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Vermittlungserfolge


Nat√ľrlich sehen wir jeden Sch√ľtzling, dem wir das zuk√ľnftige Leben verbessern und versch√∂nern konnten, als einen "Vermittlungserfolg", jedoch gibt es auch die Sorgenkinder - die sogenannten "schwer vermittelbaren" Tiere, die aus den unterschiedlichsten Gr√ľnden nicht so ohne weiteres eine neue Familie finden.
Menschen m√∂chten oftmals ein problemloses Tier, an dem und mit dem alles stimmt. Sobald ein Tier jedoch √§lter oder alt, krank, behindert, oder in irgendeiner Art verhaltensauff√§llig ist, schrecken viele Menschen zur√ľck.
Aber es gibt gottlob auch gen√ľgend Tierfreunde, die sich solch einer Herausforderung stellen und auch diesen √§rmsten der armen Geschl√∂pfe ein liebevolles Zuhause geben. Die Zeit und Kosten f√ľr eventuell √∂fter anfallende Tierarztbesuche auf sich nehmen, denen eventuell dumme Bemerkungen √ľber behinderte Hunde und "dass man die doch lieber einschl√§fern sollte" egal ist, oder die die Zeit und Geduld aufbringen, um mit einem verhaltensgest√∂rten Tier zu arbeiten.
Und genau auf diese Menschen hoffen wir wir immer wieder und m√∂chten diese Seite speziell denjenigen widmen, die einem speziellen Sorgenkind von uns ein neues Zuhause gegeben haben! Aus diesen Sorgenkindern sind durchwegs Sonnenkinder geworden, die oftmals noch dankbarer sind als andere, bislang sorglose Sch√ľtzlinge.



UPDATE 7. Juli 2008:

Lange mu√üte Silvo in einem Tierheim sein Dasein fristen doch jetzt hat er in einem Gnadenhof in √Ėsterreich seinen Altersitz bezogen. Er f√ľhlt sich da sehr wohl und macht auch Fortschritte.
Auch ein eigenes Körbchen, das er sichtlich geniesst !

Sollen Sie eine Patenschaft f√ľr Silvo √ľbernehmen wollen, bitte um Kontaktaufnahme direkt an "Animal Friends for Respect e.V." - siehe unten. Vielen Dank !


Silvo - diese Augen erzählen viel ...

(Oktober 2007) Silvo lebt seit ca. 3 Jahren einsam in einem Tierheim in Bratislava, weil er leider sehr scheu ist, seine Augen erz√§hlen von ganz viel Leid. Seine Vorgeschichte: Ein slowakischer Mann wollte eine neue Rasse z√ľchten und verpaarte Sch√§ferhunde mit Doberm√§nnern. In einer Wohnung und einem kleinen G√§rtchen √ľberlie√ü er die Hunde sich selbst, ohne menschliche Zuwendung, ohne Streicheln und nur unzureichend Futter. Slowakische Tiersch√ľtzer haben diese Hunde gerettet, alle fanden schon ihr Zuhause oder Menschen, die nun gl√ľcklich mit ihnen sind. Silvo ist ein vergessener dieses Rudels, lebt einsam und alleine.... Er ist absolut nicht aggressiv oder bissig und wir w√ľnschen uns f√ľr diesen gutm√ľtigen R√ľden Tierfreunde, die Verst√§ndnis haben! Er wird garantiert in den richtigen H√§nden sehr bald Zutrauen fassen. Unsere Orgi hat bereits zwei H√ľndinnen aus diesem Rudel aufgenommen und mittlerweile gut vermittelt. Auch sie haben sehr bald gelernt, da√ü Hundeleben auch sch√∂n sein kann. Ihre Menschen haben deren Herz gewonnen und sind gl√ľcklich mit ihnen.
Wer gibt dem traurigen Silvo eine Chance?
Herzliche Gr√ľ√üe Anne Wolfrum Animal Friends for Respect e.V. e-mail: wolann5@web.de
oder Tel. +49(0)9227/940779 und Mobil: +49 (0)174/4441600
www.animal-friends.eu



Den weiteren Verlauf von KLARA¬īs Rettung, ihren Einzug in eine neue, liebevolle Familie und wie sie sich von diesen durchlebten Tortouren erholt hat, kann man auf www.tierschutzengel.de/Tierschutzengel/Hilfe/Flugpate/Klara/klara.html nachlesen. Es ist eine wahre Freude die positive Entwicklung dieser geschundenen Seele verfolgen zu d√ľrfen ! Allen beteiligten Tierfreunden, die dieses kleine Wunder zuwege brachten, kann nicht genug gedankt sein!
Hier nur einige Ausz√ľge, die Klara¬īs Fortschritte zeigen:


Neues von Klara 12.10.07

Unser Kl√§rchen ist auf dem Wege der Besserung. Ihre Blutwerte sind zwar noch nicht wieder im Normalbereich, aber ihr H√§matokrit hat sich verdoppelt und liegt nun bei 28,4 und ihr Hb Wert ist von 2,0 auf 3,5 gestiegen!Wir freuen uns sehr dar√ľber und die Kleine hat sogar schon gut 2 Kilo zugenommen!
Die weitere Therapie ist f√ľr Klara ist nun festgelegt, und wir behandeln nun zuerst ihre Leishmaniose mit einer Glucantimekur, deren Schema genau von Dr. Vetrella festgelegt wurde. Wenn alles gut l√§uft und sich Klara in 4 Wochen weiter erholt und die Blutwerte eine Narkose zulassen, dann wird Frau Dr. Vetrella in einer langwierigen Operation Klara`s Nase mit einem Transplantat sch√ľtzen und ihr gleichzeitig wieder ein zweites Nasenloch machen, damit Klara genug Luft bekommt. Im Moment hat sie nur ein Nasenloch und hat dadurch teilweise Probleme. Weiterhin wird dann auch ihr Unterkiefer mit einem Transplantat gesch√ľtzt, so dass sie wieder besser fressen kann und die empfindliche Schleimhaut, die jetzt schutzlos au√üen liegt, gesch√ľtzt wird. Frau Dr. Vetrella vermutete, dass Klara`s Verletzungen evtl. von einem Feuerwerksk√∂rper kommen k√∂nnten, den man ihr in die Nase gesteckt hat. Leider hat sie eine derartige Verletzung schon einmal bei einem Hund in Italien gesehen, der die gleichen Wunden aufwies und dem leider ebenfalls diese schreckliche Misshandlung wiederfahren ist.
Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass Klara das alles schaffen wird, denn sie ist eine ganz tapfere und liebe H√ľndin. Sie hat in der Tierklinik alle Untersuchungen brav √ľber sich ergehen lassen und niemals geknurrt oder geschnappt. Ansonsten ist sie noch sehr √§ngstlich, wird aber ganz, ganz langsam freier, wenn wir alle zusammen spazieren gehen. Gestern haben wir sie das erste Mal bellen h√∂ren, als ein fremder Hund auf uns zukam, der mit einem unserer Hunde spielen wollte. Geht ein fremder Hund auf Klara zu, dann schreit sie vor Panik erstmal auf und versucht zu entkommen. Sie hat sicherlich nicht so gute Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht, aber die Zeit wird auch diese Wunden heilen..



Diese schrecklichen Bilder gingen Anfang September 2007 durch die Verteiler:

Dieses arme Wesen heisst Klara und brauchte dringend Hilfe. Wir haben sie w√§hrend eines Kurzurlaubes in Spanien gesehen und sie hat uns in unseren Tr√§umen verfolgt. Niemals zuvor haben wir ein derart geschundenes Tier gesehen. Klara hatte sich in Spanien mehr tot als lebendig zu einem kleinen Bauernhof mit einer Hufschmiede geschleppt. Die Frau des Hufschmieds sah die erbarmungsw√ľrdige Kreatur und dachte, da√ü Klara zum Sterben gekommen war und stellte ihr einen Napf Wasser hin........Aber - Klara starb nicht, sondern zog sich in einen Teil eines Schuppens zur√ľck. Der Hufschmied und seine Frau gaben ihr dann t√§glich Wasser und Trockenfutter und lie√üen sie in ihrem Schuppen auf der Erde schlafen.

Bei ihrem ersten Anblick mussten meine Freundin und ich wirklich einen Moment √ľberlegen, um was f√ľr ein Tier es sich handelt, da√ü da aus dem Schuppen gelaufen kam. Klara sah aus wie eine Hy√§ne, total abgemagert mit wenig Fell und tr√ľbem Auge und fehlender Nase. Wo die Hunde ihr sch√∂nes schwarzes "Radiergummi" als Nase haben, klafft bei Klara nur ein Loch, aus dem der Nasenknorpel herausschaut.

Wieder in Deutschland lie√ü uns das Schicksal von Klara keine Ruhe und trotz aller widrigen Umst√§nde beschlossen wir, da√ü Klara zu uns nach Nordhorn in Pflege kommen soll. Wir hatten einfach Angst, da√ü Klara nicht mehr lange in dem Schuppen √ľberlebt, in ihrem jetzigen Zustand. Mit Hilfe eines befreundeten Vereins (danke Antje und auch Liane von den Hundepfoten!) konnte Klara bald darauf nach Deutschland reisen, wo wir haben sie in Osnabr√ľck in Empfang genommen haben. Uns bot sich ein furchtbarer Anblick. Die arme Maus sah wesentlich schlimmer aus, als auf allen Fotos. Klara war voller Ungeziefer, abgemagert bis auf die Knochen, die Augen voller Eiter und hatte schlimmen, blutigen Durchfall. Die Tier√§rzte, die Klara bislang kennengelernt haben, waren entsetzt √ľber ihren Zustand und wir wissen leider noch nicht, ob sie es schafft, denn sie hat seit heute auch noch hohes Fieber. Die folgende "Bestandsaufnahme" beim Tierarzt zeigte, da√ü Klara massive Entz√ľndungen im Bereich des Zahnfleisches hat, auf dem gar keine Haut im Moment mehr zu sehen ist. Zus√§tzlich fehlen ihr Teile des Unterkiefers, so da√ü nur noch der Knochen mit etwas Haut vorhanden ist. Ihr Maul kann sie nicht weit √∂ffnen und ihre Nase ist komplett weg. Durch diese Fehlstellungen hat sie massive Probleme beim Fressen und wir m√ľssen ihr Futter m√∂glichst weich zubereiten. In Spanien h√§tte sie nicht mehr lange √ľberlebt.
Aber dennoch möchte Klara leben und das zeigt sie uns ganz deutlich. Trotz ihres geringen Gewichts von 4,5 Kilo bei 40-45 cm Grösse wackelt sie tapfer zu ihrem Fressnapf und verschläft ansonsten den Rest des Tages in ihrer geliebten Box, die sie zu ihrer Höhle auserkoren hat und kuschelt sich an ihre Wärmflasche. Und zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie ein weiches Lager und muss nicht frieren und hungern.

Leider k√∂nnen die Tier√§rzte im Moment noch nicht genaue Angaben zu ihren Verletzungen machen. Es k√∂nnte sein, da√ü sie die Schnauze in einer Falle stecken hatte, ebenso w√§re es m√∂glich, da√ü sie nicht tauglich zur Jagd war und ein J√§ger sie erschiessen wollte und es ihm mi√ülungen ist. Sollte Klara es schaffen und sich wieder etwas erholen, werden sicherlich R√∂ntgenbilder Aufschluss dar√ľber geben k√∂nnen, welche Verletzungen sie noch hat und was ihr widerfahren ist und vor allen Dingen, wie wir ihr helfen k√∂nnen.

Wir werden weiter √ľber Klara und ihr Schicksal berichten und w√ľrden uns freuen, wenn Sie uns ein kleines bi√üchen unterst√ľtzen k√∂nnten, da f√ľr Klara eine Menge Tierarzt-und Klinikkosten entstehen, die unseren Verein doch sehr stark belasten werden.
Auch √ľber liebe Paten w√ľrde Klara sich freuen!!

Kontakt bitte direkt an:
Ursula Brunn, www.tierschutzengel.de





(10.April 2008)
Entwarnung f√ľr NERO und eine sehr gute Nachricht f√ľr alle Tierfreunde!
Er hat einen sch√∂nen Fixplatz in Deutschland gefunden und die √úbersiedlung ist bereits erfolgt. Wir alle freuen uns sehr f√ľr den lieben R√ľden und hoffen, dass dieses Zuhause sein "Hafen" sein wird.

‚ÄěNero‚Äú wurde im September 2006 geboren und von einer ‚ÄěHobbyz√ľchterin‚Äú an einen schwer alkoholkranken Mann verkauft. (er und seine Neffen haben im Fernsehen geh√∂rt, dass Australien Sheppard¬īs gute Therapiehunde sind und sie glaubten, dass der Hund dem einsamen alten 70-j√§hrigen Mann helfen w√ľrde).

Der Mann war schon mit dem Welpen √ľberfordert, da er schwerh√∂rig und gehbehindert war und im Rausch den Hund oft gar nicht wahrnahm.

Als er ihm einmal davonlief, konnte ich den wenige Monate alten Welpen ‚Äěbergen‚Äú. In der kleinen Gemeindebauwohnung war √ľbrigens Tierhalteverbot. So willigte er ein, dass ich ihm den Hund abkaufe und ich ihn mit dem Kleinen besuchen komme. Allerdings reagierte die zust√§ndige Stadtr√§tin versp√§tet, sodass er sich den Hund wieder abholte. Dann begann f√ľr ‚ÄěNero‚Äú der Leidensweg. Dem Hund wurde vermutlich Alkohol gegeben und der Tierarzt verst√§ndigte den Amtstierarzt. Dieser kam angemeldet und hatte keinen Grund, den Hund abzunehmen (Wasser, Hundefutter, keine Spuren von Misshandlung‚Ķ)
‚ÄúNero‚Äú wurde in der engen Wohnung gehalten, hatte nie einen Auslauf und der Mann sa√ü in der Mittagshitze im Hochsommer mit dem Hund an der Stra√üe auf einer Bank. Bewegte sich der Hund, wurde er an der Leine zur√ľckgezerrt. Diese Tierhaltung wurde von vielen Menschen beanstandet, da die Wohnung direkt an das Schulgeb√§ude angrenzt. F√ľr mich begann ein Spie√ürutenlauf zu den zust√§ndigen Beh√∂rden (Stadtgemeinde, Amtstierart, Tierombudsfrau, Frau Entenfellner‚Ķ)- alles erfolglos !

Eine L√∂sung ergab sich erst im Oktober 2007, als sich der Mann bei einem Sturz √ľber die Stiege schwer verletzte. Nero hatte ihn an der Leine gezogen. Da erkannten auch die Zust√§ndigen der Stadtgemeinde, dass Hund und Herrl im eigenen Kot fast erstickten und der Hund die Wohnung total demoliert hatte. Der Hundehalter erlitt auch einen psychischen Zusammenbruch und drohte, sich und den Hund umzubringen.
Er wurde in die Krankenanstalt nach Mauer gebracht und ‚ÄěNero‚Äú ins Tierheim. Einige Wochen sp√§ter verzichtete der Besitzer auf den Hund, sodass er ab sofort vom Tierheim vermittelt werden kann. (√úbrigens ist Neros Besitzer vor zwei Wochen verstorben).

Nero hat nat√ľrlich gewaltige Defizite in der Wahrnehmung der Umwelt, hatte nur sehr wenig Kontakte zu Hunden. Zu Menschen ist er sehr zutraulich und er ist auch nicht verwahrlost. Nat√ľrlich ist jeder Tag im Tierheim (er ist mit einer √§lteren H√ľndin beisammen) zu viel, denn er sollte endlich leben und lernen d√ľrfen. Er wird im Tierheim St. P√∂lten von Spazierg√§ngern ausgef√ľhrt.
Ich w√ľrde mir f√ľr diesen Hund w√ľnschen, dass er bei lieben, geduldigen und erfahrenen Menschen nachholen darf, was ihm als Welpe und Junghund verloren gegangen ist.

Interessenten bitte an folgenden Kontakt wenden:
Andrea Haunlieb
andrea_hlb@yahoo.de




ES GIBT WENIGE NACHRICHTEN, DIE EINE SOLCHE TOPPEN K√ĖNNTE UND WIR ALLE FREUEN UNS RIESIG F√úR DEN LIEBEN SENIOR, DER ENDLICH, NACH SO VIELEN TRAURIGEN ERFAHRUNGEN UND EINIGEN JAHREN IM WR. TIERSCHUTZHAUS, IN SEIN LIEBEVOLLES ZUHAUSE √úBERSIEDELN DURFTE.
Wir werden H√∂rby nat√ľrlich weiterhin im Auge behalten und w√ľnschen ihm und seinem Frauchen eine wundersch√∂ne, gemeinsame und noch sehr lange Zeit.


(24. Februar 2008) Hallo Brigitte,

Du kannst Hörbi von der Vermittlungsseite nehmen, er hat einen Platz bei Frau F. bei mir in Lanzendorf bekommen!
Super !! freu¬ī mich ¬īsehr f√ľr den alten Hund - er hat es dort sehr gut und ich bin ja mit der alten Dame sowieso in Kontakt, lg Biggi



(10.Februar 2008)
Eine wirklich gute Nachricht f√ľr alle Tierfreunde!
Astor geht es blendend ,wie man unschwer auf dem Bild sehen kann.
Er h√∂rt ganz toll, l√§uft gut auch ohne Leine und auch sonst hat die Familie nur Positives √ľber ihn berichtet.
Wir alle freuen uns f√ľr Astor und seine Familie ! Man sieht die Freude in seinen Augen m√∂ge dieser Glanz in alle Herzen scheinen .....

mfg, Karin Berger - Projektleitung Tierhilfe S√ľden

Es war einmal ...so beginnen normalerweise Märchen.
In diesem Fall aber ein Alptraum f√ľr einen kleinen schwarzen Hund. Er wurde von seiner Mutter die Zeit ihres Lebens an der Kette hing geboren .. nat√ľrlich hing sie auch w√§hrend der Geburt an der Kette. Namen hatte er keinen. Wozu auch - er hatte ja bald eine eigene Kette.
Tragischerweise hat seine Mutter ihre Kette um sein kleines Bein gewickelt. Als die "Besitzer" es bemerkten war das kleine Bein abgefault - die Kette ins Fleisch eingewachsen. Eine Nachbarin konnte sein Vegetieren nicht mehr mitansehen und hat ihn eines Nachts "befreit" und ins Tierheim Dubnica gebracht. Das Beinchen ist nicht mehr zu retten gewesen, genau wie das arme Muttertier - nur mehr eine Amputation rettet sein Hundeleben. Und "Er" bekommt endlich auch einen Namen.

Astor darf im Tierheim erstmals laufen, h√ľpfen und spielen. Zwar auf drei Beinen aber er ist so gl√ľcklich endlich frei zu sein - man sieht es ihm an. Es ist soviel nachzuholen f√ľr Astor. Liebe, Spazierg√§nge - aber am sch√∂nsten w√§re eine eigene Familie.
Menschen, die ihm das geben das er so sehr liebt - Streicheleinheiten (er bewegt sich kaum aus Angst das man dann aufhört). Astor ist jetzt ca.5 Jahre alt, er liebt Kinder, verträgt sich gut mit anderen Hunden.
Leine oder Hundegeschirr: kein Problem.
Katzenvertr√§glichkeit m√ľ√üte man noch pr√ľfen.
Aber: Im Tierheim h√ľtet Astor eine gro√üe Ziegenherde. Er liegt in der Mitte der Herde und schaut ihnen zu (leider gibt es davon kein Bild).




AM 6. JANUAR 2008 erreichte uns die gute Nachricht, dass AMOL einen wunderbaren Fixplatz finden konnte !
Danke an alle, die bei der Betreuung und Vermittlung hilfreich waren und dieses gl√ľckliche Ende erm√∂glicht haben.

AMOL - nur die Nummer 236 - wartet seit dem 20.07.2005 im Tierheim in Lodz.

Er ist ein 10 jähriger Schäferhundmischling, ist groß und hat eine unscheinbare Fellfarbe. ...Was hat er denn schon den jungen Hunden dort im Tierheim entgegensetzen, wenn es um die Erhaschung der Gunst des Menschen geht, der am Gitter vorbeiläuft...?
Amol verh√§lt sich im Tierheim unscheinbar. Er hat sich schon aufgegeben. Er verl√§sst seine Hundeh√ľtte gar nicht und wartet nur noch auf seinen Tod.
Nur manchmal kommt er langsam zum Gitter, l√§sst sich streicheln und geht wieder. Er ist sehr, sehr traurig. Amol ist sehr sanft und √ľberhaupt nicht aggressiv.
Wie Amol auf Katzen reagiert können wir leider nicht sagen.
In Polen hat er keinerlei Vermittlungschancen!
Soll Amol den Rest seines Lebens in einem √ľberf√ľllten Tierheim verbringen, das 500 Hunde beherbergt und in dem tgl. 1 Hund totgebissen wird oder einfach so am Morgen tot im Zwinger gefunden wird?
Wir suchen liebe Menschen, die Amols Augen wieder gl√ľcklich gl√§nzen lassen.
Amol könnte schon im November `07 gemäß den Einreisebestimmungen ausreisen!
Kontakt:
TSV Hundehilfe Polen e.V.
Frau Jennifer Möhring
e-mail: hundehilfe-polen@gmx.de
oder Tel: 02066/902304 (ggf. AB)




Nikos hat es geschafft - Der blinde, arme R√ľde, hat nach 10 Jahren eingesperrt in einen Keller, endlich einen Platz wo er gl√ľcklich sein kann. Nikos hatte das Gl√ľck vorr√ľbergehend auf einer Pflegestelle zu sein, die hervorragende Vorarbeit geleistet hat und ihm schon viel Angst nehmen konnte. Endlich darf Nikos auch die sch√∂nen Seiten des Lebens kennenlernen. Mehr von Nikos` Leidensweg und wie er zu uns kam, k√∂nnen sie hier nachlesen.
Die Boxernothilfe-Austria möchte sich hiermit auch bei ALLEN bedanken, die zu Nikos` Rettung und Lebensfreude beigetragen haben!
Am 11. Oktober 2007 hatte das Leid f√ľr NIKOS endg√ľltig ein Ende !
Es war soweit: Nikos ist in sein neues Zuhause nach Kaltenleutgeben √ľbersiedelt...und es geht ihm SUPER!!!!!!!!

Eine reizende Dame mit 2 kastrierten Kleinh√ľndinnen hat ihn adoptiert und wird dem liebenswerten Kerl noch einen sch√∂nen Lebensabend bereiten.

Nikos in seinem schönen Zuhause
mit einer seiner neuen Freundinnen namens Elli


Viele Wochen verbrachte NIKOS in einer sehr liebevollen, privaten Pflegestelle und seine Pflegemama hat dem lieben Sch√ľtzling sogar einen eigenen Bericht gewidmet. Die umfassende Geschichte von Niko¬īs Befreiung und Rettung, √ľber seinen Transport nach Wien und seine Zeit in der Pflegestelle k√∂nnt ihr unter www.boxernothilfe-austria.at/gefunden.php nachlesen.


Juli 2007
Ein B√ľrgermeister einer Gemeinde hat veranlasst, dass ein Haus ger√§umt wird. Das Ehepaar musste das Haus verlassen. Der Amtsveterin√§r wurde beauftragt die Hunde einzuschl√§fern. Dies erfuhr die Pr√§sidentin des Tierheimes in Colmar und k√§mpfte gegen die Beh√∂rden um das √úberleben der Tiere. Es waren insgesamt 20 Hunde. Ein Hund war jedoch so sehr krank, dass er gleich eingeschl√§fert wurde. Die anderen Hunde wurden ins Tierheim nach Colmar gebracht. Nikos ist eine ganz arme Socke, wie die anderen Hunde aus dem Haus auch.
Er ist auf einem Auge blind und hat die Menschheit noch nicht aufgegeben. Er kommt am Gitter vor und schaut neugierig einäugig in die Welt, die sich ihm da plötzlich erschließt. Armer Tropf, der bald ein Zuhause braucht.
Nicos zeigt schon reges Interesse an seiner Umwelt.. Er fing draussen gleich an Gras zu fressen, das machen nicht alle der anderen.. Manche der Hunde, vor allem die J√ľngeren, legen sich einfach auf den Boden und bewegen sich nicht mehr, wenn man sie rausholt.



Liebe Frau Höss! (3.2.2007)
Zoe und Leon haben sich schon gut eingewöhnt und machen mir viel Freude!
Leon zieht schon seine Runden auf dem Balkon und hatte dabei schon eine Begegnung mit der Kr√§he. Tapfer hat er zur√ľckgekeppelt! Au√üerdem frisst er wie verr√ľckt. Beim Puscheln h√∂rt er sich an wie ein unge√∂ltes Scheunentor!
Zoe war in den ersten Tagen sehr zur√ľckgezogen und hat sich oft verkrochen. Den Besuch meiner Enkelkinder hat sie gar nicht goutiert, auch vor meinem Sohn hat sie Rei√üaus genommen. Meine Freundin Nina hat sie freudig begr√ľ√üt und sich gleich ausgiebig streicheln lassen.
Liebe Gr√ľ√üe, Ingrid G.

Die beiden Seniorkatzen hatten Gl√ľck im Ungl√ľck und wurden bei Katzenliebhaberin Frau G. trotz h√∂herem Alters noch liebevoll aufgenommen.



Der kleine "TANTI" (er heißt jetzt bei seinem neuen Frauchen JAKO) hier beim Abschied von seiner liebevollen Pflegefamilie mit Frauchen Frau M. aus Wien.
Der kleine √úberlebensk√ľnstler hat einen schrecklichen Leidensweg hinter sich, aber dennoch sein offenes und freundliches Wesen den Menschen gegen√ľber, keineswegs eingeb√ľ√üt. Angesichts der ihm zugestossenen Qualen, f√ľr uns alle etwas unverst√§ndlich, aber nat√ľrlich sehr erfreulich und wir hoffen, dass JAKO¬īs seelische Wunden genauso gut verheilen, wie seine k√∂rperlichen.
Viel Gl√ľck kleiner Mann und vergiss bald, was dir angetan wurde !


Jako¬īs Leidensweg haben wir auf unserer Seite
Traurige Tierschicksale/Hunde

festgehalten.




>>Deutsch-Geschichten-Vivat Tierecke.<< Hier ist die gesamte erfolgreiche Vermittlungsgeschichte von Patik nachzulesen

Am Abend dieses Tages waren es der Anrufe an die 200, die darauffolgenden Tage nochmals etwa 80 bis 100 ! und Yvonne vertraute meiner Vermittlungserfahrung und Vorauswahl, brauchte nur zum Hörer zu greifen und die "Nr. 1" der langen Liste anzurufen. Tags drauf waren Yvonne, Patik und Familie D. bereits verabredet.
BINGO, es waren die Richtigen!!! Sie sahen Patiks Bild und waren sofort verliebt. Eine Familienkonferenz wurde abgehalten, mitsamt der im Nebenhaus wohnenden Mutter und es wurde entschieden: wir w√ľrden gern den Patik zu unserer Seniorh√ľndin dazu nehmen und ihm eine Chance auf ein sch√∂nes Hundeleben geben, koste es was es wolle..

Ja, und dort ist er jetzt seit 2. November 2006, der liebe kleine Racker! In einem Haus mit sch√∂nem hundegerechten Garten, Gassiwiesen rundherum, Menschen, die Zeit f√ľr ihn haben, die ihn schon sehns√ľchtigst erwartet haben. Auf dem Herd stand ein Topf mit gekochtem Huhn, f√ľr Patik..
Alles, alles Gute, kleiner Racker !

Und das ist die Vorgeschichte von Patik, dem behinderten Hundewelpen, der soooo gerne leben möchte !


Patik war einer von 5 Welpen einer Huendin, die sie, selbst ausgesetzt, im Feld zur Welt brachte. Sie wurden alle vom Tierheim Trnava (50 km von Bratislava entfernt) √ľbernommen, versorgt und nach und nach in liebevolle Familien vermittelt (einschliesslich der Hundemutter).
Patik wurde von einer kompetenten Tiersch√ľtzerin aus Bratislava mit anderen Welpen in Pflege genommen und bald fiel Yvonne N. auf, dass der kleine liebe Wuschel auf einem Vorderbeinchen hinkt... es folgten Roentgen und Arztuntersuchungen, die eine bittere Realit√§t aufzeigten: Patiks Ellbogengelenk links ist nicht richtig entwickelt, die Wachstumsfuge des einen Ellbogenknochens nicht vorhanden. Er benutzt das Beinchen, springt munter die Gartenstufen hoch und runter, gr√§bt mit beiden Vorderbeinchen... aber mit der Zeit wird das Beinchen kuerzer, der Ellbogen versteift (im g√ľnstigsten Fall), er wird zeitlebens hinken, sp√§ter ist mit einer Arthrose zu rechnen...

Die letzte Konsultation erfolgte bei Frau Dr. Vidoni, Leiterin der Kleintierchirurgie der Uni Wien. Nach einer gruendlichen Untersuchung konnte sie das vorherfestgestellte best√§tigen. K√ľnstliche Ellbogengelenke sind bei Jungtieren noch nicht spruchreif. Immerhin wurde eine, von einer anderen Stelle ins Gespr√§ch gebrachte, Amputation nicht empfohlen.

Medizinisch wurde f√ľr den Moment nun alles gr√ľndlich abgekl√§rt und es gibt im jetzigen Stadium der Missbildung keine wirklich sinnvolle Therapie f√ľr Patik. Vorrangig ist daher jetzt wichtig, f√ľr den kleinen Hundebub einen passenden und veranwortungsvollen Tierfreund zu finden, welcher dann, selbstverst√§ndlich immer in enger Zusammenarbeit mit uns, den Krankheitsverlauf beobachtet und nach und nach alle erforderlichen Schritte zur bestm√∂glichen Heilung veranlasst.(26.10.2006)

Patik ist bereits komplett geimpft, gechipt, hat einen EU Pass... ist noch nicht stubenrein aber bereits ziemlich selbstst√§ndig, d.h. er wuselt mit den anderen Pflegewelpen im Garten, tobt im Haus, wird er m√ľde (er ist mit seinen
3-3,5 Monaten der J√ľngste im Bunde), legt er sich irgendwo hin und h√§lt Siesta...


(3.10.2006)Hallo liebe Brigitte,
möchte mich wieder einmal melden und Bericht erstatten.
Cindy geht es sehr gut und sie macht sehr viel Freude. Am Freitag hat sie auch
einen Kratzbaum mit Höhle bekommen, den sie auch schon kräftig nutzt.
Es kommt mir auch so vor, als hätte sie schon etwas an Gewicht zugelegt.
Aber die meiste Freude hat sie mit ihrem kleinen Garten, allerdings nur wenn die Sonne scheint. Ansonsten macht sie nur einen Inspektionsgang.
Cindy darf auch bei meiner mutter im Bett schlafen!
Ich habe so lachen m√ľssen, wie sie mir erz√§hlt hat, dass sie irgendwann in der Nacht wach wurde und dachte warum sie so einen gro√üen Bauch hat. Dann hat sie gegriffen und Fell gesp√ľrt...... allerdings um 7h verlangt cindy vehement eine volle Futtersch√ľssel. Mama hat nicht gleich reagiert, da sie eine Langschl√§ferin ist, daf√ľr hat Cindy dann mit ihrem Kopf gestossen....also: steh¬ī endlich auf ich habe Hunger. Cindy ist auch ein "Wachhund", sobald sie etwas bei der T√ľre h√∂rt, ist sie auch schon dort. Bellen kann sie halt noch nicht ;-)
Eigentlich ist es uns unverständlich das man sich von so etwas Liebem trennen kann.
Mama ist ganz angetan von Cindy und w√ľrde sie um nicht in der Welt mehr hergeben.
Wer hätte das jemals gedacht, von jemanden der so auf Hunde fixiert ist. Irgendwie hat Cindy da ein kleines Wunder vollbracht. Na ja, bei der lieben Katze kein
Kunstst√ľck. Ich habe nat√ľrlich gro√üe Freude, weil ich merke wie meine Mutter durch Cindy aufbl√ľht und wieder eine Aufgabe gefunden hat.
Jeder der ohne Tier lebt ist eigentlich ein armer Mensch.
LG Astrid

CINDY wurde 11 Jahre lang als Einzelkatze gehalten und mu√üte dann von ihrem Besitzer wegen √úbersiedlung in einen Haushalt mit ans√§ssigen Katzen, abgegeben werden ! Anderen Samtpfoten begegnete sie mit regelrechten Schreiorgien und f√ľr CINDY war ein Einzelplatz unbedingt und sehr dringend notwendig. Dank der lieben Hilfe von Astrid, mu√üte CINDY nur wenige Tage bei uns inmitten der "Feinde" ausharren.



">Die liebe Mischlingsh√ľndin MILKA wurde zusammen mit ihren 12 Welpen im Juni 2006 von einer Tierfreundin aus einem Hundelager in Ungarn geholt. Sie war in einem extrem schlechten psychischen und k√∂rperlichem Zustand und in den n√§chsten beiden Wochen verstarben ihre Babies, trotz aufopfernder Pflege, an Schw√§chung, Durchfall und Fieber. MILKA¬īs Alter war sehr schwer einzusch√§tzen. Sie hatte viele sehr gro√üe Narben am ganzen K√∂rper und f√ľrchtete sich vor Artgenossen und Menschen anfangs gleichermassen. Selbst die "normalsten" Dinge des Lebens machten ihr gro√üe Angst und es dauerte wochenlang, bis die liebe und durchaus gutm√ľtige H√ľndin den ersten Spaziergang mit ihren Pflegeeltern, ausserhalb des vertrauten Gartenbereiches, wagte. Durch die geduldige und kompetente Pflege entwickelte sich MILKA aber immer mehr zu einem "normalen" Hund und die Freude und das Vertrauen in Menschenhand kehrten langsam zur√ľck. Nach mehrw√∂chiger intensivster Betreuung fanden wir f√ľr diese gute H√ľndin einen passenden Einzelplatz bei sehr liebevollen und geduldigen Tierfreunden in N√Ė. Diese Tierfreunde wissen, dass die seelischen Wunden bei MILKA immer vorhanden sein werden, jedoch macht es gro√üe Freude, ihre t√§glichen Fortschritte miterleben zu k√∂nnen und wir sind sicher, dass noch sehr vieles bei MILKA "herauszustreicheln" sein kann.


Zwei sehr h√ľbsche M√§dels: Liane und ihre Aysha !
Aysha wurde von uns als Welpe ebenfalls an eine junge Frau vermittelt, aber bedingt durch tragische famili√§re Umst√§nde, mu√üte Beatrix F. die liebe und problemlose H√ľndin im M√§rz 2006 wieder abgeben. Aysha ist mittlerweile fast 7 Jahre alt und hat jetzt in Liane ein neues, sehr liebevolles und engagiertes Frauchen gefunden. Aysha war fast drei Monate in unserer Obhut, bevor wir Liane trafen (die √ľbrigens wegen einem ganz anderen Sch√ľtzling von uns angerufen hatte). Die beiden harmonieren seit dem ersten Treffen hervorragend und Liane ist sicher, in Aysha ihren absoluten Traumhund gefunden zu haben. Wir freuen uns aufrichtig f√ľr die beiden und w√ľnschen viel Spa√ü und Freude miteinander.



Syres kam Anfang März zu uns .....

... nach kurzer Zeit erkrankte er schwer an der gefährlichen Viruskrankheit Parvovirose, kam aber dank der aufopfernden Liebe und Pflege seiner Pflegefamilie nach 14 Tagen wieder auf die Beine


.. und fand dann schliesslich fast drei Monate später endlich einen Traumplatz in Strasshof.
Der liebe Dogo-Staffimixr√ľde Syres war gerade 6 Monate jung, als er uns √ľberantwortet wurde. Wie so oft bei dieser Rasse, wurde er von einem zu jungen Menschen un√ľberlegt und wahrscheinlich mehr als Prestigeobjekt angeschafft und immer mehr vernachl√§ssigt. Bis endlich die Eltern des allein lebenden Buben nicht mehr zusehen wollten, eingriffen und Verantwortung f√ľr Syres √ľbernahmen, d.h. ihn zur Weitergabe freistellten. Obwohl es keine besseren Familienhunde als diese sensible, hochintelligente und anh√§ngliche Rasse gibt, stellt die Vermittlung von Hunden dieser Rasse uns immer wieder vor sehr gro√üe Probleme, denn die meisten Interessenten haben leider andere Vorstellungen von guter Tierhaltung als wir und leider sind sehr viele Menschen durch die vielen Berichte √ľber sogenannte Kampfhunde zu unrecht sehr verunsichert! Sogar zwei Bildeinschaltungen in der Kronenzeitung blieben ohne Erfolg aber dann endlich nach fast drei Monaten der absolute Platz-Hit ! Eine sehr tierliebende Familie in Strasshof mit kleinen Kindern, Katzen und anderen Kleintieren, die die Vorz√ľge dieser Rasse sch√§tzen und lieben k√∂nnen, hat Syres mit offenen Armen empfangen und er wird dort sicher ein himmlisches Hundeleben f√ľhren.




Skippy ist erst 10 Monate als er Anfang Januar 2006 zu uns kam. Er ist also weder alt, noch aggressiv, noch verhaltensgest√∂rt oder hat sonst irgendwelche unsch√∂nen Eigenschaften. Absolut ganz im Gegenteil: extrem freundlich und kinderlieb, vertr√§glich, katzenfreundlich, brav und folgsam, lernfreudig uvm. Trotzdem konnte bei aller Anstrengungen erst nach fast drei Monaten ein f√ľr ihn optimales Zuhause gefunden werden.

Skippy steht stellvertretend f√ľr einige Sch√ľtzlinge, die trotz bester Charaktereigenschaften doch mehrere Wochen oder sogar Monate in unserer Obhut verbringen m√ľssen, weil sich eben kein wirklich geeignetes neues Zuhause anbietet und wir eben, gemeinsam mit den Pflegefamilien, immer den optimalsten Endplatz f√ľr unsere Sch√ľtzlinge finden m√∂chten. Umso unverst√§ndlicher ist es uns allen daher, wenn manche Leute ganze Welpenw√ľrfe oder auch erwachsene Hunde innerhalb weniger Tage vergeben haben. Es bleibt leider zu bef√ľrchten, dass sehr viele dieser Tiere eines Tages wieder vor den T√ľren eines Tierschutzhauses herrenlos dastehen - wer wei√ü, wieviele unserer Sch√ľtzlinge aus solchen un√ľberlegten und laienhaften Vermittlungen stammen ..... ? Unseren Pflegetieren soll es auf keinen Fall so ergehen !


TIMMI ist ein fast 8-j√§hriger Dt. Sch√§ferr√ľde, der in seinem ganzen Hundeleben nur herumgereicht wurde. Am 19.November 2005 wurde er aus sehr schlechter Haltung im Freien aus einer sogenannten "Tierpension" in N√Ė von einer Tierfreundin geholt und uns zur Betreuung √ľbergeben. Trotz K√§lte und N√§sse mu√üte Timmi dort mehrere Wochen in einem Au√üenzwinger ohne Schutz und Unterstand hausen und dementsprechend schlecht war sein Gesamtzustand. Abgesehen von Verwahrlosung, Unterern√§hrung und Ber√ľhungs√§ngsten, war auch seine Rute gebrochen und sehr schmerzempfindlich. Die tier√§rztlichen Behandlungen griffen nur langsam und der seelische Zustand besserte sich in den ersten Wochen auch kaum. Aber durch die liebevolle und fachm√§nnische Betreuung in seiner Pflegefamilie sind die seelischen und k√∂rperlichen Beschwerden behoben und als TIMMI am 14. Januar 2006 in seine neue Familie abgegeben wurde, war er kaum wieder zu erkennen. Timmi ist ein jetzt ein gepflegter, ausgeglichener und imposanter Hund und wir w√ľnschen ihm noch viele sch√∂ne und gesunde Jahre ! Vielen Dank an dieser Stelle auch an Familie von Margret S. aus Wien 22; die das liebenswerte und gute Wesen dieses Hundes sofort erkannt haben und sicher sch√§tzen werden.


TIMMI, wie er in seine Pflegefamilie kam ....


und am Tag seiner "Adoption" - 8 Wochen später



Bodo einst und ...

...jetzt: 8 Z√§hne weniger, daf√ľr einige Quietschp√ľppchen und viel Liebe mehr ..
F√ľr den kleinen BODO werden diese Weihnachten sicher die sch√∂nsten seines Lebens gewesen sein. Er wurde mitte November herrenlos, verwahrlost und starr vor Angst aufgefunden. Gesch√§tztes Alter zwischen 7 und 10 Jahren. Nach einigen Tagen in unserer Familie wurde die dringend notwendige Zahnsanierung und Behandlung der vereiterten Zahnfleischentz√ľndung (9 Z√§hne mu√üten komplett entfernt werden)durchgef√ľhrt und seit diesem Eingriff war BODO nicht wieder zu erkennen. Er mu√üte vorher starke Schmerzen gehabt haben, denn seit diesem Tag wurde er wieder fr√∂hlich, h√ľpfte wie ein Junghund und lie√ü brav alle notwendigen Nachbehandlungen √ľber sich ergehen. Seine urspr√ľnglichen Pflegeeltern Doris und Alexander hatten ihn zwei Tage nach dem Eingriff zu sich geholt und sich dann gl√ľcklicherweise sehr bald zur endg√ľltigen Adoption von BODO entschlossen. Bei seinem letzten Besuch Ende Dezember bei uns staunten wir alle nicht schlecht, denn es begr√ľ√üte uns ein aufgeweckter, freundlicher und sehr gepflegter kleiner Wuschel mit kessem, blauem Halstuch. Wir w√ľnschen unserem Sch√ľtzling noch viele vergn√ľgte Jahre in "seiner" liebevollen Familie!


MIMMI, eine etwa 6-8 j√§hrige Spitzmixh√ľndin wurde von uns im August 2005 aus einem slovak. Tierheim geholt, da sie dort, aufgrund ihrer sehr √§ngstlichen und verst√∂rten Art keinerlei Chance auf Weitervermittlung gehabt h√§tte. MIMMI war extrem eingesch√ľchtert und hatte enorme Ber√ľhungs√§ngste. Sie anzuleinen und einen Spaziergang zu machen bedurfte gro√üem Zeitaufwand und endlich im Freien, hatte sie sich anfangs keinen cm bewegt. Nach einigen Wochen intensiver Zuwendung wurde ihr Verhalten sch√∂n langsam zutraulicher und am 24. September 2005 hat sie uns dann mit einem kleinen m√§nnlichen Welpen √ľberrascht. Somit blieb MIMMI samt ihrem kleinen NIKKI bis zum 28. November 2005 in unserer Obhut und dann der unglaubliche Gl√ľcksfall: Eine sehr gro√üe Tierfreundin, die leider nach 16 Jahren ihren Spitzr√ľden verloren hatte und NIKKI aufnehmen wollte, war von MIMMI und ihrer Leidensgeschichte sehr bewegt. Als die Dame dann am 28.11. "ihren" NIKKI √ľbernehmen wollte und auch MIMMI kennenlernte, entschloss sie sich, beide Hunde zu adoptieren. Da genug Platz und Zeit vorhanden ist, und auch die liebe ans√§√üige H√ľndin und die Katzen "keine Einw√§nde" hatten, stand nach kurzer Zeit fest, dass MIMMI + NIKKI bleiben d√ľrfen. Einen liebevolleren und geeigneteren Platz h√§tten wir uns f√ľr die arme Spitzh√ľndin nicht vorstellen k√∂nnen ! Ein herrliches Vorweihnachtsgeschenk f√ľr alle Beteiligten und nat√ľrlich ganz besonders f√ľr unsere MIMMI !

Das ist Mama MIMMI

und ihr Welpe NIKKI




Otti nach notwendiger Komplettrasur u n d Otti nach einigen Wochen......

OTTI wurde schwer verletzt und sehr arg verlaust und verwahrlost neben einem Bahndamm gefunden. Die tier√§rztliche Untersuchung hat ergeben, dass OTTI (Name von uns) am ganzen K√∂rper Prellungen erlitten hat und au√üerdem fast blind ist. Das Alter konnte nur gesch√§tzt werden, auf jeden Fall ist er schon ein ziemlicher Senior. Als er bei uns "einzog" wirkte er lebensm√ľde, bewegte sich kaum, mu√üte getragen werden und war v√∂llig teilnahmslos, in sich gekehrt und sehr traurig. Angst vor Ber√ľhrungen hatte er au√üerdem. Wodurch der kleine, liebe und problemlose Hund so immens zu Schaden kam, ist nat√ľrlich nicht mehr nachvollziehbar. Es hat zwar einige Wochen gedauert, bis OTTI etwas Zutrauen und Lebensfreude gefunden hat, umso sch√∂ner war es anzusehen, wenn er vorsichtig aber mit Freude bei den Spazierg√§ngen auf meine Wort geh√∂rt und sich daran orientiert hat. Einer der sch√∂nsten Momente f√ľr uns war, als OTTI uns nach Wochen das erste Mal mit seiner Stummelrute entgegenwedelte. Nach einer Zeitungseinschaltung hatten sich zwar viele Interessenten gemeldet aber der optimale Platz hat sich erst 10 Tagen nach der Erscheinung ergeben. OTTI lebt jetzt in Pitten in N√Ė bei einer sehr r√ľstigen und liebevollen Pensionistin zuhause und taut jeden Tag ein bisschen mehr auf. Wir w√ľnschen ihm noch viele gl√ľckliche Jahre mit seinem lieben Frauchen !


Die blinde Hauskatze BINI (getauft haben wir sie) war sicher schon l√§ngere Zeit herrenlos in Ober- oder Untersiebenbrunn in N√Ė auf der Stra√üe unterwegs, als sie Passanten eingefingen und zu Tier√§rztin Renate Brezovsky zum Einschl√§fern brachten. Nach gr√ľndlicher Untersuchung wurde zwar starke Unterern√§hrung, Unterk√ľhlung und eben v√∂llige Blindheit festgestellt, sonst war BINI aber gesund. Und so blieb sie selbstverst√§ndlich am Leben und wurde in der Ordination vorerst einmal bestens versorgt. Einige Tage darauf habe ich dann BINI in unsere Familie geholt und noch etwas aufgep√§ppelt. Die ersten Tage waren f√ľr das blinde Katzerl unter all den anderen Tieren sicher nicht lustig und so haben wir dringend einen Einzelplatz gesucht. Nach einer Einschaltung in der Kronenzeitung haben wir dann am 23. Oktober 2005 d e n Traumplatz f√ľr BINI in Strasshof als Einzelkatze gefunden und Frauchen und BINI sind sehr gl√ľcklich miteinander. Ein r√ľhrendes Beispiel daf√ľr, dass auch Tiere mit Handicap durchaus das Recht auf Leben haben und es auch sehr viele Tierfreunde gibt, die solchen Tieren ein sch√∂nes
Leben an ihrer Seite erm√∂glichen. Macht uns sehr gl√ľcklich und gibt enorme Kraft zu wissen, dass man nicht alleine steht mit dieser Meinung.






Mehr oder weniger zuf√§llig haben wir vom Einschl√§ferungstermin (wegen B√∂sartigkeit!) dieses noch nicht ganz einj√§hrigem R√ľden erfahren. Um 13.00 an einem Mittwoch w√§re das Leben f√ľr ihn zu Ende gewesen, weil die Besitzer nicht zurecht gekommen sind, obwohl sie den Hund seit Welpenalter hatten. Wir konnten die Halter √ľberzeugen und am gleichen Tag abends war B√ĄRLI unser Sch√ľtzling. Er zeigte massives Dominanzverhalten, war speziell am hinteren R√ľcken keinesfalls anzugreifen oder zu streicheln und entpuppte sich als enormer Angstbeisser. Nach eingehender tier√§rztlicher Untersuchung und R√∂ntgenaufnahme wurde festgestellt, dass B√ĄRLI einen Spalt im Beckenboden aufwies, was auch die Angst vor Ber√ľhung erkl√§rte.
Mit viel Liebe, Behutsamkeit und Zuwendung gelang es uns, das Vertrauen dieses durchaus sehr anh√§nglichem und liebesbed√ľrftigen Hundes zu gewinnen und wir waren sehr froh f√ľr ihn, als B√ĄRLI nach 8 Wochen bei seiner neuen Familie in Wien einziehen durfte. Doch das Gl√ľck w√§hrte nur knapp drei Monate, dann erhielten wir den Anruf, dass B√ĄRLI wieder gebracht wird, da er auf die Kinder geschnappt hatte. Also war B√ĄRLI wieder da und zeigte die gleichen Symptome wie vorher - ein totaler R√ľckfall in das gleiche Verhaltungsmuster. Ich mu√ü zugeben, zeitweise war ich doch sehr traurig und pessimistisch, ob sich f√ľr den Kleinen doch der geeignete Platz finden lassen w√ľrde. Man mu√üte bei B√ĄRLI nur wirklich auf grobe oder pl√∂tzliche Bewegungen achten, da er immer noch sehr √§ngstlich mit regelrechten abwehrenden Beissattacken reagierte, obwohl es ihm sofort wieder leid tat. Nach einigen Wochen war es uns schon wieder m√∂glich, den Zugang zu ihm zu finden, z.B. ihn behutsam zu b√ľrsten und ganz vorsichtig abzutrocknen. Durch Vermittlung bekam ich den Kontakt zu Uschi, einer gro√üen Tierfreundin aus B√∂heimkirchen, die selbst schon einen eher eigenwilligen R√ľden aus dem Tierschutzhaus hatte. Nach anf√§nglicher verst√§ndlicher Unsicherheit hat sie sich dann doch entschieden, B√ĄRLI eine Chance zu geben und so fuhren wir, beladen mit B√ĄRLI und viel Hoffnung an einem Samstag nachmittag nach B√∂heimkirchen. Ab diesem Tag ist nun B√ĄRLI bei seinem neuen Frauerl und es klappte von Anfang an alles bestens. Mit Uschi¬īs anderen beiden Hunden und Katzen versteht er sich prima und dank des gro√üen Einf√ľhlungsverm√∂gens der neuen Besitzerin und ihres Ehemannes sind auch keine oder nur minimale Abwehrreaktionen und Aggressionen von B√ĄRLI vorhanden. B√ĄRLI ist immer noch der gleiche Angsthase, aber mit einigen wenigen Achtsamkeiten, die ohne weiteres f√ľr jeden Tierfreund verst√§ndlich sind, kann man dem kleinen Hund die Angst nehmen bzw. erst gar keine Angst aufkommen lassen und somit allerbestens mit ihm zusammenleben, kuscheln und viel Spa√ü haben. Wir freuen uns sehr f√ľr B√ĄRLI und hoffen, dass er bei Uschi & Familie jetzt endlich seinen Lebensplatz gefunden hat.