sie antraten. ES MUSS JETZT ENDLICH PASSEN !!! - nichts w├╝nschen wir uns mehr f├╝r diese beiden lieben Riesen, dennoch traue ich mich immer noch nicht ganz, diese etwas aussergew├Âhnliche Story auf unserer HappyEnd-Seite zu ver├Âffentlichen, um ja nichts zu verschreien !
Trotz all┬┤ dem Stress haben wir nat├╝rlich "unseren" FIDI nicht vergessen. Einmal t├Ąglich telefoniere ich gerne mit seinem neuen Frauchen und habe heute erfahren, dass sie bereits Kontakt mit Fidi┬┤s Z├Ąhnen hatte. Als ihn der Papagei erschreckte, wollte FIDI┬┤s Frauli ihn tr├Âsten und hat gleich abger├Ąumt. Sie reagierte aber absolut verst├Ąndnisvoll und beteuerte mir immer wieder, wie lieb der kleine Dackelmixr├╝de doch ist (mir braucht man das ja nicht wirklich zu sagen!) und dass sie und ihr Mann ihm diese Ausrutscher gerne verzeihen. Kaum zu glauben, dass es noch mehr solcher "HundeNarren" wie uns gibt !
Sehr erfreulich auch, dass heute unser Langzeitsch├╝tzling LITTLE (Kurzhaardackelwelpe der bereits mehrere Wochen in der Obhut von Daniela war) endlich ein passendes Zuhause fand. Die Familie aus Guatemala, sehr kultivierte j├╝ngere Herrschaften, kamen heute mit der gesamten Dokumentenmappe bewaffnet (um genehmigten Aufenthalt und Besch├Ąftigung in ├ľsterreich nachweisen zu k├Ânnen) und s├Ąmtlichem Zubeh├Âr zu Daniela, um "ihren" LITTLE zu ├╝bernehmen. Sehr liebevolle Leute, die sich viel damit besch├Ąftigt haben, bevor sie sich einen Hund als Familienmitglied anschaffen und wir w├╝nschen ihnen und LITTLE viel Spa├č und alles Gute !

Dienstag, 27.2.2007
Jeder Tag bringt neue Lieder ! Im Falle BALU und JOY leider keine fr├Âhlichen ! Nachdem BALU von Herrchen mit erhobener Hand auf seinen Platz geschickt wurde, hat BALU zugeschnappt und Herrn P. erheblich verletzt. Diese sehr schlechte Nachricht erreichte mich noch gestern sp├Ąt abends von der sehr verzweifelten Gattin. Der ganze heutige Tag war ausgef├╝llt mit Telefonaten um noch zu retten was zu retten ist und im Laufe derer stellte sich heraus, dass uns doch einiges aus dem Vorleben der beiden Hunde verschwiegen wurde ! Ein fataler und unverzeihlicher Fehler des Ex-Besitzers (der ├╝brigens seit Samstag nicht mehr erreichbar ist!) der den beiden Hunden wahrscheinlich, so wie es derzeit aussieht, diesen Platz kosten wird. Denn das Hauptproblem liegt in der vorherrschenden Angst der betagten und etwas gehbehinderten Gro├čmutter im Hause P., die seit der Attacke von BALU verst├Ąndlicherweise sehr reserviert reagiert und sich schlicht f├╝rchtet ! Wir alle sind sehr, sehr traurig und ich zus├Ątzlich noch voller Wut auf den Verantwortlichen. H├Ątte er wahrheitsgem├Ą├č "seine" Hunde beschrieben, h├Ątten sich die neuen Besitzer besser einstellen k├Ânnen und dass BALU auf die erhobene Hand mit derartiger Aggression reagiert, spricht ohnehin f├╝r sich. Bei Tieren, die bei uns oder in Pflegefamilien bis zur Weitergabe leben, kann Derartiges nicht geschehen, denn wir kennen unsere Sch├╝tzlinge und es wird nichts aber auch gar nichts verschwiegen oder sch├Ân geredet. Auf alle Macken und M├Ątzchen wird hingewiesen, denn alles andere w├Ąre einfach unfair den Tieren und den neuen Haltern gegen├╝ber und absolut unseri├Âs. Bei Direktvermittlungen, wie im Falle BALU und JOY machen wir uns zwar auch mit den Tieren bekannt, aber in nur wenigen Stunden k├Ânnen nicht alle Eigenschaften erkannt werden - hier sind wir auf die Aussagen der Besitzer angewiesen. Dieser war ja bei der ├ťbergabe der beiden Hunde anwesend und h├Ątte wahrheitsgem├Ą├č Auskunft geben m├╝ssen. Aber weder ├╝ber die Impfungen noch ├╝ber das Problem von BALU mit lauten Kommandos absolut nicht umgehen zu k├Ânnen, und vieles mehr, wurde die Wahrheit gesagt. Eine echte Schande - und ausbaden m├╝ssen es wie immer die Tiere!
Wie auch immer, bis morgen mu├č eine Entscheidung fallen ....
Die zweite Hiobsbotschaft betrifft unseren Sch├╝tzling ARIS, den jungen Huskymixr├╝den. Nachdem Pflegemama Daniela aufgefallen ist, dass ARIS nach dem Aufstehen massive Probleme mit den Hinterbeinen hat, wurde sofort der Tierarzt konsultiert. Die erste Diagnose, die am Donnerstag noch zus├Ątzlich durch R├Ântgenbilder belegt werden soll, lautet: eine Nervenverletzung, die den gesamten Wirbels├Ąulenbereich betrifft, unheilbar und f├╝r ARIS sehr schmerzhaft ist. Er m├╝├čte zeitlebens schmerzstillende Medikamente einnehmen. Eine wahrhaft niederschmetternde Diagnose und auch f├╝r uns schlimm zu sehen, wie ARIS sich bewegen will aber nicht kann ! Auch das Hinsetzen macht ihm Probleme und man merkt, dass er Schmerzen hat. Wir alle hoffen in diesem Fall, dass sich Dr. Alibegovic irrt und sich diese schlimme Diagnose nach gr├╝ndlichster Untersuchung NICHT best├Ątigt. Wir alle zittern dem Donnerstag entgegen, dann werden wir mehr wissen!

Montag, 26.2.2007
H├Ątte mir heute morgen, beim Spaziergang mit unseren Hunden, jemand prophezeit, dass abends "mein" FIDI nicht mehr um uns w├Ąre, ich h├Ątte ihn ausgelacht. Aber es kam, wie so oft, v├Âllig anders. Da war da der traurige Anruf eines ├Ąlteren Ehepaares aus Wien 21; deren Collih├╝ndin CONNY (ein Ex-Sch├╝tzling von uns, der von den tierlieben Leuten in hohem Alter im Jahre 2005 aufgenommen wurde) k├╝rzlich verstorben war, und die Herrschaften wollten wieder einem armen Hund ein Zuhause geben. Es sollte ein kleines, kurzhaariges Weibchen sein - am besten kastriert und bis etwa 5 Jahre alt. Sofort fiel mir unser Langzeitsch├╝tzling FIPSI bei Pflegemama Traude, ein und Traude war auch sofort bereit am sp├Ąten Nachmittag mit mir zusammen nach Wien zu fahren. Und ich nahm auch unseren Fidi mit - nur so eigentlich, ohne seine Puppis, ohne Deckchen, einfach nur Fidi und seine Leine (denn eigentlich hoffte ich, wieder mit Fidi heimzufahren). Schon nach kurzer Zeit bei Familie R. war mir/uns allerdings klar, dass die zweij├Ąhrige FIPSI f├╝r die lieben Leute mit Sicherheit zu jung und demnach auch zu lebhaft w├Ąre und das dies eigentlich ein optimales Zuhause f├╝r den kleinen Seniorr├╝den FIDI sein k├Ânnte. Und so blieb er dann dort (bekam Leckerlis und auch ein nagelneues Puppi) und als ich sofort nach unserer Heimkehr anrief, h├Ârte ich nur das Allerbeste und das Fidi sich bereits einen kuscheligen Platz am Hausherrnsofa zusammen mit seinem neuen Puppi organisiert hat und dass die Herrschaften, die immerhin seit ├╝ber 35 Jahren immer Hundegef├Ąhrten hatten, noch niemals so eine Bindung zu einem Hund versp├╝rten (Zitat: "...ein Gef├╝hl, als ob Fidi immer schon bei uns gewesen w├Ąre... "). Ich denke, bei all meinem Trennungsschmerz kann ich mir f├╝r diesen liebenswerten Zwerg nichts Besseres w├╝nschen - ich w├╝nschte nur, ich h├Ątte es ihm irgendwie erkl├Ąren k├Ânnen. Aber wie auch immer, Hauptsache er hat jetzt seine eigene liebevolle Familie, vieeeel Zuwendung und ein wundersch├Ânes restliches Leben. Das w├╝nschen wir ihm von ganzem Herzen !
Auch die liebe Katzendame MAYA wurde ganz ├╝berp├╝nktlich von ihren gl├╝cklichen neuen "Eltern" abends in ihr Transportk├Ârbchen verfrachtet. Keinen Mucks hat sie gemacht, ganz so als w├╝sste sie, dass die Reise nun in ein wundersch├Ânes Katzenleben geht. Viel Spa├č und bitte nicht so viel nachgr├╝beln - in wenigen Wochen sind Sie bestimmt bereits geeichte Katzenexperten und sicher auch Katzenfans f├╝rs ganze Leben! Viel Spa├č und alles Liebe und Gute !
Gute Nachrichten auch von BALU und JOY! Ihr neues Frauchen war schwer begeistert, weil der heutige leinenlose Spaziergang mit Freunden und deren Hunden absolut problemlos und sehr lustig und angenehm verlief. Der Junior der Familie wurde zwar bei seiner n├Ąchtlichen Heimkehr von Samstag auf Sonntag etwas verknurrt, vielleicht ein Zeichen, dass das neue Zuhause bereits akzeptiert ist. Hoffen sehr, dass es so bleibt und die n├Ąchsten Tage auch so problemlos verlaufen.

Sonntag, 25.2.2007
Nach wahrlich X Telefonaten, verschiedensten Gespr├Ąchen und diversen Beratungszeiten haben seit heute unsere beiden schwarz-wei├čen Katerbuben EDDY und MIKKI endlich ein neues Zuhause. Familie K. aus Wien, die die beiden ja schon gestern kennengelernt hatten, haben heute vormittag die ├ťbernahme der zwei Racker best├Ątigt und p├╝nktlich um 13.00 war es dann soweit. Bin ├╝berzeugt, dass die zwei lieben Kater sehr viel Schwung in die bisher katzenlose Familie bringen werden und w├╝nschen ihnen und ihrer Familie alles Gute und viel Spa├č miteinander.
Auch f├╝r unsere etwa zweij├Ąhrige Samtpfote MAYA gab es heute Besuch und eine zweist├╝ndige Streichelzeit begann, die MAYA sehr geno├č. Die definitive Entscheidung zur Adoption erfolgt dann um 21.30 Uhr und MAYA wird morgen abends in ihr neues Zuhause ├╝bersiedeln, nachdem sich die Familie mit allem Notwendigen versorgt hat.
Ja, gut Ding bracht eben Weile, und uns ist es trotz Mehraufwand immer lieber, wenn sich zuk├╝nftige Tierhalter erst nach absolut gr├╝ndlicher ├ťberlegung zur Aufnahme eines Haustieres = vierbeinigen Familienmitglieds, entschliessen. Dann kann man wirklich davon ausgehen, dass es sich um lebenslange Bindungen handelt und nicht um Spontanaktionen, die ├╝bermorgen schon bereut sein k├Ânnten.
Trotz des sehr kalten und starken Windes waren wir zwischen unseren Besuchen immer sehr lange mit unseren f├╝nf Wauzis unterwegs und speziell unser kleiner Dackelmix FIDI macht uns t├Ąglich mehr Freude. Es ist unwahrscheinlich sch├Ân und fast schon ergreifend zu sehen, wie FIDI jeden Tag mehr Spa├č an unseren Ballspielen findet und seit einigen Tagen l├Ą├čt er sich von mir auch schon die runde "Beute" wieder wegnehmen. Unter leisem Knurren zwar aber immerhin ohne, dass ich Blessuren davon trage. Zuhause hat er seinen geliebten Hundesofaplatz gegen das Pl├Ątzchen eng neben mir getauscht und fordert immer ├Âfter durch heftiges Anstupsen seine Streicheleinheiten. FIDI hat Vertrauen aufgebaut und nach dem, was diesem Zwerg alles zugestossen sein mu├č, war das bestimmt nicht einfach f├╝r ihn. Aber er ist noch lange nicht v├Âllig angstfrei und fremden Menschen noch immer argw├Âhnisch und es wird noch einiges an Vertrauensarbeit n├Âtig sein, um das Erlittene herauszustreicheln.

Samstag, 24.2.2007
Obwohl ich komplett ger├Ądert bin und kaum noch die Augen offen halten kann, bin ich doch so aufgekratzt, dass ich die Ereignisse dieses bewegten Tages doch noch niederschreiben m├Âchte.
Bereits um 10.00 morgens ├╝bernahmen wir den Husky-Labradormischlingsr├╝den ARIS, 10 Monate jung, ├Ąu├čerst unternehmungslustig, verspielt und vertr├Ąglich und wie so viele seiner Artgenossen, absolut unausgelastet und nur mehr zur Belastung f├╝r seine Leute geworden. Als Baby von einer zwielichtigen Z├╝chterin aus Schrattenberg (ist bereits amtstier├Ąrztlich bekannt !) angeschafft und jetzt im Teenageralter, ohne Erziehung, keinem g├╝ltigen Impfpass daf├╝r aber verwahrlost, sollte er eigentlich gestern schon im Tierheim landen. Dort herrscht allerdings Aufnahmestop - ein Gl├╝ck f├╝r ARIS, denn seit heute ist er in Daniela┬┤s Obhut. ARIS ist ein ganz lieber und zum Gl├╝ck noch unverdorbener Junghund, der mit etwas Zuwendung und konsequenter Erziehung sicher bald ein Vorzeigehund mit zwei verschiedenen Augenfarben (blau und braun) wird. Fotos sind in K├╝rze online !
Nachdem wir ARIS bei Daniela abgesetzt hatten, ging die Fahrt weiter zu den Interessenten f├╝r die beiden Sennenhunde BALU und JOY in der N├Ąhe von Altlengbach. Das Haus (absolut tiergerecht ausgestattet), der wundersch├Âne und gro├če Garten und im Speziellen die ganze liebe Familie, haben unsere Erwartungen g├Ąnzlich erf├╝llt, wenn nich sogar ├╝bertroffen. Balu und Joy wurden sehr liebevoll in Empfang genommen, etwas mit Leckerlis bezirzst und absolut die ganze Familie (Mutter, Vater, Sohn, Tochter und Gro├čmutter) sind entz├╝ckt und freuten sich schon sehr auf den neuen, riesengro├čen Familienzuwachs. Gleich hinter dem Haus befindet sich ein herrliches Wald- und Wiesengebiet f├╝r herrliche leinenlose Spazierg├Ąnge bestens geeignet und das absolut Wichtigste: die ganze Familie ist sich der Verantwortung und auch der Mehrarbeit, die die ordnungsgem├Ą├če Haltung solcher pflegebed├╝rftigen Hunde mit sich bringt, absolut bewu├čt. ├ťberall sahen wir Fotografien von den fr├╝heren Hunden, darunter auch zwei Berner Sennenhunde, die leider schon ├╝ber die Regenbogenbr├╝cke gegangen sind. Ohne etwas voreilig verschreien zu wollen, sind wir schon bester Hoffnung, dass dies jetzt die liebevolle Endstation bei der Platzsuche f├╝r die beiden lieben Hunde ist.
Nachdem unsere beiden Berner gut versorgt waren, fuhren wir wieder zur├╝ck nach Wien, direkt zu Daniela, wo sich ARIS bereits bei einem ausgiebigem Spaziergang mit dem Rest der Rasselbande angefreundet hatte. Auch hatte Daniela bereits die meiste Unterwolle in einer, f├╝r ARIS sehr angenehmen B├╝rstorgie, entfernt. Ist uns sofort aufgefallen, als wir ARIS nach nur 5 Stunden wiedersahen! Der aufgeweckte Hund zeigte zwar keinerlei offensichtlichen Trennungsprobleme wie Winseln oder Fressunlust, war aber noch keine 5 Minuten still gesessen oder h├Ątte gar geschlafen, aber diese nat├╝rliche Unruhe wird sich sp├Ątestens morgen gelegt haben. Er ist bei Daniela jetzt in den besten H├Ąnden, wird endlich Zuwendung erhalten und ausgiebig Spielen und Besch├Ąftigung erleben und seinen Bewegungsdrang ausleben k├Ânnen.
Gegen 19.00 trafen wir dann wieder Zuhause ein, wo bald darauf Familie K. wegen unserer Samtpfoten eintraf. MIKKI und EDDY hatten es der Familie angetan und wir erhalten morgen Bescheid - hoffentlich Positiven !
Dann hatten wir noch Besuch von Interessenten f├╝r einen unserer Seniorhunde - hier wurde ein Treffen f├╝r n├Ąchsten Freitag zu einem gemeinsamen Spaziergang vereinbart - und die Chancen f├╝r die liebe schwarz-wei├če Dackelmixh├╝ndin MONA stehen mehr als gut. Die Herrschaften h├Ątten auch starkes Interesse an unserem Langzeitsch├╝tzling MOPSI gezeigt, und da wurde mir wieder so richtig bewu├čt, wie sehr uns der kleine Wuzel in den vielen Monaten seines Gastspiels, schon ans Herz gewachsen ist ! An die Trennung von MOPSI, die auch eines Tages erfolgen wird m├╝ssen, m├Âchte ich gar nicht erst denken - wird bestimmt f├╝r uns beide ungemein schwierig und sehr tr├Ąnenreich werden.
Jetzt ist es kurz vor 23.00 Uhr - ich und Adi sind mehr als streichf├Ąhig, aber dennoch zufrieden, da sich wieder einiges bewegt hat und auch morgen noch bewegen wird - speziell f├╝r unsere Samtpfoten.

Freitag, 23.2.2007
Anfragen f├╝r unsere Katzensch├╝tzlinge gibt es momentan genug, aber leider noch nichts Konkretes und vor allem Positives zu vermelden. Sogar f├╝r unseren J├╝ngsten, den lebhaften und hundenarrischen MIKKI, hat sich noch kein passendes Platzerl gefunden. Da wir morgen voll mit den beiden Sennenhunden besch├Ąftigt sein werden, erwarten wir den n├Ąchsten Besuch f├╝r unsere Samtpfoten erst am Sonntag. Hier speziell gibt es Interesse einer sehr lieben Familie aus Penzing f├╝r unsere Maya.
Der Van von ACA ist seit heute abend wieder randvoll und unser Keller (zumindest vor├╝bergehend) etwas leerer. Die Verbandsmaterialien und viele S├Ącke mit Decken und Handt├╝chern, mehrere Katzentoiletten und Katzenzubeh├Âr konnten verladen werden und werden bereits in K├╝rze dort ankommen, wo die Dinge mehr als dringend gebraucht werden. Vielen Dank an alle unsere privaten Spender und Freunde, die uns immer wieder und unerm├╝dlich mit Sachspenden versorgen !
Es gibt wieder AKTUELLES. Das Team von AnimalCare Austria (ACA) organisierte ein ├Ąu├čerst interessantes Seminar zu einem absolut fairen Teilnahmebeitrag unter dem Titel "Hunde-Fl├╝sterin" pr├Ąsentiert von Dr. Vera Karpfl am 10. und 11. M├Ąrz 2007 in einem zweit├Ątigem Programm in Wien. Dr. Karpfl ist eine promovierte Tier├Ąrztin mit verschiedenen Spezialgebieten und bildet auch Therapiehunde, Begleithunde, Servicehunde und Behindertenbegleithunde aus. Sie ist eine anerkannte Verhaltensberaterin und Ausbildnerin f├╝r Hunde im Einsatz f├╝r Kinder und Jugendliche. ├ťber die Schwerpunkte dieses zweit├Ągigen Seminars, dass zweifellos f├╝r jeden Hundehalter von gro├čem Interesse ist, k├Ânnen Sie auf unserer Seite AKTUELLES nachlesen und wir freuen uns auf Ihr Kommen !

Donnerstag, 22.2.2007
Heute sind unsere beiden Meerli-M├Ądchen ins "Nager-F├╝nf-Sterne-Hotel" zu unserer langj├Ąhrigen Freundin und Nagerspezialistin Silvia Grubich ├╝bersiedelt. Bei Silvia d├╝rfen Meerschweinchen, Hasen und alle ├╝brigen Klein- und Nagetiere, die sie bei sich aufnimmt, absolut artgerecht in Gruppen mit sch├Ânen Innen- und Freigehegen leben und es ist immer eine reine Freude zu sehen, wie wohl sich die Tiere in entsprechender Umgebung f├╝hlen. Viel zu viele Meerlis, Hasen, Frettchen und andere Nager werden ausschliesslich in K├Ąfigen gehalten und verk├╝mmern k├Ârperlich und meist oft seelisch wegen dieser tierqu├Ąlerischen, nicht artgerechten Haltung. Von der immer noch sehr beliebten Einzelhaltung = Einzelhaft, gar nicht zu reden !
Einen riesengro├čen Karton, randvoll mit original verpackten Verbandsmaterialien, Kompressen, Wundpflastern und jede Menge Desinfektionsmittel durfte ich heute bei Firma Tribus-Medical, nahe meinem B├╝ro in Wien 12; abholen. Der Karton war kaum zu schleppen und wenn man das geringe Gewicht eines Pflasters oder einer Mullbinde bedenkt, wird vorstellbar, welche gro├če Menge hier gespendet wurde. Diese Sachspende wird bei n├Ąchster Gelegenheit an ACA ├╝bergeben und f├╝r die Tierheime in Paks und Bratislava nach Bedarf aufgeteilt. Vielen herzlichen Dank an Firma Tribus f├╝r die tolle und wichtige Spende !
Kater LUCKY, unserem Findling aus N├ľ, geht es sehr gut und die k├╝rzlich erfolgt Kastration ist kein Thema mehr. Allerdings f├Ąllt uns immer wieder auf, dass Lucky, ├Ąhnlich wie ein Tiger in Gefangenschaft, ganz unvermittelt beginnt, kreisrunde Laufrunden zu drehen. Speziell dann, wenn er eine Stresssituation durchlebt hat, wenn z.B. einer unserer Hunde zu nahe kommt, oder er sonst erschrickt. Es k├Ânnte sehr gut sein, dass der arme Kater durch einen Schlag auf den Kopf Nervensch├Ądigungen im Gehirn davongetragen hat, sein "Silberblick" w├Ąre auch ein Indiz auf eine solche Verletzung. Mit den anderen Artgenossen bei uns versteht er sich mittlerweile sehr gut und auch seine Unreinheit hat sich gelegt. Er ist ein sehr gen├╝gsames, dankbares und menschenfreundliches Katerchen, verlangt niemals nach draussen und scheint zufrieden zu sein mit einem Sch├Ąlchen Futter und liebevollen Streicheleinheiten. Wir werden f├╝r den s├╝├čen Kater einen stressfreien Einzelplatz suchen.

Aschermittwoch, 21.2.2007
Unseren kleinen Sch├╝tzlingen, den drei Hundewelpen bei Claudia & Manfred geht es zunehmend besser und gibt berechtigten Grund zur Hoffnung, dass die Kleinen dann gegen Ende Februar in verantwortungsvolle H├Ąnde ihrer eigenen Familie ├╝bergeben werden k├Ânnen.
F├╝r kommenden Samstag ist ein Besuch bei den Interessenten f├╝r die beiden Sennenhunde BALU und JOY vereinbart. Wir freuen uns alle schon sehr und hoffen, dass dieser zweite Anlauf f├╝r die beiden Schmuseriesen endlich das dringend notwendige HappyEnd bringt !

Dienstag, 20.2.2007
Unsere Seite PETITIONEN ist soweit fertiggestellt (wird selbstverst├Ąndlich laufend aktualisiert) und f├╝r Interessierte gibt es seit heute auch endlich eine offizielle Stellungnahme des B├╝ros der Wiener Stadtr├Ądtin Frauenberger zum momentan sehr presanten Thema WIENER TIERSCHUTZHAUS nachzulesen. Wir alle, die sich wirklich sehr um die Tiere im Tierschutzhaus V├Âsendorf sorgen, hoffen inst├Ąndig, dass dies nicht nur leere Worte sind und sich nicht die gleiche Katastrophe wie vor kurzem im Safaripark G├Ąnserndorf f├╝r die armen Tiere wiederholt.

Montag, 19.2.2007
Es riefen noch einige Interessenten f├╝r BALU und JOY an und nach gr├╝ndlicher telefonischer Unterredungen wurde ich auf morgen vertr├Âstet. Speziell eine Familie aus N├ľ klang sehr interessiert und ich hoffe, der Familienrat bestimmt zugunsten der neuen beiden Familienmitglieder. Morgen wei├č ich mehr !
Abends hatten wir Besuch von Familie P. aus Wien 22; vollbepackt mit Decken und Handt├╝chern, aber auch mit drei nagelneuen Hundek├Ârben, Futtersch├╝sseln und ausgiebig Katzenfutter. Zus├Ątzlich gab es noch eine tolle Barspende in unsere Spendenbox und wir bedanken uns ganz, ganz herzlich f├╝r den lieben Besuch und die tollen Mitbringsel !
F├╝r unseren j├╝ngsten Katzensch├╝tzling MIKKI war ebenfalls Besuch da, allerdings leider ohne Katzentransporter und auch sehr unschl├╝ssig !?! MIKKI k├Ąme zu einem 7-monatigen Katerbuben nach Wien, der genauso einen Spielgef├Ąhrten sucht und braucht, wie unser schwarz-wei├čer Flederwisch, der sich am liebsten und v├Âllig unerschrocken in der Mitte aller unserer Hundesch├╝tzlinge aufh├Ąlt. Hauptsache es wird mit ihm gespielt und es gibt Action ! Ein echt s├╝├čer kleiner Kampftiger, der kleine Mikki.
T├Ąglich erreichen uns viele e-mails mit sehr schlimmen Inhalten aus dem In- und Ausland. Gegen sehr viele Unmenschlichkeiten und Ungerechtigkeiten, die den Tieren weltweit angetan werden, besteht die M├Âglichkeit schriftlich zu protestieren. Ich habe mich daher entschlossen, diesen Petitionen eine eigene Seite zu widmen und hoffe inst├Ąndig, dass vielleicht die eine oder andere Beh├Ârde durch gen├╝gend viele Unterschriften zum Umdenken bewegt werden kann. Bitte nehmen Sie sich diese wenigen Minuten Zeit, denn wenn ├╝berhaupt, dann ist nur gemeinsam etwas zu bewirken ! Vielen herzlichen Dank im Namen unserer geschundenen Mitgesch├Âpfe ! PETITIONEN.


Sonntag, 18.2.2007
Ein sehr privater Sonntag mit viel "Familienpflege" anl├Ą├člich des 19. Geburtstags unserer Tochter. Unser Sch├╝tzling Dackelmix Fidi hat den Besuch von mehreren, f├╝r ihn absolut fremden Personen sehr gut gemeistert, nat├╝rlich verst├Ąrkt den Kontakt oder besser gesagt den "Schutz" bei mir und Adi gesucht, aber es gab keinerlei Zwischenf├Ąlle. ├ťberhaupt freut es mich sehr zu sehen, wie Fidi von Tag zu Tag mehr Vertrauen fasst und ich kann bereits in seinen traurigen Augen erkennen, wann ihm z.B. Streicheleinheiten zu viel werden oder ihm die eine oder andere Situation beginnt f├Ârmlich Angst zu machen, so lieb sie auch von uns gemeint sein mag. Wenn sich f├╝r Fidi ein Tierfreund mit Geduld und Einf├╝hlungsverm├Âgen findet, h├Ątte dieser enorme Freude an dem dankbaren und liebevollen kleinen Schmuser - nur ├╝berfordern darf man ihn auf keinen Fall, denn dagegen wehrt er sich massiv. Wir k├Ânnen nur sachte erahnen, was man dem kleinen Kerl angetan haben mu├č !


Samstag, 17.2.2007
Ganz ├╝berp├╝nktlich war heute vormittag die Familie f├╝r den s├╝├čen Wonneproppen MAXI, der gestern abend von Yvonne gebracht wurde, zum vereinbarten Termin erschienen. Der kleine schwarze Kater ist ohne Z├Âgern zugegangen und wurde mit Freuden adoptiert. Er wird eine sehr gro├če Wohnung in Wien 9; zusammen mit einem etwa einj├Ąhrigen Artgenossen teilen und die beiden werden hoffentlich noch sehr viel Spa├č miteinander haben.
Unsere beiden "Sorgenkinder" die zwei Berner Sennenhunde BALU und JOY wurden heute noch einmal in der Kronenzeitung vorgestellt und bis auf einen Anruf gab es leider kein Echo. Wir stehen nun vor einer sehr schwierigen Entscheidung und werden im Laufe der n├Ąchsten Tage mit dem Noch-Besitzer die weitere Vorgehensweise besprechen. Dank der Iniative von Berner Sennenhund in Not, besteht die M├Âglichkeit die zwei in einer Pflegefamilie unterzubringen, jedoch w├Ąre diese Familie in Deutschland zuhause, was nat├╝rlich einen direkten Zugriff unsererseits sehr erschweren w├╝rde. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass es in ganz ├ľsterreich keinen Tierfreund gibt, der diesen beiden unglaublich lieben Hunden ein sch├Ânes Zuhause schenken m├Âchte und gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich doch noch eine gute und auch nahe L├Âsung finden l├Ą├čt.

Freitag, 16.2.2007
Zwei Wochen nachdem H├╝ndin MISCHKA und ihre Welpen in die Obhut von Daniela kamen, wurden heute die beiden M├Ądchen gemeinsam nach Breitenfurt ├╝bersiedelt und der kleine R├╝de wird in Wien 22; umhegt und gepflegt weiterleben. Die beiden Hundem├Ądchen werden in einer Familie mit zwei schulpflichtigen und sehr umsichtigen Kindern leben und wir alle sind ├╝berzeugt f├╝r unsere kleinen Sch├╝tzlinge wieder die bestm├Âglichen Pl├Ątze aus den vielen Bewerbungen ausgefiltert zu haben.
Gemeinsam haben wir heute beschlossen, die Abgabe der drei kleineren Welpen, die momentan bei Claudia und Manfred sich zwar mittlerweile bereits bestens entwickeln, zur Sicherheit doch noch mindestens zwei Wochen zu betreuen, um absolut jedes Krankheitsrisiko ausschliessen zu k├Ânnen. Die drei Kleinen spielen, tollen, fressen und schlafen noch viel - aber eine massive Besserung ist zu erkennen. Nur das kleine M├Ądchen (sie ist nach wie vor nur zweihandvoll, laboriert immer noch mit Bauchweh und etwas Durchfall an ihrer Darminfektion. An eine Abgabe derzeit zu denken, w├Ąre den neuen Tierhaltern gegen├╝ber absolut verantwortungslos und auch Claudia f├╝hlt sich mit dieser Entscheidung sehr wohl ! Vielen Dank an dieser Stelle f├╝r die liebevolle Betreuung der drei Sorgenkinder !
Carol Byers von AnimalCare Austria und Tierfreund Andreas Sauerzopf haben heute wieder eine beachtliche Menge Futter und Sachspenden f├╝r Bratislava und Paks bei uns geladen. Die n├Ąchste Abholung ist f├╝r kommenden Donnerstag geplant. Erfreulicherweise konnten wir heute auch einen gro├čen Karton mit Medikamenten und medizinischen Bedarfsmitteln ├╝bergeben. Speziell Medikamente werden in unseren Nachbarl├Ąndern ganz besonders ben├Âtigt, da sehr, sehr teuer ! Danke an dieser Stelle an unsere vielen fleissigen Spender, ohne die solche Spendentransporte nicht m├Âglich w├Ąren !
Abends zogen wieder drei Katzensch├╝tzlinge von Yvonne und Emily bei uns ein. Ein schwarz-wei├čes, schmusige Katzenp├Ąrchen und ein ebenfalls schwarz-wei├čer Katerbub MIKEY. Der vierte im Bunde, ein ganz schwarzer Katerwelpe MAXI ├╝bernachtet nur bei uns und wird morgen in sein neues Zuhause zu einem ans├Ąssigen Artgenossen ├╝bersiedeln.

"....auf den Hund gekommen" von feuchten Nasen und trockenem Humor, ist eine Kabarettveranstaltung zugunsten herrenloser und armer Tiere. Organisiert von Animal Care Austria und wir w├╝rden uns wirklich sehr freuen, vielleicht auch SIE bei dieser Veranstaltung treffen zu k├Ânnen.
Wo und wann k├Ânnen Sie hier bei uns auf der Seite unter AKTUELLES erfahren. Es wird bestimmt ein sehr unterhaltsamer Abend, an dem auch sehr viel Gutes bewirkt werden kann. Wir w├╝rden uns freuen auch Sie da zu treffen !


Donnerstag, 15.2.2007
Es erreichen uns zwar sehr viele Anfragen f├╝r unsere Welpen, aber leider herrscht absolute Funkstille unsere ├Ąlteren Sch├╝tzlinge betreffend. Dabei sind unsere kleinw├╝chsige FIPSI, unser drolliger MOPSI, oder auch die erst einige Monate junge Staffimixh├╝ndin GIPSY so angenehme und problemlose Hunde, die einfach nur alles richtig machen m├Âchten und vor lauter Dankbarkeit sich f├Ârmlich ├╝berschlagen.
Auffallend ist, dass sich sehr viele Jungfamilien mit Klein- und Kleinstkindern f├╝r und ausschliesslich f├╝r Welpen interessieren und heute hatten wir diesbez├╝glich wieder eine Begegnung der besonders bedenklichen Art bei Pflegemama Claudia. Jungfamilie mit Kleinkind (2,5 Jahre) dass sich f├Ârmlich auf das kleinste der Welpen st├╝rzte und herumtragen wollte. Nach einiger Zeit dann der entz├╝ckte Aufschrei der Mutter: "Mein Gott, das ist das richtige Spielzeug f├╝r unsere Kleine .....!". Der Vater stand teilnahmslos in der T├╝re und - uns schn├╝rte es die Kehle zu ! Alle Einw├Ąnde von Claudia blieben ungeh├Ârt und jeder Welpe, der als solches Spielzeug im Kinderwagerl endet, egal ob er noch gerne geschlafen h├Ątte oder nicht, ist mehr als bemitleidenswert. Diese Leute hatten aber nicht im Entferntesten das Gef├╝hl, hier etwas komplett Falsches zu tun und doch in einem Spielwarenladen besser aufgehoben zu sein - und da stehen sie mit Sicherheit und traurigerweise nicht alleine da.

Mittwoch, 14.2.2007
Katerchen LUCKY geht es schon wieder bestens und es ist zu hoffen, dass die "Stinkerei" nun auch bald ein Ende findet. Die Liebe zur Katzentoilette hat er jedenfalls schon entdeckt ! Unvorstellbar, dass es ungez├Ąhlte Haushalte gibt, die einen oder sogar mehrere unkastrierte Kater in der Wohnung halten. Nicht erst einmal wurden wir zu solchen "Notf├Ąllen" gerufen (oftmals von den bereits verzweifelten Nachbarn ob der f├╝rchterlichen Geruchsbel├Ąstigung ...) wo uns die Augen tr├Ąnten, als wir die Wohnungen betraten. Selbstverst├Ąndlich sind unkastrierte Kater und auch weibliche Katzen ! sehr oft unrein oder/und unvertr├Ąglich gegen├╝ber kastrierten Artgenossen. Das ist dann der offizielle Abgabegrund, der sich bereits kurz nach der Kastration als null und nichtig herausstellt.
F├╝r das kommende Wochenende ist die ├ťbersiedlung der Welpen von Mischka geplant. Eine Familie, die schon immer zwei Hunde in der Familie hatten, haben f├╝r die beiden M├Ądchen gro├čes Interesse angemeldet. Hoffen sehr, dass es klappen wird !

Dienstag, 13.2.2007
Bereits gestern ist mir der typische unangenehme Markierungsgeruch in die Nase gestiegen und da wir momentan nur einen Kater LUCKY betreuen, war es nicht wirklich schwierig die Quelle des ├ťbels zu erforschen. Sofortige Termin├Ąnderung (kein Problem, da f├╝r abends nichts Wichtiges geplant war) und abends gegen 23.00 war LUCKY bereits kastriert. Als ich diesen Eintrag schreibe, ist LUCKY bereits wieder in der Aufwachphase und er hat den Eingriff offensichtlich gut ├╝berstanden.
Wieder ein Notruf ├╝ber die Abgabe von zwei Meerschweinchen, die nur 2 Jahre nach der Anschaffung "f├╝r das Kind", nicht mehr behalten werden k├Ânnen, oder besser m├Âchten. Nagerexpertin und Freundin Silvia wird sich um die beiden Meerlis k├╝mmern und n├Ąchste Woche auch die bei mir untergebrachten beiden Meerli-M├Ądchen in ihre Obhut ├╝bernehmen. Die Lebensumst├Ąnde f├╝r diese lieben und sehr sozialen Tiere ist bei Silvia absolut vorbildlich. Die Meerlis haben die n├Âtige Gesellschaft und den notwendigen Freiraum, den ich ihnen - nicht zuletzt wegen unseren f├╝nf Hunden - nicht wirklich bieten kann. Speziell unser Mopsi w├╝rde die beiden zu sehr bel├Ąstigen. Ausschliessliche K├Ąfighaltung bedeutet f├╝r diese Tiere reinste Qu├Ąlerei, daher danke ich Silvia, f├╝r die prompte und kompetente Unterst├╝tzung !
Ein riesengro├čes Dankesch├Ân an die Mitarbeiter des Vereins Berner Sennenhunde in Not.de, im Speziellen an Christoph in ├ľsterreich und Beatrice in Hamburg. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Sachlage (mein e-mail an Christoph) wurde ich bereits von Beatrice in Hamburg kontaktiert und die beiden Rassehunde, die unbedingt zusammenbleiben m├╝ssen, sind bereits auf der Homepage von BSiN Berner-Sennenhunde-in-Not.de zu finden.
Vielen herzlichen Dank allen Beteiligten, im Namen von Joy und Balu !

Montag, 12.2.2007
Die Semesterferien sind vor├╝ber und unsere Pudelmixbuben TIMON und BABUR wurden, wie vereinbart, ganz p├╝nktlich von "ihren" neuen Familien ├╝bernommen. Pflegemama Daniela ist jetzt etwas entlastet - bei der Summe der Anfragen nach der Aufnahme von herrenlosen Tieren - sicher kein Zustand, der lange anhalten wird.
Abends nahmen wir wieder eine ausgesetzte Katze, die in einem Karton unter einem Auto gefunden wurde, von einer Tierfreundin Frau H. aus Wien bei uns auf. Die h├╝bsche Tigerkatze mit wei├čen Abzeichen wirkt nicht wirklich ungepflegt, auch nicht sonderlich abgemagert oder ausgehungert, aber doch ziemlich handscheu. Die Hoffnung, dass dieses Katzenm├Ądchen jemandem abgeht ist sehr gering, aufgrund der Art der "Entsorgung". Ein schlichtes Pfui f├╝r Menschen, die so etwas fertigbringen, mehr f├Ąllt mir zu solchen Leuten nicht ein.

Sonntag, 11.2.2007
BALU und JOY wurden heute vereinbarungsgem├Ą├č abgeholt. Es spielten sich wahrlich herzzerreissende Szenen ab und es ist uns allen mehr als unverst├Ąndlich, wie sich eine ganze Familie von einem entfernten Mitgl├şed, dessen einzige Antwort: "Ich will die Hunde halt einfach nicht....", manipulieren lassen. Es flossen Tr├Ąnen und bevor die Situation eskalierte, waren JOY und BALU schon wieder im Auto. Schade, wirklich schade um diesen Platz, den die beiden Superhunde v├Âllig grundlos verloren haben.
Kater LUCKY hat heute endlich die Katzentoilette "entdeckt" (ich habe sie vorsichthalber abgedeckt) und die Ohrmilbenbehandlung war mehr als dringend notwendig. LUCKY hat guten Appetit und f├╝hlt sich in der Wohnung sichtbar wohl, er ist sehr menschenfreundlich, andere Katzen pfaucht er noch an, Hunde sowieso.

Samstag, 10.2.2007
Nach einem ausgiebigen Spaziergang mit Dackel-Sch├Ąfermixr├╝de HEKTOR, seinem Noch-Frauerl und den beiden "Vielleicht-Herrchen", samt der kleinen Hundedame BETTY, stand dann recht bald die Entscheidung F├ťR Hektor fest. Der vierj├Ąhrige, sehr liebe, offene und vertr├Ągliche Hektor wird der neue Gef├Ąhrte von Betty (kastrierte Hundedame aus Nitra) und darf den ganzen Tag mit Herrchen und Betty in einer gro├čen G├Ąrtnerei herumtollen. Ein sehr liebevoller und vor allem kompetenter Platz, was uns die einstmals bestimmt sehr verst├Ârte und durch das schlimme Vorleben in Nitra vorbelastete Betty bewies. Wir w├╝nschen Hektor, dass er der kleinen aber sehr resoluten Hundedame Betty etwas die Schneid┬┤ abkaufen wird und ein gl├╝ckliches Hundeleben bei seiner neuen Familie f├╝hren wird. Die Voraussetzungen daf├╝r sind auf jeden Fall gegeben !
Leider gibt es von den drei Welpen bei Pflegemama weiterhin nicht viel Gutes zu berichten. Der kleine R├╝de hatte heute wieder einen R├╝ckfall und der Durchfall ist bei allen dreien unvermindert vorhanden. Das Antibiotikum h├Ąlt also nicht sehr lange vor und Montag ist der n├Ąchste Tierarztbesuch vorprogrammiert. Um jede Ansteckungsgefahr zu vermeiden, haben wir uns nach eingehender Beratung entschlossen, die junge Staffimixh├╝ndin GIPSY in unsere Familie zu ├╝bersiedeln. Sie wurde von unseren "Herren" gentlemenlike aufgenommen und morgen wird sie mit den anderen sicher schon ├╝ber┬┤s Feld hetzen !
Ebenfalls heute bei uns eingezogen ist ein junger Kater, der v├Âllig ausgehungert und verwahrlost in Untersiebenbrunn aufgegriffen wurde. Der liebe und zutrauliche Katerbub ist noch kein Jahr alt, noch nicht kastriert, hat ein schlimmes Auge und von der Katzentoilette h├Ąlt er momentan auch noch nicht viel. Aber das ist alles in den Griff zu bekommen, nachdem er sich einmal den Bauch vollgeschlagen hat, schl├Ąft er jetzt ganz friedlich auf der warmen Katzendecke. Morgen werden wir dann die Kosmetik und Erstversorung in Angriff nehmen, heute soll er einmal zur Ruhe kommen und die W├Ąrme geniessen. Wir haben ihn auf den Namen LUCKY getauft, er ist wundersch├Ân silbergrau-wei├č gezeichnet und wie gesagt, bestimmt noch kein Jahr alt.

Freitag, 9.2.2007
Die gute Nachricht des Tages: ODI und GARFIELD, unsere beiden Samtpfotensch├╝tzlinge, haben seit heute ihren Lebensplatz bezogen. ODI hat die vielen Streicheleinheiten seines neuen Frauchens f├Ârmlich mit Purzelb├Ąumen goutiert, Garfield hingegen verstand die Welt nicht mehr, als er schon wieder in den verhassten Transportkorb einsteigen sollte. Nur mit vereinten Kr├Ąften gelang es uns dann doch - schade, dass wir ihm nicht sagen konnten, welche stressfreie und liebevolle Zukunft in jetzt doch erwarten wird. Die beiden werden selbstverst├Ąndlich gemeinsam im 21. Bezirk weiterschnurren. Wir w├╝nschen den beiden lieben Mietzen und ihrer neuen Familie alles erdenklich Gute !
Wie einen mentalen Kinnhacken traf uns alle die heutige Nachricht aus Wetzelsdorf. Die beiden Sennenhunde BALU und JOY m├╝ssen wieder abgeholt werden. Begr├╝ndung? Schwierig zu sagen, denn zuerst hiess es, sie w├Ąren zu lebhaft, dann kam der finanzielle Aspekt zum Tragen (unser Angebot, die Futterkosten monatlich zu unterst├╝tzen half nicht viel ???) und zum Schlu├č stellte sich heraus, dass der Lebenspartner der Tierhalterin nicht einverstanden ist. Eine schlimme Sache, speziell f├╝r die beiden lieben und treuen Tiere, und einfach unglaublich, dass die Leute sich das nicht vorher in der Familie besprechen und ausdiskutieren, bevor sie uns die optimalen Tierhalter vorgaukeln. Eines jedoch haben wir aus diesem Fiasko dennoch gelernt: niemehr wieder werden wir es akzeptieren, dass nicht die gesamte Familie bei der Ankunft der neuen Tiere anwesend sind. Auf unsere Frage, wo denn der "Herr des Hauses" sei, hiess es, er w├╝rde schlafen (um 17.00 nachmittags ?!?!) Eigentlich h├Ątten da schon die Alarmglocken schrillen sollen, aber die neue Halterin versicherte uns, dass alles abgesprochen und ok sei ! Welch eine Ironie !
Auf jeden Fall werden JOY und BALU am Sonntag vormittag wieder abgeholt und obwohl es mehrere Interessenten f├╝r nur einen der beiden geben w├╝rde, werden wir weiterhin nichts unversucht lassen, um f├╝r beide gemeinsam einen neuen Lebensplatz zu finden. Die beiden haben sich irre gerne und verstehen sich super und eine Trennung kommt absolut nicht in Frage !
Ganz herzlich m├Âchten wir uns bei Frau Wimmer bedanken, die einen gro├čen Karton mit Verbandsmaterialien und diversen Klinik-Restbest├Ąnden bei uns abgeladen hat. Meine Schnorrerei bei Firma Tribus-Medical hat uns ebenfalls eine gro├če Menge an Verbandsmaterialen und Restbest├Ąnden aus Erste-Hilfe-Koffern, beschert. Auch daf├╝r ein riesengro├čes Dankesch├Ân !!!

Donnerstag, 8.2.2007
Claudia┬┤s Pflegewelpen geht es soweit gut, nur das zarteste Weibchen (sie wiegt nur 95 dkg) macht noch m├Ąchtig Sorgen ! Das Bangen ist also noch nicht ganz zu Ende. Die zwei anderen Geschwisterchen spielen bereits miteinander und sind ├╝berhaupt schon wesentlich kr├Ąftiger.
Heute hatte Pflegemama Daniela bzw. unsere Hundemama MISCHKA bereits Besuch von einer sehr netten Familie. Die Herrschaften hatten sich urspr├╝nglich f├╝r einen Welpen interessiert, waren jedoch sehr einsichtig und stimmten unseren Einw├Ąnden zu, dass f├╝r ein 4-j├Ąhriges Kleinkind ein wesensfester und kinderfreundlicher aber erwachsener Vierbeiner in jedem Fall die bessere L├Âsung darstellt. MISCHKA wird jetzt von "ihrer" Familie regelm├Ą├čig besucht, wird aber erst endg├╝ltig ├╝bersiedeln, wenn auch ihre Welpen bestens versorgt sind.
F├╝r morgen erwarten wir Besuch f├╝r unsere beiden Gastkater ODI und GARFIELD. Die beiden haben eine sehr schwere Eingew├Âhnungszeit hinter sich und speziell Garfield kann sich so gar nicht mit den, wenn auch sehr friedlichen, Hunden anfreunden. Er sucht meistens Zuflucht im Abstellraum oder im Vorzimmerschrank, Odi hingegen ist da bereits etwas mutiger. Falls es morgen mit dem Kennenlernen klappt, erwartet die beiden wieder eine hunde- und somit stressfreie Zone im 21. Bezirk.
Kurze Mitteilung f├╝r unsere lieben Stammleser: wegen ├ťbersiedlung der Serverstation ist voraussichtlich bis Sonntag unsere Statistikseite nicht einsehbar. Die Daten werden jedoch selbstverst├Ąndlich im Hintergrund gespeichert, es ist also auch f├╝r uns eine ├ťberraschung am Sonntag wieder Einblick in die Statistik unserer Seite nehmen zu k├Ânnen.

Mittwoch, 7.2.2007
Unseren drei Pfleglingen bei Claudia geht es bereits etwas besser - sie zeigen seit heute nachmittag (nach Verabreichung der zweiten Infusion) endlich wieder etwas Interesse an ihrer Umwelt und auch das Fresschen kann bereits behalten werden. Diese Besserung ist wahrhaft nur der wirklich aufopfernden Pflege von Claudia und der ganzen Familie zu verdanken und nat├╝rlich auch unserem Tierarzt Mag. Alibegovic, der zweimal t├Ąglich die kleinen Patienten behutsam und kompetent betreut.
Den Geschwistern, die noch immer in der Slowakei sind, geht es bei weitem nicht gut und auch erreichte mich heute die Nachricht einer sehr traurigen Tierhalterin, die direkt aus der Slowakei das neunte Kleine dieser ausgesetzten Welpenkinder ├╝bernahm und mich nur noch ├╝ber den Tod des Kleinen informieren konnte.
Wir helfen, genauso wie das jeder Tierfreund ebenso tun w├╝rde, jedem Tier, das Hilfe braucht - egal ob im Inland oder aus dem Ausland. Die Tiere haben sich ihren Geburtsort nicht ausgesucht und wir helfen da, wo sie n├Âtig ist. Jedoch mu├č bei Tieren mit unbekannter Herkunft unbedingt eine angemessene Quarant├Ąnezeit eingehalten werden, wie dieser aktuelle, sehr traurige Fall, zeigt. Als wir die Welpen ├╝bernommen haben, war ihr Gesundheitszustand bis auf einen Wurmbauch, nicht auff├Ąllig, was sich jedoch innerhalb der n├Ąchsten 48 Stunden drastisch ├Ąnderte. Es ist ein Riesenelend, den Verfall dieser unschuldigen Kleinen beobachten zu m├╝ssen und eine Trag├Âdie f├╝r alle Beteiligten, sollten sie es nicht schaffen. Aber wenigstens wurde alles Menschenm├Âgliche versucht und wir k├Ânnen vielleicht mit einer solchen Trag├Âdie etwas besser zurechtkommen, als ein Tierhalter, der seinen einzigen Liebling nach kurzer Zeit begraben mu├č. Tierschutzarbeit hat sehr viele sch├Âne, aber auch sehr viel traurige Seiten, damit mu├čten wir alle lernen zu leben, ohne daran zu zerbrechen. Jeder, der die M├Âglichkeit hat, Tieren zu helfen, sollte das auch tun (egal ob aus dem In- oder Ausland) aber es mu├č, nicht zuletzt aus R├╝cksicht auf andere Tiere, eine ausreichende Beobachtungszeit eingeplant werden, um gr├Â├čeres Tierleid zu verhindern !
Die etwa 1 1/2 j├Ąhrige Samtpfote SARAH konnte heute in ihr neues Zuhause zu Kater Jimmy (1 Jahr) aus dem Wr. Tierschutzhaus, nach Wien 12; ├╝bersiedeln. SARAH┬┤s neues Frauchen war gleich ganz angetan von der Schmusebacke und wir sind gl├╝cklich ├╝ber diesen liebevollen Platz f├╝r die bisher vom Schicksal nicht sehr verw├Âhnte Hauskatze.
Frau Kritz und Freundin haben uns wieder einige S├Ącke mit Decken und Hundepolstern ├╝berlassen und die Sammlung f├╝r den n├Ąchsten Spendentransport in etwa 10-14 Tagen, durchgef├╝hrt von Animal-Care-Austria, wird wieder um Einiges bereichert werden k├Ânnen. Danke liebe Freunde, f├╝r die unerm├╝dlichen Sammlungen - sch├Ân langsam br├Ąuchte ich eine eigene Lagerhalle f├╝r all┬┤ die n├╝tzlichen und wichtigen Dinge !


Dienstag, 6.2.2007
Da ich gesundheitlich leider immer noch nicht auf der H├Âhe bin, fuhr Adi heute alleine mit Havanesermixm├Ądchen Nikki zu Tier├Ąrztin Renate. Neben der ├╝blichen gr├╝ndlichen Untersuchung und Impfung war es auch besonders wichtig, der kleinen Nikki fachgerecht die Krallen zu schneiden, die sich teilweise bereits einrollten !!!
Seitdem ich vor langer Zeit einem Meerschweinchen zu viel abgezwickt habe und dadurch dem Tier schrecklicherweise wehgetan habe, bringe ich es selbst einfach nicht mehr fertig, die Krallen zu stutzen und verlasse mich dabei auf den Fachmann. Noch dazu sind Nikki┬┤s Krallen sehr dunkel, soda├č es schwer zu erkennen ist, wo das "Leben" beginnt .... Nikki hat alles sehr gut ├╝berstanden, ist pumperlgesund und wurde abends von ihrer gl├╝cklichen neuen Familie in die Arme genommen. Sie wird in Mauerbach leben und mit Sicherheit ein wunderbares und beh├╝tetes Hundeleben f├╝hren. Familie H. wird bestimmt noch sehr viel Freude mit Nikki-Maus haben und wir w├╝nschen ganz viel Spa├č mitsammen !
Eigentlich haben wir uns auf eine l├Ąngere Betreuungszeit f├╝r unseren schwarzen Heimkehrer-Kater CHICCO eingestellt, aber auch er hat heute sein neues Frauchen gefunden. CHICCO wird jetzt ebenfalls Freilaufm├Âglichkeit haben und zusammen mit Kater MORITZ in Baden bei Wien leben. Wir sind ├╝berzeugt, dass ihn jetzt ein Leben erwartet, wie er es braucht - die Wohnungshaltung war ja nicht wirklich seine Erf├╝llung.
Dank Pflegemama Claudia befinden sich bereits zwei von unseren drei ausgesetzten Welpen auf dem Wege der Besserung. Allerdings pilgert Claudia mindestens zweimal t├Ąglich in die Ordination Dr. Alibegovic um Transfusionen und Medikamente, damit die Kleinen mit Fl├╝ssigkeit versorgt werden. Gott sei Dank, konnte zwischenzeitlich die gef├╝rchtete Parvovirose und auch Staupe ausgeschlossen werden. Die Kleinen sind einfach massiv unterversorgt, stark verwurmt und haben eine Darmirritation vom Feinsten.
Es ist eine enorm schwierige Aufgabe, solche kranke Winzlinge zu versorgen. Abgesehen von st├Ąndigem Durchfall und Erbrechen kommt noch die Sorge, tatenlos zusehen zu m├╝ssen, ohne wirklich Helfen zu k├Ânnen. Das kann nur jemand wirklich nachvollziehen, der einer solchen traurigen Situation bereits ausgesetzt war. Gr├Â├čte Hochachtung vor Pflegemama Claudia und Familie und wir alle sind voller positiver Gedanken und ├╝berzeugt, dass die Kleinen es, dank Eurer Hilfe und Betreuung, schaffen werden !
Hundemama MISCHKA hat erst heute abend das erste Mal so richtig gefressen und auch Pflegemama Daniela hat jetzt eine betr├Ąchtliche Sorge weniger. Die Kleinen von Mischka sind allerdings wohlauf - f├╝r sie ist halt das Kuscheln mit Hundemama noch am Wichtigsten !
Liebe Tierfreunde: Bitte nicht auf unsere WIENER TIERSCHUTZHAUSHUNDE unter Die Vergessenenen-NOTF├äLLE vergessen und gro├čfl├Ąchig publik machen ! Vielen Dank !


Montag, 5.2.2007
Ein Hilferuf der besonders schlimmen Art erreichte mich heute fr├╝h. Nach dem pl├Âtzlichen Tod einer 50-j├Ąhrigen alleinstehenden Dame sind auf einen Schlag 11 Hunde ohne Frauchen. Davon eine Hundemutter mit 3 kleinen Welpen (etwa 6-7 Wochen jung). Die Tiere mu├čten allesamt ├╝ber 4 Tage ausharren, bevor die Trag├Âdie entdeckt wurde. Pflegemama Daniela hat sich spontan bereit erkl├Ąrt, die Hundefamilie aufzunehmen und abends, nach B├╝roschlu├č, fuhren wir gemeinsam um "MISCHKA" und ihre drei Kleinen aus der Obhut von Tierfreunden, die ein v├Âllig ├╝berf├╝lltes Tierheim leiten, zu ├╝bernehmen. Die restlichen 7 Hunde konnten nat├╝rlich ebenfalls gut versorgt werden und d├╝rfen jetzt einmal zur Ruhe kommen.

Sonntag, 4.2.2007
Gegen 15.00 trafen wir mit JOY und BALU in Wetzelsdorf ein, wurden schon freundlich erwartet und die beiden ├╝beraus freundlichen "Riesenbabies" haben sofort das gesamte Anwesen inspiziert. Ein sehr h├╝bsches und gem├╝tliches Zuhause mit gro├čem und ├╝bersichtlichem Garten und gleich angrenzend herrliche Freilaufm├Âglichkeiten auf freiem Feld. Ein wirklich sch├Ânes, angemessenes und vor allem sehr liebevolles Zuhause f├╝r JOY und BALU. Auch der jetzige Besitzer der beiden Fellnasen war mit unserer Wahl mehr als einverstanden und die beiden werden die heutige Nacht bereits in ihrem neuen Zuhause zubringen. Nat├╝rlich ist noch nicht alles "ausgestanden", aber die Chancen stehen sehr, sehr gut, dass die beiden Wetzelsdorfer bleiben !

Samstag, 3.2.2007
Wieder einmal ist meinen Freunden und Pflegefamilien vielmals zu danken, denn sie hatten gestern und heute massiv zu tun und unsere beiden Pudelmixr├╝den BUMBA und TIMON sind bestens vermittelt. Es sind zwei sehr verantwortungsvolle Familien, die beide noch in den Semesterferien urlauben und sich schon sehr auf kommendes Wochenende freuen, denn dann werden die zwei Kleinen endg├╝ltig ├╝bersiedeln.
Daniela┬┤s Sch├╝tzling BODOX, einer der beiden Dackelmixwelpen aus der Steiermark, wird Englisch lernen m├╝ssen. Seine neue Familie stammt aus England und lehren in ├ľsterreich seit einigen Jahren diese Sprache. Die Leute sind zwar noch etwas unerfahren, wir werden aber selbstverst├Ąndlich mit Rat und auch Tat, soweit erforderlich, immer zur Stelle sein und sind ├╝berzeugt, dass es Bodox sehr gut haben wird. Es sind wirklich auch liebevolle Tierfreunde, die die Aufgabe einer Hundehaltung sehr ernst nehmen (das zeigen auch die gestellten Fragen und ├ťberlegungen im Vorfeld).
Das etwa 1,5 Jahre junge Katzenm├Ądchen CECIL wurde heute von Frau Sch. aus Wien, die ja bereits am Donnerstag das erste mal bei uns war, abgeholt. CECIL wird bei einem gleichaltrigen kastriertem Kater, der k├╝rzlich seine Gef├Ąhrtin verloren hat, leben und bestimmt ein sehr sch├Ânes und beh├╝tetes Katzenleben f├╝hren. Die Wohnung von Frau Sch. ist vorbildlich katzengerecht eingerichtet und die ger├Ąumige Loggia bestens abgesichert. Eine Freude, so etwas zu sehen !
Ein "alter" Gast ist heute wieder bei uns eingezogen: der schwarze Kater CHICCO, etwa 4 Jahre, hat seiner neuen Familie mit seinem Freiheitsdrang viel Kummer bereitet. Urspr├╝nglich war CHICCO einer des P├Ąrchens mit der freif├Ąrbigen THAI (sie sa├č mit Vorliebe in unserem Waschbeckenunterschrank ...und angeblich Wohnungskatzen), jedoch nach den verschiedenen Vorf├Ąllen der letzten Monate k├Ânnen wir darauf schliessen, dass THAI ohne den herrschs├╝chtigen und sehr dominanten CHICCO aufleben k├Ânnte. Frau S. hat THAI daher einstweilen noch behalten und wird die Sache beobachten. F├╝r CHICCO suchen wir jetzt dringend einen Platz mit Freilaufm├Âglichkeit.
Unseren beiden Meerschweinchendamen geht es bestens und sie haben heute die Salatbar erstmals richtig genossen. Obwohl der K├Ąfig den ganzen Nachmittag ge├Âffnet blieb, wollten sie noch nicht wirklich auf Erkundungstour gehen. Werden es morgen wieder probieren.
Morgen ist er gro├če Tag f├╝r die beiden Berner Sennenhunde BALU und JOY. Wir werden am fr├╝hen Nachmittag, zusammen mit dem Besitzer, die neue Familie in Poysdorf besuchen und hoffen selbstverst├Ąndlich alle sehr, dass die Zusammenf├╝hrung wie geplant abl├Ąuft und klappt. Morgen abends wissen wir mehr und bitten alle unsere Freunde ganz fest die Daumen zu dr├╝cken !

Freitag, 2.2.2007
Das kleinste unserer Welpen war heute auff├Ąllig m├╝de und appetitlos und wurde daher sofort dem Tierarzt vorgestellt: leichte Lungenentz├╝ndung ! Nach zwei Infusionen und entsprechender Medikation geht es der Kleinen aber bereits besser und gleich nach der Ankunft zuhause hatte sie auch gl├╝cklicherweise wieder Appetit.
Wie ├╝berall ist auch bei uns Sparen angesagt und daher freue ich mich besonders ├╝ber ein supertolles Schn├Ąppchen aus Privathand, das ich heute zuf├Ąllig beim Futtereinkauf in Peter┬┤s Futterh├╝tte in Gro├čenzersdorf "abscho├č". Ein nagelneuer, ger├Ąumiger, Transportk├Ąfig (120x80cmx90cm) aus Nirostagitter - bestens geeignet als kleine Isolierstation inmitten des Wohnraums. Da der "K├Ąfig" auch oben geschlossen ist, k├Ânnte man auch einige Katzenbabies, die isoliert werden m├╝ssen, etwas von der Schar trennen und dennoch nicht v├Âllig ausschliessen. Ich hoffe, wir brauchen dieses Ding niemals, aber ist doch beruhigend, es in peti (oder besser: im Keller) zu haben !
Seit heute ist unsere Menagerie um zwei Meerschweinchenm├Ądels reicher: ALLEY und SIDNEY mu├čten von ihrer Besitzerin nach 3 Jahren wegen ├ťbersiedlung ins Ausland abgegeben werden - die Tierheime sind voll, privat war niemand zu finden - und so sind wir eingesprungen.
Decken, P├Âlster und andere wichtige Sachspenden wurden uns heute von Frau Karger ├╝berbracht ! Vielen herzlichen Dank daf├╝r, der n├Ąchste Spendentransport nach Bratislava bzw. nach Paks ist bereits in Vorbereitung !

Donnerstag, 1.2.2007
Allerhand los, heute abend ! Die beiden Katzendamen SANDY (freif├Ąrbig ca. 1,5 Jahre) und BORA (ebenfalls ca. 1-1,5 Jahre und schwarz-wei├č) wurden heute gleich aus den H├Ąnden von Yvonne ├╝bernommen. Beide Katzenm├Ądchen werden zu bereits ans├Ąssigen Katzen kommen, BORA nach Pulkau und SANDY wird in Wien 23; weiterschnurren.
Die beiden Samtpfoten CECILE und SARAH - ebenso gleich alt - sind jetzt einmal bei uns als "G├Ąste" eingezogen, bis sich auch f├╝r diese beiden sehr lieben Katzen ein geeignetes Zuhause ergibt.
Havaneserm├Ądchen NIKKI kommt auch schon auf┬┤s Sofa ! Noch ziemlich unsicher, aber dennoch f├╝hlt sie sich wohl ! Beim Gassigehen ist sie die lustigste, springt mit allen Vieren in die H├Âhe und h├Ârt auf ihren Namen auf┬┤s Wort. Eine ganz entz├╝ckende kleine Maus, ein kleines bisschen kahler als noch vor einigen Tagen, denn heute habe ich ihr den Filz aus dem Fell schneiden m├╝ssen, da b├╝rsten ein hoffnungsloses Unterfangen gewesen w├Ąre ! Unglaublich, wie wenig man sich um das liebe und problemlose Tierchen bisher geschert haben mu├č !
Unsere drei kleinen Welpen bei Claudia wurden nochmals entwurmt und die ├ťberraschung war mehr als gro├č, ob der Parasitenmenge, die jetzt noch abgegangen ist. Am Wochenende werden die restlichen 5 Geschwister ├╝bernommen, das ist bereits fix !

Lesen Sie bitte weiter unter Tagebuch M├Ąrz 2007
Viel Vergn├╝gen und Danke !