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Gästebuch



Wir w√ľrden uns √ľber einen Eintrag freuen.

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Theresia aus Wien schrieb am 24.11.2011:

Ich mag gar nicht dran denken, was sich diverse Kreaturen in der Ukraine noch alles einfallen lassen, um wenigstens f√ľr 3 Wochen irgendwie gut vor der Welt dazustehen. Angeblich werden Shelter gebaut - da kann ich nur verzweifelt lachen. Ein Volk, das nicht f√§hig ist seinen eignen Grund und Boden zu bestellen und Viehzucht zu betreiben, zu faul ist seine Bodensch√§tze zu nutzen, f√ľr die Umwelt- und Naturschutz ein Fremdwort ist, darf sich f√ľr eine Gro√üveranstaltung bewerben UND WIRD AUCH NOCHT QUALIFIZIERT!
Widerlich! Die Proteste m√ľssen weitergehen. Vielleicht bewirkt das etwas in den K√∂pfen der Menschen, vor allem in den ukrainischen K√∂pfen...

Monika aus Wallsee schrieb am 24.11.2011:

Klar wei√ü ich, da√ü √Ėsterreich nicht an der EM teilnimmt. Haben uns ja nicht qualifiziert und diesmal kann man sagen, ein Gl√ľck!!!, da√ü wir nicht an diesem Wahnsinn teilnehmen! Ich hoff blo√ü, da√ü sich kaum √∂sterreichische Fu√üballfans hinrei√üen lassen, in die Ukraine zu reisen, um dem Rest Europas bei diesem fragw√ľrdigen Spektakel zuzuschauen!

Borussia Dortmund antwortete ähnlich wie der DFB "Borussia distanziere sich auch von dem Hundemord und der DFB behandle das Thema angemessen" - was auch immer das heißt! Schöne Worte, nur helfen sie den armen Hunden nicht. Hätten die Tiere eine so große u mächtige Lobby wie Fußball, wär die Homepage nimmer nötig! Aber Tiere bringen halt keine Unsummen an Kartenverkäufen, TV-Lizenzen,Transferzahlungen und millionenschwere Werbeverträge ein.

Nora aus Wien schrieb am 23.11.2011:

Hier das Email des DFB und ich muss sagen, dass mich die rasche Antwort sehr gefreut hat, aber lest bitte selbst:

Sehr geehrter Interessent,
vielen Dank f√ľr Ihr Schreiben. Der Deutsche Fu√üball-Bund (DFB) und sein Pr√§sident Dr. Theo Zwanziger sind bereits vor einiger Zeit auf die von Ihnen angesprochene Problematik hingewiesen worden. Daraufhin haben wir diesen Vorgang an die UEFA, den Ausrichter der EURO 2012, weitergeleitet. Die UEFA hat zugesichert, sich dieser Sache anzunehmen. Dies ist auch bereits angelaufen, wie Sie beispielsweise in der aktuellen Berichterstattung unabh√§ngiger Medien nachlesen k√∂nnen ‚Äď ebenso wie die Statements mehrerer Nationalspieler zu diesem Thema.

Bitte haben Sie Verst√§ndnis daf√ľr, dass der DFB derzeit nicht mehr zu dieser Angelegenheit sagen kann. Gerne k√∂nnen Sie sich auch direkt an die UEFA wenden. Die Kollegen erreichen Sie wie folgt:

UEFA
Route de Genève 46
Case postale
CH-1260 Nyon 2
Schweiz

Tel: +41 (0) 848 00 2727
Fax: +41 (0) 848 01 2727
Web: www.uefa.com


Mit freundlichen Gr√ľ√üen
Ihr DFB-Team


Christina Artner aus Gänserndorf schrieb am 23.11.2011:

An Nora:

Benny?

Nora aus Wien schrieb am 23.11.2011:

Liebe Alle,
√Ėsterreich macht, wie ich eben h√∂rte, garnicht an der EM mit. Ich habe meine dringliche Anfrage eben an den deutschen Fu√üballbund gerichtet...bin gespannt, ob die Herrschaften au√üer Fussball auch ein Herz, Hirn und Verstand haben....und werde √ľber die Antwort berichten.
Einen w√ľndersch√∂nen Tag noch!
Nora

Nora aus Wien schrieb am 23.11.2011:

Liebe Alle,
mein pers√∂nlich gestatetes Protestschreiben habe ich an Fr. Entenfellner weitergeleitet. Ich hoffe der ukrainische Botschafter, sowie alle anderen ukrainischen Botschafter weltweit werden mit Protestschreiben zugesch√ľttet! Ich interessieren mich nicht f√ľr Fu√üball, aber ich werde dem √∂sterreichischen Fu√üballverband ebenfalls ein saftiges Schreiben √ľbermitteln....
herzlichst
Nora und ihre Pflegefellnasen Timon & Benny

Monika Maurhart aus Wallsee schrieb am 23.11.2011:

Liebe Tierfreunde!
Zu den entsetzlichen Vorkommnissen in der Ukraine ("Säuberung" der Städte von Straßenhunden, damit man eine glänzende EM feiern kann) habe ich eines auch getan: Ich habe ein Mail an unseren Lieblings-Fußballclub geschickt, in dem ich fragte, wann denn von Vereinsseite zu diesen Tierquälereien auf der Homepage des Clubs Stellung genommen wird. Ich bin gespannt, was sie mir antworten bzw. ob sie was veröffentlichen!

Wie kann man denn da fröhlich eine EM feiern, wenn man diese grausige Vorgeschichte weiß? Stell Dir vor, es ist EM und kein Tierfreund geht hin ... wie leer wären da die Stadien???

Bei uns hat Fu√üball jetzt einen sehr, sehr schlechten Beigeschmack bekommen und die Ukraine hat sich ins Licht der "Un-Staaten" ger√ľckt!!!

Entsetzte Gr√ľ√üe,

Monika u Heinz Maurhart

Brigitte - Admin HausTierSuche.at schrieb am 21.11.2011:

Liebe Freunde,
bitte schaut auf unsere Seite "HausTierSuche" auf Facebook !!!

Die ungeheuerliche Massentötung an Streunerhunden, die momentan in der Ukraine erfolgt, erfordert soviele Protestschreiben wie möglich.
Unter folgendem Link kommt ihr direkt auf unsere Seite auf Facebook und dann kann auch gerne das von mir verfasste Protestschreiben kopiert und in die Petition eingetragen werden. Nur ein Vorschlag - könnte eventuell Zeit sparen !

http://www.facebook.com/pages/Haustiersucheat-Private-Tierschutzinitiative/114548351901294?ref=ts

Es ist sehr, sehr wichtig, dass wir gegen diese Greueltaten an diesen armen Tieren etwas unternehmen - und sei es nur durch das Abschicken von Protestschreiben.

Vielen Dank und mfg
Brigitte


Animal Help Austria aus 2004 Bruderndorf schrieb am 17.11.2011:

Ich hoffe es ist recht, wenn ich gleich anschließend die Notrufnummern in Igelfragen hier hereinschreibe:

Animal Help Austria
0676 740 40 60 (0 - 24 Uhr)

Iglehilfe √Ėsterreich
0664 111 56 42 (0 - 24 Uhr)

Bitte z√∂gern Sie nicht, auch wenn es in der Nacht ist, S O F O R T anzurufen. Stunden sp√§ter kann es f√ľr die Igel zu sp√§t sein, wenn sich der Zustand durch falsche Hilfe weiter verschlechtert!

Frau Reisinger und ich sind sowieso meist die ganze Nacht mit der Igelpflege beschäftigt! Mondsee hat derzeit ca. 200 Igel, wir gehen auf die 100 zu!

Wir beraten sowohl f√ľr den Fall, da√ü Sie den Igel selbst pflegen m√∂chten, als auch wenn Sie ihn abgeben m√∂chten und wir √ľbernehmen auch selbst nat√ľrlich Igel.

Liebe Gr√ľ√üe
Ursula Hofer

Website: http://www.animal-help.at
Brigitte Admin schrieb am 16.11.2011:

Liebe Tierfreunde !
Herbstzeit ist Igelzeit und da mich aktuell täglich hilfesuchende "Igelfinder" kontaktieren, möchte ich kurz folgende wichtige Informationen zusammenfassen:

Nicht jeder Igel braucht Hilfe - aber jede Hilfe muß richtig sein!
Um hilfsbed√ľrftigen Igeln sachgerecht zu helfen, gen√ľgt Tierliebe allein leider nicht! Igelfinder m√∂gen sich unbedingt mit einer Igelstation und/oder einem Tierarzt in Verbindung setzen. Dort wird der Igel notfalls medizinisch behandelt und fachkundiger Rat erteilt, ohne den verwaiste Igels√§uglinge, sowie viele kranke und verletzte Igel zu einem qualvollen Tod verurteilt sind.
Welche Igel brauchen Hilfe?

‚ÄĘ Verletzte Igel:
Oft deuten schon Fundort und -umstände (Straße, Bauarbeiten) auf Verletzungen hin. Tiere, die vermutlich tagelang in Gruben, Lichtschächten o.ä. ohne Wasser und Futter gefangen waren, brauchen ebenfalls Hilfe.

‚ÄĘ Kranke Igel:
Man erkennt sie meist daran, dass sie tags√ľber Futter suchen, herumlaufen, -torkeln oder -liegen. Kranke Igel sind apathisch, rollen sich kaum ein, sind oft mager (Einbuchtung hinter dem Kopf, herausstehende H√ľftknochen). Ihre Augen stehen nicht halbkugelig hervor, sie sind eingefallen, schlitzf√∂rmig.

‚ÄĘ Verwaiste Igels√§uglinge:
Igeljunge, die sich tags√ľber ausserhalb ihres Nestes befinden, noch geschlossene Augen und Ohren haben und sich wom√∂glich k√ľhl anf√ľhlen, sind mutterlos und ben√∂tigen dringend Hilfe.
‚ÄĘ Igel, die nach Wintereinbruch, d.h. bei Dauerfrost und/oder Schnee herumlaufen:
Auch solche Igel findet man haupts√§chlich bei Tag. Es kann sich um kranke oder schwache Alttiere handeln; √∂fter sind es Jungtiere, die sp√§t geboren, evtl. auch krank sind und/oder sich wegen des geringen Nahrungsangebots im Sp√§therbst kein f√ľr den Winterschlaf ausreichendes Fettpolster anfressen konnten.

‚ÄĘ Ausnahmen:
bilden aufgest√∂rte Igel. Wenn Laub- oder Reisighaufen entfernt, Holzstapel abgebaut, in Garten und Parks gearbeitet, Bauma√ünahmen begonnen werden oder Hunde herumst√∂bern, k√∂nnen Igelnester zerst√∂rt sein. Dann sucht auch ein gesundes Tier tags√ľber einen neuen Unterschlupf. Manchmal wechseln s√§ugende Igelweibchen tags√ľber zwischen Aufzuchtnest und einem weiteren Tagesschlafplatz.

‚ÄĘ Kurz noch zu richtiger F√ľtterung:
Katzen- oder Hundedosenfutter oder Hackfleisch (kurz anbraten, nie roh geben!) oder R√ľhrei (ohne Gew√ľrze, aber mit etwas √Ėl in der Pfanne garen, mit der Gabel zerkleinern). Zum Trinken ein Sch√ľsselchen Wasser (niemals Milch) hinstellen. Schwachen Tieren fl√∂√üt man mittels einer Plastik-Einwegspritze (nat√ľrlich ohne Nadel!) lauwarmen, unges√ľ√üten Fenchel- oder Kamillentee ein.

Frisst der Igel in der Nacht nach der Aufnahme nicht von selbst, ist unverz√ľglich der Tierarzt oder die Igelstation zu benachrichtigen, da er dann meist Fl√ľssigkeit per Injektion oder ‚ÄěZwangsf√ľtterung‚Äú ben√∂tigt. Neben der medizinischen Versorgung ist das A & O der Igelpflege die richtige F√ľtterung. Mehr k√∂nnen Sie unter Ern√§hrung nachlesen.

‚ÄĘ Gesunde Igel sofort wieder freilassen!
Haben Tierarzt oder Igelstation erkannt, dass das aufgenommene Tier keiner menschlichen Hilfe bedarf, muss der Igel umgehend an seinen Fundort bzw. in dessen unmittelbare N√§he zur√ľckgebracht werden.

Wird der Winterschlaf in menschlicher Obhut vollzogen:
Erreicht ein in menschliche Pflege genommener Igel ein f√ľr den Winterschlaf ausreichendes Gewicht (600 bis 700g) erst sehr kurz vor Wintereinbruch oder gar danach, muss man bis zum Fr√ľhjahr warten, ehe man ihn in die Freiheit entl√§sst. Aber auch ein Igelpflegling, der bei Menschen √ľberwintern muss, soll Winterschlaf halten d√ľrfen.

Quelle: Pro Igel

Abschliessend noch der Kontakt zu einigen sehr kompetenten Igelseiten, wo alles √ľber den Sympathitr√§ger "Igel" nachzulesen ist:

www.haustiersuche.at/igel-hilfe
www.pro-igel.de
www.igelhilfe.de
www.deinheimtier.at

Danke f√ľr Ihre Hilfe und F√ľrsorge f√ľr die kleinen stacheligen Gesch√∂pfe und eine sch√∂ne Herbstzeit w√ľnsche ich herzlichst!
Brigitte Höss-Filipp


Nora aus Wien schrieb am 10.11.2011:

Liebe Alle,
am 04.11.11 ist Timon, der Cocker Spaniel, als Pflegefellnase bei mir eingezogen und ich kann berichten, dass er wohl ein Wohnungs- und auch B√ľrohund gewesen sein muss, denn er ist absolut stubenrein und genie√üt seinen Sch√∂nheitsschlaf im B√ľro au√üerordentlich. Sein Schnarchen beruhigt selbst die aufgeregtesten Gem√ľter unter meinen Kolleginnen und Kollegen. Er ist ein wahrer Sonnenschein, der nur gute Laune verbreitet. Wir haben uns einen Besuch im Hundesalon geg√∂nnt, denn Timons Fell war an den Ohren und in allen Beugen sehr verfilzt. Meine Hoffnung, sein seidenweiches Fellkleid zu erhalten konnte die kompetente Hundefriseurin erf√ľllen. Nun sieht er pr√§chtig aus, mein s√ľ√üer felliger Prinz. Timon spielt sehr gerne mit anderen Hunden, ist niemals aufdringlich oder dominant. Mit Schinkenst√ľckchen lernt er am liebsten. Seinen gro√üen Kulleraugen kann niemand widerstehen. Es f√§llt nat√ľrlich sehr schwer nicht jedem seiner W√ľnsche nachzugeben, denn eine konsequente und sehr liebevolle F√ľhrung ist bei einem Spaniel sehr wichtig. Auch braucht er viel Auslauf (ca. 5-8 km √ľber den Tag verteilt) und Nasenarbeit im Wald. Dann merkt man auch mit unge√ľbtem Blick, wie gl√ľcklich er ist. Neue Fotos √ľbermittle ich an Fr. H√∂ss-Filipp sobald es geht.
Herzliche Gr√ľ√üe
Nora & Timon

Doris schrieb am 09.11.2011:

Hallo Zusammen!

Leider habe auch ich die Erfahrung machen m√ľssen, dass unsere Katze weg gelaufen ist. Zum Gl√ľck habe ich sie wieder bekommen und wir sind √ľbergl√ľcklich dar√ľber. Ich denke, mir als Erwachsenen hat es mehr weh getan als meiner Tochter, die Zeit wo sie weg war. In der Zeit der Suche, hatte ich aber auch gro√üe Bedenken, dass sich jemand auch mein Haustier beh√§lt, hoffe aber immer noch auf die Ehrlichkeit und Herzlichkeit der Menschen.
Das Schlimmste ist, wenn man nicht weis was mit dem geliebten Haustier ist - Hat es sich verletzt? Geht es ihm gut? Hat es einen Unterschlupf gefunden? All diese Fragen können einen Tierliebhaber wehtun....

Ich war auf der Suche nach Möglichkeiten, wie man entlaufene Tiere am Besten wiederfinden kann. Dabei bin ich hier auf diese Webseite gestossen.
Ich möchte euch dazu gratulieren, eine Webseite zu erstellen die Menschen bei der Suche hilft!
Weiters muss man aber auch all den anderen Menschen danken, die sich zwischenzeitlich um die zugelaufenen Tiere k√ľmmern.

Ich bin der Meinung diese Webseite sollte viel bekannter werden, sie sollte bei den Tier√§rzten √ľberall ver√∂ffentlicht werden. Es kann eben leider vorkommen, dass man auch ein verletztes Tier findet und man es eben zum Tierarzt bringt. Soziales Verhalten sollte nicht beim Menschen aufh√∂ren!!!

Ich w√ľnsche allen, die ihre Tiere noch suchen viel Gl√ľck!

Vielen Dank dass es euch gibt!

Hanna aus Westendorf schrieb am 08.11.2011:

Hallo an alle!

Ich habe, wie viele andere auch, die letzten Einträge gelesen. Ich möchte mich in diesen Fall nicht einmischen, allerdings ist es mir ein Anliegen meine Erfahrungen mit euch zu teilen.
Mein Freund und ich haben auch sehr lange und gr√ľndlich √ľberlegt, ob wir einem Hund gerecht werden k√∂nnen und welcher zu uns passen k√∂nnte. Wir haben im August unseren Sonnenschein Rocky (zu sehen bei "Vorher-Nachher") √ľbernommen! Wir sind √ľbergl√ľcklich mit ihm und sind uns sicher, dass er genau der richtige Hund f√ľr uns ist.
Dieses Gl√ľck haben wir vor allem 2 Personen zu verdanken n√§mlich Nora (Rocky`s Pflegemama) und Frau H√∂ss-Filipp. Beide standen uns einige Wochen vorher schon mit Rat und Tat zur Seite! Ich k√∂nnte nicht sagen, dass Frau H√∂ss-Filipp auch nur eine Sekunde arrogant oder genervt auf unsere zahlreichen Fragen reagiert h√§tte!!! Nat√ľrlich wurden auch uns einige Fragen ihrerseits gestellt - was ich aber auch (im Zuge einer seri√∂sen Vermittlung!) erwartet habe! Weiters h√§tte ich mir eher Sorgen gemacht, wenn mir das Tier ohne gen√ľgend Feedback mitgegeben worden w√§re! Jedenfalls k√∂nnte ich mir keine kompetentere Beratung und seri√∂sere Vermittlung vorstellen. In diesem Zuge noch einmal:
Vielen herzlichen Dank Frau Höss-Filipp!!!

Liebe Gr√ľ√üe aus Tirol
Hanna,... & Rocky


Snoopy schrieb am 02.11.2011:

Schönen Abend !
Nachdem ich die letzten Einträge gelesen habe, möchte ich auch mal was dazu sagen. Auch ich habe schon Bekanntschaft mit Frau Höss-Filipp gemacht.
Hut ab vor dieser Frau, die gro√üartiges f√ľr die ( von un√ľberlegten Menschen angeschafften und weggeworfenen !!!) Tiere leistet ! Mit ihren Argumenten hat sie ja sooo recht ! Wir haben einen Beagle den wir √ľber alles lieben. ( Kein gro√üer Hund, etwa wadenhoch !)Diese Rasse ist f√ľr ein Leben in einer Wohnung und f√ľr berufst√§tige Menschen denkbar ungeeignet.
Gassigehen am Morgen ca. 2 Stunden mind., 8 km, am Nachmittag nochmal 1 1/2 Stunden.Dazu noch toben, spielen und laufen im Garten. Ein Terrier braucht ähnlich viel Auslauf. Wo bitte kann dies in der Großstadt einem Tier geboten werden ? Also, bitte, GUT ÜBERLEGEN, bevor ihr euch ein Tier anschafft !!!! Ihr lebt mit dem Tier mind. 15 Jahre ! Und dieses braucht Erziehung , Pflege und Liebe wie ein Kind.

renate aus Rabensburg schrieb am 01.11.2011:

liebe anna
Ich bin seit einigen Jahren Pflegefamilie f√ľr Hunde. Brigitte hatt langj√§hrige Ehrfahrung und ich helfe gern mit weil da alle Pfoten in Familien leben und nicht wie im Tierheim in K√§figen gehalten werden. leider haben wir auch alle schon erlebt das die Menschen oft mit einem jungen Pauerhund √ľberfordert waren und weinend den Hund wieder zur√ľck gebracht haben. Brigitte hat oft am tag bis zu 100 Anrufe, nebenbei geht sie arbeiten, oft ist dann der ton nicht so gut, man ist gestresst von un√∂tigen anrufen. schaun Sie sich doch ohne verpflichtung das ganze mal an. Brigitte und familie arbeiten tag und nacht um f√ľr arme Pfoten ein neues liebes zuhause auf dauer zu finden. ich hab auch zwei hunde von Brigitte bei mir. Gismo ein terria r√ľde ist schon ein jahr bei mir, er braucht Garten und Hunde erfahrene Menschen er mag kleintiere nicht oder besser gesagt er hat sie zum Fressen gern. er hat probleme mit R√ľden und so weiter. auch er wurde irgendwann als baby angeschaft und dann ausgesetzt. er wurde nach Nitra gebracht wo die Tiere nach einiger zeit get√∂tet werden und glauben Sie mir die Tiere dort sterben keinen sanften tot.
Ich habe aber noch eine h√ľndin 14 monate ein Dackelmix, klein ausgewachsen 4,45 kg und auch ein second hand Hund. auch bei ihr braucht man hundeerfahrung da sie aus schlechter haltung kommt.
lg renate

Pixy aus 1120 schrieb am 01.11.2011:

Liebe Frau Anna,

Sie werden lachen: ich bin nicht Frau H√∂ss-Filipp, ich schreibe nur ab und an was ins G√§stebuch hier. Warum das unter einem Nick geschieht, ist meine ganz pers√∂nliche Angelegenheit. Und warum ich im Namen des Hundes schreibe: nun, das macht das Lesen vergn√ľglicher, habe ich mir sagen lassen. Aber de gustibus ...

Ihre Meinung, dass Nippes hauptsächlich auf dem Land zu finden sind, nehme ich keinesfalls persönlich. Da meine Wohnung fast ausschliesslich mit antiken Möbeln eingerichtet ist, und auf dem Boden statt Laminat Echtholz-Parkett und Perserteppiche liegen, und ich trotzdem in der Stadt lebe, handelt es sich hier vermutlich um eine Ihnen unbekannte Lebensform. Und es steht hier eine Menge herum aus Biedermeier bis Jugendstil, vieles davon sehr zerbrechlich, und das Essgeschirr ist nicht aus dem blau-gelben Möbelhaus.

Meine Einlassungen r√ľhren daher, dass Besucher hier schon oft Angst gehabt haben, dass die Katzen irgendwas runterwerfen k√∂nnten, sich an den Vorh√§ngen "vergegehen" w√ľrden, oder der Hund die Teppiche ruinieren k√∂nnte. Und dass im √§ltesten Fauteuil die Tiere pennen, ist manchen einfach unverst√§ndlich.Und ich weiss genau, was ich f√ľr die Polsterung und das Tapezieren dieses Fauteuils bezahlt habe. Aber: es muss ja nicht jeder alles verstehen. Und wenn die Fransen der Teppiche besch√§digt sind, dann kommt die Teppichklinik des Vertrauens, rollt die Dinger auf, nimmt sie mit, w√§scht sie, restauriert sie (was sowieso sehr regelm√§ssig stattfindet) und bringt sie wieder zur√ľck. Auch das muss man nicht nur machen lassen, sondern auch: bezahlen (k√∂nnen und wollen). Auch der M√∂belrestaurator hat schon viel f√ľr mich getan ...

Mein Eintrag war meine freie Entscheidung, und der Inhalt spiegelt meine eigenen Erfahrungen wieder. Ihr Telefonat mit Frau H√∂ss-Filipp ist mir nicht bekannt, und ich habe weder mit Ihnen (wie Sie ja wissen) noch mit ihr (das k√∂nnen Sie mir ruhig glauben) dar√ľber gesprochen oder mich sonstwie mit wen auch immer dar√ľber ausgetauscht.

Ihr Eintrag hat mich lediglich dazu motiviert, wieder einmal auf ein paar Dinge hinzuweisen, die manchen Menschen nicht a priori so klar sind wie mir, und ich hoffe immer, dass Menschen, die sowas lesen, dann doch noch ein paar Dinge bei sich selbst und in ihrem Umfeld hinterfragen und √ľberlegen. Das kann nat√ľrlich immer zu unterschiedlichen Ergebnissen f√ľhren, aber es soll tats√§chlich helfen wenn man auch andere, vorab unbekannte Standpunkte und Erfahrungen in die eigenen √úberlegungen vor Entscheidungsfindung einfliessen l√§sst.

Im Übrigen: hätte ich Sie persönlich gemeint, dann hätte ich Sie auch persönlich angesprochen, wie ja jetzt auch.

Mit freundlichen Gr√ľssen

... aka Pixy


Nora aus Wien schrieb am 01.11.2011:

Liebe Frau Anna,

ich kenne Frau H√∂ss-Filipp schon seit l√§ngerem und kann Ihnen versichern, dass ihre Erfahrung in Bezug auf Menschen und Tiere eine sehr umfassende ist. Ich selbst vertraue ihrer Meinung, denn wie sich wieder und wieder gezeigt hat, hatte sie bis jetzt immer Recht. Die Tiere, die bei Frau H√∂ss-Filipp landen, haben alle eine mehr oder minder schlimme Lebensgeschichte. Ich, als Pflegestelle f√ľr Hunde, kann bereits das eine oder andere Lied vom Leid meiner Pflegefellnasen singen. Meine Sch√ľtzlinge haben die Lieblosigkeit der Menschen am eigenen Leib und Seele schmerzlich erfahren m√ľssen. Ist es denn dann so verwunderlich, dass nur der beste Platz f√ľr den jeweiligen felligen Sch√ľtzling in Frage kommt? W√ľrden Sie, wenn Sie m√ľssten, Wesen, die sie lieben und deren Leidensgeschichte sich Ihnen langsam offenbart hat, nicht auch auf einem Lebensplatz wissen wollen, wo sie √ľberzeugt sind, dass es der beste Platz f√ľr Ihren Sch√ľtzling ist? Liebe Anna, ich bin mir sicher, dass Sie alles f√ľr Sie m√∂gliche tun werden, um eine Hundeseele gl√ľcklich zu machen. F√ľr diese Wesen werden Sie und Ihre Familie Inhalt und Mittelpunkt seines Lebens sein. Wenn Fr. H√∂ss-Filipp, wie in ihrem Fall "Nein" zu der Vermittlung DIESES Hundes an Sie sagt, dann bitte vertrauen sie ihr. Sie meint es nie b√∂se! Ganz im Gegenteil. Ich wei√ü aus eigener Erfahrung wie wohl und gut es tut, seinen Sch√ľtzling auf dem f√ľr ihn RICHTIGEN Lebensplatz zu wissen. Ich kenne Timo. Er wird sicher ein kompakter gr√∂√üerer Spitzbube werden, der seine Familie auf Trab halten und ihnen viel dauerhafte Konsequenz abverlangen wird. So putzig er heute auch aussehen mag - er wird sich zu einem stattlichen Burschen mit einem noch stattlicherem Dicksch√§del entwickeln....
Ich w√ľnsche Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie von dem f√ľr Sie und Ihre Familie richtigen Hund gefunden werden.
Mit lieben Gr√ľ√üen
Nora

anna aus wien schrieb am 01.11.2011:

liebe pixy alias fr. höss-filipp!

alles sch√∂n und gut, aber: ja, es gibt sie noch: menschen, die sich viele viele gedanken machen, bevor sie sich ein tier zulegen. wir sind so eine familie. 8 jahre haben wir uns das gut √ľberlegt! und nicht nur das: ich habe in meinem leben schon sehr sehr viel erfahrung mit tieren machen d√ľrfen - gez√§hlte 24 katzen waren in meinem haushalt, 2 hunde, 3 meerschweinchen, 3 hamster und 1 ratte, wenn man die letzten 40 jahre zusammennimmt. ich bin also nicht unerfahren, wei√ü, dass hunde mist machen und sehr pflegeintensiv sind. und wir haben in der familie einen tierarzt. wie bl√∂d muss man eigentlich sein?

und wir wiener haben keine "nippes" im wohnzimmer oder wertvolle m√∂bel, ich w√ľrd mal eher sagen, dass sowas mehr am land zu finden ist ;-). und wenn man ihre einw√§nde gegen einen hund w√∂rtlich nehmen w√ľrde, dann w√ľrden wir unsere 3 kinder wohl auch nicht "artgerecht halten", und das werden sie mir ja wohl nicht unterstellen.

und, frau h√∂ss-filipp: ich kann auf dem bild von timo nur einen kleinen, h√∂chstens terriergro√üen hund erkennen, und keinen, der einmal die gr√∂√üe eines goldies erreichen w√ľrde. und wenn, dann h√§tten sie das ja auch ordnungsgem√§√ü - so wie alle anderen - auch dazuschreiben k√∂nnen.

gestern hatten wir noch besuch von zwei mitgliedern von animal-care, die mit ihren 2 terriern unseren "hof" begutachteten, ein areal so groß wie das halbe theresianum, indem man hervorragend stöckchen werfen und sich austoben kann. sie konnten ihre einwände nicht nachvollziehen...

auch ich m√∂chte nicht weiter drauf eingehen, hoffe, dass sie es irgendwann lernen werden, auch am telefon so freundlich zu sein, wie sie es hier in ihrem g√§stebuch darstellen und w√ľnsche ihnen noch ein sch√∂nes leben mit allen ihren hunden, auch denen, die sie gn√§digerweise weitergeben werden ;-)

mit herzlichen gr√ľ√üen
a.k.

ps.: wir wollten ihnen den hund nicht wegnehmen, sondern nur einmal kennenlernen. wir sehen uns mehrere hunde an, mehrmals.





Pixy aus 1120 Wien schrieb am 01.11.2011:

Liebe Leser und -innen,

darf ich mich erst noch einmal vorstellen: ich bin Pixy, weiblich, ungefähr sechs Jahre alt, eine Mischung aus glatthaarigem Jagdterrier und noch was, aber ich sehe ziemlich wie ein Jagdterrier aus. Meine Schulterhöhe ist 35 cm, und ich wiege 10,5 kg, ich habe also ein sehr handliches Format, und meine Farbe heisst black & tan (schwarz-rot).

Ich kam √ľber eine Tiersammlerin, die T√∂tungsstation, verschiedene Tierschutzorganisationen und Tier√§rzte und Tierheime und letztlich Animal Care Austria nach Wien. Meine Vorg√§ngerin, so wurde mir berichtet, kam von der Haustiersuche. Auch damals hat Frau H√∂ss - das war 1994 - genau nachgefragt und die gute Ilvie dann nur auf einen Stadtplatz hergegeben weil sie schon erwachsen war und Frauchen damals nicht arbeiten musste, und das Naturschutzgebiet Wienerberg 20 Gehminuten entfernt ist.

Als ich vom Tierheim auf dem Dorf in die grosse Stadt kam, war das eine Riesenumstellung, und ich war damals schon f√ľnf Jahre alt und hatte einen steifen Ellbogen (na gut, den hab ich immer noch, der bleibt mir, das war eine Ladung Schrot vor ein paar Jahren). Aber glauben Sie mir, jetzt bin ich ein Jahr hier, und obwohl ich mich von Anfang an gut benehmen konnte, da hatte ich sehr viel zu lernen. Alleine die Sache mit der Leine, und Fuss und Steh und auf-Menschen-aufpassen und Warten und so weiter, was man im Strassenverkehr eben braucht. Und dauernd √§ndert sich was!

Wo vor einem halben Jahr z.B. noch Wiesen waren, auf die Hund schon einmal ungehindert pinkeln durfte, da haben die Menschen jetzt √ľberall um auch das kleinste Graseckerl eiserne Z√§une aufgestellt, und die Hundespielwiese, auf die ich so gerne gegangen bin, die war monatelang ganz weg, und dann war da eine neue, so klein, dass Frauchen immer sagt das sei ein erweiterter Meerschweinchenauslauf. Und ein paar Abk√ľrzungen d√ľrfen wir auch nicht mehr nehmen, weil in den Wohnanlagen pl√∂tzlich Hundeverbot ist.

In manche Lokale darf Hund jetzt nicht mehr hinein, ich habe keine Ahnung warum, da war ich doch erst immer mit, und ich war ganz brav, ich wäre sogar sehr gerne ein richtiger Wirtshaushund!

Nun macht das Frauchen und mir ja nix, weil sie ist in Pension und hat Zeit genug, und spazieren gehen wir sowieso lieber auf dem Wienerberg als zwischen den H√§usern, und unsere Stammlokale sind sowas von hundefreundlich, das kann man sich gar nicht vorstellen. Ich hab das also super getroffen, aber Frauchen hatte ja schon √ľber dreissig Jahre lang immer einen Hund, die kennt das alles schon.


Aber verstehen Sie bitte die Tiervermittler, die oft im Voraus kontrollieren kommen, genaue Fragen stellen und dann von einem Tier generell oder von einem bestimmten Tier abraten. Das geschieht zu Ihrem Wohl ebenso wie zum Wohl des Tieres.

Niemand hat Freude an einem jungen, herzigen Hund der die Wohnung alleine braucht, weil er schnell w√§chst und von einem Tag auf den anderen nicht weiss wie gross und lang und stark er pl√∂tzlich ist, und dann mit einem H√ľpfer zwei Zimmer quert. Niemand hat Freude an einer Katze, die nun einmal ihre Krallen in alles m√∂gliche zu schlagen bem√ľht ist und dabei die Vorh√§nge und die Polsterm√∂bel nicht ausl√§sst. Der Hund, der heute noch in eine grosse Handtasche passt hat, der hat nach einem halben Jahr vielleicht schon 10 oder 12 kg, und mit einem Jahr braucht er das Sofa alleine. Und die Katze, die gerade eben noch Hilfe brauchte um in das Katzenklo zu kommen, sitzt pl√∂tzlich auf dem Wandschrank und springt Ihnen von dort auf den R√ľcken. Manche Menschen halten das aus, manche nicht. Eine Wohnung voller Nippes, Kinderspielzeug, antiker M√∂bel, Seidentapeten und Spitzenvorh√§ngen ist sicherlich gem√ľtlich, aber nicht unbedingt ein Ort, an dem ein junges Tier nicht Schaden anrichten wird.

Gerade Vermittlern, die genau fragen und oft auch abraten - mit anderen Worten, NEIN sagen - sollte man vertrauen. Die anderen haben n√§mlich einen Online-Shop, und das wollen wir doch alle nicht, oder? Gerade die Vermittler, die das schon lange machen, die hinterfragen genau das was Mensch nicht so gerne wahrhaben will, das ist nat√ľrlich manchmal ein wenig unangenehm, aber, seien wir uns ehrlich: das ist auch gut so.

Auch Frauchen hat schon Leuten davon abgeraten, ein Tier aufzunehmen, und hat auch diese unangenehmen Fragen gestellt, ich war selber schon dabei. Hund will nun mal beim Rudel schlafen, Hund will immer dabei sein, Hund kotzt manchmal auf den Teppich, und Hund hat schon mal Durchfall. Katze will immer hoch hinaus, und fast jede klettert in Schr√§nke und klaut schon mal was in der K√ľche. Wir alle sind fasziniert von Teppichfransen, baumelnden Dingen und fremden Ger√ľchen, das muss immer genau kontrolliert werden. Katze kontrolliert den Inhalt von Taschen und wirft Haare √ľberall hin, und Hund kommt bei Regen und Schnee nun einmal nass und dreckig nach Hause und sch√ľttelt sich im Vorzimmer ordentlich. Allergien sind im Vormarsch, da kann niemand was dagegen tun, aber sind Sie sicher dass Ihre Schwiegermutter/Erbtante/Lieblingsonkels/Kinderbusenfreunde und -innen NICHT allergisch sind? Asthma in der Familie, oder Kontaktallergien? Jetzt nicht, dass das irgendwen was angeht, da haben Sie schon recht, aber das sind eben nur zum Beispiel Fragen, die man nicht gerne h√∂rt.

Haben Sie also bitte Verst√§ndnis f√ľr diese Fragen, und haben Sie auch Verst√§ndnis daf√ľr, dass Tiervermittler Sie kennenlernen wollen, und wissen wollen, wie Sie leben und in welchem Umfeld. Durchs Reden kommen die Leut zusammen - es ist schon oft geschehen, dass durch solche Fragen dann die Entscheidung f√ľr ein anderes Tier gefallen ist, und alle waren gl√ľcklich und zufrieden. Diese Leute haben jahrelange Erfahrung, und wollen letztlich nur das Beste - f√ľr Sie und die Tiere.

Ich diktiere √ľbrigens aus dem von mir unmittelbar nach meinem Eintreffen hier annektierten antiken Ohrenstuhl aus 1840, dem mit der weichen Polsterung, die Katzen d√ľrfen aber auch mit mir darin schlafen und mir die F√ľsse w√§rmen.

Danke f√ľr Ihre Aufmerksamkeit!

Ihre Pixy

Brigitte Höss-Filipp schrieb am 31.10.2011:

Verehrte Frau Anna,
Ich kann Ihren heutigen G√§stebucheintrag leider nur so deuten, dass meine Argumente und Vorstellungen wo und wie meine Sch√ľtzlinge zuk√ľnftig leben werden, nicht richtig bei Ihnen angekommen sind.
Sollte ich f√ľr Sie arrogant oder "ungut" erschienen sein, so tut mir das sehr leid, denn es w√§re der Sache nicht dienlich. Es wurde von meiner Seite mit keinem Wort Ihre Tierliebe in Frage gestellt, nur ist Timo weder im Moment mit etwa 5 Monaten und 9 kg Gewicht wadenhoch, sondern wird mit Bestimmtheit ein mind. kniehoher R√ľde mit einem Endgewicht von 16-20 kg. Also durchaus aus stattlich zu bezeichnen.
Der von Ihnen bewohnte Gemeindebau mit Innenhof im 4. Gemeindebezirk ist mir pers√∂nlich bekannt, ich wurde in Wien geboren und bin ortskundig. Weniger bekannt ist mir, dass Hunde in den Wiener Innenh√∂fen leinlos laufen d√ľrfen und schon gar nicht d√ľrfen die Rasenfl√§chen betreten werden. Wo also soll ein solch lauffreudiges Tier sich ausleben k√∂nnen ?

Ich stehe 100%ig zu meiner Meinung, da√ü im Zentrum von Wien (und √ľberhaupt von Gro√üst√§dten), innerhalb des G√ľrtels, keine gro√üen Hunde wirklich gen√ľgend von dem geniessen k√∂nnen, das ich unter artgerechtem Hundeleben verstehe. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich beides erleben durfte und jetzt eben mit meiner Familie und den Tieren auf dem Lande lebe.
TIMO ist ein Junghund, t√§glich zweimal mehrere Kilometer mit uns unterwegs, spielt zwischendurch mit anderen Hunden im Garten und ist immer noch nicht wirklich m√ľde.
Es ist nur leider immer wieder so, dass Interessenten sich mehr nach dem Aussehen des Tieres, als nach dessen Bed√ľrfnissen orientieren, das ist leider der Hauptgrund, warum die Tierheime √ľberf√ľllt sind, nicht weil die Selektion der Pl√§tze vorsichtig - und auf die Bed√ľrfnisse des einzelnen Tieres genau abgestimmt - durchgef√ľhrt wird. Ich darf Sie versichern, dass ich Ihnen mit der Abgabe von TIMO keinen Gefallen getan h√§tte!

Vielleicht sollten Sie sich nach einem nicht so lauffreudigem, kleineren oder vielleicht auch √§lterem Tier umsehen ? Ich bin √ľberzeugt, dass es sehr viele andere Sch√ľtzlinge gibt, die bei Ihnen ein sehr sch√∂nes Leben f√ľhren w√ľrden.
Mit tierlieben Gr√ľ√üen,
Brigitte Höss-Filipp

PS: Sie schrieben in ihrer Mail, dass Sie in Wien wohnen und nicht in welchem Bezirk.



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