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November 2006


Lesen Sie bitte weiter unter Tagebuch Dezember 2006
Viel Vergn├╝gen und Danke !



Donnerstag, 30.11.2006
Labradorr├╝de 6 Jahre, Scheidungswaise, mu├č SOFORT! aufgenommen werden, sonst soll er erschossen werden. Passiert heute, nicht irgendwo in Nirvana, sondern in Wien-Umgebung, quasi vor der Haust├╝re. Einige Telefonate waren n├Âtig und morgen wird der "Zuchtr├╝de", der jetzt nicht mehr "gebraucht" wird, von meiner langj├Ąhrigen Freundin Sabine ├╝bernommen. Wir werden nat├╝rlich ein Auge haben und versuchen bei der endg├╝ltigen Vermittlung so gut es geht zu helfen, obwohl Sabine es eigentlich ist, die uns immer wieder gute Pl├Ątze vermittelt. Danke !
Echt stark ! Im November konnten wir neuerlich einen neuen Besucherrekord unserer Seite feststellen:
11357 verschiedene Besucher und 17975 Besucher ingesamt! Vielen Dank an dieser Stelle an unsere vielen "Stammg├Ąste" f├╝r Ihre Treue !!
Im Vergleich dazu: im Januar 2006 waren es 2120 verschiedene Besuche und 3559 G├Ąste insgesamt. Eine Entwicklung, die f├╝r sich spricht und ich freue mich wirklich riesig - es ist sch├Ân zu sehen, dass sich die viele M├╝he wirklich lohnt und mit unserer Website eine durchaus ernst zu nehmende Plattform f├╝r Tiere, oder deren Besitzer, in N├Âten besteht! Herzlichen Dank all unseren Besuchern und bitte empfehlen Sie uns weiter !
DRINGENDER AUFRUF: Wir brauchen bitte jede Menge an Wollresten ! Trixi w├╝rde gerne weitere warme Decken stricken und ist f├╝r jedes Kn├Ąuel dankbar. Wir holen die Sachen nat├╝rlich gerne im Raum Wien und Umgebung ab und danken im Voraus f├╝r zahlreiche Wollrestespenden !
Info bitte an mich pers├Ânlich, Brigitte H├Âss-Filipp, mobil: 0664/5030013. DANKE !


Mittwoch, 29.11.2006
Ein langer, sehr produktiver Tag dieser Mittwoch ! Ab 19.00 war Treffpunkt in unserem Stammcafe "Cafe Auvorstadt" und dann wurde Weihnachtspost gefaltet und kuvertiert bis uns allen die Finger krachten.
Trixi (sie brachte bei dieser Gelegenheit wieder 140kg !!! Futter, unz├Ąhlige Handt├╝cher und selbstgemachte Decken und sogar zwei gro├če Weihnachtsp├Ąckchen mit Leckerlis f├╝r das Tierheim in Paks, dem unsere n├Ąchste Spendenfahrt gilt, mit), Traude, Sabine, Gisela, meine Tochter Yvonne, ihre Freundin Conny und ich, falteten wie die Besessenen und hatten gegen 23.00 Uhr stattliche 1000 Briefe in der Tasche, ├Ą├Ą├Ąh: im Korb. Die restlichen 500 St├╝ck werden dann noch Yvonne und Conny bis n├Ąchste Woche fertig bekommen und dann sind unsere j├Ąhrlichen Weihnachtsw├╝nsche schon unterwegs zu den Empf├Ąngern. Wieder etwas geschafft !
Vielen herzlichen Dank, liebe Freunde, f├╝r die gro├če Hilfe und den netten, unterhaltsamen, gemeinamen Abend !!

Dienstag, 28.11.2006
Sch├╝tzling GEORGI hat heute seine Reise in die Steiermark nach Graz angetreten ! Eine wunderbare, sehr tierliebende Familie, die leider ihren erst vierj├Ąhrigen Bernermixr├╝den pl├Âtzlich und v├Âllig unerwartet (wahrscheinlich Herztod) verlor, hat den zuckers├╝├čen und trolligen Riesen mit offenen Armen aufgenommen. Wir w├╝nschen Familie P. alles erdenklich Gute und vielleicht kann GEORGI ein wenig dazu beitragen, die Trauer um Timo etwas ertr├Ąglicher zu machen.
Unser Langzeitsch├╝tzling, die liebe Dackelmixdame FIPSI bei Traude in Lassee, ist in h├Âchstem Ma├če scheintr├Ąchtig. Ganz im Gegensatz zu ihrem sonstigen eher ruhigerem Verhalten ist FIPSI momentan extrem ger├Ąuschvoll, ja fast laut, fiepst st├Ąndig und schleppt ihre P├╝ppchen den ganzen Tag winselnd von einem Platz zum anderen und l├Ą├čt Traude keine Sekunde aus den Augen (das tat sie allerdings bereits vorher nicht, aber jetzt ist es irgendwie auff├Ąlliger). Die Milchleisten sind geschwollen und alles deutet auf diese hormonelle Ausnahmesituation hin. Mein Ratschlag, aus jahrelanger Erfahrung resultierend, die Pupperl wegzunehmen, wurde von Traude gern aufgenommen und sie fuhr auch gleich mit der armen H├╝ndin zum Tierarzt. Trotz der Medikamente wird diese Phase aber bestimmt noch einige Tage anhalten. Leider war FIPSI mit unserer Massnahme der P├╝ppchenentfernung nicht wirklich einverstanden und hat daraufhin Traude┬┤s Handy maltretiert. Ein Jammer, aber ersetzbar nur FIPSI tut uns allen sehr leid. Nach Abklingen der akuten Symptome werden wir daher schnellstens eine Kastration ins Auge fassen, um ihr das ein weiteres Mal zu ersparen. Im Moment kann halt ausser Medikamenten nicht viel f├╝r die liebe FIPSI getan werden.

Montag, 27.11.2006
Heute war wieder "Telefontag" angesagt und f├╝r die kommenden Tage bzw. das Wochenende wurden Besuche bei und von verschiedenen Familien in N├ľ und der Steiermark vereinbart. Bis dahin ist ja noch ein bisserl Zeit, also man wird sehen, wie konkret die Anfragen dann am Donnerstag noch sind !
Unserem FIDI geht es in Klausenleopoldsdorf erwartungsgem├Ą├č sehr gut. Allerdings legt er im Dreim├Ąderlhaus ein extremes Anh├Ąnglichkeitsverhalten gegen Frau Stagl an den Tag, dass er jetzt nicht nur seine Pupperl sondern auch sein neues Frauchen mit einem leisen aber gef├Ąhrlichem Knurren verteidigt. Zum Gl├╝ck lassen sich Agi und Elli davon nicht wirklich beeindrucken. Nur wenn Frauchen bei den Pferden weilt, h├Ąlt FIDI einen Respektabstand zu ihr und den ├╝bergro├čen, ihm bis dato offensichtlich unbekannten, Tieren. Aus sicherer Entfernung bellt und h├╝pft er wie ein Gro├čer, aber auch das ist nur eine Frage der Zeit ! Frauchen sieht das alles sehr gelassen und eher am├╝siert und hat die Lage voll im Griff.
Unser Zwergpinscherbub LEO mischt bei uns in der Familie ganz sch├Ân mit und es ist bei uns allen eher "Schlurfen" als normales Gehen an der Tagesordnung, da er mit Vorliebe zwischen den F├╝├čen herumwuselt. Der Winzling ist nicht m├╝de zu bekommen und flitzt von einem Zimmer ins andere. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass er als B├╝rohund absolut ungeeignet war und der Chef entnervt aufgab. Ganz im Widerspruch zu seiner Gr├Â├če, braucht diese Rasse sehr viel Bewegung und Besch├Ąftigung sowieso, um halbwegs ausgelastet zu sein. Das diese Tiere "Taschenhunde" genannt werden, ist nicht nur unpassend, sondern f├╝hrt auch in eine v├Âllig falsche Richtung, n├Ąmlich der, der permanenten Unterbesch├Ąftigung und absolut nicht artgerechten Tierhaltung. Jede Dogge hat weniger Bewegungsdrang wie ein Zwergpinscherl.

Sonntag, 26.11.2006
P├╝nklich wie die Uhr traf vormittags Frau Stagl mit den beiden Hundem├Ądchen AGI und ELLI ein und klein Casanova FIDI benahm sich absolut vorbildlich. Nicht dass er bei AGI oder ELLI einen Stich gemacht h├Ątte, der kleine Potenzler hat die beiden echt respektvoll behandelt. Wir alle freuen uns sehr, denn FIDI ist heute bereits nach Klausenleopoldsdorf ├╝bersiedelt. Vielen Dank liebe Frau Stagl und viel Spa├č mit der Menagerie!!!
W├Ąhrend FIDI in eine sicher wunderbare Zukunft entlassen wurde, traf Frau H. aus Wien mit Familie ein, um den kleinen Rehpinscher LEO in unsere Obhut zu geben. LEO ist drei Monate jung und leider hat sich herausgestellt, dass er als B├╝rohund nicht wirklich geeignet ist. Der kleine Wirbelwind war erst nach einem einst├╝ndigen Spaziergang etwas schaumgebremst, schlief etwa zwei Stunden auf seinem Pl├╝schtier, das mindestens dreimal so gro├č ist als er, und war anschlie├čend wieder gleichermassen agil. Ein 2kg schweres Energieb├╝ndel, dem Rechnung getragen werden mu├č - in einem B├╝ro nicht gut machbar. Leider wurde die sehr traurige Besitzerin von der Z├╝chterin bei der Anschaffung von LEO dahingehend Null aufgekl├Ąrt (Hauptsache der Rubel rollt!) und somit endet die Geschichte f├╝r beide heute mit einer Trennung (die wir allerdings f├╝r LEO durch einige Spazierg├Ąnge wahrscheinlich ertr├Ąglicher als f├╝r┬┤s Exfrauerl machen konnten).
Am fr├╝hen Nachmittag hatten wir dann Besuch einer Tierfreundin, die eine sehr herzige kleinw├╝chsige H├╝ndin MARY ebenfalls in unsere Obhut entliess. Die etwa dreij├Ąhrige kleine Dackelmixh├╝ndin konnte aus famili├Ąren Gr├╝nden nicht mehr behalten werden.
Gleichzeitig traf die sehr liebe Familie D. aus Wien 22; mit Tochter Natalie auch ein, um sich ein bisserl n├Ąher ├╝ber unsere Arbeit und die Modalit├Ąten einer Pflegefamilie zu erkundigen. Der Wunsch nach einem Hund ist zwar mehr als vorhanden, jedoch bestehen noch Zweifel bzw. Bedenken, wie der Alltag mit einem Hund aussehen wird und wieweit man dem Tier ein wirklich artgerechtes Leben bieten kann. Eine sehr verantwortungsvolle und vorbildliche Einstellung, die wir gerne mit Rat und Tat unterst├╝tzen. W├╝rden sich mehr Menschen solche Gedanken v o r der Anschaffung eines Haustieres machen, w├╝rde sehr viel Tierleid verhindert werden.
Nach einigen Stunden gem├╝tlicher Plauderei und Spaziergang mit 8 Hunden! stand dann der Entschlu├č fest, die kleine MARY vorerst einmal als Pflegeh├╝ndin aufzunehmen und sp├Ąter zu entscheiden, ob man weiterhin Pflegehunde betreuen, oder die herzige und offensichtlich problemlose MARY f├╝r immer behalten will. Irgendwie meine ich, die Antwort bereits heute zu kennen - w├╝rde mich f├╝r MARY sehr freuen, wenn ich recht h├Ątte! Aber kommt Zeit, kommt Rat und die Herrschaften sind sehr dankbar, einerseits eine gute Sache f├╝r Mary tun zu k├Ânnen und andererseits die M├Âglichkeit der genauen ├ťberlegung zum Wohle des Tieres, zu haben.
Freuen uns sehr, wieder so nette Tierfreunde kennengelernt zu haben, die die Tiere wirklich sch├Ątzen und damit absolut auf unserer Wellenl├Ąnge liegen.

Samstag, 25.11.2006
Karin B. aus Schwadorf hat eine gro├če Matraze und jede Menge Trockenfutter gespendet und uns sogar noch zugestellt. Vielen herzlichen Dank daf├╝r !
Abgesehen von einigen Telefonaten sonst ein verh├Ąltnism├Ą├čiger ruhiger und wieder sehr milder Herbsttag, den wir mit einigen ├╝ppigen Spazierg├Ąngen ausgef├╝llt haben. Unser Fidi ist schon ein begeisterter Stiegensteiger, wartet aber auf jedem Treppenabsatz wedelnd auf seine Streicheleinheit und h├╝pft dann erst weiter. Heute bekam er seine zweite Injektion gegen die l├Ąstigen Hautmilben - vorsichtshalber mit Beisskorb, w├Ąre aber gar nicht n├Âtig gewesen. Er war ganz brav und geduldig, so als ob er sp├╝ren w├╝rde, dass es zu seinem Besten ist. ├ťberhaupt ein riesen Schmuser der kleine Grantler, nur bei seinem Puppi versteht er keinen Spa├č und dulded absolut keine Konkurrenz im Hundek├Ârbchen, aber damit kann man bestimmt leben. Freuen uns schon auf morgen, wenn Frau St. mit den beiden Hundem├Ądchen Agi und Elli zum Kennenlernen kommen und hoffen, dass sich FIDI, der kleine Potenzprotz, zu benehmen wei├č !

Freitag, 24.11.2006
Yvonne brachte die beiden Katzenm├Ądchen TIGRA und MIRA aus der Pflegestelle vorbei und die beiden h├╝bschen und zutraulichen K├Ątzchen wurden gleich vereinbarungsgem├Ą├č von ihrem neuen Frauchen Frau P. aus Wien in Empfang genommen. Die beiden d├╝rfen also weiterhin gemeinsam bleiben und viel Spa├č zusammen haben.
Die Weihnachtszeit naht mit riesen Schritten und damit auch wieder vermehrt die Anfragen f├╝r Tiere als ├ťberraschung unterm Weihnachtsbaum. Alle Jahre wieder haben wir mit diesen Anliegen zu tun und trotz intensiver Aufkl├Ąrung, sind anscheinend immer mehr Menschen der Meinung, damit etwas Sinnvolles zu tun. Schade !

Donnerstag, 23.11.2006
Eine langj├Ąhrige Freundin von Pflegemama Martina hat sich bei einem gemeinsamen Spaziergang, bereits Anfang dieser Woche, in den Mischlingswelpen DUSTY aus Oberweiden, verguckt und heute, nach reiflicher ├ťberlegung und Absprache mit der gesamten Familie, die ├ťbernahme des armen R├╝den beschlossen. Wir freuen uns sehr, denn es sind sehr verst├Ąndnisvolle Tierfreunde, die Dusty bestimmt die n├Âtige Zeit zum Vertrauenfassen geben werden. DUSTY wird ein abwechslungsreiches und artgerechtes Leben in Strasshof f├╝hren und wir w├╝nschen der gesamten Familie, samt Zweibeinern, nur das Allerbeste und viel Spa├č.
Einen gro├čen Lichtblick gibt es f├╝r unseren "puppinarrischen" kleinen Grantler FIDI. Eine super nette Tierfreundin, die bereits anfang dieses Jahres die arme, ├Ąltere kleinw├╝chsige Ellie in ihre Familie aufnahm, wurde durch den Tagebucheintrag auf Fidi und sein trauriges Schicksal aufmerksam und m├Âchte dem armen, s├╝├čen und bereits wieder lebensfrohen Kleinhund auch gerne eine Chance geben. Wenn die beiden Hundedamen AGI und ELLIE beim geplanten Spaziergang am kommenden Sonntag "nichts einzuwenden haben", wird die Damenrunde um einen Besch├╝tzer bereichert. Der kleine Wadelbeisser FIDI w├╝rde sie sicher bis aufs ├äusserste verteidigen und besch├╝tzen, auch wenn ihm bereits einige Z├Ąhne fehlen ! Wir freuen uns schon sehr auf Sonntag und hoffen, dass die Funken zwischen den Wauzis ├╝berspringen.

Mittwoch, 22.11.2006
Freude kam auf, als heute nachmittag sich gleich zwei katzenliebende Familien f├╝r je eines unserer ├Ąlteren Samtpfotengeschwister interessierten. Ab 20.30 war dann full house bei uns und nicht ganz zwei Stunden sp├Ąter waren unsere Langzeitg├Ąste bereits auf dem Heimweg in ihr neues Zuhause.
JULIA & ROMEO, die beiden f├╝nfj├Ąhrigen wassertollen Geschwister werden bei Familie A. in Langenzersdorf weiterschnurren und der schwarze Kater CHIO und seine Schwester, die h├╝bsche Gl├╝ckskatze THAI, werden in einer ger├Ąumigen und gesicherten Wohnung im 15. Bezirk bestimmt ein verw├Âhntes Leben mit Bett-schlaf-Garantie verbringen. Die Trennung war nicht leicht, denn alle vier sind uns seit Anfang September bereits wieder sehr ans Herz gewachsen. Ganz speziell abgehen wird uns allen CHIO, der immer sofort zur Stelle war, wenn eine T├╝re (speziell die Schlafzimmert├╝re) ge├Âffnet wurde. Aber auch die anfangs sehr zur├╝ckhaltende THAI war die letzten Wochen schon sehr zug├Ąnglich und liebte es, herumgetragen zu werden. Beim n├Ąchsten Vollbad werde ich Julia und Romeo vermissen, denn am liebsten w├Ąren die beiden S├╝ssen mit in die Wanne gestiegen. Julia┬┤s Lieblingsplatz war ohnehin das Badezimmerwaschbecken - am allerliebsten wenn es noch nicht abgetrocknet war. Es war doch eine relativ lange Zeit, die wir mit diesen sehr lieben Hauskatzen verbracht haben und ich entlasse sie nur, weil ich sicher bin, dass sie in sehr liebevollen H├Ąnden leben werden.
Seit Wochen bereits erreichen mich immer wieder erschreckend grauenhafte Informationen und authentisches Bildmaterial ├╝ber das unvorstellbar gro├če Tierelend in Asien. Speziell in China hat die Regierung nun auf massive "S├Ąuberung" gesetzt. Warum die Situation gegen Haustiere dort derart eskaliert, konnte ich in keinem der aufw├╝hlenden mails herauslesen. Auf der Seite Hundemord in China finden Sie das ersch├╝tternde Dokument eines chinesischen Augenzeugen.
Angesichts solcher Tatsachen mu├č sich doch jeder Mensch, der alle f├╝nf Sinne beisammen hat fragen: Wohin wollen wir Menschen eigentlich gehen? Es gibt so viele gro├če und staatliche Organisation die sich f├╝r den Schutz der Tiere einsetzen, aber ich habe das Gef├╝hl, dass eigentlich gar nichts verhindert und alles t├Ąglich nur noch schlimmer wird. Letztlich steht, damit meine ich die singulare Form, jeder von uns da, mit all diesen Fakten und Scheusslichkeiten, die die Menschen mit Gewissen und Mitgef├╝hl f├╝r hilflose Gesch├Âpfe bis in den Schlaf verfolgen. Jeder der versucht etwas zu ├Ąndern, droht nach einiger Zeit zu zerbrechen. Was wollen wir also tun, oder was k├Ânnen wir tun? Sorry, ich weiss es nicht. Eines weiss ich aber, dass ich nach so vielen Marter in meiner Seele, sicher bereits ein gutes St├╝ck Menschenfreundlichkeit eingeb├╝sst habe.

Dienstag, 21.11.2006
ODI, unser Findling aus Korneuburg, heisst eigentlich BRUTO, ist 5 Jahre alt und wurde heute abend von seinen lieben Besitzern mit Freudentr├Ąnen in den Augen in Korneuburg ├╝bernommen ! Ein Anruf in den verschiedenen Gemeinde├Ąmtern rund um Korneuburg, genauer gesagt in Bisamberg, hat die Zusammenf├╝hrung endlich m├Âglich gemacht. Bruto war vor einigen Tagen aus dem Haus entwischt, da kurz vorher sein geliebtes Herrchen einen Kurzurlaub angetreten hat und er ihn suchen wollte. Die Gattin versuchte seither verzweifelt den Jagdterrierr├╝den zu finden, leider sind die F├Ąden erst heute zusammengelaufen. Egal wie und wann, Hauptsache der liebe Bruto hat seine Familie wieder und umgekehrt! Es war r├╝hrend, wie der sonst so traurige Terrier pl├Âtzlich Leben zeigte und wie aufgezogen durchs Haus scho├č und seine Stammpl├Ątzchen in Beschlag nahm. Wie wir schon vermutet hatten, wird der R├╝de sehr liebevoll gehalten und ist sogar jagdlich abgef├╝hrt. Im Nachhinein sind wir sogar ein bisserl erleichtert, dass Bruto sehr schaumgebremst war, denn er wird auch zur Wildschweinjagd mitgenommen. Daher auch sein gro├čes Interesse an unseren Katzen, die ihn aber geschickt ausdrickst haben. Ende gut - Alles gut ! und vielen Dank an alle Freunde, die bei dieser Aktion (die durchaus zeitweise anstrengend war) mitgeholfen haben. Claudia und Manfred haben einige schlaflose N├Ąchte hinter sich - danke f├╝r Eure Hilfe !

Montag, 20.11.2006
Unseren neuen Sch├╝tzlingen geht es durchwegs gut und der stark ausgepr├Ągte Heisshunger l├Ą├čt sch├Ân langsam nach. Kein Wunder, wenn so unzul├Ąnglich und mies gef├╝ttert wurde ! Traude hat leider (aber nicht unerwartet) n├Ąchtlichen Putzdienst absolviert, wird aber bestimmt bis morgen auch im Griff sein.
Auch Findling ODI aus Korneuburg hat sich scheinbar in sein Schicksal gef├╝gt, trauert aber nach wie vor ├Ąu├čerst stark und zeigt weiterhin verschiedene Verhaltensweisen, nach denen Pflegemama Claudia die Uhr stellen kann. ODI hat mit Sicherheit einen sehr geregelten Tagesablauf erlebt und morgen wird Katja und Jo zusammen mit ODI nochmals nach Korneuburg pilgern und s├Ąmtliche Gesch├Ąftslokale abklappern. Da der R├╝de punkt 6.00 morgens und auch abends sehr unruhig wird, k├Ânnte das vielleicht auf Gesch├Ąfts├Âffnungszeiten hinweisen. Wir lassen nichts unversucht und morgen abend wissen wir mehr - Daumen halten !!!

Sonntag, 19.11.2006
Aller guten Dinge sind drei ! F├╝r unseren Langzeitsch├╝tzling ARON ist das bestimmt zutreffend, denn bereits zweimal hat es f├╝r den s├╝├čen Kleinhund nicht geklappt und von den unz├Ąhligen Anrufen, die ins Leere f├╝hrten, gar nicht zu reden. Aber heute war es endlich soweit und eine sehr liebe und verantwortungsvolle Jungfamilie aus Ebenthal ist ├╝bergl├╝cklich mit dem vierbeinigen Familienzuwachs und er wird dort mit Sicherheit ein abwechslungsreiches und sch├Ânes Hundeleben f├╝hren.
Das herzige Gl├╝ckskatzerl, dass vor drei Tagen in Gro├čenzersdorf herrenlos geborgen wurde, ist wieder bei seiner Familie. Die Leutchen wohnen ganz in der N├Ąhe und waren bereits eifrig auf der Suche nach der Fellnase. Durch die ausgeh├Ąngten Plakate konnten die Besitzer ihre Katze wieder erleichtert in Empfang nehmen.
FIDI wird mit jeder Stunde anh├Ąnglicher und es scheint, als w├╝rden (mindestens) zwei Seelchen in seiner Brust leben. Einerseits ist er wie gesagt sehr anh├Ąnglich, zutraulich und l├Ą├čt mich keine Sekunde aus den ├äuglein, andererseits ist er ein kleiner K├Ąmpfer und doch sehr ├Ąngstlich und unsicher. Er legt sein K├Âpfchen auf meine Beine, kann aber die Streichler noch nicht wirklich ganz relaxed geniessen, weil er immer auf der Hut zu sein scheint, ob nicht doch etwas Schlimmes folgt. FIDI mu├č einfach Vertrauen in Menschenhand gewinnen aber er ist klug genug, um dass bei richtigem Umgang, sicher bald erlangen zu k├Ânnen. Seit Samstag kann er mit leisem Zureden zwar noch aber doch, schon die Stiegen ganz alleine hochsteigen. Und wenn er dann vor der Wohnungst├╝re angekommen ist, sieht er mich ganz stolz an und wartet aufs Abtrocknen (ist ├╝berall m├Âglich, nur nicht auf den Beinchen!) und auf sein Leckerli. FIDI ist ein ganz herziger Hundemann, er geh├Ârt nur in die richtigen H├Ąnde, dann wird er sehr viel Liebe geben und wir werden daf├╝r sorgen, dass er ab jetzt auch nur mehr Liebe bekommt.
Der gesamte Nachmittag stand ganz im Zeichen der Abholung der drei, sehr schlecht gehaltenen Hundewelpen aus Oberweiden in N├ľ. Manfred und Claudia, Nora und Adi und ich machten uns zu mittag auf den Weg und zwei Stunden sp├Ąter waren die drei s├╝├čen Welpen schon in unserer Obhut. Anschliessend konnten wir dann bei einer Kaffeejause bei Inge in Obersiebenbrunn etwas verschnaufen und angesichts einer super vorbildlichen Tierhaltung, das eben erlebte etwas verdauen und mentale Kr├Ąfte sammeln. Ab jetzt haben wir drei Sch├╝tzlinge mehr, alle drei sind R├╝den und einer sanftm├╝tiger, kuscheliger und dankbarer als der Andere. Es werden bestimmt sehr sch├Âne, gro├čw├╝chsige Hunde, lammfromm und richtige Eye-Catcher. Da wir alle bereits sehr viele Sch├╝tzlinge betreuen, wurden sie einzeln in Pflegefamilien untergebracht. Einer bei Claudia und Manfred, einer bei Traude in Lassee und der Dritte der Kleinen durfte vor├╝bergehend bei Martina und J├╝rgen in Strasshof endlich W├Ąrme und volle Futtersch├╝ssel geniessen. Danke liebe Freunde, dass ihr sofort wieder zur Stelle gewesen seid und alle privaten Vorhaben dieser Aktion wegen, abgeblasen wurden. Die Fotos von den drei Buben sind in den n├Ąchsten Tagen online. Wie berichtet, sind auch die beiden Katzen aus der dieser Familie bereits seit gestern in liebevollen H├Ąnden. Es war absolut keine gro├če Sache, diese Tiere zu uns zu holen, aber dennoch irgendwie sehr anstrengend und wir alle sind sehr froh, dass alles erledigt ist und die Tiere jetzt in Geborgenheit sind.
Wie man sieht, befindet sich sehr gro├čes Tierleid leider oft absolut vor unserer Haust├╝re und in der Nachbarschaft und es ist mehr als notwendig n i c h t wegzuschauen. Die Tiere k├Ânnen sich alleine nicht helfen und brauchen die Hilfe von Tierfreunden ! Egal ob Nachbar oder nicht - wenn es darum geht, Tiere aus misslicher Lage zu befreien, ist uns das jeden "Nachbarschaftsstreit" wert!

Samstag, 18.11.2006
Wieder konnten wir einem Senior-Tierheimhund einen sch├Ânen und beh├╝teten Lebensabend bescheren. Doppelt sch├Ân, denn auch BOBO┬┤s neues Frauchen, ebenfalls eine tierliebende Seniorin aus Wien, hatte k├╝rzlich ihren Gatten und bald darauf auch ihren geliebten Hund verloren. BOBO┬┤s Frauerl befindet sich im Pflegeheim und die Kinder mu├čten ihn ins Tierheim bringen, wo er nach so vielen beh├╝teten Jahren sehr trauerte und litt. Heute haben sich die beiden kennengelernt, sich gleich angefreundet und hoffentlich noch viele gemeinsame und gl├╝ckliche Jahre verleben. HAPPY END
Eine sehr sch├Âne Geschichte, die das Leben schrieb und uns sehr viel Motivation f├╝r unsere Tierschutzt├Ątigkeit gibt - so schwer sie auch manchmal ist.
Yvonne brachte heute nat├╝rlich nicht nur BOBO aus dem Tierheim mit, sondern auch vier allerliebste Katzenkinder, die nach 10-t├Ągiger Privatquarant├Ąne jetzt zur Weitergabe an ihre Dosen├Âffner bereit sind.
Zwei K├Ątzchen gemeinsam werden weiterhin in Gro├čenzersdorf leben und das zweite P├Ąrchen in der N├Ąhe von Stockerau. Die ganze Woche war ich m├Ąchtig am Telefonieren, um f├╝r die vier Kleinen einen sch├Ânen Lebensplatz bei verantwortungsvollen Tierfreunden zu finden - und es hat sich gelohnt !
Abends hatten wir wieder einmal einen Sp├Ąttermin bei Tier├Ąrztin Renate. Sabine kam mit LUCKY, um seine Bisswunde von gestern kontrollieren zu lassen und unser Senior ILKO (heisst seit heute treffender FIDI) wurde auch gr├╝ndlich untersucht. Keine Spur von Kopftumor oder ├ähnlichem, daf├╝r leidet FIDI an massiven Milbenbefall, grauem Star und seine Beinchen d├╝rfen nicht ber├╝hrt werden. Da der Milbenbefall enormen Juckreiz am ganzen K├Ârper verursacht, mu├č sich der arme und geschundene kleine R├╝de im Gro├čen und Ganzen sehr unwohl f├╝hlen und reagiert vielleicht auch daher mitunter sehr gereizt. Bei der kleinsten, f├╝r ihn unangebrachten, Bewegung f├Ąngt FIDI an zu Knurren (immerhin er warnt und attackiert nicht gleich) und aus seiner ganzen K├Ârperhaltung ist Angst erkennbar. Wir wissen ja, dass FIDI bereits in einer slowakischen T├Âtungsstation einsass und kurz vor der T├Âtung stand. Das bedeutet ein unvorstellbares Matyrium und FIDI wurde im letzten Moment aus der T├Âtung von einem slowak. Tierheim freigekauft. Da wurde er aufgep├Ąppelt (er war nur noch Haut und Knochen), jedoch die seelischen Wunden sind noch sehr vorhanden. Ich bin ├╝berzeugt, wenn FIDI zu einem Menschen Vertrauen gefasst hat und ihn als liebevollen Chef akzeptiert, wird sich seine Angst und die Abwehr bestimmt bessern. H├Ârt sich vielleicht d├Ąmlich an, aber es ist ein gutes Zeichen, dass FIDI durch Knurren warnt, nimmt man das nicht ernst oder dr├Ąngt ihn in die Enge, dann wird mit den noch verbleibenden Z├Ąhnen, die er noch hat, zugebissen. Je besser wir FIDI kennenlernen, umso mehr wird uns bewusst, wieviel Schlimmes der kleine Mann durchlebt haben mu├č. Bisher hat er keinen von uns oder einen Besucher grundlos attackiert, was Grund zur Hoffnung gibt.
Immer wieder sind wir alle gelinde gesagt sehr verwundert ├╝ber diverse Meldungen von Tiersch├╝tzern, die ausl├Ąndischen Tierschutzorgis helfen, wenn Transporte mit unz├Ąhligen Hunden nach ├ľsterreich und westliche Nachbarl├Ąnder unterwegs sind und ratz fatz alle Hunde (manchmal bis zu 30 Tiere) immer sofort gute Pflege- oder Fixpl├Ątze beziehen. Schaut man aber genauer hin, sind dass durchwegs KEINE geeigneten Menschen oder Familien f├╝r diese Hunde und ├╝ber kurz oder lang landen diese armen Tiere dann wieder im Tierschutzhaus oder werden eigenst├Ąndig weitergegeben. Einerseits kommen diese Tiere aus wahren Tierh├Âllen und es soll und mu├č nat├╝rlich geholfen werden, andererseits sind aber die Auswahlkriterien scheinbar nicht ausreichend oder von Menschen getroffen, die mehr als zwei Augen zudr├╝cken. Das soll und darf keine Kritik sein, denn diese Tiersch├╝tzer arbeiten, wie wir auch, t├Ąglich auf Hochtouren um ein bisschen Linderung in der grausamen Szene zu bringen, jedoch w├╝rde ich und unsere Pflegefamilien absolut niemals ein Tier auf einem Fixplatz unterbringen, der nicht eine liebevolle, best├Ąndige und artgerechte Tierhaltung verspricht. Ein sehr kranker alter, alleinstehender Mann, der bereits einige und etliche Katzen hat, sollte keine M├Âglichkeit haben, noch einen jungen Hund aus dem Ausland zu bekommen. Das ist halt meine Meinung, allerdings arbeite ich auch nicht in einem s├╝dlichen Tierheim oder einer T├Âtungsstation, wo das Tierleid unerm├Ąsslich gro├č sein mu├č ! Wenn dem so w├Ąre, wer wei├č, vielleicht w├╝rden sich dann auch meine/unsere Ansichten und Vergaberichtlinien relativieren, aber ein gutes Gef├╝hl k├Ânnte ich dennoch dabei nicht haben!

Freitag, 17.11.2006
Es ist trostlos und entmutigend - die schlechten Nachrichten wollen nicht abreissen ! Kaum ist eine Fellnase gut versorgt und in Sicherheit, kommt postwendend wieder eine Hiobsbotschaft, so auch heute - und leider nicht nur eine !
Der liebe Seniorr├╝de ILKO aus dem Tierheim in der Slowakei, der seit einigen Wochen in Strasshof bei einer sehr lieben Familie lebt, hat bereits einige Male erschreckt zugeschnappt, aber heute sein geschocktes Frauerl ziemlich ├╝bel und offensichtlich grundlos attackiert. Der kleine R├╝de wurde daher abends wieder in meine Obhut gebracht und es wurde f├╝r morgen abends bereits ein Tierarzttermin mit Renate vereinbart, um ein medizinisches Problem f├╝r dieses Verhalten zu ergr├╝nden und hoffentlich ausschliessen zu k├Ânnen.
Bei uns ist ILKO vorerst einmal sehr ├Ąngstlich und mu├č erst mit sanfter Gewalt ins Wohnzimmer auf das bequeme Hundesofa bucksiert werden. Aber jetzt schl├Ąft er ruhig und entspannt - sieht aus als w├╝rde er kein W├Ąsserchen tr├╝ben k├Ânnen.
Unser Sch├╝tzling LUCKY wurde heute in der Hundezone im 2. Bezirk von einem Pitbull attackiert und gebissen. Pflegemama Sabine rief mich sofort an und als ich mit dem Tierhalter sprach, wollte dieser weder Name noch Adresse preisgeben - er sei ohnehin jeden Tag in der Hundezone (nat├╝rlich ein M├Ąrchen!) Sabine hatte keine Chance als sich der junge Mann und sein Hund entfernten, gleich darauf fiel LUCKY um, atmete schwer und Sabine fuhr in Windeseile in die n├Ąchste Tierarztpraxis Burgstaller. Lucky hatte einen schweren Schock und eine tiefe Bisswunde am Hals wurde versorgt. Nicht weniger sind wir und nat├╝rlich Sabine geschockt und ich bin froh, dass nicht noch mehr geschehen ist.
Gestern verlor erst einer unserer Sch├╝tzlinge COSMA wegen Allergie des Besitzers ihr Zuhause und dem Rehpinschermixr├╝den TIMMY (der Bruder von Aron, der immer noch in Sabines Obhut steht) droht ├ähnliches. Das Kind der Familie leidet seit Wochen an unerkl├Ąrlichem Husten und - wie k├Ânnte es anders sein - der Hausarzt empfahl sofort, TIMMY weg zu geben. Es wurde heute mit der Familie, die Timmy sehr liebt, vereinbart, dass noch der definitive Allergietest abgewartet wird, falls dieser positiv ausfallen sollte, wird also Timmy nach 4 Wochen wieder bei uns sein. Absoluter Horror, denn der Kleine ist ohnehin ein sehr anh├Ąnglicher und sensibler Zwerg, dem die Trennung bestimmt nicht leicht fallen w├╝rde. Also hoffen wir das Beste f├╝r TIMMY !
Pflegemama Claudia war mit Findling ODI beim Tierarzt zum Durchchecken. Seine Diagnose: gesund, gut gen├Ąhrt, k├╝rzlich mu├č eine Zahnsanierung erfolgt sein, Alter zwischen 7 und 10 Jahre m├Âglich. Bei Claudia und Manfred winselt ODI zwar auch, jedoch ist er mit Ballspielen und Kuscheln sehr gut abzulenken. Der gef├╝rchtete "Winselanfall" begann, wie schon bei Verena und Lena, wieder bei Einbruch der Dunkelheit. Den Vermutungen ├╝ber das Schicksal des lieben, ruhigen und offensichtlich stark trauerndem R├╝den, sind nat├╝rlich keine Grenzen gesetzt. Leider war heute im Gemeindeamt in Korneuburg niemand erreichbar, sodass ich auch die geplanten Recherchen ├╝ber das Vorleben von ODI nicht anstellen konnte. Der kleine Kerl tut uns unglaublich leid, denn er trauert und ist v├Âllig verst├Ârt. Hoffentlich meldet sich sein Besitzer doch noch !
Sp├Ąt abends dann noch eine sehr schlimme Nachricht und am liebsten h├Ątten wir uns gleich auf die Socken gemacht: drei Welpen d├╝rfen nicht ins Haus und werden nur sehr unzureichend (1x t├Ąglich wenn ├╝berhaupt) mit eingeweichten Semmelresten ern├Ąhrt. Dann sind da noch zwei Katzen, die dort leben oder besser gesagt sie vegetieren mit den assozialen Leuten auf 10m2 bzw. unter dem Bett und auf dem Kasten dahin. Die Katzentoiletten werden so gut wie nicht gereinigt und Futter gibt es nur hin und wieder, sodass die armen Tiere f├Ârmlich ├╝ber sich herfallen, wenn einmal doch eine Dose ge├Âffnet wird. Die Besitzer rauchen Kette in dem kleinen Raum und der Gestank ist bestialisch. Zum Gl├╝ck gibt es einen tierlieben Nachbarn, dem diese Zust├Ąnde jetzt ziemlich stinken und bei Tier├Ąrztin Renate um Hilfe gebeten hat. Ausserdem organisiert diese Familie auch Futter f├╝r die Tiere und morgen werden wir gemeinsam die gesamte Menagerie (hoffentlich) ├╝bernehmen, da die Besitzer die Tiere ohnehin loswerden m├Âchten. Claudia und Manfred werden wahrscheinlich mitfahren und einen Welpen in ihre Obhut nehmen. Die Katzen bleiben bei mir und wegen den beiden anderen Welpen werde ich morgen noch Pflegemama Traude fragen, die uns auch niemals im Stich l├Ą├čt, wenn Not am Manne ist.

Donnerstag, 16.11.2006
Gro├če Freude ! Liebling TANTI ist bestens versorgt und sa├č bereits nach wenigen Minuten gl├╝cklich am Scho├č seines neuen Frauerls. Er wird bestimmt ein sehr "verw├Âhnter" Einzelhund, denn Frau Elisabeth M. ist nicht mehr berufst├Ątig und wohnt sehr im Gr├╝nen im 22. Bezirk. Ganz in unserer N├Ąhe und wir freuen uns schon auf einen gemeinsamen Spaziergang. TANTI wird sicher sehr viel Liebe und Zuwendung erhalten, damit nach der k├Ârperlichen Genesung auch die seelischen Wunden rasch verheilen. Wir m├Âchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau Carol Byers von Animal Care Austria, die die gesamten Behandlungs- und Operationskosten f├╝r Tanti ├╝bernommen haben (ohne die sofort durchgef├╝hrte Notoperation w├Ąre Tanti wahrscheinlich nicht mehr am Leben !) und bei Isabelle Siegl, die den ganzen Tag f├╝r den Transport von Tanti nach Wien gespendet hat, bedanken! Ein riesiges DANKE auch an Pflegefamilie Claudia und Manfred, die ausser der liebevollen Betreuung auch alle n├Âtigen Tierarztbesuche und Wundbehandlungen konsequent und kompetent erledigten, sodass die k├Ârperlichen Wunden von Tanti im Vergleich zu vor zwei Wochen, heute schon sehr zufriedenstellend aussehen. Es war schon manchmal gar nicht einfach, den lebhaften Kleinen vor dem eigenen Kratzen und Schlecken zu sch├╝tzen. Aber Claudia wickelte seinen Hals mit einem weichen Tuch fest ein, dar├╝ber ein handels├╝blicher Trichter und nat├╝rlich immer im Auge behalten, den beherzten und furchtlosen Zwerg, dann hats geklappt! DANKE Euch allen von Eurem TANTI ! (Fotos folgen, sobald ich meinem Frauerl einmal von der Ferse weiche ....)
Verst├Ąndliche Trauer gab es in Melk bei Fam. Wieser, denn sie hatten sehr gro├če Freude mit ihrer Boxermixh├╝ndin COSMA, die seit drei Wochen dort lebte. Leider hat sich beim Hausherrn eine massive Allergie entwickelt und die Trennung von COSMA ist leider unvermeidbar. Rein zuf├Ąllig ergab sich aber ein Kontakt nach Leonding - wie das manchmal so ist ├╝ber 7 Ecken - und so wird COSMA heute noch nach Leonding zu einer sehr tierlieben und gut organisierten Familie mit Haus und Garten und vieeeeel Zeit, ├╝bersiedeln. Die Leutchen kamen extra nach Wien um alle Formalit├Ąten zu erledigen. Petra W. tat uns allen sehr leid, denn die Trennung von COSMA war schrecklich hart f├╝r sie und bestimmt f├╝r die ganze Familie. Vielleicht ein winziger Trost, dass COSMA wunderbar aufgehoben ist und es ihr mit Sicherheit an nichts fehlen wird. Obwohl Abgabegrund Allergie nichts wirklich Neues f├╝r uns ist, ist es in diesem Falle sehr tragisch, weil absolut wahr ! Frage mich ernsthaft, wie ich reagieren w├╝rde, wenn diese Diagnose bei mir oder einem meiner Lieben gestellt werden w├╝rde !?! Einfach katastrophal und ich hoffe, dass ich das nicht erleben mu├č !
Die gestern angeh├Ąngt gefundene Staffih├╝ndin heisst ARABELLA und geh├Ârt einem Herrn aus dem 21. Bezirk. Er meldete sich heute morgen direkt bei der Fundstelle Gemeinde Wien und Jo brachte die beiden am fr├╝hen Nachmittag wieder zusammen.
Und der zweite Findling aus Korneuburg ist heute sp├Ąt abends von Verena L. zu Claudia ├╝bersiedelt. Die L├Âsung, den kleinen Hund im Auto relaxen zu lassen, hat sich nicht wirklich bew├Ąhrt und da sich die gro├če Trauer des s├╝├čen Hundes durchaus nicht gebessert hat, entschied sich Verena L. zur ├ťbergabe. Vielleicht ist ODI (so wird er jetzt einmal heissen) ja auch andere Hunde gew├Âhnt und tut sich im Rudel leichter ?!? Wir wissen es leider nicht, denn sonst w├╝rden wir ihm diese schwere Zeit noch besser vereinfachen k├Ânnen. Werde morgen gleich nochmals auf der Gemeinde in Korneuburg tel. nachfassen, vielleicht trauert dort auch jemand um diesen s├╝├čen Racker !

Mittwoch, 15.11.2006
"TANTI" wird jeden Tag zutraulicher und anh├Ąnglicher, Pflegemama Claudia kommt aus dem Schw├Ąrmen nicht mehr heraus ! Morgen wird TANTI seine eventuelle neue Familie kennenlernen - ein gro├čer Tag f├╝r den schwer gepr├╝ften s├╝├čen Kerl, f├╝r den wir ihm alle die Daumen halten !
F├╝r unseren Findling aus Korneuburg l├Ąuft es leider nicht so gut. Er leidet in der Wohnung anscheinend sehr, winselt, ist nerv├Âs, kratzt an der T├╝re. Verena und Lena sind ziemlich ratlos und voller Mitgef├╝hl und m├Âchten ihm auf jeden Fall mit einigen therapeutischen Tricks das Familienleben schmackhaft machen. Am wohlsten f├╝hlt er sich im Auto und bei Spazierg├Ąngen - die Wohnung empfindet er sichtlich als Bedrohung und verbindet Negatives. Verena ist fest entschlossen zu arbeiten, damit sich das ├Ąndert.
In Gro├čenzersdorf wurde eine Gl├╝ckskatze herrenlos aufgegriffen, die jetzt bei Pflegemama Dani am Sofa schl├Ąft. Das ca. einj├Ąhrige Katzerl scheint sehr gepflegt, ist sehr zutraulich aber war m├Ąchtig ausgehungert. Es bleibt zu hoffen, dass das zutrauliche und h├╝bsche Katzenm├Ądel jemandem abgeht.
Aber wesentlich mehr zu Denken gibt uns allen ein angeh├Ąngtes American Staffiweibchen vor einem MERKUR Markt in Wien. Sabine wurde auf das Tier aufmerksam und nahm es auf mein Bitten hin mit, um ihr das Tierheim zu ersparen. Sabine war gleich einverstanden, doch leider macht ihr Sch├╝tzling LUCKY einen Strich durch die Rechnung und auch die freilaufenden Kaninchen sind zu verlockend und wollen wir keiner Gefahr aussetzen. Gegen 22.00 erkl├Ąrte sich Jo dann sofort bereit, die H├╝ndin noch bei Sabine zu ├╝bernehmen. Die H├╝ndin wirkt sehr gepflegt, ist braun gestromt mit wei├čen Zeichen, nicht kupiert und tr├Ągt ein Metallw├╝rgehalsband mit Marke 2006!, einen Lederbeisskorb und passende Metall-Lederleine. Wer h├Ąngt seinen Hund bei Einkaufsmarkt an und l├Ą├čt die Marke dran ??? Leider ergab die Nachforschung beim WTV, dass die Adresse und die Tel. Nr. nicht stimmt, ich werde also morgen weiter nachstochern m├╝ssen, um den Halter vielleicht doch noch ausfindig machen zu k├Ânnen. Jedenfalls ist die liebe H├╝ndin vorerst bei Jo untergebracht wir alle hoffen auf ein HappyEnd !
Die Ereignisse der letzten Tage, so traurig und unfassbar sie auch sind, haben gezeigt, wieviel geholfen und bewegt werden kann, wenn man ganz fest zusammenh├Ąlt. Ich bin echt stolz solche Menschen zu kennen, die immer ein offenes Ohr haben, zu jeder Zeit hilfreich zur Seite stehen, notwendige Autofahrten - egal wohin auch immer - spontan anzubieten und noch vieles, vieles mehr. Ganz aussergew├Âhnlich tierliebende und wertvolle Freunde, f├╝r die Tierschutz nicht nur ein Schlagwort ist, sondern tagt├Ąglich gelebt wird, ohne Wenn und Aber !! Der Kreis dieser wertvollen Menschen und Freunde wird t├Ąglich gr├Â├čer und der Zusammenhalt zum Wohle der Tiere immer fester. In all dem unglaublichem Leid und den vielen kleinen Trag├Âdien gibt das jedem Einzelnen von uns ein Gef├╝hl der effizienten Teamarbeit und ist ungeheuer wichtig. Sonst w├╝rden wir das Alles kaum durchstehen ! Ich m├Âchte mich an dieser Stelle bei jedem Einzelnen ganz herzlich und ehrlich bedanken - ohne Eure Hilfe w├Ąre das alles nicht m├Âglich und was w├╝rde aus den vielen bed├╝rftigen Tieren werden?
Es ist bereits weit nach 1.00 nachts und mir rinnen ganz unbewusst die Tr├Ąnen ├╝ber die Wangen. Das ganze Leid, dass wir tagein-tagaus sehen m├╝ssen, wie die Tiere leiden, herumgesto├čen und misshandelt werden und trotzdem voller Vertrauen immer nur ihr Bestes geben m├Âchten, ist nur sehr schwer zu ertragen und manchmal, so wie jetzt eben, tut es ganz gut seinen Gef├╝hlen freien Lauf zu lassen. Sonst k├Ânnte es leicht passieren, dass man daran erstickt.

Dienstag, 14.11.2006
Nach dem sehr turbulenten Wochenauftakt k├Ânnte eigentlich klar gewesen sein, dass es in der Tonart weitergehen wird. Aber dass es so dicke kommt, ist schon sehr heftig!
Auf die Einschaltungen unserer Katzenwelpen am Wochenende war telefonisch die H├Âlle los. Schade nur, dass noch so viele Katzenfans die Meinung vertreten, eine Katze im Haushalt w├Ąre genug - ungeachtet dessen, ob sich die Samtpfote vielleicht nach Artgenossen sehnt oder nicht, es wird oft nicht einmal dar├╝ber nachgedacht, den Katzen in ewiger Gefangenschaft wenigstens einen Artgenossen zu g├Ânnen. Einige der Interessenten konnten wenigstens dazu bewogen werden, sich dar├╝ber den Kopf zu zerbrechen und so d├╝rfte das kommende Wochenende f├╝r unsere Katzenwelpen doch noch sch├Âne Sofa-Kuschelpl├Ątze ergeben.
Eine sehr tierliebende Familie, die ich zum Umdenken animieren konnte, ist Familie K. aus Wien 22; die heute unsere beiden Katzenm├Ądchen aus Gro├čengersdorf gemeinsam (statt einsam) und mit Freude ! adoptiert haben. Vielen Dank daf├╝r - auch "ihre" beiden Katzenm├Ądchen werden es bestimmt sehr zu sch├Ątzen wissen.
ARES, der dritte und letzte unserer Boxermixwelpen, hat heute endlich seine ganz eigene Familie gefunden. Claudia war auch ganz begeistert von der lieben Familie und entlie├č den sehr angenehm braven und lieben R├╝den nach wochenlanger Betreuung in eine bestimmt sehr sch├Âne Zukunft. Wir w├╝nschen ihm und seiner Familie das Allerbeste und viel Spa├č miteinander !
Nachmittags hatte ich wieder einmal das starke Gef├╝hl, dass irgendwo irgendwas oder irgendwer ausser uns noch seine sch├╝tzende Hand ├╝ber unsere Sch├╝tzlinge hat. Mit BRUCE, dem armen Neufunderl├Ąnderr├╝den ging es ja mit den Pflegestellen nicht so wirklich glatt und BRUCE merkte man den Stress der Trennung und des notwendigen Herumgeschobenwerdens deutlich an. Dann gegen 17.00 Uhr die unglaublige telefonische Anfrage: .....
Liebe Frau H├Âss-Filipp! Wir suchen einen gr├Â├čeren R├╝den, dunkel bis schwarz, kann ruhig bis f├╝nf Jahre alt sein und am sch├Ânsten w├Ąre zottelig." Besser kann man einen Neufundl├Ąndermix nicht beschreiben! Die Herrschaften waren auf dem R├╝ckweg vom Tierheim in Krems und erhielten ├╝ber etliche Ecken meine Handynummer und kurze Zeit darauf waren sie auch schon in Strasshof und lernten BRUCE kennen. Es war Liebe auf den ersten Blick und bereits heute wird der liebe R├╝de bei seinem Herrchen im 14. Bezirk in Wien residieren. Wir w├╝nschen den beiden "Herren" eine gl├╝ckliche Zeit miteinander und vielen Dank an alle Tierfreunde, die bei der ├ťbernahme und Obsorge so tatkr├Ąftig mitgeholfen haben (Susanne, Martina und Margot aus Strasshof).
Ebenfalls sehr erfreulich: Jo kam mit seinem Findling aus Korneuburg auch abends zu uns und gleichfalls Frau L. aus Wien mit Tochter Nena. Frau L. m├Âchte einem bed├╝rftigen Tier helfen und wird es mit dem lieben Jagdterrierr├╝den probieren. Leider zeigt der sonst eher ruhig wirkende mittelgro├če, drahthaarige R├╝de zu gro├čes Interesse an unseren Miezen, sodass eine Aufnahme in unserer Familie hinf├Ąllig w├Ąre. Wir hoffen alle, dass Frau L. und Lena ihren Entschlu├č nicht bereuen m├╝ssen, denn leider ist ├╝ber den niedlichen Kerl nach zwei Tagen nicht allzuviel zu sagen. Die kurze Zeit in Jo┬┤s Obhut gab es zwar keine Auff├Ąlligkeiten, fest steht allerdings, dass dieses Tier keine gro├če Bindung zu Menschen aufbauen konnte und mit Sicherheit draussen leben mu├čte. Wir dr├╝cken alle die Daumen, dass er die Vorz├╝ge einer liebevollen Betreuung innerhalb einer Familie raschest erkennen wird und bedanken uns ganz herzlich bei Verena und Lena f├╝r die Bereitschaft, diesem Tier eine Chance zu geben.
Pflegemama Claudia war heute mit TANTI beim Tierarzt und unter einer Kurznarkose wurden alle N├Ąhte entfernt. Auch hier zeigte sich deutlich, dass die N├Ąhte sehr diletantisch gemacht wurden. U.a. wurde nicht gr├╝ndlich rasiert, sodass sogar einige Haare mitgen├Ąht wurden ! Entweder war der Tierarzt fachlich nicht wirklich auf der H├Âhe oder aber es mu├čte so schnell gehandelt werden, dass keine Zeit f├╝r fachm├Ąnnisches Handeln war. Jedenfalls ist das die schlimmste Naht, die uns allen (einschliesslich dem Tierarzt) je unter die Augen gekommen ist und dass heisst einiges.

Montag, 13.11.2006
Ein unglaublich stressiger und ereignisreicher Wochenbeginn. Ein Wechselbad der Gef├╝hle - sehr anstrengend, doch am Tagesende war wieder sehr viel bewegt worden und das ist ausschlaggebend f├╝r uns alle. Aber immer der Reihe nach.
Meine gestrige Nachtschicht hat sich f├╝r unsere Sch├╝tzling belohnt gemacht. Alle unsere Sch├╝tzlinge sind endlich online und es gibt seit heute eine sehr liebe interessierte Familie f├╝r Spanielr├╝de MERLIN, f├╝r unseren gro├čw├╝chsigen Boxermixwelpen ARES und auch f├╝r unsere beiden Katzenm├Ądchen (nat├╝rlich gemeinsam). Auch f├╝r GISMO oder ARON meldete sich eine sehr liebe Dame aus Wien. Die Besuchstermine sind f├╝r die kommenden Tage vereinbart - in einigen Tagen wissen wir mehr.
Kein Tag ohne traurige Nachrichten, so auch heute.
Pflegemama Susanne wurde von einer Bekannten ├╝ber einen schlecht gehaltenen Neufundl├Ąnderr├╝den in Kenntnis gesetzt und erkannte sofort die enorme Dringlichkeit zu helfen. Mittags war der durchaus freundlich gebliebene aber unglaublich unerzogene R├╝de dann schon bei Susi zuhause und die Zores mit Pflegehund Skippy liessen nicht lange auf sich warten. Keine Chance, dass sich die beiden vertragen, also wurde einmal getrennt. Abends, nachdem Pflegemama Martina nach Hauses kam, lernte der stramme Neufundl├Ąnder dann die beiden Hundedamen von Martina kennen und war gleich ausser sich vor Zuneigung. St├Ąndiges Aufreiten und totale Ablehnung von Xena. Funktioniert also auch nicht. Gegen 22.00 kam dann der rettende Anruf von Susi, dass Bruce bei einer anderen Bekannten, die spezialisiert auf Neufundl├Ąnder ist und auch eine H├╝ndin dieser Rasse hat, vorerst unterkommen kann. Morgen wird dann der Rasseclub kontaktiert und man wird weitersehen.
Es ist eine echte Katastrophe, was sich manche Leute mit ihren Tieren leisten. M├╝hsam genug, wenn ein kleiner oder mittelgro├čer Hund unerzogen und abgeschoben wird, aber bei einem 70kg Hund ist das eine folgenschwere Verfehlung, die fast schon strafrechtlich geahndet werden sollte. Warum nimmt man sich so einen gro├čen, pflegebed├╝rftigen und eher anspruchsvollen Hund, wenn man dann keine Liebe und Zeit f├╝r ihn hat ?!?
Es ist einfach zum Kotzen und ich kann nur hoffen, dass es in irgendeiner Form Gerechtigkeit f├╝r den lieblosen und verantwortungslosen Umgang dieser Leute mit ihren Tieren, geben wird.
Jo hatte schon l├Ąngere Zeit keinen Pflegling mehr, nahm aber gestern einen in Korneuburg herrenlos streunenden Terrierr├╝den in seine Obhut. Meldungen bei Polizei und s├Ąmtlichen Tierheim in N├ľ ergaben: NICHTS ! Der liebe und eher ruhige R├╝de wird diese Nacht noch bei Jo verbringen und morgen abends dann zu mir ├╝bersiedeln. Vielleicht geschieht doch das Unerwartete, und die Besitzer des Hundes stellen nach fast zwei Tagen doch noch fest, dass ihr Tier verschwunden ist - oder aber er wurde bewu├čt seinem Schicksal ├╝berlassen!

Sonntag, 12.11.2006
Absolut verr├╝ckt - aber heute verlief wieder ein Vermittlungsversuch f├╝r unseren Langzeitsch├╝tzling ARON erfolglos. Sabine kam mit Dackelmixbaby ARON und ihrem zweiten Sch├╝tzling LUCKY mittags zu uns und wir unternahmen gemeinsam einen Spaziergang mit Fotosession. Der Platz f├╝r Aron war nicht wirklich passend und so bleibt er weiterhin in unseren bzw. Sabines Fittichen.
Die kommende Woche wird eine Aufregende f├╝r den misshandelten TANTI. Die Kopfn├Ąhte werden in einigen Tagen entfernt (da es so viele sind, hat unser Tierarzt eine Kurznarkose vorgeschlagen) und die Kastrationsn├Ąhte dann einige Zeit sp├Ąter. Leider hat sich die Wunde der Kastration, die leider sehr diletantisch gemacht wurde, etwas entz├╝ndet und so mu├č Tanti morgen zu einer Tierarztkontrolle um eine Infektion zu verhindern. Traurige Tierschicksale
Pflegeeltern Claudia und Manfred sind absolut der Meinung, dass der niedliche kleine Hund auf jeden Fall KEIN geeigneter Zweithund ist. Der draufg├Ąngerische ├ťberlebensk├╝nstler ist dazu viel zu selbstbewusst und obwohl er sich im Rudel (allerdings mehr schlecht als recht) mit anderen vertr├Ągt, ist das Zusammenleben mit einem zweiten Artgenossen auf Dauer sicher nicht machbar. Aber bis Tanti in sein fixes Zuhause ├╝bersiedeln kann dauert es ja noch ein bisschen und wer wei├č, welche "Nachrichten" er uns bis dahin noch zukommen l├Ą├čt.
Traude hat ihren Kurzurlaub beendet und war prompt am fr├╝hen Nachmittag zur Stelle, um "ihre" Fipsi wieder abzuholen. Wir haben Fipsi in den wenigen Tagen bei uns als allerliebste, brave und sehr anh├Ąngliche H├╝ndin selbst kennengelernt (Traude hat ja ohnehin regelm├Ą├čiges Lob ├╝ber Fipsi ausgesprochen). Man merkt sehr stark, dass die Zeit bei Traude der seinerzeit sehr ver├Ąngstigten Kleinh├╝ndin, bereits sehr gut getan hat und Traude sehr viel herausstreicheln konnte. Trotzdem ist Fipsi fremden Menschen und auch Hunden anfangs sehr zur├╝ckhaltend, bellt aus der zweiten Reihe, beruhigt sich aber sofort, wenn man ihr die verbale Sicherheit in Stimme und Gestig vermittelt. Im Gegensatz zu Tanti w├Ąre f├╝r Fipsi wieder ein Platz mit einem bereits vorhandenem gutm├╝tigen Hund optimal, da sie sich sehr an Traude┬┤s Giacomo und auch an unseren Hunden orientiert hat. Fipsi w├Ąre also als Zweithund ideal und w├╝rde sich in dieser Konstellation am wohlsten f├╝hlen - diesem Umstand werden wir bestimmt Rechnung tragen, dann f├Ąllt auch Traude die bevorstehende Trennung von ihrem geliebten Sch├╝tzling sicherlich leichter !
Eigentlich eine Schande, aber die letzten Tage kam ich absolut nicht dazu, unsere Sch├╝tzlinge auf unserer Seite einzuschalten. Aber heute war es endlich soweit - wir sind wieder aktuell ! Bin sehr froh, denn in der n├Ąchsten Woche stehen wieder sehr viele administrative Arbeiten und nicht zuletzt die Weihnachtspost und die letzten Vorbereitungen zu unserer ersten Weihnachtsfeier am 8. Dezember - auf die wir uns alle schon sehr freuen ! - an.

Samstag, 11.11.2006
Die beiden Katzenwelpen aus Gro├čengersdorf spielen bereits und machen die ganze Wohnung unsicher. Ein herziger Anblick, wenn die Hunde am Sofa und die ├Ąleren Katzen in sicherer H├Âhe das lustige Treiben beobachten - mehr oder weniger verst├Ąndnislos, wie es scheint !
Eines unserer etwas ├Ąlteren Katzenm├Ądchen (etwa 10-12 Wochen) BARBIE wurde heute von einer uns bereits aus Paks-Aktionen sehr gut bekannten Tierfreundin adoptiert. Valerie hatte leider einen ihrer drei Samtpfoten k├╝rzlich durch Krankheit verloren und war daher bereit, einem anderen bed├╝rftigen Katzerl ein gutes und liebevolles Zuhause in Purkersdorf zu geben.
Unser Katzenbaby CINDY, die ja nach der Tortour des stundenlangen Angeh├Ąngt-Seins, nach Tagen immer noch die Sch├╝rfspuren des Halsbandes zeigt, ist zu unserer Nachbarin Astrid ├╝bersiedelt. Astrid und Helmut haben k├╝rzlich ein sehr armes junges Katzenm├Ądchen aufgenommen und wir konnten sie ├╝berzeugen, dass es f├╝r das K├Ątzchen besser ist, einen Artgenossen zu nehmen. Anfangs beschlichen sich die Kleinen aber es wird von Stunde zu Stunde besser, die ├╝blichen Anfangsschwierigkeiten halt.
Leider gab es wieder einige dringende Notf├Ąlle von Hunden, die pl├Âtzlich und sofort und ganz dringend "weg m├╝ssen". Einer davon ist der 5-monatige Dogo Argentino R├╝de Tyson, der von zwei sehr tierliebenden Teenagern einem ebenfalls sehr jungen Mann abgekauft wurde, da er mit Tyson nichts mehr anzufangen wu├čte. Da Tyson aber zuviel alleine sein musste und viel bellte, bekamen die beiden jungen Damen Probleme mit den Nachbarn und so mu├čte er schnellstens abgegeben werden. Tyson lebt seit heute nachmittag bei Pflegeeltern Martina und J├╝rgen in Strasshof und wir k├Ânnen nun in Ruhe einen geeigneten und verantwortungsvollen Platz f├╝r den sehr lieben und noch etwas ver├Ąngstigten Junghund suchen.


Freitag, 10.11.2006
Ein wunderbarer, trockener Herbstmorgen, den ich mit unseren f├╝nf Sch├╝tzlingen bei einem mehr als einst├╝ndigen Morgenspaziergang genossen. Auch FIPSI lief schon recht vergn├╝gt mit den anderen mit und zeigte sogar Interesse am Ballspielen. Gegen 8.00 rief dann nochmals Traude an, um sich nach Fipsi zu erkundigen. Ich konnte sie beruhigen und hoffe, sie hat einen unbeschwerten und unterhaltsamen Kurzurlaub. FIPSI ist eine ganz, ganz liebe H├╝ndin und hoffentlich findet sich bald auch f├╝r sie eine eigene Familie, die sie f├╝r immer liebhaben und behalten wird.
Abends hatten wir dann Besuch von Claudia, Manfred, Christoph, Daniela und Herrn Kepler von "Initiative-Assisi" und seinem Sch├Ąferhund MACHO, und wir verbrachten einige Stunden mit regem Austausch und Anregungen. Herr Kepler unterbreitete uns sein interessantes Networking-Konzept, ├╝ber das es sich lohnt, noch genauer nachzudenken.
Adi brachte zwei ganz herzige und kugelrunde Katzenbaby-M├Ądchen aus Gro├čengersdorf mit nach Hause und die zwei Kleinen sind noch ziemlich verdattert, werden aber bestimmt auch bald auftauen. Also sp├Ątestens jetzt ist unsere Kapazit├Ąt f├╝r Katzerl ausgesch├Âpft! Und leider keine Interessenten in Sicht, es ist zum Weinen !

Donnerstag, 9.11.2006
Da Pflegemama Traude einen zweit├Ągigen Kurzurlaub antritt, mu├čte sie erst einmal alle ihre Sch├╝tzlinge gut aufgehoben wissen. Daher brachte sie unseren Sch├╝tzling FIPSI, die sie bereits seit einigen Wochen betreut, abends zu uns. Als sich Traude nach einem kurzen Plauscherl verabschiedete, winselte und heulte FIPSI eine Zeit lang vor der Eingangst├╝re, dass es mir das Herz zerriss. Mit ruhigem Zureden und vielen Streicheleinheiten gelang es mir dann endlich, die anh├Ąngliche Zuckermaus etwas abzulenken und zu tr├Âsten. Beim Gassigehen suchte sie immer noch, war aber schon wesentlich ruhiger. Da FIPSI mir dann nicht von der Seite wich, schlief ich diese Nacht im Wohnzimmer, aufgebahrt und bewegungsunf├Ąhig, denn alle 5 Hundsis wollten ganz nahe bei mir sein. Das w├Ąre ein Foto wert gewesen !

Mittwoch, 8.11.2006
Obwohl uns nat├╝rlich alle unsere Sch├╝tzlinge gleichermassen wichtig sind, liegt jedoch unser spezielles Augenmerk auf unserem kleinen Patienten TANTI. Er hat sich wunderbar in das Rudel bei Pflegefamilie Claudia & Manfred integriert und l├Ą├čt jegliche Behandlung seiner Wunden geduldig ├╝ber sich ergehen. Er sp├╝rt bestimmt, dass man ihm nur Gutes will und ist unheimlich dankbar f├╝r jede Streicheleinheit.
Der liebe Spanielmixr├╝de MERLIN wurde heute kastriert und sein innenliegender Hoden wurde entfernt. Merlin war kurz nach der OP in Alt Erlaa wieder wohlauf und lief einige Stunden sp├Ąter schon wieder fleissig im Garten von Daniela. Alles alles gut ├╝berstunden und gottlob keine Komplikationen - aber das sind wir ja von unserem kompetenten und tierlieben Tierarzt Dr. Alebegovic gew├Âhnt.
Na und unser kleinster, der 3kg-R├╝de GISMO, flitzt durch die Botanik, als w├Ąre er vorher noch niemals zum Laufen gekommen. Auch nach einst├╝ndiger Herumwieselei zeigt er keinerlei Erm├╝dungserscheinungen, jedoch zuhause angekommen wird geschlafen und geschnuddelt. Gismo ist ein ganz entz├╝ckender Zwerghund aber obwohl er "Taschenformat" (Gismo ist nicht gr├Â├čer als eine halbw├╝chsige Hauskatze) hat und sehr gerne von ├Ąlteren Personen, wegen seiner handlichen Gr├Â├če, genommen werden w├╝rde, braucht er doch agile Tierfreunde. Bisher wurde er ja vorsichtigerweise nur an der Leine gef├╝hrt und war daher, wie so viele seiner Artgenossen, nicht ausgelastet. Und das soll nicht seine weitere Zukunft sein, darauf werden wir genau achten !
Als ich abends aus dem B├╝ro kam, flitzten unsere beiden jungen Samtpfotenm├Ądchen GEMEINSAM wie wild durch die K├╝che! Hat uns sehr gefreut, dass die kleine Cindy, das "Leinenkatzerl", so schnell aufgetaut ist und mit unserem j├╝ngsten Katzengast BARBIE so rasch Freundschaft geschlossen hat. Gestern war Cindy ja noch sehr schaumgebremst, sie mu├čte sich ja erst an die neue Freiheit gew├Âhnen.

Dienstag, 7.11.2006
Der arme gequ├Ąlte "TANTI" ist seit heute abend in der sicheren und liebevollen Obhut von Pflegefamilie Claudia und Manfred. Isabelle hatte sich nach meinem Hilferuf spontan bereit erkl├Ąrt, den kleinen Kerl aus Paks Ungarn zu holen, damit er aus dem traurigen Tierheimalltag m├Âglichst schnell in h├Ąusliche Pflege gelangt. Den ganzen Tag war Isabelle unterwegs (etwa 9 Stunden reine Fahrtzeit hin und zur├╝ck, vorort noch zum Tierarzt) und um 19.00 abends traf sie zusammen mit dem s├╝├čen Kleinhund in Inzersdorf ein. Es war f├╝r uns alle ein sehr ber├╝hrender Augenblick, als Pflegemama Claudia ihren armen Sch├╝tzling endlich in den Armen hielt. Nach einer kurzen Erkl├Ąrung der notwendigen Weiterbehandlungen fuhr Isabelle dann sehr ersch├Âpft nach Hause - ein riesiges Dankesch├Ân liebe Isabelle, f├╝r diese spontane und gro├čartige Hilfe !
TANTI (den Namen gab ihm spontan Pflegepaps Manfred, abgeleitet von Tantalus, den Qualen hat der Kleine mit Sicherheit viele erleben m├╝ssen!) ist wider erwarten ├Ąu├čerst aufgeschlossen und freundlich, aber wenn man seine enorm gro├če Wunde rund um den Halsbereich anschaut, kommt einem das reine Schaudern. TANTI hat unz├Ąhlige N├Ąhte rund um den Kopf und wurde anl├Ą├člich der Notoperation auch noch zus├Ątzlich kastriert. Dennoch scheint er zufrieden, nimmt Leckerlis und ist, wie gesagt, absolut menschen-, hunde-, und auch katzenfreundlich. Kommende Woche k├Ânnen bereits die N├Ąhte am Hals entfernt werden und dann wird auch sein gesamtes Wohlbefinden bestimmt noch gr├Â├čer. Im Moment hat man zwar nicht den Eindruck, dass ihm etwas wehtun k├Ânnte, obwohl das, wenn man ihn mit seiner riesengro├čen Wunde sieht, fast unm├Âglich scheint. Claudia & Manfred samt Kinder werden, wie gewohnt, durch ihre liebevolle und kompetente Betreuung auch bald die mit Sicherheit auch massiv vorhandenen seelischen Wunden verheilen lassen. Danke Euch allen vielmals f├╝r Eure Hilfe f├╝r Tanti !!!!
Wie schon gestern vereinbart, ├╝bernahm ich heute das 13 Wochen junge Katzenm├Ądchen CINDY von der Heimhilfe einer alten Dame. Absolut unglaublich, aber die liebe getigerte Hauskatze wurde stundenlang an den Leibstuhl (auch w├Ąhrend der Nachtstunden) der betagten und kranken Besitzerin angebunden, damit die Zimmerpflanzen heil bleiben ! Keine Ahnung ob die Frau wei├č, was sie der kleinen Katze damit angetan hat ?!? Ohne weiteres m├Âglich, dass nicht, denn ich hatte vor langer Zeit Kontakt mit einem Herrn, der dachte es gut zu machen, wenn er seinen Hund mit verd├╝nnter Danchlorl├Âsung w├Ąscht. Das arme Tier litt uns├Ąglich und das Fellkleid brauchte monatelang, um sich zu regenerieren. B├Âse gemeint war diese Aktion damals auch nicht nur saubl├Âd !!
Aber zur├╝ck zu CINDY: sie ist momentan noch sehr ruhig und von ausgelassenem und altersentsprechendem Spieltrieb weit entfernt - wie auch? Auch ist mir aufgefallen, dass die s├╝├če Samtpfote bei Ber├╝hrung ziemlich zusammenzuckt ! Bleibt nur zu hoffen, dass sie bald auftaut und mit unserem zweiten Katzenbaby die sch├Ânen Seiten des Katzenlebens sp├Ąt aber doch kennenlernt und geniesst.
Und als ob das an Ereignissen noch nicht genug w├Ąre, wurde ich heute nachmittag telefonisch auf einen "Notfall" der besonderen Art aufmerksam gemacht worden. GISMO, ein mehrj├Ąhriger Pekinesenr├╝de wurde von einer Tierfreundin vor einigen Monaten aus dem Wr. Tierschutzhaus geholt - nur leider sind er und die bereits vorhandene Rehpinscherh├╝ndin verschieden wie Tag und Nacht. Die H├╝ndin ist absolut gassifaul, w├Ąhrend Gismo gerne und gschaftig die Gegend erkundet. Leider zu lebhaft f├╝r sein Frauerl, die mit der Situation heillos ├╝berfordert war und auf dringende Abholung dr├Ąngte. Gerufen und gegen 20.45 in Wien 11; vorort und nicht schlecht gestaunt ! Gismo ist ein sogenannter Miniatur-Pekinese mit stolzen 2,5 kg Gewicht, unheimlich freundlich und zucker,zucker,zuckers├╝├č. Ich liebe ja diese putzige und selbstbewusste Rasse sehr und wir verstanden uns auf Anhieb. Gismo ging mit mir mit, als w├Ąre das die gr├Â├čte Selbstverst├Ąndlichkeit auf der Welt und hatte auch zuhause mit Hund und Katz null Problemo. Schwer nachvollziehbar, wie man mit so einem Zwergerl ├╝berfordert sein kann aber leider die Realit├Ąt. Morgen werden wir den ersten leinenlosen Spaziergang unternehmen und den kleinen S├╝ssen einmal so richtig m├╝de machen !

Montag, 6.11.2006
Die durchaus positiven Ereignisse der letzten Tage wurden durch die Information ├╝ber eine unglaubliche Tierqu├Ąlerei in Ungarn leider sehr getr├╝bt.
Ein kleiner Hund wurde mit einer Drahtschlinge stranguliert, aufgeh├Ąngt und gefoltert und entronn nur knapp dem sicheren Tode. Fotos des Kleinen auf unserer Seite: Traurige Tierschicksale
Tierfreundin Isabelle Siegl wird morgen nach Paks fahren, um den Kleinen im Tierheim abzuholen, da er kurz nach der anstrengenden Notoperation vor einigen Tagen noch nicht transportf├Ąhig war. Er wird dann ab morgen abend - und wir hoffen alle inst├Ąndig, dass beim Transport alles gutgehen wird - in unserer Obhut sein und bei uns bleiben, bis er v├Âllig gesund gepflegt sein wird.
Und gleich ein weiterer Wahnsinn aus Wien wurde mir heute gemeldet: Eine Tierfreundin, die als Sozialarbeiterin in Wien t├Ątig ist, betreut eine sehr betagte Dame, die k├╝rzlich auch noch einen Schlaganfall erlitten hat. Dennoch hat sich die alte Dame eine Babykatze aus der Zeitung organisiert ! Die kleine Katze ist entsprechend lebhaft und springt und h├╝pft. Da dieses Verhalten die Seniorin st├Ârt, wird das Katzerl einfach festgebunden ! Unfassbar aber leider wahr ! Die Sozialarbeiterin wird morgen das Katzenkind zu mir bringen. Wir sind immer wieder best├╝rzt, auf welche absurden, tierqu├Ąlerischen Einf├Ąlle die Leute kommen - einfach zum Kotzen !

Sonntag, 5.11.2006
ASTOR wurde heute, nach nur zwei Tagen Aufenthalt bei uns, von einer super Familie aus Lilienfeld vom Fleck weg sozusagen, adoptiert. Die Herrsch