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Gästebuch



Wir wĂĽrden uns ĂĽber einen Eintrag freuen.

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Claudia + Skippy aus Gänserndorf Süd schrieb am 12.06.2010:

Hallo Lucy.... ich denke du bist meine mama.... ich bin die Skippy (ehem. Hexi) mir geht es ausgezeichnet.. naja meine Familie sagt oft ich bin der schlimmste und frechste Hund der Welt aber das glaub ich nicht, denn sie loben mich auch sehr oft weil ich schon so brav folge :-) Ich bin schon ur gross... und niemand weiss wie gross ich noch werde... mein frauli wollte eh schon kontakt aufnehmen zur dir... aber hat die brigitte noch nicht angerufen... sie würde sich freuen wenn du ihr mal schreibst, dann kann sie dir auch fotos von mir schicken... vielleicht dürfen wir dich ja mal besuchen ??? hier die email: rennie1@gmx.at Aber liebe Mama eines kannst dir sicher sein, ich hätte es nicht besser erwischen können und ich bin überglücklich hier gelandet zu sein und meine Familie ist auch überglücklich mit mir.... lg deine skippy

andreas aus nrw schrieb am 12.06.2010:

Durch einen Eintrag bin ich auf diese Seite gekommen und bin sehr beeindruckt , wĂĽrde mich ĂĽber einen Gegenbesuch auf:
http://tierrechte-umsetzen.com
freuen. Bei uns treffen sich Tierfreunde sowie Tierschützer und tauschen sich über alles mögliche was Tiere betrifft aus.

Website: http://tierrechte-umsetzen.com
Vera Stagl-Jöllinger schrieb am 12.06.2010:

Guten Morgen,

ich bin ganz erstaunt, dass es nun bei Euch noch eine scheue Lucy gibt.
Mir geht es mittlerweile sehr gut, bin nicht mehr so scheu nur ein bisserl vorsichtig, speziell was Männer betrifft, aber in Elly habe ich ja eine Beschützerin gefunden.
Vorige Woche hätte ich kastriert werden sollen, dem habe ich mich aber entzogen indem ich läufig geworden bin. Aufgehoben ist aber nicht aufgeschoben. Hätte noch gerne gewußt wie es meiner Tochter geht.
Viele liebe GrĂĽĂźe
Eure Lucy, die Erste.

Amy, Bianca und Matthias aus Wien schrieb am 09.06.2010:

Halli Hallo,

ich bin jetzt fast die 4te Woche bei meiner neuen Familie.

Ich fühle mich "Puddelwohl" und halte meinen Bruder, Louis, ganz schön auf Trab. Am liebsten schlafe ich mit Frauli im Bett (wenns Herrli in der Arbeit ist) obwohl ich einen wunderschönen grossen rosa Platz (da passen momentan noch Louis, Frauli und ich rein, aber das wird sich bald ändern :-) habe, aber wie gesagt bei Frauli am Kopfpolster schläft sichs eben besser.

Gestern haben wir erfahren dass wir im Juli ins Haus ziehen und da haben wir dann einen ganz grossen Garten fĂĽr uns und genug Gelegenheit alle Leute anzubellen die vorbei gehen (letzte Woche habe ich mich mit Louis in den Garten der Nachbarn durch das Loch im Zaun geschlichen und mit dem Nachbarhund gespielt, war sehr lustig, besonders als Frauli versucht hat mich mit einen Leckerli wieder zurĂĽck zu locken).
Mein Herrli hat mir schon Sitz, Platz, Pfote und Rolle machen beigebracht und ich höre aufs Wort und bekomme als Belohnung immer ein Leckerli (obwohl mir der Eiskaffee von Frauli den ich ihr heute auf der Terrasse gestohlen habe auch sehr gut geschmeckt hat :-)).

Frauli, Herrli und Louis haben gesagt dass sie mich um kein Geld der Welt wieder her geben und auch der ganze Rest der Familie ist ganz begeistert von mir, sie sprechen immer wieder von einem GlĂĽcksgriff :-)

Ich sende ganz liebe GrĂĽĂźe an Brigitte und meine Geschwister und lege mich jetzt wieder zu Frauli raus in die Sonne :-)

Amy

Brigitte Höss-Filipp schrieb am 05.06.2010:

Liebe Tierfreunde,
seit einigen Tagen kursiert eine oder mehrere Rundmails mit der Bitte um Unterfertigung und Weiterleitung GEGEN das Delfinmassaker auf den Färöer-Inseln (Faroes). Leider ist in dieser Rundmail nicht angegeben, in welcher Form dieses wichtige Unterschriftenliste an den kompetenten und richtigen Ansprechpartner gelangen wird.

Es gibt einen direkten Link zu einer offiziellen Petition , die unterschrieben werden kann und muss! Diese Form der Eingabe ist vielleicht noch zielfĂĽhrender als die besagte Rundmail ohne Endbestimmung.

Der Link dazu lautet: http://www.wdsf.eu/faeroeer

Bitte auch dort noch eintragen ! Vielen Dank !


Simba aus Wien schrieb am 25.05.2010:

Hallo Pflegis,
heute ist Tag 3 bei meiner neuen Familie und was kann ich erzählen?! Streicheleinheiten sind angenehm, auch wenn ich sie mit dem Herrn Hund teilen muß.....aber dafür krieg ich von dem tägl. einige Kopfwäschen und Ohrenreinigungen, also ist das i.O. *g*. Das Essen ist gut und reichlich und ich futtere laut Frauli für 3, was sie aber nicht stört sondern erfreut, da ich eh einiges nachzuholen habe. Das Bett ist weich und wir passen da gut zu 4. hinein. Mein 4-beiniger Mitbewohner ist tw. a bißl patschert und ab und an muß ich ihm mal anpfauchen, wenn er zu stürmisch ist - aber alle Vokabeln haben wir in Kätzisch/Hundisch halt auch noch nicht drauf.....aber das wird sich auch bald ändern. Auf jeden Fall waren wir heut Nacht schon als Team unterwegs....ich hab ihm seine angefangene Futterdose runtergeworfen und so durfte er einen nächtlichen Snack genießen *hehe*....mir hat er auch was angeboten....aber ich bleib lieber beim Katzenfutter.

Das sind mal die Kurznews aus meiner neuen Heimat!
Schnurrende GrĂĽĂźe
Euer Simba und der Rest der Bande

Dosenöffner von Nossy u. Simba aus Wien schrieb am 23.05.2010:

Hallo Gitti!
Wer braucht schon Fernseher, wenn er Hund und Katz daheim hat *g*. Die beiden verstehen sich bereits jetzt sehr gut, Simba hat ne Coolness gegenĂĽber Nossy, das ist der Hammer und Nossy liebt Katzen ja sowieso. Also wenn es so bleibt haben wir mit Simba bereits den 2. Lottosechser mit einem Eurer Pflegis gemacht :)

Liebe GrĂĽĂźe
A+G+N+S

Gabriele Hönschel aus Chemnitz schrieb am 23.05.2010:

Hallo Tierfreunde und TierschĂĽtzer,

ich möchte gerne auf meine ehrenamtliche, private HP www.AWAKS.info hinweisen. Dort habe ich unter anderem eine grosse Rubrik "Tierschutz" mit vielen wichtigen Informationen, Adressen und handverlesenen Organisationen. Auch die anderen Rubriken sind für viele Menschen von Nutzen. Durch die Weitergabe meiner Homepage als "Link", hat man gleich ein geballtes Paket an nützlichen Seiten und nicht nur eine HP als Link. Reicht bitte www.AWAKS.info beliebig weiter, auch in Euren Verteilern oder setzt es auf Eure HP..Damit helft Ihr vielen Tieren und macht die bestehenden Organisationen noch bekannter. Dadurch erhöhen wir die Effizienz !
Vielen Dank dafĂĽr.

GruĂź Gabriele

Website: www.awaks.info
Patricia Bergen aus Grafenwörth schrieb am 22.05.2010:

Hallöchen!!!

Wir wollten mal wieder von uns hören lassen.... :D
Jetzt ist es schon ĂĽber ein Monat her, dass wir unsere sĂĽĂźe Leni bekommen haben.
Ich kann nur mit Freude berichten, dass wir noch immer genauso glĂĽcklich - NEIN sogar VIEL GLĂśCKLICHER wie am ersten gemeinsamen Tag sind.
Leni entwickelt sich prächtig!!! Sie wächst, lernt, liebt es mit unserem und anderen Kindern draußen zu toben, versteht sich wunderbar mit anderen Hunden ... einfach alles traumhaft!!! Laut Tierarzt ist gesundheitlich auch alles in bester Ordnung :D Nach einem lustigen Tag, genießt sie es mit Frauchen und Herrchen, am Abend, am Sofa zu kuscheln! Sie ist eine echte Schmusemaus! Mit jedem weiteren Tag wächst auch die gegenseitige Liebe! Sie schafft es ALLE mit ihrer bezaubernden Art zu gewinnen. Sie wird von wirklich jederman sofort ins Herz geschlossen. Ich kann sagen, das es nicht nur mir so geht, sondern auch meiner gesammten Familie - wir können uns ein Leben ohne Leni nicht mehr vorstellen!
Dieser Eintrag hört sich wahrscheinlich sehr nach einem Liebesroman an, aber es ist nichts anderes als die Wahrheit!

Bis bald und einen wunderschönen Tag wünschen meine Familie und ich Patricia

Brigitte Höss-Filipp schrieb am 20.05.2010:

Liebe Ilvie,
Leider ist die traurige Geschichte von Mima kein Fake !
Ich wünschte, es wäre so !!!!!
Auch gibt es hierzu bereits neuere Berichte, so bald ich etwas Zeit ĂĽbrig habe, wird alles aktuell nachzulesen sein.
FĂĽr den Moment so viel vorweg: Mima ist bereits in Deutschland und wird Prothesen bekommen. Angetan hat ihr das ein Irrer, und zwar auf Etappen ... so steht es auch in einer Bulgarischen Zeitung zu lesen.
Aber wie gesagt, es gibt Neuigkeiten - alles nur eine Zeitfrage !
Bis dann und liebe GrĂĽĂźe, Brigitte

ilvie schrieb am 20.05.2010:

Liebe Leser,

ich hab mich ein wenig eingehend mit der Sache mit den abgehackten Beinen beschäftigt, und die Geschichte ist mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit ein fake.

Ohne entsprechende anschliessende medizinische Versorgung ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass das Abschlagen eines Armes oder Beines von einem Säugetier überlebt wird - durch die plötzliche Abtrennung würden so viele Blutgefässe gleichzeitig durchtrennt, dass ein Verbluten unvermeidlich wäre.

Das darf man nicht verwechseln mit dem Verlust eines Beines bei Wildtieren, die z.B. in Fallen geraten: da wird die Blutzufuhr langsam unterbunden, die Blutgefässe können Kollateralen - also quasi Umleitungen - bilden und so den Blutkreislauf langsam wieder schliessen. Das kann auch bei Schussverletzungen passieren, sofern keine Arterie schwer verletzt wurde. Das nicht mehr durchblutete Körperteil stirbt dann ab und wird von den Tieren oft selbst abgebissen. Kommt keine Infektion dazu (was unwahrscheinlich ist), dann kann ein Tier durchaus auch mit drei Beinen leben.

Was auch immer hinter der Geschichte mit Mima steckt, wir wissen es nicht, aber ganz so wie beschrieben ist die Sache sicherlich nicht gewesen. Eher wahrscheinlich ist eine angeborene Anomalie, die dann entsprechend ausgenutzt wurde. Auch die Bilder bestätigen diese Theorie eher als die mitgelieferte Geschichte.

Bedenken Sie bitte immer, wenn solche mails/Fotos/Geschichten auftauchen, ohne entsprechendes medizinisches Wissen ist schwer zu beurteilen was da stimmen kann und was nicht.

Wenn Sie einem bestimmten Tier helfen wollen, oder Tieren überhaupt, dann spenden Sie lieber einer Tierschutzorganisation Ihres Vertrauens, da können Sie sicher sein dass nicht nur verantwortungsvolle Personen in der Organisation sitzen, sondern auch verantwortungsvolle Tierärzte sich um das Wohl der Schützlinge kümmern, und zwar mit Herz und Verstand.

Nur so kann übrigens auch etwaigen Geschäftemachern das Handwerk gelegt werden. Das ist wie mit dem organisierten Bettlertum: natürlich sind die Menschen arm, die auf den Strassen zum Betteln gezwungen werden, gleichgültig ob das nun Schwerbehinderte oder Kinder oder Kranke sind. Aber bei allem Mitgefühl: wir helfen denen gar nicht wenn wir ihnen Geld geben, wir helfen nur denen die diese Menschen ausnützen. Und nein, das ist sicherlich alles nicht einfach.

So ähnlich hat sich ja Frau Höss-Filipp schon damals geäussert, aber da jetzt die Frage nach Mima auftauchte, möchte ich das von meiner Seite eben noch einmal dazugesagt haben.

Mit freundlichen GrĂĽssen

Ihre Ilvie

eva schrieb am 19.05.2010:

und was ist aus dem Hund geworden dessen Beine abgehackt wurden ?

eva schrieb am 19.05.2010:



Was ist eigentlich aus dem kleinen Pimpek geworden ?

WANN WIRD ES ENDLICH WIEDER NACHT ......?

Das denkt sich jeden Tag der kleine Pimpek, denn erst bei Nacht traut er sich aus seiner Box heraus

Tina LedermĂĽller aus 2301 GroĂź-Enzersdorf schrieb am 16.05.2010:

Hallo Gitti,
Es war schön euch nach langem wieder mal zu sehen - VIELEN DANK für deine kostbare Zeit! Ihr habt euren Schützlingen wirklich ein kleines Paradies geschaffen und könnt stolz darauf sein! Ich bewundere dich und Adi, dass ihr trotz Vollzeitjob und Haushalt euch nebenbei noch um die vielen anderen Dinge (Gassi gehen, Katzentoilleten putzten, Tierarztbesuche, Schützlinge füttern, Homepage aktualisieren und noch vieles mehr)kümmert!Einer der es nicht life miterlebt hat, glaubt es nicht, wieviel Zeit du nur damit verbringst per Telefon zu Vermitteln oder Pflegeplätze zu organisieren - alleine dafür braucht man schon Nerven wie Drahtseile! Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg und viel Kraft für euer außerordenliches Engagement! Alles Liebe Tina

Liebe TierfreundeInnen!
Soviel Engagement benötigt nicht nur viel Zeit sondern auch Geld und das ist meistens knapp! Benötigt werden nicht nur helfende Hände sondern auch Futter und jede menge Katzenstreu! Bitte helft mit! LG Tina

Ilvie schrieb am 15.05.2010:

Liebe Besucher dieser Seite,

wieder einmal wollte ich mich zu Wort melden, diesmal zum Thema Allergien. Der Serverabsturz hat meinen Beitrag aufgefressen, und ich musste das also noch einmal schreiben, und gleich ein wenig adaptieren: einen Teil meiner Ausführungen hat mir nämlich H.H. schon vorweg genommen, vielen Dank, aber doppelt hält ja bekanntlich besser.

Allergien sind im Vormarsch, und ich selber bin – ebenso wie mein Frauchen – ebenfalls allergisch, gegen alle möglichen Dinge. Was mich betrifft sind das: Flöhe, zwei verschiedene Mehlstaubmilben, Histamin, Novalgin und Prolaktin (das ist aber seit meiner Kastration kein Thema mehr). Frauchen hingegen reagiert sehr übel auf Chrom/Nickel-Legierungen, Aluminium, und mit wirklich schönen Asthmaanfällen auf Duftträgerstoffe die in Parfüms, Haarsprays, Reinigungs- und Waschmitteln etc. drinnen sind. Neulich wurde bei uns die Küche ausgemalt, Frauchen kriegte Kopfweh und Rinneaugen und hustet und hustet und was soll ich Ihnen sagen: Duftstoff in der Dispersion, wer zum Teufel kommt auf sowas?

Auf Flöhe reagiere wiederum ich sehr heftig, mit Schwellungen am ganzen Körper, fürchterlichem Juckreiz an den Schleimhäuten, bis zu Erstickungsanfällen. Ich war dann testen, was meinen Sie wie ich ausgesehen habe mit dem Muster des Prick-Tests auf meiner linken Seite: kahlrasiert, Quadrate aufgemalt und an manchen Stellen aber SOWAS von einer Reaktion, schandbar. Hat man einige Monate lang gesehen.

Bevor es diese tollen Flohmittel gab, hing ich nicht einmal in einer Notfallstation am Tropf und war dann tagelang nicht Hund meiner selbst, völlig derangiert und erschöpft. Und auf Novalgin (ich hatte mir beim spielen mit meiner Freundin das Kreuz verrissen) bekam ich tatsächlich eine Kehlkopfschwellung und wäre fast erstickt.

Wussten Sie übrigens, dass Hunde allen Ernstes auf Katzen allergisch reagieren können, und umgekehrt? Das ist kein dummer Spruch, das ist in echt so! Natürlich gehen die sich dann aus dem Weg, aber wir können Ihnen ja nicht sagen dass wir das spüren, dass wir den anderen nicht vertragen.

Nun will ich Ihnen aber gerne erklären, wie das mit den Allergien so ist. Grundsätzlich kommt man mit einer Disposition – also einer Veranlagung – für eine bestimmte Allergie (ausgenommen die gegen Arzneimittel, also Obacht) zur Welt. Wenn man mit dem allergieauslösenden Stoff, z.B. Birkenpollen, nicht in Berührung kommt, dann passiert: gar nichts. Kommt man das erste Mal damit in Berührung, hat man vielleicht geschwollene Augen, ist müde und schnupft ein wenig, das schiebt man dann auf Frühjahrsmüdigkeit oder in der Zugluft gesessen haben. Denkt man nicht weiter darüber nach. Ein paar Jahre später – Birkenpollen gibt es ja immer nur relativ kurz – ist man dann schon eine Stufe weiter, und die Bronchien, also die Lungenbläschen, beteiligen sich gerne und versuchen krampfartig die Pollen rauszuhusten. Das ist ganz schön anstrengend und schaut auch ziemlich grauslich aus. Ist aber nicht akut bedrohlich, sofern man ansonsten gesund ist.

Ein paar Jahre später kommt es dann – wenn man nicht zum Arzt geht, sich testen lässt und entsprechende Medikamente besorgt – möglicherweise bei manchen Patienten zu wirklich bedrohlichen Zuständen, die natürlich in jedem Fall die sofortige Behandlung durch einen Notarzt erfordern. Dem sollte man aber dann auch sagen können, auf was genau man gerade so massiv reagiert hat, damit eine entsprechende Behandlung erfolgen kann.

Die Symptome dieser massiven allergischen Anfälle sind z.B: ein Quincke-Ödem: beulenförmige Schwellungen am ganzen Körper und massiver Juckreiz an den Schleimhäuten (an allen, ich sag Ihnen, schauerlich, hab mich blutig gebissen); dann gibt es noch ein Larynx-Ödem, das ist eine Kehlkopfschwellung so dass man keine Luft kriegt; auch der Kreislauf kann sich beteiligen und dann wird nur mehr Herz und Lunge normal mit Blut versorgt, die Vorder- und Hinterläufe (bei Ihnen: Arme und Beine) und das Gehirn kriegen dann weniger Sauerstoff. Diese massiven allergischen Reaktionen treten aber eben nur dann auf, wenn man schon mehrfach mit dem allergieauslösenden Zeug in Kontakt gewesen ist.

Ausgenommen sind Allergien auf Medikamente, da können schwere Reaktionen bei manchen Substanzen grundsätzlich immer auftreten, aber haben Sie keine Angst: diese Medikamente sind meist Notfallmedikamente und werden nur dann verabreicht, wenn der behandelnde Arzt alle Sicherheitsmassnahmen getroffen hat, kein anderes Mittel mit derselben Wirkung zur Verfügung steht und eine Behandlung mit diesem Mittel unbedingt notwendig ist.

Die heute zur VerfĂĽgung stehenden Medikamente fĂĽr Mensch und Tier sind schon so gut entwickelt, dass man vor Allergien keine Angst mehr zu haben braucht. Es gibt fĂĽr Alle was.

Und wie H.H. schon geschrieben hat, und wie wir es auch täglich erleben, man kann mit Allergien ganz gut leben, man sollte nur aufpassen wenn man den Verdacht hat dass da eine richtige Allergie – das Anfangsstadium ist ja eher als Unverträglichkeit zu bezeichnen – im Anmarsch ist. Komische Kopfschmerzen, unerklärliche Müdigkeit, Hustenreiz, Atemlosigkeit, Juckreiz oder Antriebslosigkeit können bei Mensch und Tier durchaus Anzeichen einer Allergie sein.

Beobachten Sie in solchen Fällen einmal genau, was Sie gegessen haben, wo Sie gewesen sind und wann genau die Symptome aufgetreten sind. Frauchen hat jahrelang von manchen Parfüms einfach gemeint, die mag sie nicht, dann hat sie Kopfweh davon bekommen, und seit ein paar Jahren: aber HALLO! Wenn sie eine Parfümerie sieht, wechselt sie die Strassenseite. Was meinen Sie, wie oft wir schon geflüchtet sind im Schweinsgalopp, beide hatschend und hinkend und sie dazu hustend, und ich kenn mich ja auch nicht so leicht aus, taub wie ich bin, sie schleift mich alten Hund dann einfach hinter sich her, dass Gott erbarm’ schaut das aus. Und in dem Moment kann man das niemand erklären, weil man mit Husten so beschäftigt ist dass man kein Wort herausbringt, und dann ist man so erschöpft dass sowieso alles egal ist. Trotzdem verwendet sie aber Parfüms, aber eben nur die, die sie verträgt. Und geputzt wird nur mit Glasreiniger und Geschirrspülmittel (duftlosem), trotzdem ist alles sauber.

Für mich gilt, dass ich manchen Dingen besser nicht in die Nähe komme (Bäckereien zum Beispiel), und dass ich regelmässig mit Insektenfernhaltezeug behandelt werden muss. Die Teppiche werden mit Pyrethrum eingesprüht (gibt es im Zerstäuber, ohne Treibgas, macht keine Flecken, stinkt nicht, und macht auch Gelsen, Spinnen und Blumenschädlinge tot, Supersache!). Ich gehe aber überall mit hin, und tratsche auch gerne mit anderen Hunde, ohne dass wir jedesmal nach Flöhen fragen (kriegte man ja sowieso keine Antwort, keine vernünftige).

Für Mensch und Tier gibt es – wenn notwendig – auch die Möglichkeit einer Desensibilisierung. Das sollte immer dann in Erwägung gezogen werden wenn die Symptome zu stark werden oder wenn der Kontakt mit dem auslösenden Zeug nicht vermieden werden kann. Wohnt man zum Beispiel auf dem Land in einer Gegend mit vielen Birken, dann sollte man entweder übersiedeln oder sich eben einer entsprechenden Behandlung unterziehen: alle Birken umschneiden kann man nämlich nicht, und all zu viele allergische Hustenanfälle schädigen nicht nur die Lunge, sondern können auch später zu richtigem Asthma führen, und das ist dann wiederum eine ganz andere und ziemlich ernste Sache.

Wenn Sie also ein Haustier haben wollen, dann denken Sie doch auch darüber nach. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann lassen Sie sich und Ihre Familie testen, das ist nur fair gegenüber den Menschen und auch gegenüber den Tieren. Ihr Hausarzt berät Sie sicher gerne. Sie wollen doch nicht Ihrem Kind zum Geburtstag Meerschweinchen schenken und dann, weil das arme Kind eine Heuallergie entwickelt, entweder dem Kind die Tiere wieder wegnehmen oder die Viecher quälen und denen ihr Grundnahrungsmittel: HEU verweigern? Und Sie wollen auch nicht, dass die Erbtant’ von Besuchen bei Ihnen die Krätze kriegt, weil die alte Dame eine Katzenallergie hat. Dann nehmen Sie doch besser ein paar Kanaris, die brauchen kein Katzeklo, kein Heu und müssen nicht Gassigehen. Vernünftige Bekannte werden verstehen, dass Sie ein Haustier haben und deswegen Menschen, die eine Allergie gegen diese Art Tiere haben, nicht oder nur mit Vorsicht einladen können. Und, seien wir uns ehrlich: unvernünftige Menschen wollen Sie doch sowieso nicht einladen, oder? Dann haben Sie im Zweifelsfall gleich eine gute Ausrede. Einen Mohammedaner lädt man ja auch nicht zum Schweinsbraten ein, einen Fischallergiker nicht zum Sushi und einen Diabetiker nicht zum Schokoladefondue.

Also bitte, in Ihrem Menschenintereses und in unserem Tierinteresse: denken Sie daran, dass es Unverträglichkeiten und Allergien gibt, und dass diese fraglos ernstzunehmen sind. Aber denken Sie auch daran, dass wir alle dem Zeug, das wir nicht vertragen, nicht auf Lebenszeit aus dem Weg gehen können und deshalb einen Weg finden müssen, wie wir damit leben können, und zwar gut leben. Das geht, und das geht einfach, man muss nur den jeweils richtigen Weg finden ohne dabei Lebewesen zu kränken oder ihnen Schaden zuzufügen.

In diesem Sinne: auf ein gutes und gesundes Miteinander

Ihre Ilvie


Alexandra schrieb am 11.05.2010:

Wie gehts denn dem Perserkater Lucky?

Ich habe auch eine Perserkatze übernommen, die von den Besitzern ansonsten ins Tierheim abgeschoben werden sollte. Leider ist sie noch sehr verstört, frisst kaum, aber mittlerweile lässt sie sich am Kopf schon streicheln. Heute musste sie leider komplett geschoren werden, denn die Ex-Besitzer haben leider nicht auf die Fellpflege geschaut.

In letzter Zeit häufen sich die Notfelle der Perserkatzen!

H.H. aus 1170 Wien schrieb am 11.05.2010:

Die traurige Geschichte von NELLY ist ja schon mehrfach kommentiert worden, trotzdem möchte ich auch gerne dazu etwas sagen: auch wir haben ein Kind mit einer Tierhaarallergie (zum größten Teil sind es aber vor allem Katzenhaare und sehr viel seltener Hundehaare, die eine Allergie auslösen) und wir hatten damals zwei Kater. Niemals hätten wir unsere zwei Vierbeiner einfach so abgegeben; wir haben nach Lösungen gesucht und gefunden und zwar in Form eines im Handel erhältlichen Gerätes, daß bis zu 99 % der Allergene aus der Luft filtert, homöopatischer Globuli, Vermeiden von allzu engen „Kuschelkontakten“ u.ä.mehr. Unsere zwei Kater sind bei uns alt geworden und im Kreise „ihrer“ Familie gestorben. Und genau dieses, mittlerweile erwachsene, allergische Kind hat vor drei Jahren einen Hund von Frau Höss adoptiert, ist sehr glücklich mit seinem vierbeinigen Freund und Gefährten und erfreut sich Gott sei Dank bester Gesundheit.
Die wenigsten Menschen sind in der Lage, das zu leisten, was Frau Höss und ihr Team tun. Einige unserer Mitmenschen können aber EINEM Tier ein Zuhause und die Liebe geben, die es verdient und braucht (jeder der ein tierisches Familienmitglied hat weiß, daß wir ja ohnehin vielfach dafür belohnt werden) . Und manche schaffen auch das nicht, was gut zu akzeptieren ist. Keine Rechtfertigung oder Entschuldbarkeit gibt es aber, wenn so unüberlegte und unsinnige Entschlüsse getroffen werden, die Unglaubliches an emotionaler Arbeit, Ärger, Zeitaufwand und Leid nach sich ziehen wie im Fall NELLY.
Manche Menschen haben offensichtlich noch nie in die Augen eines treuen Hundes geblickt und dieses tiefe Vertrauen gesehen das uns die Tiere entgegenbringen. Wie unendlich schlimm, wenn sie so enttäuscht werden!! Meine Familie und ich sind große Tier- aber auch Menschenfreunde; trotzdem scheint es zuzutreffen, daß Tiere sehr oft die besseren und ehrlicheren Lebewesen sind! Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken!
Wir wünschen NELLY einen Menschen, der sie verdient und ihr den Glauben und das Vertrauen in die Spezies Mensch zurück geben kann. Und den Verursachern dieser hässlichen Geschichte, daß sie in sich gehen und nachdenken über das was passiert ist!
Mit lieben aber nachdenklichen GrĂĽĂźen
HH


Brigitte Höss-Filipp schrieb am 11.05.2010:

Liebe Frau Steiner,
in den von uns verwendeten Schutzverträgen, die auch von den österr. öffentlichen Tierheimen verwendet werden und den ich persönlich vor einigen Jahren auch von rechtlicher Seite prüfen liess, geht es genau darum: um das Tier zu schützen. Schutz vor Misshandlung, Weitergabe an Dritte, falls eine Haltung nicht mehr möglich wäre, Weitervermehrung ist untersagt, uvm.
Es können durch einen Schutzvertrag aber leider weder unlautere Absichten, Unüberlegtheit oder die immer mehr um sich greifende Selbstüberschätzung und Konsumdenken verhindert werden. Darum ist die Vermittlungsarbeit ein ganz wichtiger, wenn nicht D E R wichtigste Bestandteil der Tierschutzarbeit und erfordert viel Zeit, Menschenkenntnis und Zielstrebigkeit bei der Beachtung der "Spielregeln" sprich Vergaberichtlinien. Im Falle Nelly hatte ich nach zwei Stunden Plauderei über Hunde, Familie, Kindererziehung, allgemeine Einstellung usw. ein sehr gutes Gefühl bei den Leuten, sonst hätte ich die Vergabe nicht durchgeführt. Und doch hatte ich mich getäuscht! Ich nehme auch nicht an, dass von vorne herein ein Weiterverkauf der Hündin der Zweck des Besuches war. Dazu war die Differenz von Schutzgebühr und Verkaufspreis auf willhaben.at zu gering und dann darf ja der extrem lange Anfahrtsweg nicht vergessen werden. Es war einfach keine Wertschätzung geschweige denn Bindung zu diesem Traumhund vorhanden - und auch das kann mit keinem Schutzvertrag der Welt erreicht werden. Da ich IMMER sehr bewußt auf den Punkt des Weitergabeverbots hinweise, bin ich mir sicher, dass man mich absichtlich nicht erreichen wollte, denn dann hätte man das Allergieattest vorlegen müssen, um die Schutzgebühr zurück erstattet zu bekommen. Abgesehen davon war ja von einer Freundin des Bruders oder Sohnes, etc. überhaupt keine Rede. Wäre in etwa gleich zu setzen, wenn ich meinen Hund abgeben würde, weil ein Freund oder Nachbar aus meinem Bekanntenkreis eine Allergie hätte. Völlig absurd der Gedanke, da gibt es genügend Möglichkeiten einer Lösung ! Für die Leutchen war verkaufen vielleicht schon einfacher.
Fazit: Vorkontrollen, Schutzverträge und auch Schutzgebühren, die sich natürlich im Rahmen der tierärztlichen Leistungen bewegen müssen !!! sind absolut wichtig F Ü R die Tiere aber können niemals eine Garantie sein! Wir Zweibeiner tragen bei der Weitergabe unserer Schützlinge enorm viel Verantwortung derer ich mir absolut bewusst bin und das Erlebnis mit Nelly macht es nicht einfacher.
mit besten GrĂĽĂźen
Brigitte Höss-Filipp

Steiner Susanne schrieb am 11.05.2010:

Liebe Tierfreunde!

Seit längerem verfolge ich diese Seite und war bis jetzt begeistert von eurer Arbeit und eurem Bemühungen Tierleid zu mindern oder erst gar nicht entstehen zu lassen!
Auch mich hat der Vorfall mit Nelly erschĂĽttert!
In diesem Zusammenhang möchte ich auf Leute hinweisen, die Tiere anbieten und eine sogenannte "Schutzgebühr" verlangen, die doch nur ein ganz normaler Kaufpreis ist. Ich habe mir überlegt, daß ich, falls ich überhaupt jemals von solchen Menschen ein Tier kaufen würde, meinerseits einen "SCHUTZ"vertrag formulieren und unterzeichnen lassen würde, der wirklich zum Schutz und Nutzen des Tieres ist und keine unseriösen Absichten zuläßt. Sauer stossen mir dann Worte wie "schweren Herzens", "unseren/meinen Liebling", usw. auf.
Ganz liebe GrĂĽĂźe und herzliche SegenswĂĽnsche an alle Tierfreunde!!!


Claudia + Skippy schrieb am 11.05.2010:

Was mich an der ganzen Sache mit Nelly traurig macht, dass manche Leute sich scheinbar unüberlegt einen Hund zu sich holen. Wer ist denn der Leidtragende an der ganzen Sache ? Nelly.... was muss in ihr vorgegangen sein... sie wird geholt.. gewöhnt sich endlich ein und dann wieder weg.. Ich kann nur an alle appelieren sich VORHER zu überlegen ob man sich einen Hund holt oder nicht. Es sind Lebewesen und keine Gegenstände mit denen man so lieblos umgeht. Ich hoffe für Nelly, dass sie bald WIRKLICHE Tierfreunde findet, die sie liebevoll aufnehmen... damit sie nicht ganz den Glauben an die Menschen verliert...



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