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Vermittlungserfolge


Nat├╝rlich sehen wir jeden Sch├╝tzling, dem wir das zuk├╝nftige Leben verbessern und versch├Ânern konnten, als einen "Vermittlungserfolg", jedoch gibt es auch die Sorgenkinder - die sogenannten "schwer vermittelbaren" Tiere, die aus den unterschiedlichsten Gr├╝nden nicht so ohne weiteres eine neue Familie finden.
Menschen m├Âchten oftmals ein problemloses Tier, an dem und mit dem alles stimmt. Sobald ein Tier jedoch ├Ąlter oder alt, krank, behindert, oder in irgendeiner Art verhaltensauff├Ąllig ist, schrecken viele Menschen zur├╝ck.
Aber es gibt gottlob auch gen├╝gend Tierfreunde, die sich solch einer Herausforderung stellen und auch diesen ├Ąrmsten der armen Geschl├Âpfe ein liebevolles Zuhause geben. Die Zeit und Kosten f├╝r eventuell ├Âfter anfallende Tierarztbesuche auf sich nehmen, denen eventuell dumme Bemerkungen ├╝ber behinderte Hunde und "dass man die doch lieber einschl├Ąfern sollte" egal ist, oder die die Zeit und Geduld aufbringen, um mit einem verhaltensgest├Ârten Tier zu arbeiten.
Und genau auf diese Menschen hoffen wir wir immer wieder und m├Âchten diese Seite speziell denjenigen widmen, die einem speziellen Sorgenkind von uns ein neues Zuhause gegeben haben! Aus diesen Sorgenkindern sind durchwegs Sonnenkinder geworden, die oftmals noch dankbarer sind als andere, bislang sorglose Sch├╝tzlinge.



UPDATE 7. Juli 2008:

Lange mu├čte Silvo in einem Tierheim sein Dasein fristen doch jetzt hat er in einem Gnadenhof in ├ľsterreich seinen Altersitz bezogen. Er f├╝hlt sich da sehr wohl und macht auch Fortschritte.
Auch ein eigenes K├Ârbchen, das er sichtlich geniesst !

Sollen Sie eine Patenschaft f├╝r Silvo ├╝bernehmen wollen, bitte um Kontaktaufnahme direkt an "Animal Friends for Respect e.V." - siehe unten. Vielen Dank !


Silvo - diese Augen erz├Ąhlen viel ...

(Oktober 2007) Silvo lebt seit ca. 3 Jahren einsam in einem Tierheim in Bratislava, weil er leider sehr scheu ist, seine Augen erz├Ąhlen von ganz viel Leid. Seine Vorgeschichte: Ein slowakischer Mann wollte eine neue Rasse z├╝chten und verpaarte Sch├Ąferhunde mit Doberm├Ąnnern. In einer Wohnung und einem kleinen G├Ąrtchen ├╝berlie├č er die Hunde sich selbst, ohne menschliche Zuwendung, ohne Streicheln und nur unzureichend Futter. Slowakische Tiersch├╝tzer haben diese Hunde gerettet, alle fanden schon ihr Zuhause oder Menschen, die nun gl├╝cklich mit ihnen sind. Silvo ist ein vergessener dieses Rudels, lebt einsam und alleine.... Er ist absolut nicht aggressiv oder bissig und wir w├╝nschen uns f├╝r diesen gutm├╝tigen R├╝den Tierfreunde, die Verst├Ąndnis haben! Er wird garantiert in den richtigen H├Ąnden sehr bald Zutrauen fassen. Unsere Orgi hat bereits zwei H├╝ndinnen aus diesem Rudel aufgenommen und mittlerweile gut vermittelt. Auch sie haben sehr bald gelernt, da├č Hundeleben auch sch├Ân sein kann. Ihre Menschen haben deren Herz gewonnen und sind gl├╝cklich mit ihnen.
Wer gibt dem traurigen Silvo eine Chance?
Herzliche Gr├╝├če Anne Wolfrum Animal Friends for Respect e.V. e-mail: wolann5@web.de
oder Tel. +49(0)9227/940779 und Mobil: +49 (0)174/4441600
www.animal-friends.eu



Den weiteren Verlauf von KLARA┬┤s Rettung, ihren Einzug in eine neue, liebevolle Familie und wie sie sich von diesen durchlebten Tortouren erholt hat, kann man auf www.tierschutzengel.de/Tierschutzengel/Hilfe/Flugpate/Klara/klara.html nachlesen. Es ist eine wahre Freude die positive Entwicklung dieser geschundenen Seele verfolgen zu d├╝rfen ! Allen beteiligten Tierfreunden, die dieses kleine Wunder zuwege brachten, kann nicht genug gedankt sein!
Hier nur einige Ausz├╝ge, die Klara┬┤s Fortschritte zeigen:


Neues von Klara 12.10.07

Unser Kl├Ąrchen ist auf dem Wege der Besserung. Ihre Blutwerte sind zwar noch nicht wieder im Normalbereich, aber ihr H├Ąmatokrit hat sich verdoppelt und liegt nun bei 28,4 und ihr Hb Wert ist von 2,0 auf 3,5 gestiegen!Wir freuen uns sehr dar├╝ber und die Kleine hat sogar schon gut 2 Kilo zugenommen!
Die weitere Therapie ist f├╝r Klara ist nun festgelegt, und wir behandeln nun zuerst ihre Leishmaniose mit einer Glucantimekur, deren Schema genau von Dr. Vetrella festgelegt wurde. Wenn alles gut l├Ąuft und sich Klara in 4 Wochen weiter erholt und die Blutwerte eine Narkose zulassen, dann wird Frau Dr. Vetrella in einer langwierigen Operation Klara`s Nase mit einem Transplantat sch├╝tzen und ihr gleichzeitig wieder ein zweites Nasenloch machen, damit Klara genug Luft bekommt. Im Moment hat sie nur ein Nasenloch und hat dadurch teilweise Probleme. Weiterhin wird dann auch ihr Unterkiefer mit einem Transplantat gesch├╝tzt, so dass sie wieder besser fressen kann und die empfindliche Schleimhaut, die jetzt schutzlos au├čen liegt, gesch├╝tzt wird. Frau Dr. Vetrella vermutete, dass Klara`s Verletzungen evtl. von einem Feuerwerksk├Ârper kommen k├Ânnten, den man ihr in die Nase gesteckt hat. Leider hat sie eine derartige Verletzung schon einmal bei einem Hund in Italien gesehen, der die gleichen Wunden aufwies und dem leider ebenfalls diese schreckliche Misshandlung wiederfahren ist.
Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass Klara das alles schaffen wird, denn sie ist eine ganz tapfere und liebe H├╝ndin. Sie hat in der Tierklinik alle Untersuchungen brav ├╝ber sich ergehen lassen und niemals geknurrt oder geschnappt. Ansonsten ist sie noch sehr ├Ąngstlich, wird aber ganz, ganz langsam freier, wenn wir alle zusammen spazieren gehen. Gestern haben wir sie das erste Mal bellen h├Âren, als ein fremder Hund auf uns zukam, der mit einem unserer Hunde spielen wollte. Geht ein fremder Hund auf Klara zu, dann schreit sie vor Panik erstmal auf und versucht zu entkommen. Sie hat sicherlich nicht so gute Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht, aber die Zeit wird auch diese Wunden heilen..



Diese schrecklichen Bilder gingen Anfang September 2007 durch die Verteiler:

Dieses arme Wesen heisst Klara und brauchte dringend Hilfe. Wir haben sie w├Ąhrend eines Kurzurlaubes in Spanien gesehen und sie hat uns in unseren Tr├Ąumen verfolgt. Niemals zuvor haben wir ein derart geschundenes Tier gesehen. Klara hatte sich in Spanien mehr tot als lebendig zu einem kleinen Bauernhof mit einer Hufschmiede geschleppt. Die Frau des Hufschmieds sah die erbarmungsw├╝rdige Kreatur und dachte, da├č Klara zum Sterben gekommen war und stellte ihr einen Napf Wasser hin........Aber - Klara starb nicht, sondern zog sich in einen Teil eines Schuppens zur├╝ck. Der Hufschmied und seine Frau gaben ihr dann t├Ąglich Wasser und Trockenfutter und lie├čen sie in ihrem Schuppen auf der Erde schlafen.

Bei ihrem ersten Anblick mussten meine Freundin und ich wirklich einen Moment ├╝berlegen, um was f├╝r ein Tier es sich handelt, da├č da aus dem Schuppen gelaufen kam. Klara sah aus wie eine Hy├Ąne, total abgemagert mit wenig Fell und tr├╝bem Auge und fehlender Nase. Wo die Hunde ihr sch├Ânes schwarzes "Radiergummi" als Nase haben, klafft bei Klara nur ein Loch, aus dem der Nasenknorpel herausschaut.

Wieder in Deutschland lie├č uns das Schicksal von Klara keine Ruhe und trotz aller widrigen Umst├Ąnde beschlossen wir, da├č Klara zu uns nach Nordhorn in Pflege kommen soll. Wir hatten einfach Angst, da├č Klara nicht mehr lange in dem Schuppen ├╝berlebt, in ihrem jetzigen Zustand. Mit Hilfe eines befreundeten Vereins (danke Antje und auch Liane von den Hundepfoten!) konnte Klara bald darauf nach Deutschland reisen, wo wir haben sie in Osnabr├╝ck in Empfang genommen haben. Uns bot sich ein furchtbarer Anblick. Die arme Maus sah wesentlich schlimmer aus, als auf allen Fotos. Klara war voller Ungeziefer, abgemagert bis auf die Knochen, die Augen voller Eiter und hatte schlimmen, blutigen Durchfall. Die Tier├Ąrzte, die Klara bislang kennengelernt haben, waren entsetzt ├╝ber ihren Zustand und wir wissen leider noch nicht, ob sie es schafft, denn sie hat seit heute auch noch hohes Fieber. Die folgende "Bestandsaufnahme" beim Tierarzt zeigte, da├č Klara massive Entz├╝ndungen im Bereich des Zahnfleisches hat, auf dem gar keine Haut im Moment mehr zu sehen ist. Zus├Ątzlich fehlen ihr Teile des Unterkiefers, so da├č nur noch der Knochen mit etwas Haut vorhanden ist. Ihr Maul kann sie nicht weit ├Âffnen und ihre Nase ist komplett weg. Durch diese Fehlstellungen hat sie massive Probleme beim Fressen und wir m├╝ssen ihr Futter m├Âglichst weich zubereiten. In Spanien h├Ątte sie nicht mehr lange ├╝berlebt.
Aber dennoch m├Âchte Klara leben und das zeigt sie uns ganz deutlich. Trotz ihres geringen Gewichts von 4,5 Kilo bei 40-45 cm Gr├Âsse wackelt sie tapfer zu ihrem Fressnapf und verschl├Ąft ansonsten den Rest des Tages in ihrer geliebten Box, die sie zu ihrer H├Âhle auserkoren hat und kuschelt sich an ihre W├Ąrmflasche. Und zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie ein weiches Lager und muss nicht frieren und hungern.

Leider k├Ânnen die Tier├Ąrzte im Moment noch nicht genaue Angaben zu ihren Verletzungen machen. Es k├Ânnte sein, da├č sie die Schnauze in einer Falle stecken hatte, ebenso w├Ąre es m├Âglich, da├č sie nicht tauglich zur Jagd war und ein J├Ąger sie erschiessen wollte und es ihm mi├člungen ist. Sollte Klara es schaffen und sich wieder etwas erholen, werden sicherlich R├Ântgenbilder Aufschluss dar├╝ber geben k├Ânnen, welche Verletzungen sie noch hat und was ihr widerfahren ist und vor allen Dingen, wie wir ihr helfen k├Ânnen.

Wir werden weiter ├╝ber Klara und ihr Schicksal berichten und w├╝rden uns freuen, wenn Sie uns ein kleines bi├čchen unterst├╝tzen k├Ânnten, da f├╝r Klara eine Menge Tierarzt-und Klinikkosten entstehen, die unseren Verein doch sehr stark belasten werden.
Auch ├╝ber liebe Paten w├╝rde Klara sich freuen!!

Kontakt bitte direkt an:
Ursula Brunn, www.tierschutzengel.de





(10.April 2008)
Entwarnung f├╝r NERO und eine sehr gute Nachricht f├╝r alle Tierfreunde!
Er hat einen sch├Ânen Fixplatz in Deutschland gefunden und die ├ťbersiedlung ist bereits erfolgt. Wir alle freuen uns sehr f├╝r den lieben R├╝den und hoffen, dass dieses Zuhause sein "Hafen" sein wird.

ÔÇ×NeroÔÇť wurde im September 2006 geboren und von einer ÔÇ×Hobbyz├╝chterinÔÇť an einen schwer alkoholkranken Mann verkauft. (er und seine Neffen haben im Fernsehen geh├Ârt, dass Australien Sheppard┬┤s gute Therapiehunde sind und sie glaubten, dass der Hund dem einsamen alten 70-j├Ąhrigen Mann helfen w├╝rde).

Der Mann war schon mit dem Welpen ├╝berfordert, da er schwerh├Ârig und gehbehindert war und im Rausch den Hund oft gar nicht wahrnahm.

Als er ihm einmal davonlief, konnte ich den wenige Monate alten Welpen ÔÇ×bergenÔÇť. In der kleinen Gemeindebauwohnung war ├╝brigens Tierhalteverbot. So willigte er ein, dass ich ihm den Hund abkaufe und ich ihn mit dem Kleinen besuchen komme. Allerdings reagierte die zust├Ąndige Stadtr├Ątin versp├Ątet, sodass er sich den Hund wieder abholte. Dann begann f├╝r ÔÇ×NeroÔÇť der Leidensweg. Dem Hund wurde vermutlich Alkohol gegeben und der Tierarzt verst├Ąndigte den Amtstierarzt. Dieser kam angemeldet und hatte keinen Grund, den Hund abzunehmen (Wasser, Hundefutter, keine Spuren von MisshandlungÔÇŽ)
ÔÇťNeroÔÇť wurde in der engen Wohnung gehalten, hatte nie einen Auslauf und der Mann sa├č in der Mittagshitze im Hochsommer mit dem Hund an der Stra├če auf einer Bank. Bewegte sich der Hund, wurde er an der Leine zur├╝ckgezerrt. Diese Tierhaltung wurde von vielen Menschen beanstandet, da die Wohnung direkt an das Schulgeb├Ąude angrenzt. F├╝r mich begann ein Spie├črutenlauf zu den zust├Ąndigen Beh├Ârden (Stadtgemeinde, Amtstierart, Tierombudsfrau, Frau EntenfellnerÔÇŽ)- alles erfolglos !

Eine L├Âsung ergab sich erst im Oktober 2007, als sich der Mann bei einem Sturz ├╝ber die Stiege schwer verletzte. Nero hatte ihn an der Leine gezogen. Da erkannten auch die Zust├Ąndigen der Stadtgemeinde, dass Hund und Herrl im eigenen Kot fast erstickten und der Hund die Wohnung total demoliert hatte. Der Hundehalter erlitt auch einen psychischen Zusammenbruch und drohte, sich und den Hund umzubringen.
Er wurde in die Krankenanstalt nach Mauer gebracht und ÔÇ×NeroÔÇť ins Tierheim. Einige Wochen sp├Ąter verzichtete der Besitzer auf den Hund, sodass er ab sofort vom Tierheim vermittelt werden kann. (├ťbrigens ist Neros Besitzer vor zwei Wochen verstorben).

Nero hat nat├╝rlich gewaltige Defizite in der Wahrnehmung der Umwelt, hatte nur sehr wenig Kontakte zu Hunden. Zu Menschen ist er sehr zutraulich und er ist auch nicht verwahrlost. Nat├╝rlich ist jeder Tag im Tierheim (er ist mit einer ├Ąlteren H├╝ndin beisammen) zu viel, denn er sollte endlich leben und lernen d├╝rfen. Er wird im Tierheim St. P├Âlten von Spazierg├Ąngern ausgef├╝hrt.
Ich w├╝rde mir f├╝r diesen Hund w├╝nschen, dass er bei lieben, geduldigen und erfahrenen Menschen nachholen darf, was ihm als Welpe und Junghund verloren gegangen ist.

Interessenten bitte an folgenden Kontakt wenden:
Andrea Haunlieb
andrea_hlb@yahoo.de




ES GIBT WENIGE NACHRICHTEN, DIE EINE SOLCHE TOPPEN K├ľNNTE UND WIR ALLE FREUEN UNS RIESIG F├ťR DEN LIEBEN SENIOR, DER ENDLICH, NACH SO VIELEN TRAURIGEN ERFAHRUNGEN UND EINIGEN JAHREN IM WR. TIERSCHUTZHAUS, IN SEIN LIEBEVOLLES ZUHAUSE ├ťBERSIEDELN DURFTE.
Wir werden H├Ârby nat├╝rlich weiterhin im Auge behalten und w├╝nschen ihm und seinem Frauchen eine wundersch├Âne, gemeinsame und noch sehr lange Zeit.


(24. Februar 2008) Hallo Brigitte,

Du kannst H├Ârbi von der Vermittlungsseite nehmen, er hat einen Platz bei Frau F. bei mir in Lanzendorf bekommen!
Super !! freu┬┤ mich ┬┤sehr f├╝r den alten Hund - er hat es dort sehr gut und ich bin ja mit der alten Dame sowieso in Kontakt, lg Biggi



(10.Februar 2008)
Eine wirklich gute Nachricht f├╝r alle Tierfreunde!
Astor geht es blendend ,wie man unschwer auf dem Bild sehen kann.
Er h├Ârt ganz toll, l├Ąuft gut auch ohne Leine und auch sonst hat die Familie nur Positives ├╝ber ihn berichtet.
Wir alle freuen uns f├╝r Astor und seine Familie ! Man sieht die Freude in seinen Augen m├Âge dieser Glanz in alle Herzen scheinen .....

mfg, Karin Berger - Projektleitung Tierhilfe S├╝den

Es war einmal ...so beginnen normalerweise M├Ąrchen.
In diesem Fall aber ein Alptraum f├╝r einen kleinen schwarzen Hund. Er wurde von seiner Mutter die Zeit ihres Lebens an der Kette hing geboren .. nat├╝rlich hing sie auch w├Ąhrend der Geburt an der Kette. Namen hatte er keinen. Wozu auch - er hatte ja bald eine eigene Kette.
Tragischerweise hat seine Mutter ihre Kette um sein kleines Bein gewickelt. Als die "Besitzer" es bemerkten war das kleine Bein abgefault - die Kette ins Fleisch eingewachsen. Eine Nachbarin konnte sein Vegetieren nicht mehr mitansehen und hat ihn eines Nachts "befreit" und ins Tierheim Dubnica gebracht. Das Beinchen ist nicht mehr zu retten gewesen, genau wie das arme Muttertier - nur mehr eine Amputation rettet sein Hundeleben. Und "Er" bekommt endlich auch einen Namen.

Astor darf im Tierheim erstmals laufen, h├╝pfen und spielen. Zwar auf drei Beinen aber er ist so gl├╝cklich endlich frei zu sein - man sieht es ihm an. Es ist soviel nachzuholen f├╝r Astor. Liebe, Spazierg├Ąnge - aber am sch├Ânsten w├Ąre eine eigene Familie.
Menschen, die ihm das geben das er so sehr liebt - Streicheleinheiten (er bewegt sich kaum aus Angst das man dann aufh├Ârt). Astor ist jetzt ca.5 Jahre alt, er liebt Kinder, vertr├Ągt sich gut mit anderen Hunden.
Leine oder Hundegeschirr: kein Problem.
Katzenvertr├Ąglichkeit m├╝├čte man noch pr├╝fen.
Aber: Im Tierheim h├╝tet Astor eine gro├če Ziegenherde. Er liegt in der Mitte der Herde und schaut ihnen zu (leider gibt es davon kein Bild).




AM 6. JANUAR 2008 erreichte uns die gute Nachricht, dass AMOL einen wunderbaren Fixplatz finden konnte !
Danke an alle, die bei der Betreuung und Vermittlung hilfreich waren und dieses gl├╝ckliche Ende erm├Âglicht haben.

AMOL - nur die Nummer 236 - wartet seit dem 20.07.2005 im Tierheim in Lodz.

Er ist ein 10 j├Ąhriger Sch├Ąferhundmischling, ist gro├č und hat eine unscheinbare Fellfarbe. ...Was hat er denn schon den jungen Hunden dort im Tierheim entgegensetzen, wenn es um die Erhaschung der Gunst des Menschen geht, der am Gitter vorbeil├Ąuft...?
Amol verh├Ąlt sich im Tierheim unscheinbar. Er hat sich schon aufgegeben. Er verl├Ąsst seine Hundeh├╝tte gar nicht und wartet nur noch auf seinen Tod.
Nur manchmal kommt er langsam zum Gitter, l├Ąsst sich streicheln und geht wieder. Er ist sehr, sehr traurig. Amol ist sehr sanft und ├╝berhaupt nicht aggressiv.
Wie Amol auf Katzen reagiert k├Ânnen wir leider nicht sagen.
In Polen hat er keinerlei Vermittlungschancen!
Soll Amol den Rest seines Lebens in einem ├╝berf├╝llten Tierheim verbringen, das 500 Hunde beherbergt und in dem tgl. 1 Hund totgebissen wird oder einfach so am Morgen tot im Zwinger gefunden wird?
Wir suchen liebe Menschen, die Amols Augen wieder gl├╝cklich gl├Ąnzen lassen.
Amol k├Ânnte schon im November `07 gem├Ą├č den Einreisebestimmungen ausreisen!
Kontakt:
TSV Hundehilfe Polen e.V.
Frau Jennifer M├Âhring
e-mail: hundehilfe-polen@gmx.de
oder Tel: 02066/902304 (ggf. AB)




Nikos hat es geschafft - Der blinde, arme R├╝de, hat nach 10 Jahren eingesperrt in einen Keller, endlich einen Platz wo er gl├╝cklich sein kann. Nikos hatte das Gl├╝ck vorr├╝bergehend auf einer Pflegestelle zu sein, die hervorragende Vorarbeit geleistet hat und ihm schon viel Angst nehmen konnte. Endlich darf Nikos auch die sch├Ânen Seiten des Lebens kennenlernen. Mehr von Nikos` Leidensweg und wie er zu uns kam, k├Ânnen sie hier nachlesen.
Die Boxernothilfe-Austria m├Âchte sich hiermit auch bei ALLEN bedanken, die zu Nikos` Rettung und Lebensfreude beigetragen haben!
Am 11. Oktober 2007 hatte das Leid f├╝r NIKOS endg├╝ltig ein Ende !
Es war soweit: Nikos ist in sein neues Zuhause nach Kaltenleutgeben ├╝bersiedelt...und es geht ihm SUPER!!!!!!!!

Eine reizende Dame mit 2 kastrierten Kleinh├╝ndinnen hat ihn adoptiert und wird dem liebenswerten Kerl noch einen sch├Ânen Lebensabend bereiten.

Nikos in seinem sch├Ânen Zuhause
mit einer seiner neuen Freundinnen namens Elli


Viele Wochen verbrachte NIKOS in einer sehr liebevollen, privaten Pflegestelle und seine Pflegemama hat dem lieben Sch├╝tzling sogar einen eigenen Bericht gewidmet. Die umfassende Geschichte von Niko┬┤s Befreiung und Rettung, ├╝ber seinen Transport nach Wien und seine Zeit in der Pflegestelle k├Ânnt ihr unter www.boxernothilfe-austria.at/gefunden.php nachlesen.


Juli 2007
Ein B├╝rgermeister einer Gemeinde hat veranlasst, dass ein Haus ger├Ąumt wird. Das Ehepaar musste das Haus verlassen. Der Amtsveterin├Ąr wurde beauftragt die Hunde einzuschl├Ąfern. Dies erfuhr die Pr├Ąsidentin des Tierheimes in Colmar und k├Ąmpfte gegen die Beh├Ârden um das ├ťberleben der Tiere. Es waren insgesamt 20 Hunde. Ein Hund war jedoch so sehr krank, dass er gleich eingeschl├Ąfert wurde. Die anderen Hunde wurden ins Tierheim nach Colmar gebracht. Nikos ist eine ganz arme Socke, wie die anderen Hunde aus dem Haus auch.
Er ist auf einem Auge blind und hat die Menschheit noch nicht aufgegeben. Er kommt am Gitter vor und schaut neugierig ein├Ąugig in die Welt, die sich ihm da pl├Âtzlich erschlie├čt. Armer Tropf, der bald ein Zuhause braucht.
Nicos zeigt schon reges Interesse an seiner Umwelt.. Er fing draussen gleich an Gras zu fressen, das machen nicht alle der anderen.. Manche der Hunde, vor allem die J├╝ngeren, legen sich einfach auf den Boden und bewegen sich nicht mehr, wenn man sie rausholt.



Liebe Frau H├Âss! (3.2.2007)
Zoe und Leon haben sich schon gut eingew├Âhnt und machen mir viel Freude!
Leon zieht schon seine Runden auf dem Balkon und hatte dabei schon eine Begegnung mit der Kr├Ąhe. Tapfer hat er zur├╝ckgekeppelt! Au├čerdem frisst er wie verr├╝ckt. Beim Puscheln h├Ârt er sich an wie ein unge├Âltes Scheunentor!
Zoe war in den ersten Tagen sehr zur├╝ckgezogen und hat sich oft verkrochen. Den Besuch meiner Enkelkinder hat sie gar nicht goutiert, auch vor meinem Sohn hat sie Rei├čaus genommen. Meine Freundin Nina hat sie freudig begr├╝├čt und sich gleich ausgiebig streicheln lassen.
Liebe Gr├╝├če, Ingrid G.

Die beiden Seniorkatzen hatten Gl├╝ck im Ungl├╝ck und wurden bei Katzenliebhaberin Frau G. trotz h├Âherem Alters noch liebevoll aufgenommen.



Der kleine "TANTI" (er hei├čt jetzt bei seinem neuen Frauchen JAKO) hier beim Abschied von seiner liebevollen Pflegefamilie mit Frauchen Frau M. aus Wien.
Der kleine ├ťberlebensk├╝nstler hat einen schrecklichen Leidensweg hinter sich, aber dennoch sein offenes und freundliches Wesen den Menschen gegen├╝ber, keineswegs eingeb├╝├čt. Angesichts der ihm zugestossenen Qualen, f├╝r uns alle etwas unverst├Ąndlich, aber nat├╝rlich sehr erfreulich und wir hoffen, dass JAKO┬┤s seelische Wunden genauso gut verheilen, wie seine k├Ârperlichen.
Viel Gl├╝ck kleiner Mann und vergiss bald, was dir angetan wurde !


Jako┬┤s Leidensweg haben wir auf unserer Seite
Traurige Tierschicksale/Hunde

festgehalten.




>>Deutsch-Geschichten-Vivat Tierecke.<< Hier ist die gesamte erfolgreiche Vermittlungsgeschichte von Patik nachzulesen

Am Abend dieses Tages waren es der Anrufe an die 200, die darauffolgenden Tage nochmals etwa 80 bis 100 ! und Yvonne vertraute meiner Vermittlungserfahrung und Vorauswahl, brauchte nur zum H├Ârer zu greifen und die "Nr. 1" der langen Liste anzurufen. Tags drauf waren Yvonne, Patik und Familie D. bereits verabredet.
BINGO, es waren die Richtigen!!! Sie sahen Patiks Bild und waren sofort verliebt. Eine Familienkonferenz wurde abgehalten, mitsamt der im Nebenhaus wohnenden Mutter und es wurde entschieden: wir w├╝rden gern den Patik zu unserer Seniorh├╝ndin dazu nehmen und ihm eine Chance auf ein sch├Ânes Hundeleben geben, koste es was es wolle..

Ja, und dort ist er jetzt seit 2. November 2006, der liebe kleine Racker! In einem Haus mit sch├Ânem hundegerechten Garten, Gassiwiesen rundherum, Menschen, die Zeit f├╝r ihn haben, die ihn schon sehns├╝chtigst erwartet haben. Auf dem Herd stand ein Topf mit gekochtem Huhn, f├╝r Patik..
Alles, alles Gute, kleiner Racker !

Und das ist die Vorgeschichte von Patik, dem behinderten Hundewelpen, der soooo gerne leben m├Âchte !


Patik war einer von 5 Welpen einer Huendin, die sie, selbst ausgesetzt, im Feld zur Welt brachte. Sie wurden alle vom Tierheim Trnava (50 km von Bratislava entfernt) ├╝bernommen, versorgt und nach und nach in liebevolle Familien vermittelt (einschliesslich der Hundemutter).
Patik wurde von einer kompetenten Tiersch├╝tzerin aus Bratislava mit anderen Welpen in Pflege genommen und bald fiel Yvonne N. auf, dass der kleine liebe Wuschel auf einem Vorderbeinchen hinkt... es folgten Roentgen und Arztuntersuchungen, die eine bittere Realit├Ąt aufzeigten: Patiks Ellbogengelenk links ist nicht richtig entwickelt, die Wachstumsfuge des einen Ellbogenknochens nicht vorhanden. Er benutzt das Beinchen, springt munter die Gartenstufen hoch und runter, gr├Ąbt mit beiden Vorderbeinchen... aber mit der Zeit wird das Beinchen kuerzer, der Ellbogen versteift (im g├╝nstigsten Fall), er wird zeitlebens hinken, sp├Ąter ist mit einer Arthrose zu rechnen...

Die letzte Konsultation erfolgte bei Frau Dr. Vidoni, Leiterin der Kleintierchirurgie der Uni Wien. Nach einer gruendlichen Untersuchung konnte sie das vorherfestgestellte best├Ątigen. K├╝nstliche Ellbogengelenke sind bei Jungtieren noch nicht spruchreif. Immerhin wurde eine, von einer anderen Stelle ins Gespr├Ąch gebrachte, Amputation nicht empfohlen.

Medizinisch wurde f├╝r den Moment nun alles gr├╝ndlich abgekl├Ąrt und es gibt im jetzigen Stadium der Missbildung keine wirklich sinnvolle Therapie f├╝r Patik. Vorrangig ist daher jetzt wichtig, f├╝r den kleinen Hundebub einen passenden und veranwortungsvollen Tierfreund zu finden, welcher dann, selbstverst├Ąndlich immer in enger Zusammenarbeit mit uns, den Krankheitsverlauf beobachtet und nach und nach alle erforderlichen Schritte zur bestm├Âglichen Heilung veranlasst.(26.10.2006)

Patik ist bereits komplett geimpft, gechipt, hat einen EU Pass... ist noch nicht stubenrein aber bereits ziemlich selbstst├Ąndig, d.h. er wuselt mit den anderen Pflegewelpen im Garten, tobt im Haus, wird er m├╝de (er ist mit seinen
3-3,5 Monaten der J├╝ngste im Bunde), legt er sich irgendwo hin und h├Ąlt Siesta...


(3.10.2006)Hallo liebe Brigitte,
m├Âchte mich wieder einmal melden und Bericht erstatten.
Cindy geht es sehr gut und sie macht sehr viel Freude. Am Freitag hat sie auch
einen Kratzbaum mit H├Âhle bekommen, den sie auch schon kr├Ąftig nutzt.
Es kommt mir auch so vor, als h├Ątte sie schon etwas an Gewicht zugelegt.
Aber die meiste Freude hat sie mit ihrem kleinen Garten, allerdings nur wenn die Sonne scheint. Ansonsten macht sie nur einen Inspektionsgang.
Cindy darf auch bei meiner mutter im Bett schlafen!
Ich habe so lachen m├╝ssen, wie sie mir erz├Ąhlt hat, dass sie irgendwann in der Nacht wach wurde und dachte warum sie so einen gro├čen Bauch hat. Dann hat sie gegriffen und Fell gesp├╝rt...... allerdings um 7h verlangt cindy vehement eine volle Futtersch├╝ssel. Mama hat nicht gleich reagiert, da sie eine Langschl├Ąferin ist, daf├╝r hat Cindy dann mit ihrem Kopf gestossen....also: steh┬┤ endlich auf ich habe Hunger. Cindy ist auch ein "Wachhund", sobald sie etwas bei der T├╝re h├Ârt, ist sie auch schon dort. Bellen kann sie halt noch nicht ;-)
Eigentlich ist es uns unverst├Ąndlich das man sich von so etwas Liebem trennen kann.
Mama ist ganz angetan von Cindy und w├╝rde sie um nicht in der Welt mehr hergeben.
Wer h├Ątte das jemals gedacht, von jemanden der so auf Hunde fixiert ist. Irgendwie hat Cindy da ein kleines Wunder vollbracht. Na ja, bei der lieben Katze kein
Kunstst├╝ck. Ich habe nat├╝rlich gro├če Freude, weil ich merke wie meine Mutter durch Cindy aufbl├╝ht und wieder eine Aufgabe gefunden hat.
Jeder der ohne Tier lebt ist eigentlich ein armer Mensch.
LG Astrid

CINDY wurde 11 Jahre lang als Einzelkatze gehalten und mu├čte dann von ihrem Besitzer wegen ├ťbersiedlung in einen Haushalt mit ans├Ąssigen Katzen, abgegeben werden ! Anderen Samtpfoten begegnete sie mit regelrechten Schreiorgien und f├╝r CINDY war ein Einzelplatz unbedingt und sehr dringend notwendig. Dank der lieben Hilfe von Astrid, mu├čte CINDY nur wenige Tage bei uns inmitten der "Feinde" ausharren.



">Die liebe Mischlingsh├╝ndin MILKA wurde zusammen mit ihren 12 Welpen im Juni 2006 von einer Tierfreundin aus einem Hundelager in Ungarn geholt. Sie war in einem extrem schlechten psychischen und k├Ârperlichem Zustand und in den n├Ąchsten beiden Wochen verstarben ihre Babies, trotz aufopfernder Pflege, an Schw├Ąchung, Durchfall und Fieber. MILKA┬┤s Alter war sehr schwer einzusch├Ątzen. Sie hatte viele sehr gro├če Narben am ganzen K├Ârper und f├╝rchtete sich vor Artgenossen und Menschen anfangs gleichermassen. Selbst die "normalsten" Dinge des Lebens machten ihr gro├če Angst und es dauerte wochenlang, bis die liebe und durchaus gutm├╝tige H├╝ndin den ersten Spaziergang mit ihren Pflegeeltern, ausserhalb des vertrauten Gartenbereiches, wagte. Durch die geduldige und kompetente Pflege entwickelte sich MILKA aber immer mehr zu einem "normalen" Hund und die Freude und das Vertrauen in Menschenhand kehrten langsam zur├╝ck. Nach mehrw├Âchiger intensivster Betreuung fanden wir f├╝r diese gute H├╝ndin einen passenden Einzelplatz bei sehr liebevollen und geduldigen Tierfreunden in N├ľ. Diese Tierfreunde wissen, dass die seelischen Wunden bei MILKA immer vorhanden sein werden, jedoch macht es gro├če Freude, ihre t├Ąglichen Fortschritte miterleben zu k├Ânnen und wir sind sicher, dass noch sehr vieles bei MILKA "herauszustreicheln" sein kann.


Zwei sehr h├╝bsche M├Ądels: Liane und ihre Aysha !
Aysha wurde von uns als Welpe ebenfalls an eine junge Frau vermittelt, aber bedingt durch tragische famili├Ąre Umst├Ąnde, mu├čte Beatrix F. die liebe und problemlose H├╝ndin im M├Ąrz 2006 wieder abgeben. Aysha ist mittlerweile fast 7 Jahre alt und hat jetzt in Liane ein neues, sehr liebevolles und engagiertes Frauchen gefunden. Aysha war fast drei Monate in unserer Obhut, bevor wir Liane trafen (die ├╝brigens wegen einem ganz anderen Sch├╝tzling von uns angerufen hatte). Die beiden harmonieren seit dem ersten Treffen hervorragend und Liane ist sicher, in Aysha ihren absoluten Traumhund gefunden zu haben. Wir freuen uns aufrichtig f├╝r die beiden und w├╝nschen viel Spa├č und Freude miteinander.



Syres kam Anfang M├Ąrz zu uns .....

... nach kurzer Zeit erkrankte er schwer an der gef├Ąhrlichen Viruskrankheit Parvovirose, kam aber dank der aufopfernden Liebe und Pflege seiner Pflegefamilie nach 14 Tagen wieder auf die Beine


.. und fand dann schliesslich fast drei Monate sp├Ąter endlich einen Traumplatz in Strasshof.
Der liebe Dogo-Staffimixr├╝de Syres war gerade 6 Monate jung, als er uns ├╝berantwortet wurde. Wie so oft bei dieser Rasse, wurde er von einem zu jungen Menschen un├╝berlegt und wahrscheinlich mehr als Prestigeobjekt angeschafft und immer mehr vernachl├Ąssigt. Bis endlich die Eltern des allein lebenden Buben nicht mehr zusehen wollten, eingriffen und Verantwortung f├╝r Syres ├╝bernahmen, d.h. ihn zur Weitergabe freistellten. Obwohl es keine besseren Familienhunde als diese sensible, hochintelligente und anh├Ąngliche Rasse gibt, stellt die Vermittlung von Hunden dieser Rasse uns immer wieder vor sehr gro├če Probleme, denn die meisten Interessenten haben leider andere Vorstellungen von guter Tierhaltung als wir und leider sind sehr viele Menschen durch die vielen Berichte ├╝ber sogenannte Kampfhunde zu unrecht sehr verunsichert! Sogar zwei Bildeinschaltungen in der Kronenzeitung blieben ohne Erfolg aber dann endlich nach fast drei Monaten der absolute Platz-Hit ! Eine sehr tierliebende Familie in Strasshof mit kleinen Kindern, Katzen und anderen Kleintieren, die die Vorz├╝ge dieser Rasse sch├Ątzen und lieben k├Ânnen, hat Syres mit offenen Armen empfangen und er wird dort sicher ein himmlisches Hundeleben f├╝hren.




Skippy ist erst 10 Monate als er Anfang Januar 2006 zu uns kam. Er ist also weder alt, noch aggressiv, noch verhaltensgest├Ârt oder hat sonst irgendwelche unsch├Ânen Eigenschaften. Absolut ganz im Gegenteil: extrem freundlich und kinderlieb, vertr├Ąglich, katzenfreundlich, brav und folgsam, lernfreudig uvm. Trotzdem konnte bei aller Anstrengungen erst nach fast drei Monaten ein f├╝r ihn optimales Zuhause gefunden werden.

Skippy steht stellvertretend f├╝r einige Sch├╝tzlinge, die trotz bester Charaktereigenschaften doch mehrere Wochen oder sogar Monate in unserer Obhut verbringen m├╝ssen, weil sich eben kein wirklich geeignetes neues Zuhause anbietet und wir eben, gemeinsam mit den Pflegefamilien, immer den optimalsten Endplatz f├╝r unsere Sch├╝tzlinge finden m├Âchten. Umso unverst├Ąndlicher ist es uns allen daher, wenn manche Leute ganze Welpenw├╝rfe oder auch erwachsene Hunde innerhalb weniger Tage vergeben haben. Es bleibt leider zu bef├╝rchten, dass sehr viele dieser Tiere eines Tages wieder vor den T├╝ren eines Tierschutzhauses herrenlos dastehen - wer wei├č, wieviele unserer Sch├╝tzlinge aus solchen un├╝berlegten und laienhaften Vermittlungen stammen ..... ? Unseren Pflegetieren soll es auf keinen Fall so ergehen !


TIMMI ist ein fast 8-j├Ąhriger Dt. Sch├Ąferr├╝de, der in seinem ganzen Hundeleben nur herumgereicht wurde. Am 19.November 2005 wurde er aus sehr schlechter Haltung im Freien aus einer sogenannten "Tierpension" in N├ľ von einer Tierfreundin geholt und uns zur Betreuung ├╝bergeben. Trotz K├Ąlte und N├Ąsse mu├čte Timmi dort mehrere Wochen in einem Au├čenzwinger ohne Schutz und Unterstand hausen und dementsprechend schlecht war sein Gesamtzustand. Abgesehen von Verwahrlosung, Unterern├Ąhrung und Ber├╝hungs├Ąngsten, war auch seine Rute gebrochen und sehr schmerzempfindlich. Die tier├Ąrztlichen Behandlungen griffen nur langsam und der seelische Zustand besserte sich in den ersten Wochen auch kaum. Aber durch die liebevolle und fachm├Ąnnische Betreuung in seiner Pflegefamilie sind die seelischen und k├Ârperlichen Beschwerden behoben und als TIMMI am 14. Januar 2006 in seine neue Familie abgegeben wurde, war er kaum wieder zu erkennen. Timmi ist ein jetzt ein gepflegter, ausgeglichener und imposanter Hund und wir w├╝nschen ihm noch viele sch├Âne und gesunde Jahre ! Vielen Dank an dieser Stelle auch an Familie von Margret S. aus Wien 22; die das liebenswerte und gute Wesen dieses Hundes sofort erkannt haben und sicher sch├Ątzen werden.


TIMMI, wie er in seine Pflegefamilie kam ....


und am Tag seiner "Adoption" - 8 Wochen sp├Ąter



Bodo einst und ...

...jetzt: 8 Z├Ąhne weniger, daf├╝r einige Quietschp├╝ppchen und viel Liebe mehr ..
F├╝r den kleinen BODO werden diese Weihnachten sicher die sch├Ânsten seines Lebens gewesen sein. Er wurde mitte November herrenlos, verwahrlost und starr vor Angst aufgefunden. Gesch├Ątztes Alter zwischen 7 und 10 Jahren. Nach einigen Tagen in unserer Familie wurde die dringend notwendige Zahnsanierung und Behandlung der vereiterten Zahnfleischentz├╝ndung (9 Z├Ąhne mu├čten komplett entfernt werden)durchgef├╝hrt und seit diesem Eingriff war BODO nicht wieder zu erkennen. Er mu├čte vorher starke Schmerzen gehabt haben, denn seit diesem Tag wurde er wieder fr├Âhlich, h├╝pfte wie ein Junghund und lie├č brav alle notwendigen Nachbehandlungen ├╝ber sich ergehen. Seine urspr├╝nglichen Pflegeeltern Doris und Alexander hatten ihn zwei Tage nach dem Eingriff zu sich geholt und sich dann gl├╝cklicherweise sehr bald zur endg├╝ltigen Adoption von BODO entschlossen. Bei seinem letzten Besuch Ende Dezember bei uns staunten wir alle nicht schlecht, denn es begr├╝├čte uns ein aufgeweckter, freundlicher und sehr gepflegter kleiner Wuschel mit kessem, blauem Halstuch. Wir w├╝nschen unserem Sch├╝tzling noch viele vergn├╝gte Jahre in "seiner" liebevollen Familie!


MIMMI, eine etwa 6-8 j├Ąhrige Spitzmixh├╝ndin wurde von uns im August 2005 aus einem slovak. Tierheim geholt, da sie dort, aufgrund ihrer sehr ├Ąngstlichen und verst├Ârten Art keinerlei Chance auf Weitervermittlung gehabt h├Ątte. MIMMI war extrem eingesch├╝chtert und hatte enorme Ber├╝hungs├Ąngste. Sie anzuleinen und einen Spaziergang zu machen bedurfte gro├čem Zeitaufwand und endlich im Freien, hatte sie sich anfangs keinen cm bewegt. Nach einigen Wochen intensiver Zuwendung wurde ihr Verhalten sch├Ân langsam zutraulicher und am 24. September 2005 hat sie uns dann mit einem kleinen m├Ąnnlichen Welpen ├╝berrascht. Somit blieb MIMMI samt ihrem kleinen NIKKI bis zum 28. November 2005 in unserer Obhut und dann der unglaubliche Gl├╝cksfall: Eine sehr gro├če Tierfreundin, die leider nach 16 Jahren ihren Spitzr├╝den verloren hatte und NIKKI aufnehmen wollte, war von MIMMI und ihrer Leidensgeschichte sehr bewegt. Als die Dame dann am 28.11. "ihren" NIKKI ├╝bernehmen wollte und auch MIMMI kennenlernte, entschloss sie sich, beide Hunde zu adoptieren. Da genug Platz und Zeit vorhanden ist, und auch die liebe ans├Ą├čige H├╝ndin und die Katzen "keine Einw├Ąnde" hatten, stand nach kurzer Zeit fest, dass MIMMI + NIKKI bleiben d├╝rfen. Einen liebevolleren und geeigneteren Platz h├Ątten wir uns f├╝r die arme Spitzh├╝ndin nicht vorstellen k├Ânnen ! Ein herrliches Vorweihnachtsgeschenk f├╝r alle Beteiligten und nat├╝rlich ganz besonders f├╝r unsere MIMMI !

Das ist Mama MIMMI

und ihr Welpe NIKKI




Otti nach notwendiger Komplettrasur u n d Otti nach einigen Wochen......

OTTI wurde schwer verletzt und sehr arg verlaust und verwahrlost neben einem Bahndamm gefunden. Die tier├Ąrztliche Untersuchung hat ergeben, dass OTTI (Name von uns) am ganzen K├Ârper Prellungen erlitten hat und au├čerdem fast blind ist. Das Alter konnte nur gesch├Ątzt werden, auf jeden Fall ist er schon ein ziemlicher Senior. Als er bei uns "einzog" wirkte er lebensm├╝de, bewegte sich kaum, mu├čte getragen werden und war v├Âllig teilnahmslos, in sich gekehrt und sehr traurig. Angst vor Ber├╝hrungen hatte er au├čerdem. Wodurch der kleine, liebe und problemlose Hund so immens zu Schaden kam, ist nat├╝rlich nicht mehr nachvollziehbar. Es hat zwar einige Wochen gedauert, bis OTTI etwas Zutrauen und Lebensfreude gefunden hat, umso sch├Âner war es anzusehen, wenn er vorsichtig aber mit Freude bei den Spazierg├Ąngen auf meine Wort geh├Ârt und sich daran orientiert hat. Einer der sch├Ânsten Momente f├╝r uns war, als OTTI uns nach Wochen das erste Mal mit seiner Stummelrute entgegenwedelte. Nach einer Zeitungseinschaltung hatten sich zwar viele Interessenten gemeldet aber der optimale Platz hat sich erst 10 Tagen nach der Erscheinung ergeben. OTTI lebt jetzt in Pitten in N├ľ bei einer sehr r├╝stigen und liebevollen Pensionistin zuhause und taut jeden Tag ein bisschen mehr auf. Wir w├╝nschen ihm noch viele gl├╝ckliche Jahre mit seinem lieben Frauchen !


Die blinde Hauskatze BINI (getauft haben wir sie) war sicher schon l├Ąngere Zeit herrenlos in Ober- oder Untersiebenbrunn in N├ľ auf der Stra├če unterwegs, als sie Passanten eingefingen und zu Tier├Ąrztin Renate Brezovsky zum Einschl├Ąfern brachten. Nach gr├╝ndlicher Untersuchung wurde zwar starke Unterern├Ąhrung, Unterk├╝hlung und eben v├Âllige Blindheit festgestellt, sonst war BINI aber gesund. Und so blieb sie selbstverst├Ąndlich am Leben und wurde in der Ordination vorerst einmal bestens versorgt. Einige Tage darauf habe ich dann BINI in unsere Familie geholt und noch etwas aufgep├Ąppelt. Die ersten Tage waren f├╝r das blinde Katzerl unter all den anderen Tieren sicher nicht lustig und so haben wir dringend einen Einzelplatz gesucht. Nach einer Einschaltung in der Kronenzeitung haben wir dann am 23. Oktober 2005 d e n Traumplatz f├╝r BINI in Strasshof als Einzelkatze gefunden und Frauchen und BINI sind sehr gl├╝cklich miteinander. Ein r├╝hrendes Beispiel daf├╝r, dass auch Tiere mit Handicap durchaus das Recht auf Leben haben und es auch sehr viele Tierfreunde gibt, die solchen Tieren ein sch├Ânes
Leben an ihrer Seite erm├Âglichen. Macht uns sehr gl├╝cklich und gibt enorme Kraft zu wissen, dass man nicht alleine steht mit dieser Meinung.






Mehr oder weniger zuf├Ąllig haben wir vom Einschl├Ąferungstermin (wegen B├Âsartigkeit!) dieses noch nicht ganz einj├Ąhrigem R├╝den erfahren. Um 13.00 an einem Mittwoch w├Ąre das Leben f├╝r ihn zu Ende gewesen, weil die Besitzer nicht zurecht gekommen sind, obwohl sie den Hund seit Welpenalter hatten. Wir konnten die Halter ├╝berzeugen und am gleichen Tag abends war B├äRLI unser Sch├╝tzling. Er zeigte massives Dominanzverhalten, war speziell am hinteren R├╝cken keinesfalls anzugreifen oder zu streicheln und entpuppte sich als enormer Angstbeisser. Nach eingehender tier├Ąrztlicher Untersuchung und R├Ântgenaufnahme wurde festgestellt, dass B├äRLI einen Spalt im Beckenboden aufwies, was auch die Angst vor Ber├╝hung erkl├Ąrte.
Mit viel Liebe, Behutsamkeit und Zuwendung gelang es uns, das Vertrauen dieses durchaus sehr anh├Ąnglichem und liebesbed├╝rftigen Hundes zu gewinnen und wir waren sehr froh f├╝r ihn, als B├äRLI nach 8 Wochen bei seiner neuen Familie in Wien einziehen durfte. Doch das Gl├╝ck w├Ąhrte nur knapp drei Monate, dann erhielten wir den Anruf, dass B├äRLI wieder gebracht wird, da er auf die Kinder geschnappt hatte. Also war B├äRLI wieder da und zeigte die gleichen Symptome wie vorher - ein totaler R├╝ckfall in das gleiche Verhaltungsmuster. Ich mu├č zugeben, zeitweise war ich doch sehr traurig und pessimistisch, ob sich f├╝r den Kleinen doch der geeignete Platz finden lassen w├╝rde. Man mu├čte bei B├äRLI nur wirklich auf grobe oder pl├Âtzliche Bewegungen achten, da er immer noch sehr ├Ąngstlich mit regelrechten abwehrenden Beissattacken reagierte, obwohl es ihm sofort wieder leid tat. Nach einigen Wochen war es uns schon wieder m├Âglich, den Zugang zu ihm zu finden, z.B. ihn behutsam zu b├╝rsten und ganz vorsichtig abzutrocknen. Durch Vermittlung bekam ich den Kontakt zu Uschi, einer gro├čen Tierfreundin aus B├Âheimkirchen, die selbst schon einen eher eigenwilligen R├╝den aus dem Tierschutzhaus hatte. Nach anf├Ąnglicher verst├Ąndlicher Unsicherheit hat sie sich dann doch entschieden, B├äRLI eine Chance zu geben und so fuhren wir, beladen mit B├äRLI und viel Hoffnung an einem Samstag nachmittag nach B├Âheimkirchen. Ab diesem Tag ist nun B├äRLI bei seinem neuen Frauerl und es klappte von Anfang an alles bestens. Mit Uschi┬┤s anderen beiden Hunden und Katzen versteht er sich prima und dank des gro├čen Einf├╝hlungsverm├Âgens der neuen Besitzerin und ihres Ehemannes sind auch keine oder nur minimale Abwehrreaktionen und Aggressionen von B├äRLI vorhanden. B├äRLI ist immer noch der gleiche Angsthase, aber mit einigen wenigen Achtsamkeiten, die ohne weiteres f├╝r jeden Tierfreund verst├Ąndlich sind, kann man dem kleinen Hund die Angst nehmen bzw. erst gar keine Angst aufkommen lassen und somit allerbestens mit ihm zusammenleben, kuscheln und viel Spa├č haben. Wir freuen uns sehr f├╝r B├äRLI und hoffen, dass er bei Uschi & Familie jetzt endlich seinen Lebensplatz gefunden hat.