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Unser Tagebuch


Auf die Idee, ein Tagebuch mit den wichtigsten Ereignissen unserer Tierschutzt├Ątigkeit einzurichten, haben uns Freunde und Bekannte gebracht, die bereits das zweifelhafte Vergn├╝gen hatten, ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum bei uns zu Besuch zu sein, denn Zeit zum ruhigen Kaffeeplauscherl gibt es fast keine! Wir m├Âchten mit diesem Tagebuch einen kleinen Einblick in unsere t├Ąglichen Aktivit├Ąten geben und uns dabei selbstverst├Ąndlich auf die wichtigsten und interessantesten Ereignisse beschr├Ąnken. Wir sind sicher, dass Sie hier sehr traurige, manchmal auch am├╝sante aber leider sehr oft best├╝rzende und ersch├╝tternde Vorkommnisse beschrieben sehen und m├Âchten Sie an dieser Stelle versichern, dass alle gemachten Eintr├Ąge
100%ig den Tatsachen entsprechen - so
unwahrscheinlich sie auch klingen m├Âgen !
Obwohl wir bereits seit 1992 aktive Tierschutzarbeit betreiben, sind diese Aufzeichnungen erst ab Anfang November 2005 gef├╝hrt, da ├╝ber die l├Ąnger zur├╝ckliegenden Ereignisse keine wirkliche objektive Berichterstattung mehr m├Âglich w├Ąre. Da wir Sie beim Lesen ja nicht erm├╝den wollen, haben wir uns bei unseren Eintr├Ągen auf die wirklich interessanten Ereignisse beschr├Ąnkt, die t├Ąglichen 20 bis 30 Telefongespr├Ąche sind nicht extra angef├╝hrt.

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Saturday, 17.08.2019

Heute haben wir einen Anruf einer besorgen Dame erhalten, die uns ├╝ber eine verletzte Katze informierte. Die Anruferin meinte, dass es sich vermutlich um ein Muttertier handelt, die irgendwo in der N├Ąhe ihre Jungen haben solle! Wir dachten, dass wir die Jungen nicht finden w├╝rden und haben unsere GPS-Kamera schon vorbereitet, aber als wir beim Nachbar nachfragten, wusste dieser genau wo wir f├╝ndig werden. In einer angrenzenden Garage haben wir dann 3 Kitten und die Mutterkatze gesichert und sie, in unseren vorbereiteten Quarant├Ąneraum gebracht, wo sich alle 4 sehr wohl f├╝hlen!
Die Wunde wurde erstversorgt und die Katze wird morgen beim Tierarzt vorstellig!


Saturday, 26.01.2013



Unsere neuerste Errungenschaft: eine komfortable Hundeklappe, die sofort von unseren Wuffzis angenommen wurde. Von einigen absolut sofort, von wenigen anderen anfangs noch recht skeptisch.
Seitdem wir hier eingezogen sind, stand die Terrassent├╝re f├╝r unsere Vierbeiner meistens offen und vorallem im Hinblick auf die Energiekosten, bin ich ├╝ber diese Anschaffung sehr gl├╝cklich !


Saturday, 19.01.2013

Am 22. Dezember 2012 nahmen wir anl├Ąsslich unserer Spendenfahrt nach Breclav den Dackelmixwelpen "Huber" - kurz Hubsi - mit in unsere warme Stube. Zusammen mit ihm kam auch die damals schwer gezeichnete Kavalier King Charles H├╝ndin TINA (ca. 8 Jahre) und der kleine Seniorr├╝de ADILO (ebenfalls schon etwa 8-9 Jahre alt) mit zu uns. Diese drei Wuffis schienen uns am allerdringsten eine warme Stube zu brauchen, wenngleich ich gerne alle eingeladen h├Ątte :-(((

Bei der Routineuntersuchung und der ├╝blichen Impfung zwischen Weihnachten und Neujahr stellte unser Tierarzt bei Hubsi ein starkes Herzger├Ąusch fest, dass jetzt vergangenen Freitag bei einem Herz-Ultraschall-Spezialisten, Dr. Kosztolich im 3. Bezirk in Wien ganz genau untersucht wurde.
Unser tapferer Hubsi liess das EKG, sowie die aufwendige Ultraschalluntersuchung seeeeehr geduldig und ├Ąussert brav ├╝ber sich ergehen und es wurde festgestellt, dass er an einer Verengung der Lungenarterie leidet. Dieser angeborene Defekt bewirt, dass das Blut mit erh├Âhtem Druck ins Herz gepumpt wird und sich daher das Herzger├Ąusch ergibt. Unser kleines Sorgenkind bekommt jetzt einmal t├Ąglich Medikamente, die er mit einem R├Ądchen K├Ąsewurst nur allzu gerne verschlingt und in etwa vier Wochen wird nochmals der Lungendruck kontrolliert.
Fest steht jedoch, dass Hubsi dadurch zwar nicht lebensgef├Ąhrlich krank, aber doch eingeschr├Ąnkt ist. Abgesehen von den Herzger├Ąuschen w├Ąre uns absolut gar nichts am Verhalten des kleinen Wirbelwinds aufgefallen, wie ein Welpe eben reagiert, spielt er ganz toll und schl├Ąft dann wieder ein M├╝tzchen.
Hubsi ist ein ganz entz├╝ckender kleiner Welpe, der mit dieser Krankengeschichte noch viele sch├Âne Jahre haben kann. Wichtig ist lediglich, dass eventuelle Interessenten absolut genau Bescheid wissen, sich darauf einstellen m├╝ssen und k├Ânnen (Hubsi sollte z.B. nicht zur Sportskanone ausgebildet werden) und dass er eben seine Medizin bekommt (Kostenpunkt daf├╝r etwa 5 Euro/ Monat).
Wir hoffen nat├╝rlich sehr, dass dies kein allzu gro├čes Hindernis sein wird, f├╝r den s├╝ssen kleinen Hundemann auch ein liebenvolles eigenes Zuhause zu finden. Wenn es gew├╝nscht wird, werden wir unseren Zwerg auch weiterhin sehr gerne weiter betreuen und seiner neuen Familie jederzeit mit Rat und Tat beistehen.


Monday, 31.12.2012

PROSIT NEUJAHR 2013 liebe Freunde, und alles Gute, Gl├╝ck und vorallem Gesundheit f├╝r Euch und Eure Lieben !!


Zum Start ins Neue Jahr 2013 hier ein grober ├ťberblick ├╝ber die wesentlichsten Ereignisse der letzten 10 Monate - solange ist unser letzter Tagebuchbericht bereits her !

Beinahe ein Dreivierteljahr dauerte die Causa der BH G├Ąnserndorf gegen mich und unsere private Tierschutzgruppe. Trotz vieler Stellungnahmen, schriftlicher und m├╝ndlicher Eingaben und Vorlage aller notwendigen Belege blieb das Urteil nach fast 8 Monaten aufrecht und ich musste mehrere Hundert Euro Strafe zahlen. Die Begr├╝ndung des Urteils bestand darin, dass es nur Z├╝chtern und dem Handel gestattet ist, Inserate regelm├Ą├čig und eigenst├Ąndig, usw. zu schalten. Das w├╝rde nat├╝rlich bedeuten, dass ALLE privaten Internetseiten in diesem Sinne unzul├Ąssig sind aber auch, dass vielleicht einigen unseri├Âsen Hundeh├Ąndlern durch diese Art der Marktaufsicht doch etwas auf die Zehen getreten werden kann. Das war bei der ganzen unangenehmen Geschichte mein einziger Trost ....

Seitdem wir hier im l├Ąndlichen Bereich leben, ├Ąnderte sich langsam aber stetig auch unsere Aufgabenstellung. Bekanntlicherweise spricht es sich auf dem Land und in einer Ortschaft doch anders herum als in der Stadt, wer, was und wie macht. Das war bei uns nicht anders und so konnte es auch nicht ausbleiben, dass wir in einige ziemlich unsch├Âne Angelegenheiten zum Schutz und zur Hilfe von Tieren "verwickelt" wurden. Aus Gr├╝nden des Datenschutzes darf ich darauf nicht n├Ąher eingehen.
So haben wir uns nach reiflicher - eigentlich um genau zu sein, nach 20-j├Ąhriger ├ťberlegung ! - im Sommer dazu entschlossen, einen Verein zum Schutz von Tieren zu gr├╝nden. Der offizielle Eintrag ins Vereinsregister erfolgte am 17. September 2012 und der offizielle Name unseres Vereins lautet seither: "PTi" Private Tierschutzinitiative e.V.
Dies war mit Sicherheit einer der H├Âhepunkt dieses Jahres! Entanden ist die Private Tierschutzinitiative im Jahre 1992 und dann, 20 Jahre sp├Ąter, erfolgte die off. Vereinsgr├╝ndung !!!

Ein weiteres Highlight war die Ausstrahlung im ORF/N├ľ heute vom 6. Oktober 2012 mit einem Bericht ├╝ber unser kleines, privates Tierheim. Erwartungsgem├Ą├č wurde die Anzahl der Interessenten f├╝r unsere Sch├╝tzling dadurch in keiner Weise angekurbelt, allerdings jedoch die Anzahl derjenigen, die eine neue Bleibe f├╝r ein eigenes Tier oder einen Findling brauchen. Aber das ist OK und solange wir Platz haben, k├Ânnen bed├╝rftige Tiere bei uns unterkommen - die Warteschlange ist allerdings bereits sehr, sehr lang !

Am 22. Dezember 2012Ich habe mir heute einen sehr gro├čen Herzenswunsch erf├╝llen d├╝rfen! Heute durfte ich offiziell die Patronanz ├╝ber ein kleines, sehr armes und ebenfalls v├Âllig privat gef├╝hrtes Tierheim in Breclav in der CZ ├╝bernehmen. Mit einem Klein-LKW ging es voll beladen mit Futter- und ganz vielen Sachspenden um 14.00 Uhr Richtung Breclav. Wir wurden dankbar und sehr ger├╝hrt empfangen und haben f├╝r diese armen Gesch├Âpfe dort (die von einem ├Ąlteren Ehepaar so gut es geht umsorgt und gepflegt werden) mit den vielen Leckereien und w├Ąrmenden Decken ein kleines Bisschen Freude bringen k├Ânnen. Drei ganz arme H├╝ndchen und 4 Katzen haben wir in unsere Obhut (TINA, ADILO und HUBERT - sind auf der Inserateseite kennen zu lernen) mitgenommen. Die Heimfahrt war absolut ruhig und problemlos und zuhause angekommen war es anfangs noch etwas hektisch aber sch├Ân langsam legte sich die Aufregung der Wuffis.
Einen genauen Bericht dieser Spendenfahrt und Fotos sind hier auf unserer Homepage in der Rubrik "Hier konnte geholfen werden" / Breclav oder bereits auf Facebook "HausTierSuche" zu sehen.
Um diese tierlieben Leute in Breclav auch zuk├╝nftig unterst├╝tzen zu k├Ânnen, sammeln wir verst├Ąrkt Futter- und Sachspenden wie Decken, Futtern├Ąpfe, Hunde- und Katzenk├Ârbe, uvm. und ich danke Euch allen bereits jetzt ganz herzlich wieder f├╝r Eure Unterst├╝tzung !! Danke, Danke, Danke !

Das war ein kleine Zusammenfassung der ausserordentlichen Geschehnisse des vergangenen Jahres 2012 und ab morgen werde ich unsere momentanen Sch├╝tzlinge detailliert vorstellen. Ich w├╝nsche einen sch├Ânen ersten Abend in diesem neuen Jahr und eine gute Nacht !


Friday, 10.02.2012

Heute durfte der "b├╝rstenscheue" Perserkater Leonardo endlich in ein tolles und sehr liebevolles neues Heim ├╝bersiedeln. Seine neue Familie lernte den h├╝bschen Langhaarigen ja bereits vor einer Woche mit voller Haarpracht kennen - heute sah er mehr nach einem gerupften H├╝hnchen aus. Aber darauf war Britta mit ihrer Familie ja bereits vorbereitet und ausserdem wachsen die Haare ja wieder nach *ggg*.
Leonardo wird mit zwei anderen Samtpfoten sein sch├Ânes Zuhause in Wien teilen und wir w├╝nschen dem lieben Schmusekater und seiner Familie alles Liebe und Gute !



.... die etwa dreij├Ąhrige getigerte PAM

.... und die h├╝bsche Tigerkatze mit r├Âtlichem Farbstich hei├čt KATHI und ist etwa 5 Jahre jung

Diese beiden lieben Katzendamen kamen heute abend wieder direkt aus Nitra zu uns ins "Warme" und sind beides bestimmt sehr problemlose Samtpfoten. Kathi hat sofort mit dem Kratzbaum gek├Âpfelt (siehe Foto) ganz so als wollte sie ihre Dankbarkeit ausdr├╝cken.
Die zartw├╝chsige PAM war bei der Einlieferung in Nitra sehr abgemagert und musste er aufgep├Ąppelt werden - ihr ├ťberleben in dem eiskalten und engen Notunterk├╝nften stand lange auf des Messer┬┤s Schneide. Jetzt wird die h├╝bsche "gefressige" Pam noch weiter Kraft und Gewicht zulegen.


Wednesday, 08.02.2012

Der enorme Mangel an passenden Fixpl├Ątzen und dem gegen├╝ber der enorme Andrang an Notfellchen hat eine Umschichtung unserer Sch├╝tzlinge innerhalb unserer kleinen Gruppe notwendig gemacht. Obwohl wir es selbstverst├Ąndlich tunlichst vermeiden, w├Ąhrend der Betreuungszeit unseren Pfleglingen einen nochmaligen Platzwechsel zuzumuten, ist es in Ausnahmesituationen wie jetzt leider notwendig, um die eine oder andere Fellnase doch noch aufnehmen zu k├Ânnen. "Der Zweck heiligt die Mittel" sozusagen und der neueste Standort unserer Pflegehunde (nat├╝rlich zus├Ątzlich zu unser aller eigenen Vierbeiner) sieht jetzt ganz aktuell seit heute wie folgt aus:

Claudia und Manfred betreuen seit Anfang November 2011 die kleine Pinscherh├╝ndin LILLY. Sie ├╝bersiedelte heute zu mir (und hat sich sofort spielend auf ihr kleines T├Âchterchen BIENCHEN, die ja seit einigen Wochen bei uns lebt, "gest├╝rzt" und sie gewaschen und geputzt!)
Anstatt Lilly ├╝bernahm Claudia von Nora den braunen Mixr├╝den LUCA, weil Luca zunehmend zeigt, dass er eine Bezugsperson braucht und regelm├Ąssig Baustellen im Wohnbereich verursachte.
Luca hat sich gleich gut bei Claudia zurecht gefunden - f├╝r den sanftm├╝tigen Schmuser ist es ohnehin am Wichtigsten, wenn er seine Streicheleinheiten erh├Ąlt und sein K├Âpfchen auf einen Scho├č legen darf !!!
bei Nora und Thomas leben daher der beige Shar-Pei-R├╝de HUGO, der schwarze Spanielmixr├╝de ENKO und der wei├če Mittelspitzr├╝de TRISTAN.
Auch Tristan beginnt sch├Ân langsam seinen gro├čen Trennungsschmerz zu ├╝berwinden - f├╝r ihn wiederum ist es sehr wichtig zur Ruhe zu kommen und dabei "st├Ârt" ihn der problemlose Enko rein gar nicht.
Die s├╝├če Dackelmixh├╝ndin SUNNY darf ja seit einer Woche bei Renate und Christoph leben und ist so dem tristen und eiskalten Hundelager in Nitra entkommen. Sie versteht sich mit Renate┬┤s Langzeitsch├╝tzling GISMO im Gro├čen und Ganzen sehr gut und die kleinen Rivalit├Ątsspielchen k├Ânnen die geeichten Pflegemama Renate nicht aus der Ruhe bringen.
Bei uns in Reyersdorf leben jetzt die kleine Bienchen mit Mama Lilly (sie wird ├╝brigens am Montag, den 13.2. kastriert)

Leider tr├Ągt die momentane frostige Wetterlage nicht wirklich dazu bei, dass sich Interessenten f├╝r unsere Sch├╝tzlinge interessieren - dieses Vergabeloch im tiefsten Winter geh├Ârt leider zur allj├Ąhrlichen Realit├Ąt. Ist nicht nur bei uns so, sondern auch bei den anderen Tierschutzkollegen mit denen ich gesprochen habe.
Ich bin sehr froh und dankbar, dass meine Freunde so viel Geduld und Verst├Ąndnis haben und wir in aller Ruhe und ohne Druck und Stress unseren Sch├╝tzlingen die allerbesten und allerpassendsten Pl├Ątze erwarten lassen k├Ânnen. Ich habe es auch schon anders erlebt und wei├č das sehr zu sch├Ątzen !! Vielen Dank !



Monday, 06.02.2012

Endlich wurden die N├Ąhte an meinem Knie, die schon ziemlich gespannt und gejuckt hatten, entfernt und morgen beginne ich mit der Physiotherapie. Obwohl ich wirklich permanent ├ťbungen mache, damit ich schnellst m├Âglich wieder mobil bin (das Kr├╝cken-Getanze ist schon sehr nervig ...) sind diese Therapien bestimmt sehr wichtig und hilfreich. Auf jeden Fall geht es steil bergauf und wenn ich denke, dass ich gestern vor zwei Wochen operiert wurde, wei├č ich echt nicht, wo die Zeit schon wieder hin gekommen ist. F├╝r meine Tierchen ist es nat├╝rlich supercool mich den ganzen Tag um sich zu haben aber ich freue mich ehrlich gesagt schon wieder sehr auf mein B├╝ro.
Als ich vor einigen Monaten erfuhr, dass mir eine Meniskusoperation ins Haus steht musste ich sofort an meine Professorin in der Mittelschule denken. Auch sie hatte damals eine solche OP und war monatelang auf Kr├╝cken im Klassenzimmer. Das war nat├╝rlich vor einigen Jahrzehnten und ich bin heilfroh, dass die Medizin zwischenzeitlich solche Fortschritte machte.
Heute hatte ich das erste Mal seit meiner OP eine normale Jeanshose an und morgen werde ich das erste Mal seit 17 Tagen wieder selbst Autofahren. So habe ich doch jeden Tag ein pers├Ânliches Highlight *gg*.


Sunday, 05.02.2012

Diese beiden Seniorkatzen LILLY (schwarz) und der getigerte "Tiger" leben bereits seit zwei Jahren bei Pflegemama Traude in Favoriten. W├Ąhrend Lilly noch gesund ist, laborierte der anh├Ąngliche Tiger schon seit einigen Monaten mit einem Tumor an der rechten Schulter. Nach zwei Operationen, wobei die letzte schon eine Gr├Â├čere war, baute Tiger jetzt immer mehr ab und mu├čte nun erl├Âst werden.
Uns bleibt nur noch, f├╝r den dankbaren Kater eine Kerze zu entz├╝nden .....

Ich m├Âchte mich an dieser Stelle f├╝r die liebevolle Pflege und Hilfe bei Traude bedanken und auch daf├╝r, dass die betagte Katze Lilly nun bei Traude bleiben darf und keinen weiteren Platzwechsel mehr verkraften muss. Vielen, vielen Dank daf├╝r !


Saturday, 04.02.2012

Bereits vergangene Woche musste die geplante Komplettrasur des verfilzten Perserkaters Leonardo frustriert abgebrochen werden.
Wir brachten Leonardo um 17.00 wie vereinbart zum "Friseur" und w├Ąhrend Adi und ich beim Arzt zur Kontrolle war, bem├╝hte sich unser Reyersdorfer Hunde- und Katzenfriseur vergeblich die notwendige Schur durchzuf├╝hren. Als wir nach 90 Minuten wieder da eintrafen traute ich meinen Augen nicht: Herr S. sa├č mit Leonardo am Scho├č im Arbeitszimmer der kleinen aber feinen Schuranstalt und kraulte ihn mit gleich zwei eingebundenen Fingern. So sehr hatte Leonardo sich gewehrt und bis auf zwei d├╝nne Streifen am R├╝cken war er fellm├Ąssig immer noch der alte !!
Es blieb also nichts anderes ├╝brig, als Leonardo unter Kurznarkose zu setzen und das geschah heute vormittag bei unserem Tierarzt. Als ich den h├╝bschen Katermann dann nach zwei Stunden wieder sah, war das Erscheinungsbild nat├╝rlich ein anderes. Aber das Fell w├Ąchst nach und bei permanenter Fellpflege wird es auch kein Verfilzen mehr geben.



Friday, 03.02.2012

Der Winter hat uns fest im Griff und heute nacht hatten wir minus 13 Grad im Garten. Wenn ich daran denke, wie sehr all die armen Gesch├Âpfe in den verschiedenen Tierasylen und ├╝berhaupt alle, die keine warmen Unterk├╝nfte haben, unter diesen Bedingungen zu leiden haben, werd ich einfach nur traurig.
Seit heute mittag war Hochbetrieb bei uns und gleich drei neue Sch├╝tzlinge fanden an diesem Nachmittag in unserer Gruppe vor├╝bergehend eine Bleibe.

Das ist die etwa zweij├Ąhrige, kastrierte Dackelmixh├╝ndin Sunny. Sie kam namenlos direkt aus dem eiskalten Nitra und wurde noch am Abend von ihren Pflegeeltern Renate und Christoph bei uns abgeholt. Als Renate von den vielen Notf├Ąllen in diesem Hundelager erfuhr, sagte sie sofort zu mindestens ein Weibchen (R├╝den vertr├Ągt ihr Langzeitpflegling Gismo leider nicht) aufzunehmen. So darf jetzt die Kuschelmaus Sunny in dieser lieben Pflegefamilie auf eine eigene Familie warten.

Zusammen mit Sunny kam auch ein ganz reizender Tigerkater, der bereits w├Ąhrend er aus dem Transport stieg, zu schnurren begann. Daraufhin habe ich ihn ganz spontan SCHNURLI genannt - treffender geht┬┤s glaube ich nicht ! Schnurli fehlen s├Ąmtliche Vorderz├Ąhne, die Z├Ąhne im hinteren Bereich sind noch vorhanden und sehen nicht krank aus. Ob die Vorderz├Ąhne dem armen Tier, ├╝ber dessen Vergangenheit es absolut keine Informationen gibt, ausgeschlagen wurden oder durch einen Unfall abhanden kam, ist und bleibt ungewiss. Er selbst leidet darunter aber in keiner Weise, knabbert mit Genu├č am Trockenfutter und ist halt andauernd am Schnurren. Mit den anderen Katzen gibt es ├╝berhaupt keine Probleme, wenn Schnurli sich anderen n├Ąhert geschiet das seitlich mit einem dezenten Buckel und: schnurrend !! Ein ganz besonders liebes Tier, das da heute in unsere Obhut kam.

Obwohl Pflegemama Nora bereits zwei Sch├╝tzlinge bei sich hat (LUCA und ENKO) hat auch sie sich sofort angeboten zu helfen, damit der 9-j├Ąhrige Polarspitz TRISTAN auch weiterhin gut versorgt bleibt.
Sein Frauchen verstarb heute im Spital nach einem tragischen Sturz und seit dem Unfall lebte Tristan bei Tochter und Schwiegersohn, wo allerdings auch zwei Katzen leben, die schwer gestresst reagierten. Daher war die Familie auf der dringenden Suche nach einer L├Âsung und war sehr angetan und auch ├╝berrascht wie problemlos und "so ganz anders" als erwartet sich der Besuch mit Tristan bei uns in Reyersdorf abspielte.
Wie sich das Zusammenleben bei Nora so abspielt, hat Nora wieder in unserem G├Ąstebuch sehr bildlich und lesenswert geschildert.
Tristan hat das gleiche "Problem", das sehr viele Hunde speziell bei ├╝bervorsichtigen, zumeist ├Ąlteren Hundehaltern haben. Er reagierte auf die Unsicherheiten und ├╝bernahm sukzessive die F├╝hrungsrolle. Bedeutet: alles Fremde wird verbellt, verknurrt und man kann f├Ârmlich k├Ârperlich den Stress f├╝hlen, den dieser Hund ausstrahlt. Aber bereits nach zwei Stunden hatte sich die Situation sichtbar gebessert und Nora wird mit Tristan eben in dieser Richtung arbeiten. Weitere Berichte werden uns einen Einblick in die Fortschritte geben.



Monday, 30.01.2012


Diesel und ...

Joyi

Diese beiden 4-j├Ąhrigen Katerbuben Diesel und Joyi zogen heute bei uns ein, weil die bisherige Besitzerin einen neuen gemeinsamen Haushalt mit ihrem Partner gr├╝ndet und dieser leider an einer Katzenallergie leidet !
W├Ąhrend der grau getigerte Diesel schon nach kurzem zum Schmeicheln kommt, f├Ąllt dem etwas scheuerem schwarzen Joyi die Umstellung bedeutend schwerer. Die Tatsache, dass die beiden keine Geschwister sind und sich auch nicht sehr zugetan sind k├Ânnte die Aufenthaltsdauer bei uns verk├╝rzen, da die beiden auch getrennt werden k├Ânnen. Angeblich wurde der schmusige Diesel vom schwarzen Joyi regelm├Ąssig gemobbt - eine Tatsache die ich bisher (noch) nicht best├Ątigen kann.


Sunday, 29.01.2012


Unsere alte Maus namens "Elli" macht uns bereits seit einiger Zeit gro├če Sorgen. Sie kommt einfach nicht mehr selbstst├Ąndig hoch und mu├č die meiste Zeit von Adi (Elli wiegt knapp 30 kg) die einzigen sechs Stufen in unserem Haus bis zum Garten hinunter getragen werden. Im Garten geht Elli dann dank des rauhen Untergrundes (im Haus haben wir Fliesenboden, auf dem sie leider wenig bis gar keinen Halt findet) noch recht tapfer und erledigt ihre Gesch├Ąfte. Es macht nur unglaublich traurig, wie schwerf├Ąllig sie schon geht und ihre Hinterbeine immer ├Âfter nicht gehorchen. Die t├Ągliche Medikation wurde nach R├╝cksprache mit unserem Tierarzt noch ein wenig erh├Âht aber die Dosierung des Schmerzmittels ist bereits auf dem Maximum und es gibt doch noch Tage wo es ihr besser geht - aber die werden leider immer seltener.
Es g├Ąbe noch die M├Âglichkeit unsere Stufen zu umgehen, indem Elli ihren Polster unten im Wohnzimmer, gleich neben der Terrassent├╝re beim Heizk├Ârper, h├Ątte, aber das m├Âchte sie pardut nicht !! Damit h├Ątte sie uns zwar im Auge aber w├Ąre dennoch nicht nah genug bei uns. Sie hat mir ganz deutlich gezeigt, dass dies keine Option f├╝r sie ist und sie sich lieber tragen l├Ąsst, bevor sie unten liegen bliebe. Dazu muss ich anmerken, dass unser Schatz doch sehr eitel ist - wenn die Notwendigkeit des Gassigehens nicht absolut gegeben ist, dreht sie sich ganz demonstrativ zur Seite, sodass es fast nicht m├Âglich ist, sie hoch zu heben. Nur wenn es wirklich notwendig ist, was ich aber bereits auf ihrem grauen Gesicht ablesen kann, dann l├Ąsst sie die Prozedur ├╝ber sich ergehen. Unrein ist Elli bis jetzt nicht.
Andererseits nimmt sie an unserem t├Ąglichen Leben noch voll aktiv teil, sie verbellt klein Bienchen, wenn ihr das Herumtollen zu bunt wird und verlangt auch nach ihren geliebten Leckerlis. Den Futternapf und auch das Wasser reichen wir Elli direkt zum Polster, damit sie sich diesen Weg ersparen kann.
Unsere gemeinsame Zeit neigt sich dem Ende zu, dieser traurigen Tatsache m├╝ssen wir leider ins Auge sehen. Der letzte Dienst, den wir dieser lieben, dankbaren und tapferen H├╝ndin bereiten k├Ânnen ist der, den optimalen Zeitpunkt zu sehen und gegen alle unsere Gef├╝hle und Egoismus alleine, und ganz alleine in ihrem Sinne zu handeln. Ich hoffe dennoch, dass dieser Moment noch einige Zeit auf sich warten l├Ąsst ...




Friday, 27.01.2012

Lilli┬┤s kleiner Welpe DIESEL wurde heute von seiner neuen lieben Familie aus Abtenau im sch├Ânen Salzburger-Land in die Arme geschlossen und verhielt sich w├Ąhrend der vierst├╝ndigen Heimfahrt absolut "nicht-sp├╝rbar". ├ťberhaupt ist der kleine Diesel ein wahrer Wonneproppen, einfach nur lieb, anh├Ąnglich und superschmusig.
W├Ąhrend unserer diversen Gespr├Ąche mit Melanie stellte sich heraus, dass sie eine sehr gute Bekannte von Laura ist, die vor einigen Wochen unseren Sch├╝tzling TIMON (Spanielr├╝de) adoptiert hatte. Die Welt ist wahrlich ein Whirlpool ....
Jedenfalls ist f├╝r morgen schon ein gemeinsamer Spaziergang geplant und wir freuen uns wirklich sehr ├╝ber diese beiden prima Pl├Ątze f├╝r unsere Sch├╝tzlinge !


Und noch ein sehr lieber Sch├╝tzling verliess uns heute bereits in ein sehr liebes fixes Zuhause. Nicht ganz so weit wie Dieselchen, sondern nur quasi um┬┤s Eck in den 10. Bezirk nach Wien. Familie R. hat bereits eine 17-j├Ąhrige Katze, sonst bleibt die gesamte Betreuungszeit f├╝r die anh├Ąngliche und sehr liebe kleine Malteserh├╝ndin. Frau R. ist bereits in Pension und kann sich also den ganzen lieben Tag um die s├╝├če Maus k├╝mmern. Das ist genau was Tessy braucht - seit dem ersten Tag bei uns wich sie mir nicht von den Fersen und wollte immer und ├╝berall mit dabei sein. Das wird ihr jetzt gegeben und dar├╝ber freuen wir uns sehr !



Monday, 23.01.2012

Meine gestrige Knieoperation ist sehr gut verlaufen und seit heute nachmittag bin ich gottlob auch schon wieder Zuhause. Mein Adi und meine Yvonne sind mir eine riesengro├če St├╝tze, "├╝berwachen" mich mit liebevollen Augen und ich werde verw├Âhnt und umsorgt und jede - auch so kleine Last - wird mir abgenommen. Meine Yvonne hat sich extra heute und morgen Urlaub genommen um bei mir sein zu k├Ânnen und ich bin sehr stolz und sehr dankbar f├╝r so eine tolle Familie.
Aber auch meine Freunde haben mich sehr unterst├╝tzt, denn obwohl ich sonst nicht wirklich ein Angsthase bin, hatte ich vor der notwendigen OP bzw. vielmehr vor der Vollnarkose doch geh├Ârigen Respekt. Jetzt im Nachhinein kann ich erleichtert sagen: alles halb so wild und auch die eine Nacht im Spital war zwar ungewohnt aber durchaus ertr├Ąglich. Es war zwar nicht unbedingt eine ruhige Nacht, aber eben nur eine einzige und was ich so alles im Krankenhaus zu sehen bekam, ist meine Meniskusoperation wirklich ein Waldspaziergang gewesen und ich bin von Herzen dankbar, dass ich nur eine solche OP hatte ....
Apropos Spazierengehen: das geht im Moment bis zur Nahtentfernung nur mit zwei Kr├╝ken um das Kniegelenk nicht zu sehr zu belasten und ich bin meiner lieben Dani wirklich sehr dankbar. Sie hat das Katzenhaus ganz toll im Griff und mir bleibt nur noch zu streicheln und die Leckerlis zu verteilen, alles andere und einiges mehr im Haushalt erledigt meine liebe Freundin t├Ąglich.
Jetzt heisst es f├╝r mich nur noch schnell wieder voll mobil zu werden und meine Eisbeutel und Gelenksgymnastik greifen sehr gut und ich mache gro├če Fortschritte.
DANKE nochmals an alle meine lieben Freunde und meine Familie f├╝r die vielen lieben Nachrichten und positiven Gedanken !!!!!


Saturday, 21.01.2012

Seit gestern leben wieder zwei neue Sch├╝tzlinge in unserer kleinen Tierschutzgruppe:
Abends zog die etwas ├Ąltere aber superfitte kleine Malteserh├╝ndin - wir nennen sie TESSY - direkt aus dem Tierlager Nitra bei uns ein. Ilka brachte die kleine Maus gegen 20.00 Uhr bei uns vorbei und es schien so, als h├Ątte die kleine Tessy ├╝berhaupt keine Ber├╝hungs├Ąngste. Zumindest verh├Ąlt sie sich wesentlich sicherer als viele andere ihrer Artgenossen, die aus Nitra bei uns eintrafen. Allerdings von oben zu streicheln geht nicht - da zuckt die Kleine sehr zusammen und geht in Deckung ... na sagt ja schon einiges ...

Und das ist der zweite Gl├╝ckspilz der seit gestern bei Pflegemama Nora in Wien leben darf.
So liest sich der Bericht von Enko┬┤s Pflegern in Nitra: ENKO ist ein ca. 4 j├Ąhriger, kastrierter Spanielmixr├╝de, der sein bisheriges Leben als Kettenhund fristen musste und vom Besitzer selbst als "nicht mehr gebraucht" im Auffanglager abgegeben wurde.
Er ist ein aktiver, lebhafter und verspielter Hundebub der noch nicht sehr viel in seinem bisherigen Leben kennenlernen durfte und daher riesigen Nachholbedarf hat. Enko ist unglaublich lieb und anh├Ąnglich, freut sich total ├╝ber Streicheleinheiten und will alles richtig machen um ÔÇ×seinenÔÇť Menschen zu gefallen. Der h├╝bsche Bursche w├╝rde sich ├╝ber den Besuch einer Hundeschule sicher freuen wo er sowohl geistig als auch k├Ârperlich gefordert wird. Enko ist mit anderen Hunden problemlos vertr├Ąglich und genie├čt es zwar, sich im Auffanglager erstmals in seinem Leben ohne Einschr├Ąnkung durch die Kette bewegen zu k├Ânnen, aber jetzt wieder durch Gitter in seiner Freiheit eingeschr├Ąnkt zu sein macht ihn sehr ungl├╝cklich.
Wer will mit Enko die Welt neu entdecken und daf├╝r von ihm mit Liebe ├╝bersch├╝ttet zu werden? Er w├╝rde sich nat├╝rlich auch ├╝ber einen Pflegeplatz als Sprungbrett in sein neues Leben freuen.


Wie sich die Eingew├Âhnung von ENKO so gestaltet, hat Nora in unserem G├Ąstebuch am 21.1. bereits sehr eindrucksvoll dokumentiert.

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