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Oktober 2006


Lesen Sie bitte weiter unter Tagebuch November 2006
Viel Vergn├╝gen und Danke !



Dienstag, 31.10.2006
Am fr├╝hen Nachmittag fiel die Entscheidung: Boxermixm├Ądchen COSMA wird am Donnerstag in ihre eigene Familie nach Melk ├╝bersiedeln. Es war, wie zu erwarten, Liebe auf den ersten Blick und COSMA kommt auf einen sehr liebevollen Platz mit Garten und gleich zwei Generationen der Familie werden sich k├╝nftig um das Wohl der Kleinen k├╝mmern.

Montag, 30.10.2006
Pflegemama Traude war heute zur Wiederholungsimpfung mit Dackelini FIPSI beim Tierarzt und alles ist gut ├╝berstanden. Die Anfangs sehr handscheue und zur├╝ckhaltende kleine H├╝ndin aus Wien ist bereits sehr vertrauensselig (speziell in gewohnter Umgebung) und Traude bem├╝ht sich sehr, die kleine verschreckte Maus durch verschiedene Ausfl├╝ge auch ausserhalb ihres gewohnten Bereiches, etwas selbstbewusster zu machen. Unverst├Ąndlerweise gibt es absolut keine passenden Interessenten f├╝r diese liebe und anh├Ąngliche H├╝ndin, aber wir wissen ja: Gut Ding braucht eben Weile !
Die drei Boxermixwelpen halten ihre Pflegeeltern Claudia & Manfred ganz sch├Ân auf Trab. Ganz im Gegensatz zu Fipsi sind die drei absolut als unerschrocken zu bezeichnen und haben Pfeffer im Popo. Diese Junghunde haben nat├╝rlich bereits sehr viel aufzuholen und gemeinsam tollt sich┬┤s halt besser und ungezwungener. F├╝r morgen ist eine Familie aus Melk angemeldet, um ein M├Ądchen aus dem Trio kennenzulernen. Wir hoffen das Beste f├╝r die s├╝├če H├╝ndin !
Ganz besonders gefreut haben wir uns ├╝ber die Nachricht von Familie Hacker, die die einstmals so scheue und sehr arme Mixh├╝ndin MILKA adoptiert haben. Im vorangegangenen Telefonat wurde mir berichtet, dass MILKA schon sehr viel Vertrauen zu "ihren" Menschen aufgebaut hat und nur mehr fallweise verschreckt reagiert. Auch hat sie bereits Freundschaften mit den Nachbarshunden und der ans├Ą├čigen Katze geschlossen und auf den Fotos kann man sehen, wie gut und selbstbewusst die arme H├╝ndin aussieht. HAPPY END

Sonntag, 29.10.2006
Ende der Sommerzeit und ein regnerischer Tag mit Sturmboen und bereits um 17.15 stockdunkel. Echt grauslich ! Zeit also, um mir ein Licht aufgehen zu lassen ! Schon seit l├Ąngerem bin ich am Gr├╝beln, wie ich in unsere Nachtspazierg├Ąnge etwas Helligkeit bringen k├Ânnte, ohne die l├Ąstige (und nicht gerade leichte) Taschenlampe mit mir schleppen zu m├╝ssen, denn dazu fehlte mir doch irgendwie eine oder mehrer H├Ąnde. Neben dem obligatorischem Ballspielen mit Berti und mittlerweile auch Mopsi (bedeutet also minimum zwei B├Ąlle mitzuhaben) wird auch regelm├Ą├čig telefoniert - also nicht gen├╝gend H├Ąnde um das alles unter einen Hut zu bringen. Die L├Âsung: eine Stirnlampe, die auch im Bergsport verwendet wird. Heute erstmals probiert frage ich mich ernsthaft, wieso ich auf diese perfekte L├Âsung nicht schon l├Ąngst gekommen bin - einfach genial ! Anfangs war ich unseren Hundsis zwar nicht ganz geheuer so als Gl├╝hw├╝rmchen, aber nach wenigen Minuten erkannten sie mich doch und ich durfte wieder die Mensch-gewordene-Ballwerfmaschine sein, wie gewohnt.

Samstag, 28.10.2006
Ganz toll, dass unser "Stiegenhaus-Findling" LIESI heute endlich nach ├╝ber 4 Monaten
Aufenthalt in unserer Familie ein geeignetes neues Platzerl als Einzelkatze finden konnte. Die sonst nicht soooo zug├Ąngliche dreif├Ąrbige Katzendame gab ganz begeistert K├Âpfchen und obwohl Fr.Sch. aus Wien eigentlich nicht extra wegen Liesi zu uns kam, war sie dann doch "ausgesucht" worden. LIESI war ja v├Âllig verwahrlost und extrem handscheu in unserem Stiegenhaus vor dem Sommer deponiert worden. Wer und warum diese feige Aktion diesem Tier gegen├╝ber ver├╝bt wurde, wird sich wahrscheinlich niemals aufkl├Ąren. Liesi brauchte sehr lange, bis ich sie ├╝berhaupt anfassen, geschweige denn b├╝rsten konnte aber in den letzten Wochen wurde sie immer zutraulicher und auch selbstbewusster. Sie zeigte dann sogar Katzenwelpen gegen├╝ber gerne die Krallen, Menschen gegen├╝ber wurde sie immer lieber. Es hat sich demnach mehr und mehr herauskristallisiert, dass f├╝r Liesi ein Platz als Einzeltier am Besten w├Ąre und diesen hat sie ja nun ! Ganz sicher wird sie jetzt mit sehr viel Verantwortungsbewusstsein und Liebe eine gl├╝ckliche Hauskatze werden bzw. bleiben !
Heute fand die ├ťbergabe der drei Boxermixwelpen durch Yvonne direkt aus einem Tierheim an die Pflegeeltern Claudia & Manfred statt und die Begeisterung ├╝ber die aktuellen Sch├╝tzlinge war gro├č. Die drei kleinen Racker sind gesund und munter und werden bestimmt einmal sehr h├╝bsche stattliche und gro├čw├╝chsige Hunde. Bei Claudia und Manfred sind die drei jetzt wunderbar untergebracht und wir k├Ânnen uns gemeinsam auf die ├╝bliche Suche nach geeigneten und verantwortungsvollen Tierfreunden umsehen.

Freitag, 27.10.2006
Der kleine Ilko hat in seinem neuen Zuhause erst einmal ein Marathon-Schl├Ąfchen absolviert (kein Wunder nach der langen, stressigen und immer lauten Tierheimzeit) und hat heute gut ausgeruht seine neuen Dosen├Âffner schon mit einem freudigen Wedeln begr├╝├čt. Wir sind immer wieder aufs Neue sehr beeindruckt, wie anpassungsf├Ąhig auch die geschundendsten und massiv seelisch verletzten Tiere doch sind. Sie f├╝hlen mit allen Sinnen, dass ihnen Gutes wiederf├Ąhrt - wie schrecklich m├╝ssen diese armen dann aber auch leiden, wenn sie misshandelt, gepr├╝gelt und von ihren geliebten Menschen im Stich gelassen werden ? Wenn diese Gedanken in meinem Kopf auftauchen mu├č ich mich sofort ablenken und dringend besch├Ąftigen, sonst wird der Seelenschmerz und die Wut beinahe unertr├Ąglich.
Leider haben heute die Interessenten f├╝r die beiden s├╝├čen Katzen CHIO und TAI endg├╝ltig abgesagt, da der Funke f├╝r die dreif├Ąrbige TAI nicht ├╝bergesprungen ist und wir nicht eingewilligt hatten, das Geschwisterp├Ąrchen zu trennen. Der schwarze CHIO wird mit jedem Tag sanftm├╝tiger und anh├Ąnglicher, spaziert unerschrocken zwischen den Hunden umher und entwickelt immer mehr hunde├Ąhnlichen Charakter. Der zuk├╝nftige Katzenfreund, der diese beiden Samtpfoten zu sich nimmt, wird mit den beiden bestimmt sehr gl├╝cklich werden. Ich hoffe f├╝r die beiden, dass es bald soweit sein wird.
Gestern habe ich den niedlichen Hundewelpen PATIK kennengelernt, der leider eine massive Gelenksdeformation am linken Vorderbeinchen hat. PATIK ist momentan bei seiner Pflegemama Yvonne bestens untergebracht und seine Leidensgeschichte und wie und warum wir hier alle zusammenhelfen müssen, ist ausführlich unter NOTFÄLLE nachzulesen. Wir alle sind sehr zuversichtlich, dass auch der kleine Patik ein lebenswertes Hundeleben vor sich hat und werden alles in unserer Macht stehende dazu beitragen.

Donnerstag, 26.10.2006
Unserem "Patienten" Skippy geht es bereits wieder sehr gut und in den n├Ąchsten Tagen wird Pflegemama Susanne dann auch gezielt mit den notwendigen Trainingseinheiten beginnen.
Durch Susannes Empfehlung hat heute der ausgesprochen liebe und problemlose kleinw├╝chsige Dackelmixsenior ILKO, der bereits seit langem im Tierheim in der Slowakei einsass und sich dort von den schlimmen Erlebnissen in der T├Âtungsstation erholen mu├čte, einen sehr liebevollen Fixplatz gefunden. Ilko wurde von Yvonne am sp├Ąten Vormittag gebracht und zwei Stunden sp├Ąter haben ihn seine neuen Besitzer schon ins Herz geschlossen. Wir freuen uns alle sehr, dass wieder ein ├Ąlteres Tier (Ilko ist zwischen 5 und 7 Jahre alt) eine neue Chance erhalten und einen liebevollen Platz gefunden hat. Vielen Dank auch an Elisabeth und ihren tierlieben Sohn, die gezielt nach einem ruhigen und betagterem Tier gesucht und sich dann f├╝r den armen Ilko entschieden haben!

Mittwoch, 25.10.2006
Heute haben wir eine Partner-Vereinbarung mit dem renommierten Online-Shop Amazone abgeschlossen. Dies bedeutet, dass von allen Eink├Ąufen, die ├╝ber diese Homepage bei Amazone get├Ątigt werden Sie m├Âchten helfen ....
10% des Einkaufswertes automatich pro Quartal auf unser Spendenkonto ├╝berwiesen werden. Eine M├Âglichkeit, durch die Verlinkung dieser Seite, wieder Eink├╝nfte zum Wohle unserer Sch├╝tzlinge zu erwerben und wir bedanken uns bereits jetzt f├╝r Ihren Einkauf bei Amazone.de, mit dem auch zus├Ątzlich wieder Tieren in Not geholfen werden kann. Herzlichen Dank daf├╝r und viel Spa├č bei Shoppen !
Der kleine rote Schmusekater Felix hat heute sein neues Zuhause ganz in der N├Ąhe von uns in Wittau bezogen. Er wird dort gemeinsam mit einem ans├Ąssigen 8-monatigem Kater bei einer sehr verantwortungsvollen und tierlieben Familie leben und bestimmt noch viel Spa├č haben. Es bleibt zu hoffen, dass dies der Auftakt zu weiteren guten Pl├Ątzen f├╝r unsere Katzensch├╝tzlinge sein wird, denn das Interesse an der Adoption von Samtpfoten h├Ąlt sich nach wie vor leider sehr in Grenzen.

Dienstag, 24.10.2006
SKIPPY, unser "Wiederkehrer" ist ja ein erwachsener Hundemann geworden und da ihm die Ex-Besitzer leider in den letzten Monaten nicht allzu viel an Erziehung angedeihen liessen, haben seine jetzigen Pflegeeltern ihre liebe Not mit dem unb├Ąndigen Racker. Abgesehen von m├Ąchtigen Dominanzkapriolen und Markierorgien, w├╝rde er auch gerne bei Spazierg├Ąngen anderen Artgenossen gegen├╝ber seine ├ťberlegenheit demonstrieren. Ausserdem ist Skippy sehr wachsam und da er das Gras husten h├Ârt, bellt er auch sehr oft. Also nicht ganz einfach zu handhaben der J├╝ngling, seine kinderfreundliche Art hat er allerdings gottlob nicht verloren.
Wir haben uns daher gemeinsam entschlossen, abgesehen von einer intensiven Trainingsarbeit auch eine Kastration ins Auge zu fassen. Diese wird heute bei Renate durchgef├╝hrt.
Unserer Katze Klara geht es heute wieder etwas besser und da bei Renate heute wieder die H├Âlle los war, haben wir unseren Termin bei ihr auf einen anderen Tag in dieser Woche verlegt. Klara hat guten Appetit und zeigt auch sonst keine Schmerzen oder Unwohlsein, daher k├Ânnen wir das Verschieben des Tierarztbesuches verantworten.

Montag, 23.10.2006
Endlich hat auch unser zweiter Ridgeback-J├╝ngling sein eigenes Sofa gefunden! Familie L. aus Bisamberg hat den, inzwischen schon recht stattlich herangewachsenen und runzelstirnigen s├╝├čen Racker, auf Anhieb ins Herz geschlossen und TONY wird bei diesen jugendlichen Pensionisten bestimmt ein sehr verw├Âhntes und abwechslungsreiches Leben f├╝hren. Viel Spa├č miteinander w├╝nschen Euch alle, die an der Rettung und Betreuung beteiligt waren, von ganzem Herzen !
Lange wird es aber bei den Pflegeeltern Claudia & Manfred nicht still sein, denn die n├Ąchsten Sch├╝tzlinge werden am Wochenende erwartet. Drei niedliche Boxermixwelpen (2 M├Ądchen und 1 R├╝de) werden in ihre Obhut ├╝bernommen. Fotos sind ab morgen online.
Abends konnte dann wieder ein Kombi voller Spenden f├╝r das Tierasyl in Nitra/SK beladen werden. Isabelle S. wird in den n├Ąchsten Tagen einen Wohnwagen voller dringender G├╝ter nach Nitra bringen und das war unser kleiner Beitrag dazu. Nitra, in der Slowakei unweit der Hohen Tatra gelegen, hat bestimmt in K├╝rze winterliche Verh├Ąltnisse und jede Art von Decken, Handt├╝cher und w├Ąrmende Unterlagen f├╝r die Tiere sind wieder dringendst notwendig !!!!
Gro├če Sorge bereitet uns der Gesundheitszustand unserer eigenen Katze KLARA. Bereits vor einigen Wochen waren wir mit ihr wegen einer starken Schwellung im Gesicht bei Renate und es wurden ihr zwei Z├Ąhne gerissen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch die Hoffnung, dass die Schwellung davon herr├╝hrte, aber in den beiden letzten Wochen ging es immer mehr bergab und die Schwellung wollte nie ganz verschwinden. Obwohl Klara frisst, mit MIA schmeichelt (lebhaft und verspielt war das arme Gesch├Âpf ja noch nie wirklich) ist die linke Gesichtsh├Ąlfte jetzt aber enorm angeschwollen und das linke Auge tr├Ąnt unsch├Ân fast blutig - somit bleibt ihr morgen ein abkl├Ąrender Tierarztbesuch nicht erspart. Wir hoffen sehr, dass es "nur" ein Abszess und kein Tumor ist. Ohne Klara w├Ąre unsere schokobraune Seniorin MIA bestimmt sehr ungl├╝cklich, von uns ganz zu schweigen !

Sonntag, 22.10.2006
Da sich die liebe Gl├╝ckskatze THAI ja am Freitag sehr geschickt versteckt hatte, kam Familie R. aus Wien heute mittags nochmals um die liebe Samtpfote doch noch zu Gesicht zu bekommen. Leider hat THAI den Braten gerochen und ist ins hinterste Eck der Sitzgruppe verschwunden und hat doch tats├Ąchlich gewartet, bis die Herrschaften nach etwa einer Stunde wieder gingen. Die Eingangst├╝re war noch nicht ins Schlo├č gefallen und sie stand mitten in der K├╝che, v├Âllig relaxt und schmiegte um meine Beine. Ein kleiner Teufelsbraten ! Familie R. war nat├╝rlich etwas frustriert und ich kann nur hoffen, dass sie es auch noch ein drittes Mal versuchen. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei - hoffentlich auch jetzt ! Den sch├Ânen, anschmiegsamen und imposanten Bruder CHIO h├Ątten sie ja sofort adoptiert, aber da die beiden schon immer beisammen waren, kommt eine Trennung f├╝r uns leider nicht in Frage.

Samstag, 21.10.2006
Heute hiess es Abschied nehmen von SAMMY einem der beiden Ridgebackwelpen-Br├╝der. Nach fast 4 Wochen liebevollster Betreuung durch Pflegemama Claudia und Familie vollzog sich die Adoption durch Familie Sp. aus Linz/O├ľ wieder mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aber nach (leider) sehr vielen unpassenden Platzangeboten f├╝r diese beiden zuckers├╝├čen Ridgebackwelpen sind wir bei diesem Platzerl wieder sicher, dass man sich da der verantwortungsvollen Aufgabe bewusst ist und dass SAMMY erstklassig und sehr liebevoll untergebracht ist. Ein gutes Gef├╝hl f├╝r uns alle und wir w├╝nschen der lieben Familie Sp. und unserem Ex-Sch├╝tzling alles Liebe und Gute f├╝r eine sch├Âne gemeinsame Zukunft.

Freitag, 20.10.2006
Endlich, nach f├╝nf Wochen Betreuungszeit, hat heute der letzte unserer Malamutmixwelpen JUSTIN sein endg├╝ltiges Zuhause bezogen. Zu diesem Anlass durfte ich mich pers├Ânlich auch von der gelungenen Eingew├Âhnung von CONNY bei Daniela vergewissern. Ich war absolut beeindruckt und fast ger├╝hrt, wie wohl sich die liebe H├╝ndin in Daniela┬┤s harmonischer Menagerie f├╝hlt !
Das zuckers├╝├če Riesenbaby JUSTIN wird in einer sehr lieben Familie in Wien 10; leben und sein r├╝stiges Herrchen ist bereits in Pension und die notwendige Betreuung, t├Ąglich Spazierg├Ąnge und auch der Besuch einer Hundeschule sind kein Thema f├╝r diese Tierfreunde. JUSTIN und seine drei Geschwister an wirklich passende Pl├Ątze zu vermitteln war die reinste Schwerstarbeit f├╝r uns alle. Es haben sich sehr viele Interessenten gemeldet, aber die geeigneten Voraussetzungen (egal ob Betreuungszeit tags├╝ber, Wohnsituation und zuletzt auch die Wohngegend ansich) waren leider, bis auf die vier Pl├Ątze, nirgends gegeben. Einen so gro├čw├╝chsigen Hund im Raum Wien zu vergeben, widerstrebt uns ohnedies aber die vielen unpassenden (und sehr oft sehr uneinsichtigen) Interessenten sahen das gr├Â├čtenteils anders. Gemeindewohnung im 5. Bezirk (Gr├╝nfl├Ąchen sind dort sehr selten) und bereits drei ans├Ąssige Hunde, Katzen und Kleinkinder sind bestimmt kein geeigneter Ort, um einem Malamutmix auch nur ann├Ąhernd das Umfeld bieten zu k├Ânnen, dass wir uns f├╝r ihn w├╝nschen. In dieser Tonlage meldeten sich sehr viele Leute f├╝r diese Welpen. Schade nur, dass nicht alle Leute, die Hunde vermitteln, auch dieser Meinung sind und sogar vor Beschimpfungen nicht Abstand nahmen - aber damit k├Ânnen wir, im Interesse der Tiere, sehr gut leben.
Abends dann endlich wieder einmal Besuch von Katzenfans! Die liebe Familie R. aus Wien 22; interessieren sich f├╝r den strammen schwarzen Hauskater CHIO und seine Gef├Ąhrtin THAI. CHIO hat sich gleich in die Herzen der Leute geschnurrt aber THAI war f├╝r ganze zwei Stunden absolut unauffindbar. THAI mu├čte sich in der Wohnung befinden und dennoch war es Adi und mir nicht m├Âglich, die liebe Katzendame zu finden. Gemeinsam haben wir jeden Winkel der Wohnung abgesucht, den Nachbarbalkon und sogar das Treppenhaus. Erfolglos ! Gegen 21.00 verabschiedete sich Frau R. und wir werden das Treffen am Wochenende nachholen. Nach einigen Stunden sa├č THAI pl├Âtzlich wieder in unserem Unterschrank in der K├╝che - wie hingezaubert, denn darin habe ich mehrmals nachgesehen.
Und so mitten drin im Freitagabend-Chaos haben wir noch die Schwester des entz├╝ckenden roten Katerchens LUTZ, ein niedliches braun getigertes Katzenm├Ądchen SALLY von Frau Richter (einer gro├čen Tierfreundin aus Obersiebenbrunn) ├╝bernommen. LUTZ war nicht wirklich beeindruckt und die kleine SALLY hat ihre Ann├Ąherungsversuche auch auf morgen vertagt und sich vorerst einmal in die Katzenh├Âhle zur├╝ckgezogen. Na ja, morgen sieht die Welt schon wieder anders aus und die beiden werden sich bestimmt sehr gut verstehen.

Donnerstag, 19.10.2006
Gro├čer Schreck f├╝r uns und Pflegemama Birgit sp├Ąt abends! Unser Sch├╝tzling, der Staffimixr├╝de DANDY hatte sich beim Spielen einen kleinen Ast in den Mund gerammt und sich verletzt. Da Dandy ziemliche Schmerzen gehabt haben d├╝rfte, ist Birgit, nach sofortiger R├╝cksprache mit mir, zu sp├Ąter Stunde noch zu Tierarzt Alibegovic gefahren, um die Sache abzukl├Ąren. Dandy mu├čte in Narkose eine kleine Notoperation ├╝ber sich ergehen lassen - er hatte sich im hinteren Rachenbereich eine erhebliche Wunde durch das Steckerl zugezogen. Bei dieser Gelegenheit mu├č erw├Ąhnt werden, dass Unf├Ąlle beim "Steckerlwerfen" leider ziemlich h├Ąufig auftreten und mitunter sehr schlimm wenn nicht t├Âdlich enden k├Ânnen. Es ist daher unbedingt ratsam, nur geeignetes Spielzeug zu verwenden, weder Steckerl noch Steine (zerst├Âren die Z├Ąhne oder k├Ânnen verschluckt werden) noch die allseits sehr beliebten Stoffseile sind sichere und ratsame Spielutensilien f├╝r Hunde.
Vor einiger Zeit erlebten wir zuf├Ąllig eine Notoperation eines Goldir├╝den bei Tierarzt Renate. Der Hund hatte mit einem zweiten an einem dieser Stoffseile gezogen und die F├Ąden haben sich gelockert und den Magen- und Darmtrakt des Tieres umwickelt. Durch die OP konnten zwar die Schn├╝re um den Magen entfernt werden, jedoch wurde der Darm stellenweise so starkt abgeschn├╝rt, dass der arme Hund nach wenigen Tagen verstarb. Seit diesem Vorfall sind diese Seile aus unserer Spielkiste verbannt !
Der liebe Skippy ist schon wieder fast derselbe, den wir vor ziemlich genau 6 Monaten vertrauensvoll in die H├Ąnde seiner neuen Familie entlassen haben. Er ist wieder lebensfroh, seine Hektik scheint wie verflogen und er liebt seine Spazierg├Ąnge mit Susi und Herbert! Seine Liebe zu Kindern und die Katzenvertr├Ąglichkeit hat w├Ąhrend seines Aufenthalts in Tulln gottlob nicht gelitten und wir hoffen alles sehr, dass sich bald ein Platz findet, wo man mit dem v├Âllig problemlosen Hund auch richtig umgehen kann. W├Ąhrend seiner Betreuungszeit bei Susanne haben wir jedoch noch die Kastration von Skippy geplant, denn er ist inzwischen erwachsen und im reinsten "Markierstress".
Auch von CONNY k├Ânnen wir nur das Allerbeste berichten. Sie weicht keinen Moment von Daniela┬┤s Seite, geht seit heute ohne Leine auf der Hundewiese, spielt gerne mit anderen Artgenossen. Daniela hat au├čerdem bereits ganz tolle Erfolge beim Alleinebleiben-Training mit CONNY erzielt. Hat Conny gestern noch ein Heulkonzert veranstaltet, wenn Dani sich auch nur ins Nebenzimmer entfernt hat, so funktioniert das heute schon wesentlich gelassener und ruhiger. Dies ist in erster Linie den geduldigen und liebevollen Trainingseinheiten durch Daniela zuzuschreiben, aber Conny ist auch eine sehr gelehrige "Sch├╝lerin", die es offensichtlich sehr geniesst, dass sich jetzt endlich jemand mit ihr, in freundlicher und liebevoller Weise, besch├Ąftigt.

Mittwoch, 18.10.2006
Das ist jetzt wirklich ein Spitzenwetter zum Verk├╝hlen. Wird Zeit, einzuheizen. Bei uns liegt auch schon der Reif und t├Ągliches Spannleintuch und Decken wechseln ist jetzt durch die Schlammschlacht eine neue Sportart, denn kaum kommen in der Fr├╝h die Hunde vom ersten Pinkelgang wieder in die Wohnung, habe ich keine Chance, die wilde Jagd vor dem Durchpreschen auf unser Wohnzimmersofa aufzuhalten. Heute war┬┤s wieder besonders krass und die Waschmaschine war gefordert.
CONNY hat sich bei Daniela schon etwas aklimatisiert und mit Freude hat Dani berichtet, dass sich Conny vormittag schon wohlig am R├╝cken im Gras gekugelt hat. Also die Eingew├Âhnung geht fast schneller als erwartet und dar├╝ber freuen wir uns alle sehr.
Auch der gestern noch be├Ąngistend unruhige und hektisch wirkende Dackelmixr├╝de SKIPPY hat sich heute an der Seite von Susanne kr├Ąftig austoben k├Ânnen (wer wei├č, wann dies das letzte mal so richtig der Fall war ?!?) und gleich wirkte er wesentlich ruhiger und war "absolut wieder auszuhalten". Gestern haben uns die Ex-Besitzer noch entr├╝stet erkl├Ąrt, dass SKIPPY sich vor jedem Gassigehen regelrecht gef├╝rchtet hat und mit sanfter Gewalt aus dem Haus gezogen werden mu├čte ???? Absolut unerkl├Ąrlich, denn als Susanne heute die Leine nahm und das magische Wort verk├╝ndete, war Skippy nicht mehr zu halten! Was haben diese Leute falsch gemacht ? Warum hatte Skippy dort solche Angst, das Haus zu verlassen ? Warum war er unrein ? Viele Fragen auf die wir wahrscheinlich im Falle Skippy nicht wirklich eine Antwort erhalten werden, denn f├╝r die Leute war alles ok und ihrerseits keine Fehler zu erkennen. Dies ist leider kein Einzelfall und zeigt uns einmal wieder, wie wenig Ahnung sehr viele Menschen von artgerechter Hundehaltung haben und wie fatal sich jede falsche Verkn├╝pfung f├╝r unsere so intelligenten und feinf├╝hligen Mitgesch├Âpfe auswirken kann.
Mit Sicherheit mu├č Skippy in Tulln beim Gassigehen ein f├╝r ihn schlimmes oder zumindest massiv unerfreuliches Ereignis gehabt haben, sonst h├Ątte er sich nicht so davor gestr├Ąubt. Leider ist das den Leuten nicht aufgefallen oder als solches registriert worden - beides gleichermassen unverst├Ąndlich f├╝r jeden Hundefreund, der sich um das Wohl seines Tieres sorgt und auch beim Spaziergang auf ihn acht gibt.
Mit gro├čer Besorgnis ist zu bemerken, dass sich an der Katzenfront so absolut ├╝berhaupt nichts bewegt. Daf├╝r sind aber t├Ąglich mehr und mehr Abgabetiere zu verzeichnen - alleine heute hatte ich Anfragen f├╝r insgesamt 8 Katzentiere, die dringend ihr Zuhause verlieren (die Gr├╝nde sind so oberfl├Ąchlich, dass ich sie mir nicht einmal gemerkt habe!!) Da ich aber momentan selbst sehr viele (sehr sehr liebe) Katzen betreuue und auch unsere Pflegeeltern voll ausgebucht sind, ist f├╝r eine weitere Aufnahme momentan kein Platz. Problematisch ist weiters, dass immer gleich pro Notlage mindestens 2 oder mehr Katzen heimatlos werden (heute waren es gleich 5 Katzenteenager am St├╝ck).Seit Jahren wird die Situation der armen Katzen immer dramatischer und wie man sehen kann, d├╝rften die Katzenliebhaber schon alle bestens versorgt sein. Wie sonst sollte ich mir die absolute Flaute an Interessenten erkl├Ąren?

Dienstag, 17.10.2006
Eine ganz massive Erk├Ąltung mit Fieber, Gliederschmerzen und Rinnnase hat mich seit gestern fest im Griff. Jeder einzelne Knochen tut weh und es bleibt mir gar nicht viel mehr ├╝brig, als den Tag haupts├Ąchlich in Liegeposition zu verbringen. Aber das Telefonieren funktioniert ja gottlob noch und dank meiner tollen Freunde und deren aufopfernder Unterst├╝tzung ist auch heute wieder einiges passiert.
Das Zusammentreffen mit CONNY und den Hunden von Daniela hat problemlos geklappt und so zog die arme H├╝ndin heute bei Dani zur Pflege ein. Nat├╝rlich trauert Conny noch sehr, wird aber bestimmt bald durch die Ablenkung und das Spiel mit den lieben Hunden von Daniela auf andere Gedanken kommen. Alle, die am Schicksal und der Rettung von CONNY beteiligt waren, sind Dani unheimlich dankbar, dass sie diese Aufgabe ohne lange zu z├Âgern, auf sich nimmt - die erste Zeit wird mit Sicherheit nicht ganz einfach werden !
Leider verliert der liebe schwarze Dackelmixr├╝de SKIPPY nach 6 Monaten bei seiner neuen Familie diesen Platz wieder. Die Familie hat drei Kinder und die Ehefrau ist absolut ├╝berfordert ! Wieder einmal wurden alle unsere Bedenken und Hinweise damals leichtfertig in den Wind geschlagen ("wir schaffen das schon", "die ganze Familie hilft mit", usw) und ├╝berfl├╝ssig zu fragen, wer auf der Strecke bleibt. Skippy┬┤s damalige Pflegeeltern Susanne und Herbert haben sich sofort bereit erkl├Ąrt, Skippy wieder aufzunehmen und so ist Susi heute abends nach Tulln gefahren, um ihren Ex-Sch├╝tzling wieder zu ├╝bernehmen. Das Wiedersehen war allerdings alles andere als erfreulich, denn Skippy war nicht wiederzuerkennen. Sehr ver├Ąngstigt und sehr nerv├Âs und gestresst wirkte der liebe R├╝de und unsere Wut auf diese Leute ist grenzenlos gro├č !
Die n├Ąchsten Tage bzw. Wochen werden zeigen bzw. wird uns Skippy selbst erz├Ąhlen, wie es ihm dort ergangen ist.
Vielen Dank liebe Susanne, dass du so spontan geholfen hast und Skippy wieder bei Euch als Pflegling bleiben darf !

Montag, 16.10.2006
Jetzt ist der Herbst da! Unser Morgenspaziergang gleicht einem Schlammbad, denn die Felder sind frisch bestellt, umgeackert und entsprechend staubig und in Kombination mit dem Morgentau ergibt dies eine Gatschmasse, die herrlich am Hundefell haftet. Mopsi sult sowieso gerne und Berti ackert auf der Suche nach seinem Ball - und beide sehen aus wie Wildschweine ! Aber es macht den beiden enormen Spa├č, nur das anschliessende Bad ist nicht so wirklich erfreulich, mu├č aber sein.
Habe bereits gestern und heute unz├Ąhlige Telefonate gef├╝hrt und meine Kontakte bem├╝ht, um einen Platz f├╝r unsere Notfallh├╝ndin CONNY zu beschaffen und am Nachmittag dann die Rettung:
Nach dem Motto: Warum in die Ferne schweifen ..... hat sich unsere Daniela (sie betreut momentan neben ihren drei eigenen Wauzis noch einen Malamutwelpen) bereit erkl├Ąrt, es mit Conny zu versuchen. Das ist die Chance f├╝r die arme H├╝ndin und wir hoffen alle, dass das morgige Kennenlernen gut ├╝ber die B├╝hne geht. Wenn ja, k├Ânnte Conny bei Daniela in aller Ruhe und ohne das Damoklesschwert der Einschl├Ąferung !!!auf ihre neue Familie warten.

Sonntag, 15.10.2006
Heute feiert unserer Homepage den 1. Geburtstag !
Am 15. Oktober 2005 war die Seite erstmals online und die Besucherzahlen beliefen sich auf nicht ganz 2000 pro Monat. Heute, nur ein Jahr sp├Ąter, d├╝rfen wir t├Ąglich ├╝ber 500 Besucher registrieren.
Happy Birthday www.haustiersuche.at !! und dass noch sehr vielen Tieren durch das Erscheinen der Seite geholfen werden kann.

Samstag, 14.10.2006
Die liebe Labradormixh├╝ndin CONNY, die es bisher wei├č Gott nicht sch├Ân gehabt hat, entwickelt sich immer mehr zu einem dringenden NOTFALL. Wir haben heute die "Katzenkompatibilt├Ąt" ausgetestet und danach steht eindeutig fest, dass CONNY nicht nur mit Hasen sondern auch mit Katzen nicht zusammen gehalten werden kann. Sie verbellt die Katzen, l├Ąuft nat├╝rlich hinterher und durch ihr doch massives Gewicht ist das, speziell auf engerem Raum, sehr unangenehm. Ansonsten ist CONNY eine ganz liebe und wir m├╝ssen nun versuchen, bis kommenden Freitag einen Pflege- oder noch besser, einen Fixplatz OHNE Katzen und Kleintiere f├╝r CONNY zu finden. Letzter Ausweg w├Ąre eine von uns bezahlte Hundepension, aber f├╝r die ohnedies jetzt schon sehr traurige (sie merkt ganz bestimmt die ewige Unruhe und dass sie nicht wirklich willkommen ist, da wo sie momentan noch wohnt) w├Ąre eine Zwingerunterbringung sicherlich sehr schlimm. Die Familie w├Ąre ohnedies der Meinung, dass es das Beste f├╝r CONNY sein, man w├╝rde sie einschl├Ąfern (m├Âchte zu gerne wissen, ob Conny das auch f├╝r das Beste h├Ąlt !?!?!) und so ist es umso wichtiger, dass wir ganz dringend eine gute L├Âsung f├╝r diese erbarmungsw├╝rdige, liebe H├╝ndin finden.
Bereits bei meinem letzten Telefonat mit Pflegemama Gerlinde von ANNY aus der ung. T├Âtung, h├Ârte ich leise Untert├Âne von wegen, ANNY w├╝rde nicht mehr hergegeben werden k├Ânnen. Tats├Ąchlich besuchten mich heute die beiden M├Ądels und ich war schlicht hin und hergerissen. ANNY mit gelbem Halstuch, ganz kess und selbstbewusst und ihr gl├╝ckliches Frauerl. Da sich die anf├Ąnglichen Probleme bzw. ├ängstlichkeiten der ans├Ąssigen Samtpfoten gegen Anny gelegt haben, steht einem harmonischen und dauerhaftem Zusammenleben absolut nichts mehr im Wege. Wir w├╝nschen Euch alles erdenklich Gute und viel Spa├č miteinander. Und Anny w├╝nschen wir, dass sie bald die schlimmen Erinnerungen von der T├Âtungsstation in Budapest verarbeitet hat und die Alptr├Ąume aufh├Âren !
Ganz besonders erfreulich ist auch, dass die ruhige und sehr problemlose Minih├╝ndin JOEY nur eine Nacht bei uns gastierte und ihr neues Frauchen gleich ins Herz geschlossen hat. JOEY, eine herrenlose Seniorh├╝ndin von 5 Jahren, deren Besitzerin leider ein Pflegefall wurde, mu├čte einige Wochen in einem slowakischen Tierheim ausharren und wurde immer mutloser. Jetzt hat sie ein neues Frauerl und wird bestimmt noch viele sch├Âne Jahre in Baden bei Wien verleben. Alles Gute und Liebe an dieser Stelle an Frau M. und JOEY ! Fotos auf HAPPY END!

Freitag, 13.10.2006
Da wir ja alle miteinander nicht wirklich Zeit zum "abergl├Ąubisch sein" haben, ist dieser Freitag der 13. auch wieder ein sehr erfolgreicher f├╝r unsere Sch├╝tzlinge.
Manchen Leuten ist der Weg von Wien nach Gro├čenzersdorf, um ein Tier kennenzulernen, schon zu weit aber was ein echter Tierfreund ist, nimmt auch die lange Strecke von Hallein in Salzburg zu uns gerne in Kauf. So kam die liebe Tierfreundin Martina K. heute abends, wie bereits seit einer Woche ausgemacht, direkt aus Hallein zu uns um "ihre" H├╝ndin JENNY abzuholen. Martina hat sich mit der Adoption von Jenny einen langgehegten und sehr gut ├╝berlegten Wunsch erf├╝llt und die kleine Zwergpinschermixh├╝ndin Jenny wird ihre st├Ąndige Begleiterin sein und auch im B├╝ro immer mit dabei sein. Kurz nach Mitternacht kam das SMS und wir sind beruhigt, dass die beiden M├Ądels wieder gut zuhause angekommen sind. Liebe Gr├╝├če nach Hallein und viel Spa├č miteinander w├╝nschen wir alle, die mit der Rettung und Betreuung der Zwerge betraut waren.
Um f├╝r die sehr gro├čw├╝chsigen Malamutmixr├╝den, die seit mehreren Wochen bei Pflegemama Daniela residieren, wirklich passende Fixpl├Ątze zu finden hat sich als echte Schwerstarbeit herausgestellt. Die Nachfrage w├Ąre zwar vorhanden, jedoch sollen diese Hunde nicht in einer Gemeindewohnung oder im Herzen Wiens ausharren m├╝ssen. Auch bei diesen Riesen ist ein Garten bei Gott nicht das Wichtigste, jedoch sicher ein gro├čer Vorteil. Vorallem aber ist uns wichtig, dass wir verantwortungsvolle Tierfreunde f├╝r diese Sch├╝tzlinge finden, die mit Sicherheit wissen, welche hohen Anforderungen bei der Anschaffung eines solchen Hundes erf├╝llt geh├Âren, um einen solches Tier wirklich artgerecht halten zu k├Ânnen. Garten ist sch├Ân aber sehr viel Zuwendung, Erziehung und Zeit ist enorm wichtig. All diese Voraussetzungen sind bei Familie Artner aus Strasshof gegeben und wir alle freuen uns sehr, dass unser "Riesenbaby" SIMBA heute endlich in seine eigene Familie ├╝bersiedeln konnte. Viel Spa├č SIMBA, w├╝nschen wir dir und deiner Familie, von ganzem Herzen !
Leider hat die ans├Ą├čige Ridgebackh├╝ndin bei Frau Z. in M├Âdling keinerlei Akzeptanz gegen├╝ber dem "Eindringling" TEDDY gezeigt und so lange gemobbt, geknurrt und sogar nach dem Welpen geschnappt, dass sich Elisabeth heute gen├Âtigt sah, TEDDY wieder zu Claudia und Manfred zur├╝ckzubringen. Sehr schade, aber anscheinend ist die H├╝ndin von Frau Z. so bezogen, von Muttergef├╝hlen keine Rede, und um den Hunden Stress zu ersparen, war dieser Schritt leider notwendig. Tut uns allen sehr leid !
Abends haben wir die liebe und ruhige Seniorh├╝ndin JOEY von Yvonne N. ├╝bernommen. Zusammen mit JOEY kamen auch die liebe Hauskatze WILMA und das niedliche Katzenp├Ąrchen AIKA und ATOK in unsere Obhut. F├╝r die liebe Dackelmixh├╝ndin JOEY haben wir f├╝r morgen schon einen Platz in Aussicht, ebenso f├╝r die beiden Katzenwelpen, die bereits nach wenigen Minuten ganz frech durch die Wohnung spazieren. WILMA wird etwas mehr Zeit brauchen bis sie sich so unbeschwert inmitten der anderen Katzen und Hunde bewegt, aber auch sie wird bald wissen, dass ihr alle friedlich gesinnt sind.

Donnerstag, 12.10.2006
War heute wieder ein Doppel-Jubel-Tag !
F├╝r den lieben Goldir├╝den TIMMY haben wir ein ganz liebes neues Zuhause gefunden. Nicht nur dass die Leutchen superlieb sind, gibt es auch einen gro├čen Garten (nat├╝rlich auch extra noch t├Ągliche Spazierg├Ąnge) und vor allem: eine ganz entz├╝ckende, schlanke und wundersch├Âne Goldimixh├╝ndin. Timmy und Susi hei├čt das neue Traumpaar in Geresdorf im Burgenland und wir alle w├╝nschen der ganzen Familie und vor allem Timmy ein wunderbares Hundeleben ! Auch an dieser Stelle an ganz herzliches Dankesch├Ân an die Pflegeeltern von Timmy, Susanne und Herbert und obwohl der Abschied von diesem Traumhund wieder sehr schwer fiel, wurde nicht lange nachgedacht, denn der n├Ąchste Notfall kommt bestimmt ! Danke Euch beiden vielmals - ohne Euch h├Ątten wir Timmy nicht helfen k├Ânnen und er w├Ąre schon im Hundehimmel !
Endlich hat sich auch ein geeigneter Fixplatz f├╝r einen unserer Ridgebackwelpen ergeben. Ich habe nicht schlecht gestaunt, wie gro├č diese Zwergerl innerhalb 10 Tagen herangewachsen sind. Auch TEDDY wird zusammen mit einer erwachsenen Ridgebackh├╝ndin in einer verantwortungsvollen und sehr lieben Familie in M├Âdling leben. Sein Br├╝derchen TONY ist noch bei Pflegefamilie Claudia & Manfred und wird von H├╝ndin SISSY verw├Âhnt und verh├Ątschelt, als w├Ąre es ihr Junges.
Jetzt wird es sch├Ân langsam Zeit, dass unser Stiegenhauskatzenm├Ądchen SWEETY ihr ganz eigenes Zuhause bezieht ! Das einstmals so versch├╝chterte Langhaarkatzerl, dass eines Abends im Fr├╝hjahr d.J. in unserem Stiegenhaus sa├č und sich wochenlang nur verkroch, mischt jetzt unseren Katzenbestand ganz sch├Ân auf. Speziell unser Sch├╝tzling CHIO scheint ihr ein Dorn im Auge zu sein und die beiden fetzen, was das Zeug h├Ąlt. Nachdem sie CHIO und die anderen in die Flucht geschlagen hat, "residiert" sie f├Ârmlich auf der Couchlehne und schaut mir ihren riesengro├čen sch├Ânen Augen zufrieden in die Runde, so als wollte sie sagen: Kommt mir ja nicht zu nahe sonst rauchts ! H├Ątte ich bis vor kurzem noch kein Problem gesehen, SWEETY auch als Zweitkatze zu vergeben, so wei├č ich es jetzt besser !

Mittwoch, 11.10.2006
Heute war DANDY in der Tierecke der Kronenzeitung geschaltet und es gab jede Menge Anrufe ! Leider bis abends kein geeigneter Platz, oder was wir darunter verstehen, dabei. Pflegemama Birgit hat schon leise anklingen lassen, dass es ihr unglaublich schwer fallen w├╝rde ...... und mit etwas Gl├╝ck darf ja Dandy auch bei ihr bleiben. Der im Sommer aus der Hundeh├Âlle in Istanbul im letzten Moment vor dem sicheren Tod gerettete R├╝de hat sich wunderbar eingelebt und die anf├Ąnglichen Schwierigkeiten und Probleme mit anderen Artgenossen sind praktisch nicht mehr gegeben. Entgegen einiger Voreiliger, die damals meinten, so einen "gest├Ârten" Hund sollte man einschl├Ąfern und keine Zeit vergeuden, kann man "Dandy" jetzt als sozialisierten und an sich problemlosen Hund bezeichnen. Zweifellos war Dandy kurz nach seiner stressigen Reise nach ├ľsterreich etwas von der Rolle aber wir wollten ihm eine Chance geben - und er hat sie bestens gen├╝tzt ! Danke an dieser Stelle auch an Birgit, die sehr viel mit ihm gearbeitet und ihn immer liebevollst betreut hat.
Wir warten jetzt noch einige Tage ab, ob sich der ├ťber-Dr├╝ber-Platz vielleicht doch noch findet und falls nicht: Willkommen im Club lieber "Dandy" !

Dienstag, 10.10.2006
ANNIE hat, wie bereits vermutet, eine Kehlkopfentz├╝ndung und mu├č Medizin schlucken. Erwartungsgem├Ą├č ist Pflegemama Gerlinde bereits nach wenigen Tagen mit Annie von ihr hin und weg und ├╝berlegt ernsthaft, der lieben H├╝ndin ein dauerhaftes Zuhause zu geben. Einzig die Scheu ihrer Katzen gibt noch zu denken, denn Annie will spielen und die Samtpfoten haben diese positive Absicht leider noch nicht als solche erkannt und halten Abstand.
Meinen Feierabend verbracht ich bei Frau Gst. in Wien 21; und unserem Ex-Sch├╝tzling BOBBY. Der kleine Zwergspitzsenior hat mich sofort wieder erkannt und ganz ├╝berschwenglich begr├╝├čt - beim Abschied jedoch stand er brav hinter seinem Frauerl, damit ich ihn ja nicht einpacken kann *ggg*. BOBBY hat sich total gut eingelebt, frisst mittlerweile auch recht brav bis zu drei Mahlzeiten pro Tag, allerdings die kleingeschnittene Krakauerwurst muss drin sein, ohne der gibt es Hungerstreik und das l├Ą├čt sein Frauerl nicht zu. Sch├Ân zu sehen, wie auch die r├╝stige Seniorin jetzt wieder Freude hat und sch├Ân langsam die Trauer um ihre geliebte Lilly ertr├Ąglicher wird. Bobby hilft ihr dabei und wir w├╝nschen den beiden noch eine lange gemeinsame und ungetr├╝bte Zeit miteinander.

Montag, 9.10.2006
ANNIE aus der ung. T├Âtung geht es soweit seelisch gut, jedoch leidet sie an massivem Husten und es d├╝rfte sich um eine Halsentz├╝ndung handeln. Der heutige TA-Besuch wird es zeigen.
Am kommenden Mittwoch wird endlich unser Sch├╝tzling seit Juli d.J., der arme Staffimixr├╝de DANDY mit Bild in der Tierecke der Kronenzeitung erscheinen. Bitte ganz fest die Daumen halten, dass sich "die" Leute f├╝r DANDY melden und der liebe R├╝de endlich einen Fixplatz beziehen kann. Seine Pflegemama Birgit versorgt und umhegt DANDY zwar vorbildlich aber f├╝r immer behalten kann sie ihn leider nicht und so bleibt ihm ein letzter Umzug nicht erspart.
Auch im Katzenhaus bewegt sich etwas. So hat nach etlichen Monaten sich endlich jemand f├╝r unser "Stiegenhaus"Katzerl SWEETY interessiert. Wir werden sehen, wie konkret die Absichten sind.

Sonntag, 8.10.2006
Crazy Sunday !!
Vormittag lernte ich Frau P. aus Wien kennen, die sich noch nicht im Klaren ist, ob sie als permanente Pflegestelle aushelfen will oder "ihren" ganz eigenen Vierbeiner adoptieren will. ANNIE wird jetzt erstmal bei ihr bleiben und die Entscheidung sollte noch in dieser Woche fallen. Da Frau P. gerne eine Therapiehundeausbildung machen w├╝rde, w├Ąre ANNIE sicher bestens geeignet - ob da jedoch noch Zeit und Platz f├╝r einen weiteren Pflegehund ist, wird sich zeigen. Mit ANNIE wurde wieder ein sehr gutm├╝tiger, braver und extrem dankbares Tier aus diesen elendiglichen T├Âtungsstationen befreit. Die zweiter H├╝ndin samt Welpen, von der wir leider zu sp├Ąt erfahren haben, wurde bereits vergast. Eine Sauerei ist das und ich hoffe und bete, dass sich diese barbarischen Gepflogenheiten in unserem EU-Nachbarland endlich bald ├Ąndern !!
Beschenkt wurden wir ebenfalls heute sehr reichlich. Und zwar hat Frau Ryva drei S├Ącke Hundefutter gebracht und Renate W. aus Wien einen gro├čen Karton mit Decken und Handt├╝chern. Bald ist die Sammlung wieder gro├č genug, um wieder einen Jauck-Transport auf die Reise zu schicken.
Kaum zu glauben, aber unser Langzeitgast LEA hat heute endlich die Herzen von Familie Sch. aus Stockerau erobert. Speziell die schon etwas gr├Â├čeren und sehr tierlieben und vern├╝nftigen Kinder haben es LEA sofort angetan und sie wich nicht mehr von deren Seite. Auch Pflegemama Daniela (obwohl beim Abschied unter jedem Auge eine K├╝chenrolle plaziert werden mu├čte!) ist sicher, dass LEA ganz prima in diese Familie passt und das Warten hat sich demnach mehr als gelohnt. Wir freuen uns alle wirklich sehr f├╝r LEA und nat├╝rlich auch f├╝r die liebe Familie Sch. und w├╝nschen noch viel Spa├č miteinander.

Samstag, 7.10.2006
Seit gestern bis morgen abend sind mein Adi und Berti gemeinsam in Osttirol auf einer Sennh├╝tte um Holz f├╝rs ├ťberwintern zu besorgen. MOPSI ist seither sehr schaumgebremst und die zwei "Jungs" fehlen uns ungemein. Mein Mann Adi ohnehin sehr und ohne Berti fehlt einfach das Leben in der Bude und ich bin froh, dass "Holzf├Ąllen" nur einmal pro Jahr f├Ąllig ist.
Eine Tierfreundin aus Wien, Frau Silvia R., die sich um die Rettung von Hunden aus ungarischen T├Âtungsstationen bem├╝ht, ├╝bernahm heute vorort zwei Hunde, die am kommenden Montag auf der "Liste" standen und bereits in Einzelzwingern, ohne Futter und Wasser auf ihr Ende warteten. Ein mittelbrauner R├╝de (er wird bei Silvia bleiben) und eine schwarze mittelgro├če Labimixh├╝ndin ANNIE, sie habe ich abends in meine Obhut ├╝bernommen. ANNIE ist, wie bisher jedes Tier aus diesen Lagern, eine ganz defensive und ├Ąu├čerst dankbare H├╝ndin. Keinerlei Probleme mit unseren Katzen und nur MOPSI ist etwas "verschnupft" wegen ANNIE und m├Âchte gerne den Hausherrn herauskehren. Morgen werde ich eine Dame kennenlernen, die Annie gerne als Pflegehund ├╝bernehmen m├Âchte, falls das nicht klappt, wir sie nat├╝rlich in unserer Familie bleiben, solange es n├Âtig ist.
Anscheinend hatten die gestrigen Interessenten f├╝r Dackelmixh├╝ndin FIPSI ein Problem damit, dass wir bzw. Traude selbst FIPSI heute pers├Ânlich vorbeibringen wollten. Kurz nach 8.00 morgens haben die Leute tel. abgesagt, obwohl sie gestern mit dem Vorschlag absolut einverstanden waren. Fragen uns nat├╝rlich warum, aber es wird seine Gr├╝nde haben !

Freitag, 6.10.2006
Endlich hat MOPSI die l├Ąstige Bronchitis und Kehlkopfentz├╝ndung ├╝berstanden - er hustet nur mehr sehr selten und ist wieder ganz der alte Lausbub !
Heute waren die ersten Interessenten seit der Aufnahme f├╝r die ├Ąngstliche Dackelmixdame FIPSI bei Traude in Lassee zu Besuch und die Chancen auf eine Adoption stehen sehr gut. Allerdings sind wir uns einig, dass die Weitergabe von FIPSI sehr schonend ├╝ber die B├╝hne gehen mu├č und daher wird Traude morgen einmal einen "Besuch" mit FIPSI bei ihrer neuen Familie ├╝bernehmen und am Sonntag werden wir die ├ťbergabe dann offiziell machen. Jedoch unter der Voraussetzung, dass FIPSI sich mit dem ans├Ąssigen, sehr gutm├╝tigen R├╝den anfreundet, den sie heute in "ihrem" Revier massiv verbellte. Wir werden ja sehen, ob FIPSI morgen beim Besuch ebenso mutig sein wird. Auf jeden Fall mu├č alles 100%ig sein, denn die arme kleine H├╝ndin hat schon mehr als genug in ihrem jungen Leben erleiden m├╝ssen und wir wollen, dass FIPSI in optimaler Umgebung bald zur Ruhe kommen kann.
Abends wurde uns von einer gro├čen Tierfreundin der kleine Katerwelpe (ca. 3 Monate) FLIPPS ├╝berantwortet. Flipps lebte bisher in einem Gest├╝t in Obersiebenbrunn und im Gegensatz zu seinen beiden halbwilden Geschwistern, ist er sehr zutraulich, aufgeschlossen und absolut nicht ├Ąngstlich. Noch dazu ist er ein ├╝beraus niedlicher und sehr h├╝bscher rot getigerter Katerbub- seine "Retterin" hat beim Abschied um ihn geweint.
Ein sehr beruhigendes Feedback erhielt ich heute auch von CHARLY┬┤s "Eltern". Ihr Tierarzt ist sehr zufrieden und in wenigen Wochen wird das Fell zur G├Ąnze nachgewachsen und seine langwierige Pilzinfektion endg├╝ltig ├╝berstanden sein. Die Leutchen sind sehr beeindruckt, wie brav und folgsam der kleine Bengel schon ist (Sabine hat sehr viel mit ihm ge├╝bt) und haben gro├če Freude mit ihrem Charly.

Donnerstag, 5.10.2006
Alles hat ein Ende, nur die Wurscht hat zwei !
Nach ziemlich genau vier Monaten hat auch die Zusammenarbeit mit unserer Pflegefamilie Margit und Gregor P. in Hundsheim ein Ende. Familie P. hat sich entschlossen eigene Wege in Sachen Tierschutz zu beschreiten. Wir w├╝nschen auf diesem Wege alles Gute und hoffen, dass es ihnen gelingt, ihre Vorstellungen zu realisieren.

Mittwoch, 4.10.2006
Das niedliche kleine Zwergpinscherm├Ądchen EMMA hat heute ihre Familie gefunden und wird in Wr.Neudorf bei Wien mit einer zweiten H├╝ndin in einer ├Ąu├čerst tierlieben Familie bestimmt ein supertolles Hundeleben f├╝hren. Morgen wird gleich ein passendes M├Ąntelchen und Brustgeschirr besorgt, da diese Hunderasse ja unbedingt etwas wettergesch├╝tzt im Freien unterwegs sein mu├č.
Das niedliche Federgewicht hat ja noch zwei Geschwister, die momentan bei Pflegemama Sabine untergebracht sind. Sabine war so nett und fuhr heute sp├Ąt abends noch zu Tier├Ąrztin Renate um den Durchfall behandeln zu lassen. Nichts besorgniserregendes aber die weit verbreitete Einzeller-Infektion. Nach der entsprechenden Behandlung, die immer sehr gut greift, geht es den beiden bestimmt bald besser.
Sehr erfreulich verlief auch mein heutiges Telefonat mit der neuen "Mama" von Dackelmixh├╝ndin RITA. Ganz r├╝hrend erz├Ąhlte sie mir von der ersten Nacht, den traurigen Blicken und dass es aber mit jeder Stunde besser wird. Bei uns fl├╝chtete RITA ja nach jedem Spaziergang sofort in den Keller und mu├čte angeleint in die oberen Stockwerke gef├╝hrt werden. In ihrem neuen Zuhause hat sie furchtbare Angst vor dem Aufzug und es wird jetzt mit Leckerlis und W├╝rstchen die positive Verkn├╝pfung hergestellt, sodass RITA bestimmt bald angstfrei auch den Lift ben├╝tzen wird k├Ânnen. RITA und Frauchen sind t├Ąglich mehrere Stunden unterwegs, abgeleint wird sie erst in ein paar Tagen. Auch alle anderen Nachbarn haben RITA schon kennengelernt und es mag sie jeder. Kein Wunder !

Dienstag, 3.10.2006
Unglaublich viele Anrufe, einige davon sehr unangenehm und schwer verdaulich (wieder einmal)! An solchen Tagen rette ich mich immer in die Hoffnung, dass es morgen ja eigentlich nur besser werden kann.
Ganz besonders erfreulich ist jedoch, dass unsere s├╝├če Seniorh├╝ndin RITA heute ihr ganz eigenes Frauchen gefunden hat. Obwohl bereits am Montag durch einen Anruf leichtes Interesse bekundet wurde, war die heutige Nachricht von Frau B., RITA schnellst m├Âglich zu ihr nehmen zu wollen, doch eher ├╝berraschend aber nat├╝rlich nicht minder erfreulich. RITA wird in Zukunft bekocht, Rund-um-die-Uhr Betreuung und sicher ganz vieeeeeele Streicheleinheiten bekommen. Wir alle haben diese liebe H├╝ndin, trotz des relativ kurzen Aufenthalts bei uns, schon sehr ins Herz geschlossen und freuen uns ├╝ber die rasche Vermittlung und den sehr liebevollen Platz bei Frau B. in Wien 22.;

Montag, 2.10.2006
Der erste unserer Pinschermixwelpen, n├Ąmlich TIM, hat ein neues Zuhause. Er wird in Wien 11; mit zwei schulpflichtigen M├Ądchen leben und da die Leute noch sehr unerfahren im Umgang mit Hunden sind, werde ich mich in der n├Ąchsten Zeit eingehender besch├Ąftigen m├╝ssen.
Ein sehr skuriles Miniabenteuer fand heute nacht statt (weil┬┤s ja sonst vielleicht langweilig werden k├Ânnte!): bereits bei unserer ersten Abendrunde fiel uns st├Ąndiges Hundegebell auf. Ansich ja im l├Ąndlichen Raum nicht wirklich etwas soooo ungew├Âhnliches, also zwar registriert (mit Unmut zwar) aber dann nicht mehr dran gedacht. Als ich aber dann alleine um 0.30 nochmals ein kleine Runde in der lauen Herbstnacht mit unserer Viererbande drehte und das Gebell noch immer unvermindert stark zu h├Âren war, ging ich der Sache nach - und zwar in Richtung stockdunkle und etwas nebelverhangene Lobau. Ich war fast ├╝berzeugt, dass es sich um ein angeh├Ąngtes Tier handelt, da auch das Bellen immer aus der gleichen Richtung kam. Auf dem Weg zur Lobau (ohne Strassenbeleuchtung) wurde mir, trotz meinen 4 Besch├╝tzern, ganz sch├Ân mulmig und so brachte ich die Hundsis erst einmal nach Hause und fuhr mit dem Auto nochmals in Richtung Bellen. Es war absolut a......dunkel, ich fuhr ganz ganz langsam und sogar Rehe gingen seelenruhig vor mir ├╝ber die Strasse. Um das Bellen zu h├Âren, dass offensichtlich ganz in der N├Ąhe aus der Lobau kam, mu├čte ich den Motor abstellen. Zentralverriegelung war aktiviert. Sicher ist sicher ! Ich entschlo├č mich dann doch um Hilfe nachzufragen und unsere Polizei in Gro├čenzersdorf, bekanntermassen immer hilfsbereits und noch dazu auch gro├če Tierfreunde, waren innerhalb weniger Minuten zur Stelle. Nicht wirklich hellauf begeistert - schliesslich gibt es ja vielleicht Wichtigeres - aber trotzdem: Sie waren da und ich f├╝hlte mich gleich sicherer. Mit dem gro├čen Suchscheinwerfer leuchtete das Polizeiauto in die B├╝sche und pl├Âtzlich h├Ârten wir nicht nur mehr das Bellen sondern auch ein Grunz-Ger├Ąusch und mu├čten zu dem Schlu├č kommen, es k├Ânnte sich vielleicht um einen Hund handeln, der ein Wildschwein oder Reh oder sonst ein Tier gerissen hat und jetzt bewacht und/oder verbellt. Eine sehr spannende und, f├╝r mich zumindest, eine aufregende Situation: im stockdunklen Wald, um 1.30 Uhr nachts vor tierischen Ger├Ąuschen im Geb├╝sch zu stehen ohne sich wirklich ein Bild machen zu k├Ânnen, was uns jetzt erwartet. Die Polizisten waren weitaus mutiger aber genauso ratlos (konnte ich an den Gesichtern ablesen) und nachdem wir einige Minuten so herumgeratschlagt und mit dem Polizeischeinwerfer gesucht hatten, sahen wir sie endlich: ein kleinw├╝chsiger Rauhhaardackelmix (der Beller) und eine Englische Bulldogge (der Grunzer). Beide standen hinter einem Zaun, wedelten uns freudigst an und waren sichtlich erleichtert ├╝ber unser Auftauchen. Der Zustand der Tiere war absolut nicht besorgniserregend, sie waren in einem eingez├Ąunten G├Ąrtchen mit Hundeh├╝tte, gut gen├Ąhrt, freundlich, aber wollten offensichtlich nicht alleine sein. Obwohl zwei Autos vor dem Lobaucamp standen, d├╝rfte im Haus selbst niemand gewesen sein und so machten wir uns gegen 2.00 wieder auf den Heimweg. Obwohl es den beiden Hunden offensichtlich nicht schlecht geht, gef├Ąllt uns allen diese Situation keineswegs und ich werde morgen etwas nachfragen und unser gutm├╝tiger Polizeibeamter wird sich auch ein bisserl k├╝mmern. Jedenfalls ging ich an diesem Abend, oder besser Morgen, gegen 3.00 m├╝de aber etwas beruhigter zu Bett.

Sonntag, 1.10.2006
Kaum zu glauben, aber endlich ist unser Langzeit-Sch├╝tzling CHARLY adoptiert ! Charly war etwa 6-7 Wochen jung, als er in unsere Obhut kam und jetzt mit fast 4 Monaten hat er endlich seine ganz eigene sehr liebe Familie. Er wurde heute von einem sehr tierlieben Ehepaar aus Wien kennen- und sofort lieben gelernt und wird bestimmt ein sehr abwechslungsreiches und verw├Âhntes Hundeleben geniessen d├╝rfen. Die Herrschaften sind begeisterte Wanderer und beim Radfahren wird CHARLY sogar ein eigenes Beiwagerl erhalten, um ihn nicht zu viel zu strapazieren. Es hat sehr lange gedauert, bis der niedliche CHARLY sein passendes Herrchen (und Frauchen) gefunden hat, aber das Warten hat sich gelohnt. Er wollte auch gleich mit den Leutchen mitgehen, hatte keinerlei Trennungs├Ąngste und wird bestimmt bald eingelebt sein. CHARLY ist ja ein ganz robuster, aber auch sehr anh├Ąnglicher und schmusebed├╝rftiger kleiner Kerl - einfach s├╝├č ! Wir alle, die an der Rettung und langen Betreuung von CHARLY beteiligt waren freuen uns sehr und w├╝nschen ihm ein tolles Leben und viel Spa├č bei Familie Ch.


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Viel Vergn├╝gen und Danke !