Logo: HausTierSuche.at - Private Tierschutzinitiative

Vermittlungsablauf


Unsere Sch√ľtzlinge sind alle in privaten Pflegestellen untergebracht, wir f√ľhren kein Tierheim. Es gibt keine K√§fig- oder Zwingerhaltung f√ľr unsere "G√§ste".

Dies hat zwar f√ľr den Interessenten den kleinen Nachteil, dass man sich "unsere" Tiere nicht alle an ein und demselben Ort ansehen kann, sondern sich im voraus bereits √ľberlegen sollte, f√ľr welche/s Tier/e man sich interessiert (Sch√§ferhund, Dackelweibchen, Welpe oder √§lteres Tier, usw. ) und gegebenenfalls sogar mehr als eine Pflegestelle aufsuchen mu√ü.

Der bedeutende und ganz wichtige Vorteil jedoch liegt in der Art der Unterbringung. Unsere Tiere sind nicht dem hohen Infektionsdruck, der f√ľr gew√∂hnlich in den Tierheimen aufgrund der Massenunterbringung herrscht, ausgesetzt, ebensowenig dem hohen Stre√üpotential. Statt dessen leben die Tiere in privaten Haushalten, v√∂llig eingegliedert in das dortige Familienleben und erfahren Zuwendung und Streicheleinheiten. Hier k√∂nnen Sie unsere Pflegefamilien kennenlernen ..
Hier k√ľmmert man sich liebevoll um die Tiere und hat verst√§ndlicher Weise mehr Zeit f√ľr jeden einzelnen Pflegling, als dies in einem gro√üen Tierheim der Fall w√§re. Durch diese Eingliederung in die Familie werden sicher die √Ąngste und die Trauer der Tiere etwas gelindert und weiters ist durch die individuelle Betreuung und das enge Zusammenleben mit den Tieren in der Folge auch eine gezieltere Fixplatzsuche m√∂glich. Jeder Interessent wird nicht nur, falls gew√ľnscht, eingehend beraten sondern auch gewissenhaft √ľber die Tugenden aber auch die Schwachpunkte unserer Gasttiere informiert.
Denn: ... f√ľr jedes Tier gibt es den geeigneten Platz, man muss ihn nur finden !

Interessiert man sich also f√ľr eines unserer Vermittlungstiere, ruft man in der Pflegestelle an, um sich n√§her zu informieren bzw. einen ‚ÄúKennenlern-Termin‚ÄĚ abzusprechen.

Unsere Sch√ľtzlinge werden, bis auf einige wenige Ausnahmen, von uns gerne in ihr neues Zuhause gebracht. Der Grund f√ľr dieses Vorgehen liegt darin, da√ü wir uns bei dieser Gelegenheit gern pers√∂nlich davon √ľberzeugen m√∂chten, da√ü die uns gegen√ľber get√§tigten Angaben auch der Wahrheit entsprechen. Zu oft haben wir schon erleben m√ľssen, dass man uns Tatbest√§nde, die f√ľr das Lebensumfeld des Tieres von Bedeutung waren, verschwiegen oder gar schlicht und einfach angelogen hat.
(Leider gibt es immer wieder Leute bzw. Interessenten, welche unlautere Absichten mit den Tieren haben. Neben Tierh√§ndlern und Fell-Produzenten gibt es z.B. auch viele fiese Typen, die ihren Hund mit einem kleinen K√§tzchen ‚Äúscharf‚ÄĚ machen wollen, und dergleichen mehr).

Der Termin der √úbergabe des Tieres enspricht also quasi einer sogenannten ‚ÄúVorkontrolle‚ÄĚ, bei der gepr√ľft wird, ob das neue Zuhause wirklich eine artgerechte Tierhaltung erm√∂glicht. Wenn dem so ist, wird vor Ort ein Tierschutzvertrag unterzeichnet, in dem sich der neue Halter (grob zusammengefa√üt) verpflichtet, das Tier artgerecht zu halten, es weder zu verschenken noch zu ver√§u√üern und es im Fall einer erforderlichen Abgabe ausschlie√ülich an uns zur√ľckzugeben.
Weiterhin erkl√§rt der neue Halter sich vertraglich damit einverstanden, da√ü wir uns sp√§ter auf Wunsch pers√∂nlich vom Wohlergehen des Tieres √ľberzeugen k√∂nnen (keine Angst, wir haben nicht vor, alle paar Wochen auf der Matte zu stehen :-), die Erfahrung hat uns jedoch gelehrt, da√ü man den Menschen eben nur vor den Kopf und nicht bis hinein schauen kann, und mancher sein wahres Gesicht entpuppt, wenn der neue Hausgenosse seinen anf√§nglichen Reiz verloren hat...). Diese Absicherungen dienen auschlie√ülich dem Schutz des Tieres!!!

Weiterhin wird im Moment der √úbergabe die Schutzgeb√ľhr f√§llig. Was ist die Schutzgeb√ľhr ?

Erstens dient sie - wie der Namen schon sagt - dazu, das Tier zu sch√ľtzen, denn - wie oben bereits erw√§hnt - gibt es leider viele Menschen, die unlautere Absichten mit den Tieren haben und sie an ein Tierversuchslaboratorium oder an die Fellindustrie verkaufen wollen. Ein solcher Handel lohnt sich nat√ľrlich nur, wenn man die Tiere umsonst oder so g√ľnstig bekommt, da√ü bei einem Verkauf noch entsprechend Geld zu machen ist. Wir sch√ľtzen also die Tiere vor einem derartigen Mi√übrauch, indem wir auf jeden Fall mindestens soviel als Schutzgeb√ľhr verlangen, wie ein Laboratorium oder die Fellindustrie einem H√§ndler zahlen w√ľrde. Nur so ist sicherzustellen, dass ein Handel nicht mehr rentabel ist!!

Die zweite Aufgabe der Schutzgeb√ľhr liegt darin, wenigstens einen Teil der angefallenen Tierarzt- und Pflegekosten abzudecken. In der Regel sind unsere Tiere (mindestens) einer √§rztlichen Untersuchung unterzogen worden, mehrfach entwurmt, entfloht, von Parasiten jeder Art befreit, erwachsene Katzen durchwegs kastriert, teilweise registriert durch Mikrochips und auch bereits geimpft.
Erkrankte oder verletzte Tiere m√ľssen teilweise √ľber l√§ngere Zeit hinweg tier√§rztlich versorgt werden, bevor sie abgegeben werden k√∂nnen.

Da wir keine √∂ffentlichen F√∂rderungen oder Unterst√ľtzungen erhalten, m√ľssen wir diese Kosten aus den Schutzgeb√ľhren und Spenden finanzieren und auch oftmals zus√§tzlich in unseren privaten Geldbeutel greifen. Daher sind wir zumindest auf eine teilweise Deckung der Kosten angewiesen und richten uns mit der Schutzgeb√ľhr nach den derzeit geltenden Tarife der √∂ffentlichen Tierheime.

Auch wenn oftmals √ľber die H√∂he der Schutzgeb√ľhr gewettert wird, m√∂chten wir jedoch auf eines hinweisen: W√ľrden die n√∂tigen Grundbehandlungen (Entflohung, Entwurmung, Kastration, T√§towierung) vom neuen Besitzer selbst bei einem Tierarzt durchgef√ľhrt, w√ľrden die Behandlungskosten die H√∂he der eingehobenen Schutzgeb√ľhr bei weitem √ľbersteigen! Dies bedeutet also: Auch wenn eine Schutzgeb√ľhr zun√§chst vielleicht hoch erscheinen mag, so steht sich der neue Halter stets g√ľnstiger, als wenn er diese Leistungen selbst durchf√ľhren l√§√üt!!!